Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 28. Jan 2015, 19:11 
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Soo schön, Unicorn ich reise mit Dir!

Der Fuchs findet Deine Fährte und die Eule zeigt mir den Weg, lautlos mit samtweichen Schwingen.Im Schein des Mondes nur als Schatten erkennbar. Das Flüstern der Bäume Geschichten erzählt. Von Dingen die wir ersehnen und Wesen die wir erfühlen.
Nicht Sichtbares wird sichtbar, und wir lassen die Sehnsucht hinter uns, denn alles was wir ersehnen ist da, hier, jetzt.........

LG
L&L

_________________
Ich bin, wie ich bin
und ich bin froh dass ich so bin,
denn wenn es anders wäre,
wäre es schlimm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 5. Feb 2015, 06:51 
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Der Fuchs findet Deine Fährte und die Eule zeigt mir den Weg, lautlos mit samtweichen Schwingen.Im Schein des Mondes nur als Schatten erkennbar. Das Flüstern der Bäume Geschichten erzählt. Von Dingen die wir ersehnen und Wesen die wir erfühlen.
Nicht Sichtbares wird sichtbar, und wir lassen die Sehnsucht hinter uns, denn alles was wir ersehnen ist da, hier, jetzt.........

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So nehme ich dich mit,auf meine Reisen....

komm,rufe den Falken,sein Federkleid wird dich wärmen,auf der Reise in die Unendlichkeit
er wird dich Wahres lehren,schenkst du ihm sein Vertrauen
halte dich fest,denn es geht im Sturzflug in die Tiefe der Buchten,entgegen den Lügen,suche die Wahrheit
in großer Gefahr wird er mit dir unsichtbar,wie in alten Zeiten,als die Kriege Avalon ereilten
Merlin war der Falke stets ein treuer Begleiter,wie der Drache,der Adler,all die,die rief
Flugtiere der Wesen der Anderswelten,wohin die Reise auch ging,im Erdreich sie verweilten

Ja,nicht Sichtbares wird sichtbar,hebt sich der Schleier,öffnen sich die Tore,in andere Welten
wo die Gesetze der LIEBE gelten....

Wesen,der Anderswelten,wie Feen,Elfen,Gnome,Zwerge,Riesen,Tiere aller Arten,sie sind um dich
du musst nur einmal stehen bleiben und in dich hineinlauschen,
so wisse,du siehst sie nur mit dem Herzen
Sie exestieren durch unseren Glauben,unsere Sehnsucht nach Zuhause...so fern,so nah
So beginnt der Tanz zwischen den Welten,grade hier...und dennoch weit weg
Die eine Welt lässt sich mit Grundsätzen erfassen... ...und dennoch,wer versteht Mutter Erde
Die andere Welt,können wir nur mit unserem Herzen und unserer Vorstellungskraft erfassen
und dennoch ist sie wahr,man lernt sie zu begreifen

Trägt uns die Sehnsucht auch soweit weg,was doch so nah ist
gebunden in Mutter Erde...ist all das doch ein Teil von ihr
zu trennen gilt es hier nicht,denn der Himmel ist auf Erden
nur der Mensch muss wieder lernen,dass er ein Teil von dem Allen ist..
Unsere Mutter ist ein sorgendes,nährendes Wesen,innerhalb eines grossen,wärmenden Organismus
die Sonne,sie ist unser großer Vater.
Schließe ich meine Augen und stelle mir Mutter Erde vor,sehe ich einen großen,menschlichen Körper
der atmet wie wir,dieselbe Luft,die sich durch die Venen pumpt..endlos viele Äste,die
ein und ausatmen,damit der Blutkreislauf wieder mit reinem Sauerstoff versorgt ist..
Gereinigt vom Wasser..all den Meeren,Flüßen und Bächen
Die Erde hat auch ein Knochengerüst wie wir...die Berge
Sie hat Muskeln wie wir....Hügel und Wälder
Ja unsere Erde trägt uns und wir tragen sie,denn sie hat ein eigenes Bewußtsein,ein Denken
ohne das,würde dieser immer währende Kreislauf gar nicht funktionieren...

Wir Menschen sind ja nur ein winziger Teil davon und doch müssen wir die Brücken bauen
vom Einzelnen zum Ganzen...denn nur ein Ganzes kann im Gleichgewicht der Gezeiten wirken
So können wir vom Ufer der materiellen Welt,die sichtbar ist ,zum Ufer der geistigen,unsichtbaren Welt,
eine verbindente Brücke bauen....
Sind wir nicht Kinder von Sonne und Erde,alles,was ist...wachse und werde
Setzen wir unsere Sinne ein,können wir sehen ohne zu sehen...was wirklich gemeint ist
hören ohne zu hören,fühlen ohne zu fühlen...dem allen,was ist...

So werfe ich das materielle Gewand ab,damit ich frei bin,staunenden Geistes mich von diesem
Unsichtbaren und doch energetischen Lebenden führen zu lassen...eins zu werden,mit
dem ,was sich hinter dem Schleier,des Geistigen verbirgt...
Meine Sinne schwingen in einem harmonischen Sein,mit diesem Ganzen,dessen Teil ich nur bin

Daran sollte der Mensch sich erinnern,er selbst ist nicht dieses Ganze,was er ja ständig zerstört
er ist nur ein winziger Teil davon...
Mensch du hast vergessen,dass in dir selbst die schöpferische Kraft wohnt...

Freien Geistes verbinde ich mich mit dem Kosmos,um das Wissen des Universums zu erfahren
Begegnen mir auf diesem Wege all diese Boten,von denen ich immer schreibe,sie wirken wie
Brücken...zu uns selbst zurück...
und damit öffnen sich all diese Tore,zu den Anderswelten..sehet,höret,fühlet mit geöffneten
Herzen und sie werden sich dir zeigen,all diese Helfer,die
unsere Mutter am Leben erhalten...
lasst die Liebe fliessen und sie öffnet das Herz der Mutter...das Paradies...AVALON


so nah und doch nie getrennt,was EINS ist....der Himmel ist auf Erden

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So früh am Morgen
die Sonne ward grad erwacht
seh ich am Himmel..still,gar leise,gehen sie jetzt schlafen
die Sterne der vergangenen Nacht

Der Mond verblast am Himmel
noch einmal winkt er mir zu
verschwindet ganz hinter den Wolken
schlaf gut,finde deine Kraft,in der Ruh

Die weisse Winterlandschaft,leuchtet im Sonnenlicht
Flüsse murmeln leise Worte,einst Bächlein sie waren
die Schneeschmelze fordert das Wasser,welch unglaublich Gewicht
Leise wiegen sich die Bäume,Äste biegen sich,gefrorene Pracht
ein Vogel singt das Lied des Frühlings
suchend nach einem Platz,berührt die Natur ganz sacht

Fische singen unter den Flüssen
verwundert stockt der Atem an diesem schönen Tag
zarte,kleine Wesen bedecken den Wald mit sanften Küssen
lausche,hier und da noch ein leichter Flügelschlag

Der helle Sonnenschimmer
erleuchtet mein Gesicht
und eine kleine Träne
glitzert,im Dämmerlicht

Träume ich vom Frühling,flog ein Engel vorbei
streift zärtlich meine Seele
es war wie Zauberei
an diesem frühen Wintertag
er mich berührte
mit einem sanften Flügelschlag

Schwirren,Wispern,leises Flüstern
seltsam heller,goldner Glanz
Pferde schnauben,heben die Nüstern
welch schöner Sternentanz
hoch oben über den Wolken,hebt sich der Schleier

Aus der Ferne ein heller Strahl sich den Weg zu mir bahnt
Wind weht durch die Gassen,hüllt die Häuser flüsternd ein
fürchtet euch nicht vor der nächsten Nacht

Ein Engel winkt,fliegt leise hoch zum Himmelszelt
erinnert euch jeden Tag,an der Erde voller Pracht
mit seinen weichen Schwingen,schützt er die ganze Welt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 25. Nov 2015, 19:08 
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Wo sind die Indianer geblieben,die wahren Hüter unserer Natur?

Viele meiner Geschichten sind von Begegnungen mit diesen Urvölkern geprägt,oft konnte ich erst
im Nachhinein,den wahren Sinn deuten,ob auch den Zusammenhang,mit den Naturwesen,sowie
der ganzen Anderswelt.

Ihre Weisheiten waren so nah mit all dem verbunden,was lebte und auch in ihren Augen
heilig war...
Sie ehrten die Erde als ihre nährende Mutter,sie ehrten jede Nahrung und nahmen sich nur soviel,wie sie brauchten.
Jeder Stein,jeder Berg,jeder Baum,jede Blume,ja jeder noch so kleiner Käfer,hatte ein Recht auf eine Seele,sie waren so fest davon überzeugt,dass allein ihre Gedanken all dem..den Lebensatem einhauchte..
Sie lebten im vollkommenen Einklang mit der Natur und die Natur mit ihnen,denn sie waren eins...

