Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: das Messer
BeitragVerfasst: 16. Jun 2014, 22:29 
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Ich versuchte mich einmal in einem kleinem Text ^^ Mal sehen, was ihr davon haltet...

Wut steigt auf. Meine Freundin registriert eine leichte Zerissenheit und Anspannung meinereiner. Ich wirke latent aggressiv. Dies steigerte heute immer mehr und mehr. Ich muss dadran denken, wie es mir als Kind Spaß gemacht hat Insekten und Tiere zu quälen. Wie es Spaß gemacht hat, andere Kinder leiden zu sehen. Ich schob diese Emotionen beiseite, denn es ist falsch. Ich spaltete diesen Teil von mir ab und doch ist dieser noch da. Ich betäubte diesen Teil mit Alkohol, mit Drogen. Mit selbstverletztendem Verhalten ließ ich ab und zu Druck ab. Es ist falsch und ich weiß, wie es ist gequält zu werden. Diese negativen Empfindungen will ich anderen nicht antun. Auch wenn es tief in mir mir Spaß machen würde. Es ist schrecklich. Ich fühle mich schlecht.

Heute stehe ich plötzlich in meinem Zimmer, schaue aus dem Fenster und ein Messer, mein Messer, baumelt blutverschmiert an der Kette, mit dem ich Dieses an meiner Hose befestigt habe. Es ist noch ausgeklappt. Die Sonne geht unter und der Schimmer färbt die einzelnen Wolken rot. Die Abendröte prickelt auf der Haut. Ein Geruch von Autoabgasen und der Hecke vor dem Haus erreicht meine Nase. Es macht mir keinen Spaß, doch ich spüre Erleichterung. Ich drehe mich um und fange unvermittelt an symphatisch zu lächeln. Ein Ausdruck eines Mannes, der viel durchlebt hat. Dessen Leben eine einzige Qual ist und doch dabei im Gegensatz so viel Wärme ausstrahlt...
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Meine Augen sind weit aufgerissen und mein Gehirn hämmert an meinem Schläfen. Wie elektrische Blitze entlädt sich mein Gefühl von Aufgabe an eben diese Genannten. Diese Person am Fenster. Ein Mensch so schön anzusehen. Die Sonne im Hintergrund und dann dieses Lächeln. Wie ein Vater, der sich sein eigen Fleisch und Blut an sehen würde und mit Stolz dieses in die Arme nehmen will. Man fühlt sich diesem Blick vollkommen hingegeben und vergisst alle Schmerzen. Wenn nur dieses Messer nicht wäre, das an seinem Bein hin und her schwankt. Ich kriege kaum Luft, denn der Knebel lässt das Atmen kaum zu. Es fällt mir schwer diese Sitaution zu realisieren...
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Ich setze mich in Bewegung und komme der Person auf dem Stuhl schrittweise näher. Es wirkt fast so als würde ich schweben, so gering hebe ich jeweils meine Füße und meine Arme bleiben still. Ich fühle die Sonnenstrahlen auf meinen Rücken...
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Ich verstehe nicht. Mein Herz hämmert. Dieser Mann der sich mir nähert, nachdem dieser sich kurze Zeit von mir abgewendet hat. Er greift nach dem Messer, das immer noch an ihm hängt. Blut tropft noch von der Klinge. Er schaut leicht verunsichert auf die Klinge und in mein Gesicht. Das Lächeln wird zu einer hässlichen Grimasse aus Mitgefühl eines Sadisten, gepaart mit den Augen eines spielenden Kindes. Er kniet sich vor mir hin. Die Fesseln binden mich, dass ich mich nicht rühren kann.
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Mein Gedanke ist, dass ich diese Person liebe, die vor mir sitzt, doch ist diese kleine abgespaltene Persönlichkeit in mir zu stark. Ich blicke ihr noch einmal in die Augen, schaue auf die blutverschmierte Klinge. Sie ist unverletzt. Das ist das einzige, das zählt. Die Schnittwunden auf meinem Arm brennen leicht und das Blut läuft hinab. Ich habe mich wecken können in dem Moment, als ich ihr die Klinge an die Kehle führen konnte, indem ich mir das Messer selber ansetze...
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Ich liebe dich, ist der einzige Gedanke, der mir bleibt. Die Augen in die ich Blicke wechseln in kurzer Zeit so oft in den unbekannten Ausdruck und den des Mannes, der mein Herz erobert hat. Sein Gesicht verschwimmt vor meinen Augen. Ich bekomme so wenig Luft. Seine Hand zuckt...
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Mit dem Letzten Gedanken meiner Selbst hauche ich wenige Worte. Ich liebe dich und es tut mir leid. Verzeihe mir. Mein Arm zuckt. ich löse meine Hand vom Griff des Messers. Eine Träne rollt meine Wange hinab. Es ist besser so...
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Sein Lächeln raubt mir den Verstand. Mein Verstand besteht nurnoch aus dem Blubbern einer semiflüssigen Konstellation von Aggregatzuständen, wenn man Spaghetti kocht. Mein Kopf kann... Es fehlen mir die Worte... Mein Schnauben nach Luft...
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Ich kippe auf die Seite. Das Messer ragt aus meiner Brust. Ich sterbe...

