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Kurt Gödel, der Mozart der Mathematik
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Autor: Muse [ 12. Mai 2013, 08:27 ]
Betreff des Beitrags: Kurt Gödel, der Mozart der Mathematik

Kurt Gödel, eine außergewöhnliche Persönlichkeit, zwischen Genie und Wahnsinn.
Unter anderem wies er die Existenz unlösbarer Probleme nach.
Ein Mensch mit unfehlbarer Logik, doch der Gespenster sah und hochgradig hypochondrisch war.
Er war ein Freund Einsteins, obwohl verschiedener sie nicht sein konnten.
Einstein in Pullover, war wohlgenährt, voller Schalk und gesundem Menschenverstand,
Gödel korrekt gekleidet, doch oft bis in den Sommer in Mantel und Schal gehüllt, ausgemergelt, weltfremd und ironiefrei.

Zitat:
Ähnlich fantastisch, wissenschaftlich aber viel bedeutsamer war Gödels Beitrag zu Einsteins 70. Geburtstag 1951: Er schenkte ihm eine Lösung der Grundgleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie. Diese kosmologischen Formeln beschreiben die Strukturen von Raum und Zeit, und Kurt Gödel hatte eine Lösung gefunden, die auch von einem Science- Fiction-Autor stammen könnte. Sein Modell beschrieb nämlich ein Universum mit zyklischer Zeit, in dem sich der ganze Weltenlauf endlos wiederholt. „Unternimmt man in einem Raumschiff eine Rundreise auf einer hinreichend weiten Kurve“, so Gödel, „kann man in diesen Welten jede beliebige Region der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besuchen und wieder zurückreisen.“ Während Gödel bis an sein Lebensende nach Beobachtungsdaten forschte, die sein Modell bestätigten, zeigte sich Einstein weniger begeistert. Gödels Lösung sei zwar mathematisch richtig, aber „aus physikalischen Gründen“ unmöglich. Die Forschung ist sich darüber bis heute nicht einig.


Eine lesenswerte Biographie:

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