Um so erschüttender ihre Geschichte,wie man sie aus Habgier vertrieb...hier ein kleiner Auszug,was damals geschah....



Indianisches Märchen

Und der Mensch saß allein da.
Bis auf die Knochen durchtränkt von Trauer.
Und alle Tiere umringten ihn und sagten:
"Es tut uns weh, dich so traurig zu sehen. Bitte uns was du willst, und du wirst es haben."
Der Mensch sagte: "Ich will gute Augen haben."
Der Geier antwortete: "Du wirst meine haben."
Der Mensch sagte: "Ich will stark sein."
Der Jaguar antwortete: "Du wirst stark sein wie ich."
Dann sagte der Mensch: "Ich ersehne, die Geheimnisse der Erde zu kennen."
Die Schlange antwortete: "Ich werde sie dich lehren."
Und so ging es mit allen Tieren.
Als der Mensch alle Gaben hatte, die sie ihm geben konnten, ging er fort.
Und die Eule sagte zu den anderen Tieren:
"Jetzt weiss der Mensch vieles und kann viele Sachen machen.
Plötzlich bekomme ich Angst."
Der Hirsch sagte: "Jetzt hat er was er braucht. Jetzt wird er nicht mehr traurig sein."
Aber die Eule antwortete: "Nein. Ich habe ein Loch gesehen im Menschen,
das so tief ist wie ein Hunger, der niemals gestillt werden kann.
Das ist es, was ihn traurig macht und was dazu führt, dass er immer mehr will.
Er wird weiterhin nehmen und nehmen bis eines Tages die Erde sagt:
'Jetzt gibt es nichts mehr und ich kann dir nichts mehr geben.' "


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Einst waren die Landschaften Nordamerikas eine wundervolle Vielfalt von schneebedeckten Gebirgen, grünen Prärien, endlosen Kurzgrassteppen, braunen sonnenverbrannten Dornstrauchsavannen, Wüsten und moderig riechenden Dschungeln.

Vom Missouri bis zu den Rocky Mountains und von Kanada bis nach Mexiko erstreckten sich die Great Plains - ein Meer aus Gras, so grenzenlos wie der Himmel, der sich darüber wölbt. Dies war einst das Land der Büffel. Millionen und Abermillionen Bisons zogen wie Wolkenschatten über die Ebenen. Und es war auch Indianerland mit vielen Stämmen, die alle vom gleichen leidenschaftlichen Stolz eines Volkes geprägt waren, das seit undenklichen Zeiten dieses weite Land durchstreifte, frei wie der Wind, der darüber wehte.

Der Bison gab ihnen Nahrung - frisches Fleisch im Sommer, gedörrtes oder zerstoßenes und mit getrockneten Beeren vermischtes im Winter. Er gab ihnen auch das Tipi, ein kegelförmiges Stangenzelt aus Büffelhaut, das so geräumig war, daß eine große Familie bequem darin wohnen konnte, warme Mäntel zum Schutz gegen die eisigen Winterstürme, Hemden, Kleider und Mokassins, die sie mit Fransen besetzten und mit bunten Perlen und Stachelschweinborsten verzierten, Sehnen zum Nähen und zum Bespannen ihrer Bogen. Und der Bison war ihr religiöses Symbol.

Für die Indianer waren die Tiere und Pflanzen alle Kinder ihrer gemeinsamen Mutter Erde, und alle hatten das gleiche Recht zu leben. Die Tiere gaben den Menschen, was sie zum Leben brauchten, aber nie wurden sie mutwillig getötet, immer baten die Indianer im Ritual um die Einwilligung der Tiere, wenn sie getötet werden mußten. Auch das Land war ihnen heilig und durfte nicht entweiht werden, denn es war ihrer aller Mutter.

Die Indianer sahen sich zusammen mit dem Land und allen Formen des Lebens als ein Teil eines einzigen lebenden Ganzen.

Im Jahr 1600 lebten schätzungsweise 1,5 bis 5 Millionen Indianer in Nordamerika.


Im Jahr 1608 landeten im heutigen Virginia mehrere Schiffe mit englischen Kolonisten, die im Auftrag einer Londoner Handelsgesellschaft in Amerika Fuß fassen sollten. An der Mündung des James River gründeten sie Jamestown, die erste dauerhafte englische Kolonie in Nordamerika.

Captain John Smith und seine Begleiter wurden von den dort lebenden Algonkin Indianern freundlich empfangen und fürstlich bewirtet.

Smith bestand auf einer Maislieferung, und es gelang ihm, diese im Tausch gegen einen Kupferkessel zu bekommen. Häuptling Powhatan, der außerordentlich freigebig war, gab Captain Smith bereitwillig einen ganzen Landstrich dazu, als dieser ihm für das kommende Jahr weitere Handelswaren versprach.

Fast die Hälfte der neunhundert Jamestown Kolonisten erlag den harten Lebensbedingungen. Ohne die Hilfe der Indianer hätten auch die anderen nicht überlebt. Da sie nicht wußten, wie man aus Baumstämmen Hütten baut, errichteten sie Häuser aus Ruten und Lehm mit steilen Strohdächern. Doch diese waren viel zu kalt, um darin zu wohnen. Ihr englischer Weizen, ihre Gerste und ihre Erbsen waren nicht gediehen.

Von den Indianern lernten sie den Mais kennen und wie man ihn auf angehäufte Erde pflanzte, nachdem die Pflanzstelle vorher mit Heringen gedüngt worden war, die Felder mit Seetang zu düngen, den Anbau von Bohnen und Kürbisgemüse, wie man Muscheln backt, einen Bohneneintopf in einer Vertiefung im Boden kocht und wie man im Fluß mit Reusen Fische fängt.

Und sie rauchten zum ersten Mal das merkwürdige Kraut, das die Inidianer "Tobacco" nannten.

Die Londoner Handelsgesellschaft, die die Kolonie finanzierte, schickte Ersatz für die gestorbenen Kolonisten. Die Neuankömmlinge hatten den Auftrag, für die Gesellschafter auf irgendeine Weise Gewinne zu machen. Aber diese vertrieben die Indianer von ihren Feldern, brannten ihre Dörfer nieder und ließen die Gefangenen als Sklaven arbeiten.

Tabak rauchen war inzwischen in England Mode geworden. Aber die Tabakpflanzen laugten den Boden rasch aus, und man brauchte bald neues Land. Die Indianer wurden weiter und weiter zurückgedrängt, um Platz für große Pflanzungen zu schaffen.

Überall entlang der Küste strömten neue Siedler ins Land. Sie kauften den Indianern das Land ab oder vertrieben sie einfach.

Wenn sich Indianer weigerten, ihr Land zu verlassen, das ihnen heilig war und auf dem die Gräber ihrer Vorfahren lagen, wurde auch die Armee eingesetzt und es kam zu vielen grausamen Massakern.

Kopfgeldjäger erledigten ein Übriges. Pennsylvania bot 1760 für jeden gefangenen Indianer 150 Dollar, für jeden Skalp 134 Dollar für jede Frau oder einen Jungen unter 10 Jahre 130 Dollar und für den Skalp einer Indianerin 50 Dollar.

Berufsmäßige Büffeljäger schlachteten in wenigen Jahren 7 Millionen Bisons ab. Sie nahmen nur das Fell und die Zunge mit und ließen die Kadaver in der Sonne verrotten. 1874 waren die letzten großen Herden ausgerottet. Die Indianer streiften durch die Ebenen auf der Suche nach Büffeln und waren vom Hungertod bedroht. Die Vernichtung der wichtigsten Nahrungsquelle der Indianer diente auch dazu sie zu besiegen. Viele Tierarten starben durch Profitgier und die pure Lust am Töten.

Friedensverträge wurden immer wieder gebrochen, Versprechen nicht gehalten wegen der Gier nach mehr Land und nach Gold, Silber und Kohle, die in Indianerland gefunden wurden.

Viele Indianer starben an den Pocken, die der weiße Mann eingesschleppt hatte. Die letzten Indianer wurden in Reservationen zurückgedrängt, die miserable Lebensbedingungen boten. Dort erlagen viele dem Alkohol und starben mit gebrochenem Herzen.


Nachdem die Amerikaner die
Algonkin, Apachen, Arapaho, Cayuga, Cherokee, Chiricahua, Creek, Cheyenne, Chickasaw, Choctaw, Comanchen, Dakota, Delwaren, Hopi, Huronen, Irokesen, Kiowa, Minicojou, Mohawk, Mohave, Navaho, Oglala, Oneida, Onondaga, Osage, Ottawa, Ojibwa, Shawnee, Seminolen, Seneca, Sioux, Susquehanna, Tuscarora, Potawatomi, Powhatan.....
ausgerottet oder in Reservate gesperrt hatten, stellt sich die Frage, was hat sich heute geändert ?


Die Antwort ist ernüchternd : Bis heute hat der Mensch nichts dazugelernt !


