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Interessantes aus Forschung und Wissenschaft
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Seite 4 von 4

Autor: soKha [ 12. Sep 2013, 16:59 ]
Betreff des Beitrags: Re: Interessantes aus Forschung und Wissenschaft

Der Mensch ist doch nur fähig einen kleinen Prozentsatz der vorhandenen Kapazität zu nutzen, wie soll er dann das ganze Gehirn begreifen?

das frag ich mich auch... :kaffeee:


Das ist immer bisher mein bekannter Denkfehler an der Sache...

Nicht ALLES benutzen. Manche sagen 10%, bei 11% ein Genie...

Kann sein, ich denke, dass es auch so ist, ABER halt "nur" die 10% oder was weiß ich GLEICHZEITIG in benutzung...

Wenn das Gehirn schon normal etwa 40% der zugeführten Energie (Mahlzeit) nimmt, dann kann dieser "Energiefresser" nicht quasi "Nichts" nutzen... Wie sieht es dann aus, wenn es 100% nutzen soll...

10%-> 40%
100%-> 400% ????

Ganz platt gesagt...

Wir nutzen ja auch nicht jeden Muskel GLEICHZEITIG oder?
Spannen wir den Körper stets auf VOLLSTÄNDIG an?

Also, ich nicht...

Dennoch benutze ich jeden einzelnen Muskel, ob nun bewusst oder unbewusst... Die, die ich nicht benutze degenieren währenddessen (Sitzhocker z.B) eben. Beim Gehirn dann heißt es: Verlernen, Vergessen


Also kurz:
Das Gehirn nutzt 100% oder KANN 100% nutzen und das bei jedem Menschen. Nur ist das Ding...

AAAAAAAAAH! "DAS WIRD MIR ZU VIEL!!!"

dass eben nur bestimmte Areale genutzt werden, die gerade gebraucht werden und die, die nicht genutzt werden nicht...

Außerdem zum Schluss:
Wusstet ihr, dass das menschliche Gehirn eines Babys ALLES schon hat? Doch es "entwickelt" sich nur das aus, was genutzt wird und das, welches halt nicht genutzt, fast vollständig "eingeht"?

"Training" des Gehirns kann dort neue Synapsen bilden lassen und auch diese Areale WIEDER nutzbar machen. Das Gehirn ist in jedem Alter trainierbar UND es kann auch "Wachsen", WIE ein Muskel...


Und mit dem Begreifen des Gehirns ist auch sone Sache. Ich beschäftige mich, wie ihr ja wisst, hobbymäßig damit und habe bemerkt, wie umfangreich des ist...

Das Gehirn verstehen wollen
Mh...

Ja, ich kann VIELE Sachen sagen und erklären, WIE sie funktionieren, Gehirnstamm und damit "Atmung", Herzschlagen" usw., damit der Körper funktioniert. Vom Reflextot bis zur Manie etwa... "Flucht oder Kampf", Erinnerungen, Gefühle, Emotionen (rein wissenschaftlich ist dies im Gehirn und deswegen lasse ich hier z.B. die Chakren aus), Dissoziation UND es gibt noch so VIEL MEHR... Wenn man das Gehirn Stück für Stück "lernt" und weiß, was welche "Aktivität" sich wie auswirkt, dann KÖNNTE man sehen, was zu tun sein KÖNNTE um einen bestimmten "Effekt" zu erzielen... (z.B. Medikamente... ).

okay ^^ Das ist eigentlich das Gehirn verstehen WOLLEN, aber nur in der Theorie. Die Praxis sieht meist etwas anders aus... :o ;)

okay, bin ich noch nicht zum Schluss gekommen gewesen... ^^
Das mit den "Mini-Gehirnen" finde ich erstaunlich...

So wie ALLES auch destruktiv genutzt werden kann, kann es aber auch konstruktiv genutzt werden... Im Moment fällt mir da "nur" im Bereich der Medizin ein und da dann auch ein "Spendergehirn" wachsen lassen...

Man könnte meinen, dass dieser Mensch dann nie wieder er selbst sein kann, aber ich sehe es so:
Die Mini-Gehirne werden aus Stammzellen gebildet...
Diese "Zellen" sollen sich im Text von alleine eine gewisse Form bilden...

Würde man nun Stammzellen unseres werten Herr Ich-war-mal-wer-mit-Gehirn (Hirnschlag oder Hirnblutungen z.B.), würde sich theoretisch die gleiche "Form" bilden, wie dieser Mensch als Baby hatte...

Doch wer sagt, dass man eventuell immer stets das Ganze nehmen kann, sondern dann "nur" Teile des Gehirns wechseln würde?

Unser Herr Schieß-mich-tot hätte noch seine in seinem Leben gebildete Persönlichkeit "teilweise" behalten können und hat überlebt...

Naja, was das weiter heißen würde kann sich jeder selber ausmalen... ^^

DOCH: Dann kommt die Praxis... :jautsch:

Lieben Gruß, !ch

Autor: Muse [ 12. Sep 2013, 19:39 ]
Betreff des Beitrags: Re: Interessantes aus Forschung und Wissenschaft

Ich vergleiche manchmal das Gehirn mit einem Computer, also es ist ein Betriebsystem gespeichert,
doch wie beim Computer wird nicht alles genutzt.
Wenn man die Programme die an und für sich gespeichert sind,
auch nutzen könnte, wie beispielsweise Kommunikation über Gedanken.
Natürlich ist ein Gehirn weitaus komplexer, es wird ja vieles auch durch chemische Reaktionen gesteuert,
wie bei Gefühlen.
Nicht zu vergessen, die Motorik des Körpers.
Viele Fragen öffnen sich mir da, wie Vorahnungen
oder die mentale Verbindung zu einem anderen Menschen,
die, ja ich denke mal auch übers Gehirn empfangen werden.
Das nötige Programm dazu dürfte vorhanden sein,
doch sind wir noch nicht in der Lage es voll auszuschöpfen.
Aber dies ist nur meine laienhafte Vorstellung vom Gehirn.

Wenn natürlich mit den Minigehirn die Ursache von Alzheimer
oder Demenz herausgefunden werden könnte, fände ich das schon positiv.

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