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Musik ist die Sprache des Herzens

Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: das Messer
BeitragVerfasst: 16. Jun 2014, 23:55 
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Diese Geschichte soll eine Psycho-Horror-Liebes-Geschichte werden, die aus drei Perspektiven geschrieben wird. Eventuell mehr...

-Die Frau
-Der tote Mann

Beide über das Messer miteinander seelisch gebunden

-Eine parasitäre Energie, die sich mit dem Menschen bei Geburt verbindet und sich von dessen stärksten Emotionen ernährt. Doch in Wahrheit von noch höheren Mächten in die Vergessenheit verbannt wurde und ursprünglich die Funktion eines Glücksengels hatte, doch aufgrund von "Hunger" zu einem Art von Dämon wurde. Dabei den Menschen verführt und sich selber stets weiter in den Abgrund hält. Dazu anfängt die Frau zu verführen, wie ein Schulterteufel und der Mann wird wie ein Schulterengel nicht hilfflos zusehen wollen...

Weitere Perspektiven habe ich einige Ideen, aber noch keine festgelegt.
Die Frage ist: Können die beiden Personen über den Tot hinaus zueinander finden, die Energie befreien, sowie zu sich selbst zurückfinden lassen? Im Weg steht der Hunger, der sich an alle drei heften wird und einen fiesen Hintergrund besitzt. Denn wer ließ den Engel vergessen und wieso?

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 Betreff des Beitrags: Re: das Messer
BeitragVerfasst: 17. Jun 2014, 09:24 
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Oh, das hört sich interessant an Toby, bin schon sehr gespannt darauf. smilies/blume0019.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: das Messer
BeitragVerfasst: 18. Jun 2014, 19:35 
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Diese Geschichte soll eine Psycho-Horror-Liebes-Geschichte werden, die aus drei Perspektiven geschrieben wird. Eventuell mehr...

-Die Frau
-Der tote Mann

Beide über das Messer miteinander seelisch gebunden

-Eine parasitäre Energie, die sich mit dem Menschen bei Geburt verbindet und sich von dessen stärksten Emotionen ernährt. Doch in Wahrheit von noch höheren Mächten in die Vergessenheit verbannt wurde und ursprünglich die Funktion eines Glücksengels hatte, doch aufgrund von "Hunger" zu einem Art von Dämon wurde. Dabei den Menschen verführt und sich selber stets weiter in den Abgrund hält. Dazu anfängt die Frau zu verführen, wie ein Schulterteufel und der Mann wird wie ein Schulterengel nicht hilfflos zusehen wollen...
Weitere Perspektiven habe ich einige Ideen, aber noch keine festgelegt.
Die Frage ist: Können die beiden Personen über den Tot hinaus zueinander finden, die Energie befreien, sowie zu sich selbst zurückfinden lassen? Im Weg steht der Hunger, der sich an alle drei heften wird und einen fiesen Hintergrund besitzt. Denn wer ließ den Engel vergessen und wieso?


VIELLEICHT hilft dir das....sie können über den Tod hinaus zusammenfinden,weil
alles,was vorher auf Erden war,von ihnen genommen wird...
werden wir rein geboren,so kehren wir auch wieder rein zurück...
Die Erinnerung bleibt erhalten und eine jede Seele bekommt einen Engel zur Seite,
der einen auf die neue Aufgabe,im nächsten Leben vorbereitet...
Wobei manche Seelen,die viel Schlimmes erlebt haben,erstmal eine Ruhephase
durchleben dürfen..ob als Täter,aber auch als Opfer...es gibt keine Bestrafung..
Dabei bleibt auch der eigene Wille erhalten und man darf darum bitten..
nicht mehr wiedergeboren zu werden..,dann übernimmt man eine Helferaufgabe...
Doch irgendwann,kehrt diese oder jene Seele wieder auf Erden zurück....

Also,keinen strafenden Gott,oder ein Höllenfeuer...,viele Seelen treffen wieder
auf ihre Liebsten,sogar die Tiere können den Weg wählen,ob sie zu ihrem
ehemaligen Herrchen zurück wollen..
In deiner Geschichte,könnte es ein gefallener Engel sein,der aber auch mit
offenen Armen aufgenommen wird,im Reich der Liebe...er ist aber nicht mehr,
und nicht weniger,als jede andere Seele auch...
Den Status Engel gilt es sich wieder zu erarbeiten...durch viele gute Taten,
im helfenden Sinne...gibt es viele Reiche,wo sich die Seelen aufhalten können..
lass deiner Fantasie freien Lauf...das Sonnenland,wo die Feen ihre Seen
der Heilung anbieten..das Ätherreich,welches alleine den Engeln vorbehalten ist
und allen Licht-und Naturwesen...die Sternen und Mondwelten..

Da gäbe es noch das Tierreich,wo man sein Kraftier oder Helfertier finden kann,
es ist unter der Erde,unter den Ozeanen...
Viele,ja sehr viele Tore...die dahin führen,zu all den Orten,der Weisheiten...

Na,vielleicht kannst du hierraus etwas finden für dich..

smilies/smilie_love_031.gif


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