Die letzten Urwälder der Erde verschwinden mit rasanter Geschwindigkeit. Und überall dort sind auch die indigenen Völker bedroht, die seit Jahrtausenden vom Wald leben ohne ihn zu zerstören. Sie betreiben Wanderfeldbau auf wenigen Hektar großen Äckern. Diese Menschen haben mehr Kenntnisse über den Wald als alle Naturwissenschaftler zusammen, denn sie leben in ihm und von ihm, sie sind ein Teil davon.

In Venezuela wird der Lebensraum der Yanomami Indianer von Goldsuchern bedroht, die die Flüsse mit Quecksilber vergiften und Krankheiten einschleppen, die es dort vorher nicht gab.
In den Anden von Chile kämpfen die Mapuche Indianer gegen das Abholzen der letzten Urwälder.
Auf Borneo verwandeln mächtige Holzkonzerne den Regenwald in Wüste.
In Afrika sind es die Pygmäen, deren Lebensgrundlage vernichtet wird.
Im Amazonas Becken sieht es nach einer Brandrodung aus, als hätte eine Atombombe eingeschlagen. Hier leben hunderte von eingeborenen Völkern.

Ehemals regenwaldreiche Länder wie Indien, Bangladesh, Haiti und Sri Lanka haben bereits heute keine ursprünglichen Wälder mehr.


Ja,die Antwort ist ernüchternd,denn der Mensch hat nichts dazugelernt....

Wie oft in meinen Träumen ein sehr weiser,alter Indianer sagt:"Wir haben gelebt,um unser Wissen in die Zukunft zu tragen!"

So sei es,denn ihr Wissen ist längst in uns verankert,in denen,die wissen wollen...

Oh Hirsch,ich bete zu deiner Seele,
verzeih mir,dass ich dich töten musste
möge deine Seele aufsteigen,zum grossen Geist
dort wirst du mit unseren und deinen Brüdern,auf den grünsten Wiesen weiden
du nährest unsere Familien für viele Monate
wenn der Schnee keine Büffel zu uns schickt
dein Fell wird uns wärmen
deine Knochen werden zum täglichen Trunk
verzeih mir,dass ich dir dein irdisches Leben nahm

wir alle danken dir,sei willkommen im Reich unserer Brüder...

dort,wo das Wasser noch so klar und rein ist
dort,wo die Sonne ewig scheint,dich wärmt
dort,wo die Liebe mit allen ist
dort,wo die alte Eiche steht,die ich so sehr liebte
dort,wo es nur die Liebe,den Regenbogen,die Ewigkeit gibt
dort,wo die Büffel nie abgeschlachtet werden
dort,wo die Berge dich schützen,die Wälder so lebendig sind
dort,wo der Adler noch am Himmel kreist
dort,wo unsere Pony`s ihren Frieden fanden
dort,wo der Quell des Lebens ist...das Geheimnis allen Seins...

dort,wo es nur Frieden gibt,keine blutigen Kriege der Habgier..

so gehe in Frieden,geliebter Hirsch,Grüße unsere Brüder und sag...ich war bei dir...

als du den Himmel auf Erden finden durftest,denn so wisset...er ist so nah..hier...

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 15. Jan 2016, 18:16 
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Dort,wo die Wurzeln sind,so lausche in dich,Sehnsucht dich ruft....
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Sehnsucht sich rührt,in tiefer Stille
in mir Gottes Geist und Wille
die Natur für uns geschaffen
mit Ehrfucht sie bedrachte,
welch Herrlichkeit,für uns bedachte
ewiges Leben,in allem erwachte
gehe ich nachhause in die Ewigkeit
dort auch,ich treffe jeden Baum,
jeden Strauch,jedes Tier,jede Blüte
dann auch wieder

ja,ganz sicher ich bin,die Schöpfung
all dies lässt auf´s Neue erblühen
immer wieder
so rührt sich ewig diese Sehnsucht
beugt sich vor mir in voller Schönheit
nieder,Natur,edel
sanft,einfach Leben pur,so erhebe
dich,geliebte Flora und Fauna,denn
ich knie vor dir,bist du im Dies und
im Jenseits,einfach nur Glück,immer
und immer wieder...
Sehnsucht mich treibt,ich weiss
dein Leben ewig bleibt

aus dir wurde ich geboren
zu dir werde ich zurückgehen
dich kann ich immer verstehen
Sehnsucht,muss ich erst
die Spuren meines Lebens
suchen,in dir meine Wurzeln
finde,den du bist der Ursprung
füllst meinen Geist,meine Seele
lässt mich spüren,eines jeden Baumes
Rinde,
jeden Stein,jede Pflanze,jeden
Grashalm,meinen Geist mit all dem
verbinde
ja,du hast mich geboren,verneige
ich mich vor dir,Mutter Erde
sehe ich all diese Fülle,das Erblühen
der Flora und Fauna...
möge noch lange erhalten bleiben
der Mutter ihre Hülle...
so muss ich gehen,doch ich weiss
werde ich all das wiedersehen
wo einst mein Leben begann...
denn du bist der Anfang...
dort,geht alles weiter....
schau ich dir nur aus einer anderen Welt zu
..Sehnsucht,nach meinen Wurzeln..

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o stehe ich vor dir mein geliebter Baum
die Sehnsucht mich treibt,letzte Nacht
sah ich im Traum,dich in Flammen aufgehen
hörte deine Schreie im Schmerz
dein wild schlagendes,pochendes Herz
in mir war es,als ob ich mich selbst
entzweie
war ich doch eins mit dir,mein Geist,meine
Seele,im Einklang mit dir,so sollten
wie nun gemeinsam gehen,wo war der
Faune,der doch immer über dich wacht?
Langsam knisternd,deine so starken
Äste fielen,beizend sich das Feuer
in deine Rinde fraß,das Atmen fiel mir
schwer,ja,ich war du und du warst ich
doch,der Schmerz fühlte ich ihn nicht
mehr..nur eine verkohlte Masse...
ohne Seele,einfach leer...
Der Tag schlich sich ein,nur ein Gedanke
mein Freund,ich muss zu dir laufen
dich fühlen,riechen,hören,du bist doch
so stark,nichts kann dich zerstören,
renne,stolpere,wanke,falle
Sehnsucht in mir brennt,vor dir stehe
deine Anmut,deine edle Schönheit
ja,dein Leben sehe..deine Energie
in mir spüre,deine Rinde sanft
berühre,meine Hand auf dich lege
so heiss,so feurig,Blitze durch
mich fliessen,mit dir verschmelze
sich ein Strahl mit der Sonne vereint
pure,unglaubliche Hitze
was für eine Wonne,du und ich
sind EINS,kein Feuer kann dich
zerstören,denn du bist es in dir
selbst..in dir wohnt die Sonne
Wurzeln unter der Erde uns auf
Ewig verbinden,pulsierend deine
Nabelschnur,ja mein starker Baum
du bist geerdet,mit der Mutter Erde
alles,war nur ein Traum,bist du
nicht mehr...du bist das Leben
meine Wurzel...
im Diesseits und im Jenseits..
..in dir ruft der Lebensbaum..
Sehnsucht..ich darf ihm Liebe geben..
...wir sind EINS...



Eine Geschichte....

In meinem Wald gab es einen Baum
Blätter,doch nicht kahl,voller Nadeln.
Ein grosser,mächtiger Baum und im Sommer,wie im Winter eine
unerschütterliche Ruhe ausstrahlte.
Tief verzwurzelt in der Erde und hochaufstrebend in den Himmel,als
wolle er die Sonne selbst erreichen.
Neben ihm,stand noch ein Baum,völlig anderst,schon die Rinde
war so spielerisch,schwarz,weiß gefleckt und er trug Blätter,die
in ständiger Bewegung,mit dem Sonnenlicht spielten..
Doch kaum war der kurze Sommer vorbei,färbten sich seine
Blätter gelb und braun,dem Herbst seinen Glanz verleihten.
Kam der erste Frost,segelten sie vom Wind getragen zu
Boden.
Der andere Baum,behielt seine Nadeln,blieb immer grün,leise
flüsterte er immer zu seinem kahlen Freund:" Ich liebe dich,so wie
du bist,ob mit wunderschöner Farbenbracht deiner Blätter,oder
so kahl und nackt!"
Die Linde,so ihr Name antworte der Tanne,mit den grünen Stacheln":Ich weiss,mein lieber Freund,wärmst du mich,mit deiner inneren Liebe,dein Herz es strahlt soviel Wärme aus,dass ich niemals frieren werde!"
Jedesmal,wenn es wieder stürmte,Orkane den Himmel dunkel färbten,
endlos viele Bäume entwurzelten,eine Schneise der Zerstörung,
rannte ich den Wald,doch die Linde,die Tanne,standen fest
verwurzelt,aufrecht in den Himmel sie ragten.
Tief unter der Erde,wo der Beiden ihrer Wurzeln sich trafen,waren sie
dicht miteinander verwoben,gaben sie sich gegenseitig halt und
Stütze,ja,dass war doch wahre Liebe,ich wusste,die Beiden mussten schon sehr alt sein und unendlich viele Orkane überstanden haben.
Kurz darauf sah ich,wie die Forstarbeiter,all die entwurzelten Bäume
fort schafften und staunend standen sie vor der Linde und der
Tanne.
Plötzlich fingen sie an zu graben und ich fragte sie":Was macht ihr da,lasst die Beiden doch,schaut sie euch an,seht ihr nicht,dass sie sich lieben?"
Doch die Forstarbeiter hörten nicht und gruben weiter,so staunten
sie nicht schlecht,sahen sie,wie sie selbst unter der Erde so engumschlungen waren,wie endlose Nabelschnüre,die sanft pulsierten.
Lagen im Kreis,wie ineinander geflochten,mehrere Federn und ich
hörte aus der Ferne ein Singen,Trommeln,wusste längst,wie alt
meine Freunde schon waren...
Aus einer Zeit,wo es keine Unterschiede gab,zwischen schwarz und weiss,wie seltsam es diese Forstarbeiter auch fanden,sich eine Tanne und eine Linde doch lieben konnten,unterschiedlicher sie nicht sein konnten...

Gaben sie sich immer Schutz,Halt und Liebe,so werden sie es schaffen,bis hoch zur Sonne zu wachsen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 29. Dez 2016, 07:11 
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Sehnsucht sich rührt,in tiefer Stille
in mir Gottes Geist und Wille
die Natur für uns geschaffen
mit Ehrfucht sie bedrachte,
welch Herrlichkeit,für uns bedachte
ewiges Leben,in allem erwachte
gehe ich nachhause in die Ewigkeit
dort auch,ich treffe jeden Baum,
jeden Strauch,jedes Tier,jede Blüte
dann auch wieder

ja,ganz sicher ich bin,die Schöpfung
all dies lässt auf´s Neue erblühen
immer wieder
so rührt sich ewig diese Sehnsucht
beugt sich vor mir in voller Schönheit
nieder,Natur,edel
sanft,einfach Leben pur,so erhebe
dich,geliebte Flora und Fauna,denn
ich knie vor dir,bist du im Dies und
im Jenseits,einfach nur Glück,immer
und immer wieder...
Sehnsucht mich treibt,ich weiss
dein Leben ewig bleibt

aus dir wurde ich geboren
zu dir werde ich zurückgehen
dich kann ich immer verstehen
Sehnsucht,muss ich erst
die Spuren meines Lebens
suchen,in dir meine Wurzeln
finde,den du bist der Ursprung
füllst meinen Geist,meine Seele
lässt mich spüren,eines jeden Baumes
Rinde,
jeden Stein,jede Pflanze,jeden
Grashalm,meinen Geist mit all dem
verbinde
ja,du hast mich geboren,verneige
ich mich vor dir,Mutter Erde
sehe ich all diese Fülle,das Erblühen
der Flora und Fauna...
möge noch lange erhalten bleiben
der Mutter ihre Hülle...
so muss ich gehen,doch ich weiss
werde ich all das wiedersehen
wo einst mein Leben begann...
denn du bist der Anfang...
dort,geht alles weiter....
schau ich dir nur aus einer anderen Welt zu
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o stehe ich vor dir mein geliebter Baum
die Sehnsucht mich treibt,letzte Nacht
sah ich im Traum,dich in Flammen aufgehen
hörte deine Schreie im Schmerz
dein wild schlagendes,pochendes Herz
in mir war es,als ob ich mich selbst
entzweie
war ich doch eins mit dir,mein Geist,meine
Seele,im Einklang mit dir,so sollten
wie nun gemeinsam gehen,wo war der
Faune,der doch immer über dich wacht?
Langsam knisternd,deine so starken
Äste fielen,beizend sich das Feuer
in deine Rinde fraß,das Atmen fiel mir
schwer,ja,ich war du und du warst ich
doch,der Schmerz fühlte ich ihn nicht
mehr..nur eine verkohlte Masse...
ohne Seele,einfach leer...
Der Tag schlich sich ein,nur ein Gedanke
mein Freund,ich muss zu dir laufen
dich fühlen,riechen,hören,du bist doch
so stark,nichts kann dich zerstören,
renne,stolpere,wanke,falle
Sehnsucht in mir brennt,vor dir stehe
deine Anmut,deine edle Schönheit
ja,dein Leben sehe..deine Energie
in mir spüre,deine Rinde sanft
berühre,meine Hand auf dich lege
so heiss,so feurig,Blitze durch
mich fliessen,mit dir verschmelze
sich ein Strahl mit der Sonne vereint
pure,unglaubliche Hitze
was für eine Wonne,du und ich
sind EINS,kein Feuer kann dich
zerstören,denn du bist es in dir
selbst..in dir wohnt die Sonne
Wurzeln unter der Erde uns auf
Ewig verbinden,pulsierend deine
Nabelschnur,ja mein starker Baum
du bist geerdet,mit der Mutter Erde
alles,war nur ein Traum,bist du
nicht mehr...du bist das Leben
meine Wurzel...
im Diesseits und im Jenseits..
..in dir ruft der Lebensbaum..
Sehnsucht..ich darf ihm Liebe geben..
...wir sind EINS...



Eine Geschichte....

In meinem Wald gab es einen Baum
Blätter,doch nicht kahl,voller Nadeln.
Ein grosser,mächtiger Baum und im Sommer,wie im Winter eine
unerschütterliche Ruhe ausstrahlte.
Tief verzwurzelt in der Erde und hochaufstrebend in den Himmel,als
wolle er die Sonne selbst erreichen.
Neben ihm,stand noch ein Baum,völlig anderst,schon die Rinde
war so spielerisch,schwarz,weiß gefleckt und er trug Blätter,die
in ständiger Bewegung,mit dem Sonnenlicht spielten..
Doch kaum war der kurze Sommer vorbei,färbten sich seine
Blätter gelb und braun,dem Herbst seinen Glanz verleihten.
Kam der erste Frost,segelten sie vom Wind getragen zu
Boden.
Der andere Baum,behielt seine Nadeln,blieb immer grün,leise
flüsterte er immer zu seinem kahlen Freund:" Ich liebe dich,so wie
du bist,ob mit wunderschöner Farbenbracht deiner Blätter,oder
so kahl und nackt!"
Die Linde,so ihr Name antworte der Tanne,mit den grünen Stacheln":Ich weiss,mein lieber Freund,wärmst du mich,mit deiner inneren Liebe,dein Herz es strahlt soviel Wärme aus,dass ich niemals frieren werde!"
Jedesmal,wenn es wieder stürmte,Orkane den Himmel dunkel färbten,
endlos viele Bäume entwurzelten,eine Schneise der Zerstörung,
rannte ich den Wald,doch die Linde,die Tanne,standen fest
verwurzelt,aufrecht in den Himmel sie ragten.
Tief unter der Erde,wo der Beiden ihrer Wurzeln sich trafen,waren sie
dicht miteinander verwoben,gaben sie sich gegenseitig halt und
Stütze,ja,dass war doch wahre Liebe,ich wusste,die Beiden mussten schon sehr alt sein und unendlich viele Orkane überstanden haben.
Kurz darauf sah ich,wie die Forstarbeiter,all die entwurzelten Bäume
fort schafften und staunend standen sie vor der Linde und der
Tanne.
Plötzlich fingen sie an zu graben und ich fragte sie":Was macht ihr da,lasst die Beiden doch,schaut sie euch an,seht ihr nicht,dass sie sich lieben?"
Doch die Forstarbeiter hörten nicht und gruben weiter,so staunten
sie nicht schlecht,sahen sie,wie sie selbst unter der Erde so engumschlungen waren,wie endlose Nabelschnüre,die sanft pulsierten.
Lagen im Kreis,wie ineinander geflochten,mehrere Federn und ich
hörte aus der Ferne ein Singen,Trommeln,wusste längst,wie alt
meine Freunde schon waren...
Aus einer Zeit,wo es keine Unterschiede gab,zwischen schwarz und weiss,wie seltsam es diese Forstarbeiter auch fanden,sich eine Tanne und eine Linde doch lieben konnten,unterschiedlicher sie nicht sein konnten...

Gaben sie sich immer Schutz,Halt und Liebe,so werden sie es schaffen,bis hoch zur Sonne zu wachsen...

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Liebe , aus Wurzeln geboren,im Herzen verankert...gib nie auf,solange du liebst,geliebt wirst,bist du nie verloren...


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 27. Mär 2017, 18:18 
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Des Drachens Feuer erhellt die Nacht
sein Flug sanft schwingend
etwas hat ihn aufgebracht
sorgevoll schaut sein Weibchen drein
wo bleibt er nur
muss hüten,ja brüten,die Eier allein
zärtlich haucht sie an die Brut
wärmend,legt ab ihren Flügel
hüllt ein,des Drachens wertvollstes Gut
der Morgen schon erwacht
wild tobend des Männches Feuermacht
gejagt von Drachenjägern,lockt er sie weg,von Brut und Weib
da,ein Speer dringt in seine Brust ein
wütend zerrt er an seinem Leib
die Helligkeit des Tages lässt ihn sichtbar,für seine Jäger sein
hier,eine Stimme so herrlich singt,er kennt die Melodie,sich besinnt
folgt er diesen Klängen,betäubend seinen Schmerz
schwer atmend,den Speer in seiner Brust,hoffend,Dunkelheit beginnt
nichts als Asche,brennende Vulkane,wo ist die lieblich,singend Herz?
Müde lässt er sich nieder,irgendwo im Nirgendwo
gekämpft,zulange,oh Weib ich komm nie wieder heim
öffnet sich ein Tor,er hört das Singen,im Jenseits ist es wohl so..
die Sonne weckt in auf,kleine Wesen huschen über ihn
der Speer ist längst entfernt,die Wunde noch etwas brennt
Blinzelnd erwacht er zum Leben,lächelnd erkennt den ewigen Sinn
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FREIHEIT ,welch Feuer,welch unglaubliche Kraft,ich bin nur ein Wesen,lieblicher Natur
gejagt,welch Härte,welch Unverständnis,trage im Herzen, die Liebe pur


irgendwo im Nirgendwo des Drachens Geschicht,geschrieben steht
es gab ihn,der Mythos um ihn in kleinen Lybellen sich zeigt
schau genau hin,kein Leben jemals für immer vergeht....

Flugtier von Elfen,Feen,Amazonen einst der Drache war
in einer Welt,wo nur die Gesetze der Liebe gelten
getarnt als Liybelle,der Drache als Hexenbrut,ewige Gefahr
ausgerottet in dieser Welt
doch niemals in den Anderswelten
schau hoch zum Himmelszelt
er wird dich ewig begleiten
Sterne formatieren das Bild des Drachens
dich in seine Welt geleiten
Feuer spuckend ewiges Erwachens.....


Das Weibchen voller Angst,der letzte Drache sie war
muss brüten das Ei,hungrig dem Ende entgegen sah
welch unglaublich Mutterkraft,das Ei ward in Gefahr
Das Feuer zum Wärmen der Brut,so spärlich die Flamme gar
Auch sie hörte diese Melodie,doch es durfte nicht sein
mit allen Willen rollte sie sich ein,wärmend das Ei,ihr Ende es war

Nach kurzer Ruh der ewigen Stille,siegte der Lebenswille
zart klopfte auf die Brut,die Schale seiner Obhut
zitternd nur Kälte fühlte,Tränen der Mutter in ewiger Stille
kraftlos rief sie die Vögel,bringt Würmer meiner Brut
leben muss der letzte Drache,so der Alten ihr Wille

Ihr Ruf ward von den Vögeln gehört
sie brachten Nahrung für die kleine Brut
Es folgten der Adler,der Bussard,die ewig Ruh der Mutter ward gestört
"Du musst leben,friß die Kaninchen,zieh auf dein Kind"
"Wisse,es gibt ein Land,wo ihr Leben könnt
in Freiheit,kein Drachentöter,folge einfach dem Wind!"

Langsam erwachte der Lebenswille,wie ein Vulkan brannte das Feuer
allein kann ihre Brut nicht überleben,der Kampfesschrei der Mutter
hallte über das ganze Land,sie fraß,stand auf,das "böse"Ungeheuer
Tief in dunkler Nacht brach sie auf,ihre letzte Reise in das ferne Land
Kein Drachentöter konnte sie sehen,schützend umringt der Vögel,sie flog
Licht erschien am Horizont,auf ihrem Rücken spürte sie eine Hand
Etwas steuerte sie....bis sie auf Ewig verschwand..

der letzte Drache und sein Kind....tanzend als kleine Lybelle unter uns zu sehen sind..

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 21. Apr 2017, 17:45 
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Es war des Drachens leidend Geschicht
ein Urwesen,so klug so rein
er trug keine Maske vor seinem Gesicht
nein, er wollte einfach nur Leben
mit seinem Kind,seinem Weibe
doch er hat längst allen vergeben

schrieb er mir das,damit ich geistig bei ihm bleibe....
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ICH zeige mich in vielen Gestalten,doch wisset...ich bin,der ich bin,erschreckend mein Anblick?
SO schaut genau hin, ich bin die Schlange,der Drachen,was ihr in mir sehen wollt
SO wisset, ich kann schön,aber auch hässlich sein,dennoch bin ich das Leben,einst so genommen,schau ich gern zurück
als ich noch das Lebewesen war,lieblich ,gut und nichts Böses im Sinn
als Reittier der Elfen,Feen,so vieler feinstofflicher Wesen
sie wussten, wer ich wirklich bin
bis der Tag kam,als man 5 Tiere in mir vereinte
waren wir auf unserem Planeten so glücklich gewesen
doch,als das Krokodil,die Echse meinen Körper übernahm
wurde ich schwerer und schwerer...
speiendes Feuerwesen,Schuppen,wie ein Fisch,das Leid mich überkam


DAS BUCH DES LEBENS



wächst es in dir das Buch,der Bücher
fliessen Gedanken,Buchstaben,
sich wandeln Blatt für Blatt,sich zusammenfügen
in ein Wissen,Töne und Farben
sie legen sich auf jedes Blatt,geistreich,in vollen Zügen
erinnern dich an den Regenbogen
seine Kraft kennt keinen Boden
er schwebt im lichtvollen Reich
dort,wo der Seelen alle gleich
doch die Wahrheit,darfst du finden
kommen die Traumwandler
am Tag,in der Nacht
lässt dich tragen,von den Winden
in eine Welt,die dir Wissen gebracht
in dir lasse es wachsen und reifen
das Buch aller Bücher
es kommt der Tag,dann darfst du danach greifen
so ist alles niedergeschrieben
denn wisse,das Licht hat ein Gedächtnis
seit Anbeginn,ist die eine Wahrheit geblieben
unverändert und rein
frei von des Menschens Vermächtnis
es ist die grösste Bibliothek,der Wahrheit
in dir sie reift,ob Traum oder Reise
greife ruhig zu,denn es ist dein Buch,ewige Klarheit


in dir es sich zusammenfügt,Blatt für Blatt
der Klang der Töne,fügt sich in Silben
das Farbenspiel,sagt dir,wer all das geschrieben hat..

die Musik fügt sich in Tönen und Farben zu einer Melodie
es ist der Liebe ihre Seelensinfonie....
das Buch sich niemals schließt,es geht mit dir,unendlich weit
verweilt in dir, in der Ewigkeit,erwacht auf`s Neue,bist du bereit...der Zug des Lebens,fährt allezeit...

so höre ich ihn fern in der Ewigkeit,bin mit ihm verbunden
seine Seele und die Meinige sind eins
längst hat er all das Leid seines Lebens in das Buch gebunden

lausche in die Ferne,dort wo die Sonne ewig scheint
Kriege auch hier kein Ende finden
auch dort eine Mutter um ihre Kinder weint

so wisset, auch dort kehrte der Friede ein
auf allen Planeten,im Kosmos.....
erkannten die Wesen,sind sie niemehr allein

lang war die Reise,doch nun sind sie mitten unter uns

.......sie kehren zurück,denn auch sie sind hier daheim....

Mutter Erde ruft schon lange

" All meine Kinder,wisset,ich lasse euch niemals allein "

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mutierte Wesen aus uralten Zeiten,sie uns ewig doch begleiten...
tragen sie ihr Leid heut mit Glück
die Gestaltenwandlung ist ihr Geschick,aus endlosen verschwiegenen Wahrheiten


Müde,der Kriege ewiger Macht,sehet hin,auch das bin ich....Gestaltenwandler...so schütze ich mich
darf nicht sein,das Wesen,welches ich bin....dass ist nicht des Lebens Sinn
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LIEBE....so seit bereit,komm ich als das,was ich bin....dann erst hat das Buch des Lebens ,geschrieben vom Licht,seinen ewigen ursprünglichen Sinn...
Sein...d e r und w e r ich bin

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 22. Apr 2017, 14:13 
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Wer bin ich? Pferd oder Frau? Ich bin das,was du in mir sehen willst,ein Traum aus einer Zeit
als andere Wesen nicht erkannten den Sinn...der Lebensbaum
Mutierte Wesen,aus den Eiern der Schlange geschaffen
sehet hin,denn die Schlange sprach am Anfang
"Ich bin die DNA allen Lebens,ich kann Armeen bewaffnen
ich kann das Gute und das Böse in dir manifestieren
ICH KANN, doch ich war nicht dafür geschaffen
Andere,sich Gottheiten nannten,befahlen wer darf exestieren!"


Starr sehe ich dich,stumm wie festgemeißelt,der Körper einer Echse gleicht
sprich mein alter Baum,erzähle mir, aus jener Zeit
sehe ich diese Explosion im Kosmos,festklammernd,nicht von dir weicht
ein Wesen anderer Art und doch so schön,mit Moos überzogen
oh sprich doch mein alter Baum,erzähle aus jener Zeit
sehe ich Bilder,riesige Gestalten,mit Pfeil und Bogen
die Erde wankt,die Felswand zittert,es stampft vorwärts dies Ungetüm
oh sprich mein alter Baum,erzähle mir aus jener Zeit
laut brüllend,ein Dinosaurier gar,oder trägt er eine Maske,ein Kostüm?

Erstarrt an dir sich festklammert,sprich zu mir mein alter Baum
sehe ich Licht und Schatten,Spuren einer uralten Zeit?
Langsam öffnest du dein Herz,bist bereit,ich spüre deinen ewigen Traum
Kalt ist es hier,komm hülle dich zärtlich in`s Sonnenlicht ein
lege mein Ohr an deine Rinde,sanft streichelnd dein Kleid aus Holz
"So höre mein Kind der Sonne,fühle ganz tief in mich hinein
schließe deine Augen,all die Bilder sind nun dein!"
Ein reißender Strom von Lava erhitzte mein Gemüt,welch Schönheit dieser Welt
Farben tanzen vor meinen Augen,langsam hebt sich der ewige Schleier
Ein Grollen,ein Zauber,unbekannte Dimensionen,Drachen kreisen am Himmelszelt
oh sprich weiter mein alter Baum,jede Furche an dir,ist das Leben,welch uns geschenkt
Die Dunkelheit brach ein und er erzählte aus einer Zeit,voller Liebe und Freiheit
der Mond spendend großzügig sein Licht und alle Bäume sprachen nun mit

Leise murmelnd der Bach,der Uhu sprach mit den Seelen der Nacht
Tränen benetzten mein Gesicht,so sehr mit den alten Bäumen litt
Alles durfte sein,in Freiheit lebend,ein immerwährender Fluß
die Natur in voller Größe,Tiere voller exotischer Schönheit
noch einmal eintauchte in diese Welt,der Liebe ewiger Kuß

so erstarrte dieses Wesen unbekannter Art,als der Morgen begann
hielt sich fest an des Baumes fester Hand
es war der Tag , als die Uhr rückwärts lief,zurück zum Anfang
als die Bäume auf`s Neue erwachten,ihre Wurzeln erstarrt waren

Oh mein alter Baum sprich mit mir über alte Zeiten
auch,wenn all das das Herz aus der Brust reißt
all das ist der Weg zu den Wahrheiten


Sprach ich mit dem Baum , mit sovielen,die das Gesicht der Zeit trugen....
Wurzeln lügen nicht, sie sind der Faden unseres Seins
bis in`s hohe Alter hinein,kehrst du zurück zum Anfang,sei stolz auf des Alters Fugen
Entwickle dich wieder zurück,wie einst aus des Mutters Schoß geboren
schau sie dir an,die Bäume,die dir den Anfang erzählen
sie wissen,wer du bist,ob du zum Suchen bist auserkoren
die Wahrheit soll die Welt erreichen
schau nach vorne,schau zurück
es ist die Zukunft,sie zeigt dir des Zuges seine Weichen
Bist du eines Tages angekommen,im Augenblick des Seins
wirst du ein Buch in der Hand halten
und wissen....dies ist alleinig,des Suchens würdig, DEINS

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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 1. Dez 2017, 08:50 
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Toth der Atlanter....


Quelle:
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Zitat:
Vorwort

Die Geschichte der auf den folgenden Seiten übersetzten Tafeln ist seltsam und jenseits dessen, was moderne Wissenschaftler glauben, Das Alter dieser Tafeln ist überwältigend. Sie stammen etwa von 36.000 v. Chr. Der Verfasser ist Thoth, ein atlantischer Priesterkönig, der nach dem Untergang des Mutterlandes eine Kolonie im alten Ägypten gegründet hatte. Er war der Erbauer der Grossen Pyramide von Gizeh, die irrtümlicherweise Cheops zugeschrieben wird. In sie hatte er sein Wissen der alten Weisheiten eingebaut und auch geheime Aufzeichnungen und Instrumente des alten Atlantis sicher versteckt.

Er regierte rund 16.000 Jahre lang die alte Rasse Ägyptens, von ungefähr 50.000 bis 36.000 vor Christus. Während dieser Zeit wurde die alte barbarisch Rasse, unter der er sich mit seinen Gefolgsleuten angesiedelt hatte, auf einen höheren Zivilisationsgrad angehoben. Thoth war ein Unsterblicher, das heißt, er hatte den Tod überwunden und konnte sich dadurch aus freiem Willen zwischen den Ebenen bewegen, ohne durch den Tod zu gehen. Seine große Weisheit machte ihn zum Herrscher über die verschiedenen atlantischen Kolonien, einschließlich jener in Süd- und Mittelamerika.

Als die Zeit für ihn gekommen war, Ägypten zu verfassen, errichtete er die große Pyramide über dem Eingang zu den großen Hallen von Amenti, lagert dort seine Aufzeichnung und bestellte Wächter aus den Höchsten seine Volkes, um seine Geheimnisse zu bewahren.

Zu späteren Zeiten wurden die Nachkommen von diesen Wächtern die Priester der Pyramiden, und Thoth wurde im Zeitalter der Dunkelheit, das seinem Fortgehen folgte, als Gott der Weisheit und als der Aufzeichner (des alten Wissens) verehrt. Der Legende nach wurden die Hallen von Amenti zur Unterwelt, die Hallen der Götter, wo die Seele nach dem Tod hindurchgehen musste, um gerichtet zu werden.

Während späterer Zeitalter ging das Ego von Thoth in die Körper von verschiedenen Menschen ein, so wie es in den Tafeln beschrieben wird. Er inkarnierte dreimal. In seiner letzten Erscheinung war er als der dreifach geborene Hermes bekannt. In jener Inkarnation hinterließ er die Schrift, die unter den modernen Okkultisten als die Smaragdtafeln bekannt sind, eine spätere und abgeschwächte Darlegung des alten Wissens.

In diesem Werk wurden zehn von zwölf Tafeln übersetzt, welche in der großen Pyramide gelassen wurden, beaufsichtigt von den Priestern der Pyramide. Aus praktischen Gründen sind die zehn Tafeln in dreizehn Teile aufgeteilt. Die letzten beiden sind so großartig und weitreichend in ihrer Bedeutung, dass es gegenwärtig verboten ist, sie einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (AdÜ: Das war 1948, inzwischen sind alle Tafeln zugänglich und hier übersetze.)

Wie auch immer: In den Tafeln sind Geheimnisse enthalten, die sich für ernsthaft interessierte Menschen von unschätzbarem Wert erweisen werden. Sie sollten gelesen werden, aber nicht nur einmal, sondern hundertfach, denn nur so kann sich die wahre Bedeutung offenbaren. Oberflächliches Lesen wird Ahnungen von der Schönheit vermitteln, aber intensivere Studien werden dem Suchenden die Wege zur Weisheit eröffnen.

Nun noch ein Wort dazu, wie diese mächtigen Geheimnisse dem modernen Menschen enthüllt wurden, nachdem sie so lange verborgen waren.

Ungefähr um 1.300 vor Christus war Ägypten, das alte Khem, im Aufruhr, und viele Priester-Delegationen wurden in andere Teile der Welt geschickt. Unter diesen waren einige der Pyramiden-Priester, die als Talisman die Smaragdtafeln mit sich führten, mit deren Hilfe sie Autorität bekamen über die weniger fortgeschrittene Priestergilde von Rassen, die von anderen atlantischen Kolonien abstammten. Der Legende nach verliehen die Tafeln den jeweiligen Besitzern die Autorität von Thoth.





Die spezielle Gruppe der Priester, welche die Tafeln mit sich trug, emigrierte nach Südamerika, wo sie eine blühende Rasse vorfand, die Maya, die noch viel des alten Wissens kannte. Die Priester ließen sich unter ihnen nieder und blieben dort. Im zehnten Jahrhundert hatten die Maya ganz Yukatan besiedelt, und die Tafeln wurden unter den Altar in einem der größten Tempel des Sonnengottes gelegt. Nach der Eroberung der Maya durch die Spanier wurden die Städte verlassen und die Schätze der Tempel vergessen.

Man muss verstehen, dass die Große Pyramide von Ägypten ein Einweihungstempel in die Mysterien war und es noch immer ist. Jesus, Salomon, Apollonius und andere wurden dort eingeweiht. Der Schreiber, der eine Verbindung mit der Großen Weißen Loge hat, die auch durch die Pyramiden-Priesterschaft wirke, erhielt die Anweisung, die alten Tafeln wieder zu finden und in die Große Pyramide zurückzubringen. Dies wurde nach Abenteuern, die hier nicht mehr weiter ausgeführt zu werden brauchen, auch erreicht. Vor der Rückführung der Tafeln bekam er die Erlaubnis, sie zu übersetzen und eine Kopie von der Weisheit, die auf den Tafeln eingraviert ist, zu behalten. Dies geschah im Jahre 1925, doch erst jetzt wurde die Erlaubnis gegeben. Teile zu veröffentlichen. Es wird erwarte, dass viele spotten werden. Der wahre Student wird jedoch zwischen den Zeilen lesen und Weisheit erfahren. Wenn das Licht in dir ist, wird das Licht, das in den Tafeln eingraviert ist, antworten.

Jetzt noch ein Wort zur physischen Erscheinung der Tafeln. Sie bestehen aus zwölf smaragdgrünen Tafeln, aus einer Substanz geformt, welche durch eine alchimistische Transmutation erschaffen wurde. Sie sind unvergänglich und widerstandsfähig gegen alle Elemente und Substanzen. Tatsächlich ist die atomare und zellulare Struktur fixiert, so dass keine Veränderung je stattfinden kann. In diesem Sinne verstoßen sie gegen das materielle Gesetz der Ionisierung. Auf ihnen sind Buchstaben der alten atlantischen Sprache eingraviert; Buchstaben, die auf speziell gestimmte Gedankenwellen reagieren und damit die entsprechenden mentalen Schwingungen im Bewusstsein des Lesers auslösen. Die Tafeln werden von Ringen aus einer goldfarbenen Legierung zusammengehalten, die an einer Stange aus dem gleichen Material hängen. So viel zur physischen Erscheinung. Die darin enthaltene Weisheit ist die Grundlage der alten Mysterien, und die Weisheit desjenigen, der mit offenen Augen und offenem Verstand liest, soll sich hundertfach vergrößern.

Lies, glaube oder glaube nicht, aber lies, und die darin enthaltene Schwingung wird eine Antwort in deiner Seele erwecken.

In kosmischer Harmonie, Doreal

Höchste Stimme der Bruderschaft





Zitat:
Tafel I

Die Geschichte von Thoth dem Atlanter

Ich, Thoth der Atlanter, Meister der Mysterien, Verwalter der Aufzeichnungen, mächtiger König, Magier, der von Generation zu Generation lebt, der im Begriff ist, die Hallen von Amenti zu betreten, halte die Aufzeichnungen des mächtigen Wissen des großen Atlantis zur Führung jener fest, die nach mir kommen.

Ich begann diese Inkarnation in einer längst vergangenen Zeit in der großen Stadt Keor, auf der Insel Undal. Die Großen von Atlantis lebten und starben nicht wie die kleinen Menschen des gegenwärtigen Zeitalters, sonder von Äon zu Äon erneuerten sie ihr Leben in den hallen von Amenti, wo der Fluss der Lebens ewig weiter fließt. Hundert mal zehn bin ich den dunklen Weg, der zum Licht führte, hinuntergegangen, und genauso oft bin ich mit erneuerter Stärke und Kraft aus der Dunkelheit wieder ins Licht aufgestiegen.

Ich steige jetzt für einige Zeit hinunter, und die Menschen von Khem werden mich länger kennen, aber zu einer noch unbekannten zeit werde ich wieder stark und mächtig hochsteigen, um Rechenschaft von denen zu fordern, die ich zurückgelassen habe. Dann gebt acht, ihr Leute von Khem; falls ihr treulos meine Lehren hintergangen habt, werde ich euch von eurem hohen Stand hinunterwerfen in die Dunkelheit der Höhlen, aus denen ihr gekommen seid. Verrate meine Geheimnisse nicht an Menschen im Norden oder an die im Süden, sonst wird euch mein Fluch treffen. Vergesst das nicht und befolgt meine Worte, denn sicherlich werde ich wiederkommen und von euch zurückfordern, was ihr behütet. Denn seid gewiss, sogar von jenseits der Zeit und jenseits des Todes werde ich zurückkommen, um zu belohnen zu bestrafen, ganz wie ihr euer Vertrauen erwidert habt.

Großartig waren meine Leute in den alten Tagen, großartig jenseits der Fassungskraft der kleinen Leute, die mich jetzt umgeben. Sie kannten noch das alte Wissen, weit suchend im Herzen der Unendlichkeit, das aus den frühen Tagen der Erde stammte. Weise waren wir durch die Weisheit der Kinder des Lichtes, die unter uns weilten. Stark waren wir durch die Kraft, die wir aus dem ewigen Feuer zogen; und von all diesen war der größte unter all den Menschen mein Vater, Thotme, Beschützer des großen Tempels, Bindeglied zwischen den Kindern des Lichts, die im Tempel wohnten, und der Rasse der Menschen, welche die zehn Inseln bewohnten. Er sprach für den residenten von Unal, und er sprach zu den Königen mit einer Stimme, der man gehorchen musste.

So wuchs ich heran vom Kinde zum Mann, von meinem Vater in den alten Mysterien unterrichtet, bis im Laufe der Zeit das Feuer der Weisheit in mir wuchs und zu einer verzehrenden Flamme durchbrach. Ich wünschte nichts als das Erlangen von Weisheit, bis an einem großen Tag die Aufforderung vom Residenten des Tempels kam, ich sollte vor ihn gebracht werden. Nur wenige Menschenkinder haben in das Gesicht geschaut und überlebt, denn nicht wie Menschensöhne sind die Kinder des Lichtes, wenn sie nicht in einem physischen Körper inkarniert sind.





Ich wurde unter den Menschensöhnen ausgewählt, vom Residenten unterrichtet, damit seine Ziele, erfüllt würden, Ziele, noch ungeboren im Schoß der Zeit. Lange Jahre wohnte ich im Tempel und erlangte immer und immer mehr Weisheit, bis auch ich an das Licht herantrat, das vom großen Feuer ausgestrahlt wird. Er lehrte mich den Weg nach Amenti, der Unterwelt, wo der große König auf seinem Thron der Macht sitzt. Ich verbeugte mich tief in Huldigung vor den Herren des Lebens und den Herren des Todes und erhielt als Geschenk den Schlüssel des Lebens. Ich konnte mich befreit von den Hallen von Amenti bewegen, nicht durch den Tod an den Kreis des Lebens gebunden. Weit zu den Sternen reiste ich, bis Raum und Zeit wie zu Nichts wurde. Dann, nachdem ich tief aus dem Kelch der Weisheit getrunken hatte, schaute ich in die Herzen der Menschen und fand dort sogar noch größere Mysterien und war froh, denn nur durch die Suche nach Weisheit konnte meine Seele ruhig und die innere Flamme gestillt werden.

Ich lebte durch die Zeitalter hindurch und sah jene um mich herum, die den Kelch des Todes kosteten und wieder in das Licht des Lebens zurückkehrten. Nach und nach verschwanden die Wellen des Bewusstseins aus den königreichen von Atlantis, die mit mir eins waren, nur um ersetzt zu werden durch die Brut eines niedrigen Sternes.

Im Einklang mit dem Gesetz kam das Wort des Meisters zur Blüte. Die Gedanken der Atlanter sanken tiefer und tiefer in die Dunkelheit, bis der Resident sich schließlich in seinem Zorn aus seinem Agwanti (für Agwanti gibt es kein entsprechendes Wort in englisch oder deutsch. Es bezeichnet den Zustand des Nicht verhaftet sein) erhob und das Wort sprach, das die Macht anruft. Dies wurde tief im Herzen der Erde von den Söhnen von Amenti gehört, und als sie es hörten, bewirkten sie eine Veränderung der Blume des Feuers, das ewig brennt, durch Wechseln und Verlagerung und durch das Benutzen der Logos, bis das große Feuer seine Richtung änderte.

Daraufhin brachen die großen Wasser über die Welt herein und ertränkten und versenkten alles. Das Gleichgewicht der Erde änderte sich, bis nur noch der Tempel des Lichtes übrig blieb, der auf einem großen Berg auf Undal stand und immer noch aus dem Wasser schaute. Es befanden sich dort noch einige Überlebende, die von den Fluten gerettet waren. Daraufhin rief mich der Meister und sagte: „Sammle meine Leute zusammen, bring sie mit Hilfe der Fertigkeiten, die du gelernt hast, weit über das Wasser, bis du das Land der haarigen Barbaren erreichst, die in Wüstenhöhlen wohnen, und verfahre dort nach dem dir bekannten Plan.“

Also versammelte ich meine Leute und bestieg das große Schiff meines Meisters. Wir stiegen in den Morgen auf, während dunkel unter uns der Tempel lag. Plötzlich wurde der große Tempel mit Wasser überflutet und verschwand vom Antlitz der Erde bis zu der vorbestimmten Zeit. Schnell flogen wir der Morgensonne entgegen, bis unter uns das Land der Kinder von Khem auftauchte. Sie empfingen uns mit Knüppel und Speeren, wutentbrannt versuchten sie die Söhne von Atlantis zu erschlagen und gänzlich zu vernichten. Sodann erhob ich meinen Stab und richtete einen Energiestrahl auf sie, der sie von Steinbrocken vom Berg mitten in der Bewegung erstarren ließ. Dann sprach ich in aller Ruhe und Frieden mit ihnen, erzählte ihnen von der Macht von Atlantis und sagte, dass wir Kinder der Sonne wären und ihre Boten. Ich schüchterte sie durch das Vorzeigen von magischen Kunststücken soweit ein, bis sie zu meinen Füßen krochen; darauf entließ ich sie gnädig.

Lange wohnten wir im Lande Khem, sehr lange, bis ich den Weisungen des Meisters folgte, der, obwohl er schläft doch ewig lebt. Ich schickte die Söhne von Atlantis in vielen Richtungen aus, damit aus dem Schoße der Zeit wieder Weisheit in ihren Kindern aufsteigen möge.

Lange Zeit lebte ich weiter im Lande von Khem und verrichtete mit Hilfe meiner Weisheit große Werke. Die Kinder von Khem wuchsen stetig dem Licht des Wissens entgegen, ständig begossen durch den Regen meiner Weisheit. Ich sprengte dann einen Pfad nach Amenti, damit ich meine Kraft behalte und von Zeitalter zu Zeitalter leben konnte – eine Sonne von Atlantis, die Weisheit aufrechterhaltend und die Aufzeichnungen bewahrend.

Großartig entwickelten sich die Söhne von Khem, bezwangen die umliegenden Völker und entwickelten langsam ihre Seelenstärke. Jetzt gehe ich eine Zeit lang von ihnen weg, in die dunklen Hallen von Amenti, tief in den Räumen der Erde, vor die Herren der Mächte, nochmals von Angesicht zu Angesicht mit dem Residenten.





Ich errichte hoch über dem Eingang ein Tor, das hinunter nach Amenti führte. Wenige würden den Mut haben, sich dort hineinzuwagen, wenige passieren das Portal zum dunklen Amenti. Ich errichtete über dem Durchgang eine mächtige Pyramide, indem ich die Kraft benutze, welche die Erdkraft (Schwerkraft) überwindet. Tief in der Erde errichtete ich ein Kraftwerk oder eine Raum. Ausgehend davon schnitt ich einen kreisförmigen Gang, der fast den großen Gipfel erreichte. Dort auf die Spitze setzte ich den Kristall, der einen Strahl in die "Raum-Zeit" sendet und die Energie aus dem Äther abzieht, um sie dann auf das Tor nach Amenti auszurichten.

Ich baute auch andere Räume und ließ sie scheinbar leer. In ihnen verborgen sind jedoch die Schlüssel von Amenti. Wer mutig ist und in die dunkleren Bereiche eindringen möchte, soll sich zu erst durch eine lange Fastenzeit reinigen, anschließend soll er sich in den Steinsarkophag in meiner Kammer legen, und dann werde ich ihnen die großen Mysterien offenbaren. Bald wird er dorthin folgen, wo ich ihn treffen werde. Selbst in der Dunkelheit der Erde werde ich ihn treffen. Ich, Thoth, der Herr der Weisheit, treffe ihn und halte ihn und weile immer bei ihm.

Ich erbaute die große Pyramide nach dem Modell der Erdkraft-Pyramide, welche ewig brennt, damit auch sie die Zeitalter überdauern möge. In sie baute ich mein Wissen der „magischen Wissenschaften“ ein, damit es noch existieren möge, wenn ich wieder von Amenti zurückkehren werde. Wenn ich in den Hallen von Amenti schlafe, wird meine frei herumschwebende Seele weiterhin inkarnieren und unter den Menschen in dieser oder jener Form wohnen (Hermes der dreimal Geborene).

Ein Bote auf Erden bin ich für den Residenten, führe seine Anweisungen aus, damit der Mensch angehoben werden möge. Jetzt kehre ich in die Hallen von Amenti zurück und hinterlasse etwas von meiner Weisheit. Du sollt die Anweisungen des Residenten aufrechterhalten und dich nach ihnen richten. Du sollst deine Augen immer nach oben zum Licht erheben. Zu gegebener Zeit wirst du sicherlich eins sein mit dem Meister. Es ist gewiss dein Recht, eins mit dem Meister zu sein, gewiss dein Recht, eins mit dem Ganzen zu sein.

Nun verlasse ich dich. Du kennst meine Gebote; halte sie und sei sie, und ich werde bei dir sein, dir helfen und dich ins Licht führen.

Nun öffnet sich vor mir das Portal, und ich gehe hinunter in die Dunkelheit der Nacht.

Zitat:
Tafel II

Die Hallen von Amenti

Tief im Herzen der Erde liegen die Hallen von Amenti, weit unter den Inseln des gesunkenen Atlantis: die Hallen des Todes und die Hallen des Lebens, gebadet im Feuer des unendlichen Ganzen.

Vor langer Zeit, verloren in der Raum-Zeit, schauten die Kinder des Lichtes hinunter auf die Welt; dort sahen sie die Menschenkinder in ihrer Unterjochung, gebunden durch die Kraft, die aus dem Jenseits kam. Sie wussten, dass die Menschheit sich nur durch die Befreiung von dieser Unterjochung jemals von der Erde zur Sonne erheben konnte. Sie stiegen herab und erschufen Körper, welche denen der Menschen ähnlich waren. Die Meister des Ganzen sagten, nachdem sie Form angenommen hatten: „Wir sind jene die aus Sternenstaub geformt sind, und haben Teile am Leben des unendlichen Ganzen; wir leben in der Welt als Kinder der Menschen, gleich und doch nicht gleich den Menschenkindern“.

Anschließend, um einen Ort zum Wohnen zu haben, sprengten sie weit unter der Erdkruste, abseits der Menschenkinder, mittels ihrer eigenen Kraft große Räume. Diese Hallen der Toten wurden mit Kräften und Mächten umgeben, als Schutz vor Gefahren. Daneben schufen sie andere Räume und füllten sie mit Leben und mit Licht von oben. So bauten sie die Hallen von Amenti, damit sie dort ewig wohnen mögen, um mit dem Leben bis ans Ende der Ewigkeit zu leben.

Zweiunddreißig an der Zahl waren dort von den Kindern; Söhne des Lichts, die unter die Menschen gekommen waren, um jene von der Unterjochung durch die Dunkelheit zu befreien, die durch die Kraft aus dem Jenseits gebunden waren.

Tief in den Hallen des Lebens wuchs eine Blume, flammend, sich immer mehr ausdehnend und die Nacht verdrängend. Im Zentrum befand sich ein Strahl großer Macht, Leben spendend, Licht spendend, der alle mit Energie speiste, die in seine Nähe kamen. Um ihn herum haben sie 32 Throne errichtet, einen für jedes der Kinder des Lichtes. Sie wurden so aufgestellt, dass sie von dieser Ausstrahlung überflutet wurden, erfüllt mit dem Leben aus dem ewigen Licht. Immer wieder brachten sie ihre erschaffenen Körper dorthin, damit sie von Lebenskraft erfüllt würden. Hundert Jahre von Tausend musste dieses Leben spendende Licht auf ihren Körper einstrahlen, um sie zu erhöhen und die Lebenskraft zu erwecken.

In dieser Runde sitzen die großen Meister von Äon zu Äon und leben ein Leben, das der Menschheit unbekannt ist. Dort in den Hallen des Lebens liegen sie in ihrem Schlaf; frei fließt ihre Seele durch die Körper der Menschen. Immer wieder, während ihre Körper im Schlaf liegen, inkarnieren sie in die Körper der Menschen. Sie lehren und führen sie immer weiter und höher aus der Dunkelheit ins Licht. Dort in der Halle des Lebens, gefüllt mit ihrer Weisheit, der Menschenrasse unbekannt, sitzen die Kinder des Lichtes für immer unter dem kalten Lebensfeuer. Es gibt Zeiten, da sie aufwachen und aus der Tiefe herauskommen, um Lichter unter den Menschen zu sein, Unsterbliche unter Sterblichen.

Wer von ihnen durch Weiterentwicklung aus der Dunkelheit herausgewachsen ist und sich selbst aus der Nacht ins Licht erhoben hat, der ist frei von den Hallen von Amenti, frei von der Blume des Lichtes und Lebens. Lässt er sich dann von Weisheit und Wissen führen, wird er sich in seinem Menschsein weiterentwickeln zum Meister des Lebens. Dann möge er dort als einer unter den Meistern wohnen, frei von den Bindungen der Dunkelheit der Nacht. Inmitten dieser strahlenden Blume sitzen sieben Herren aus Raum und Zeit über uns. Sie helfen uns und führen die Menschenkinder mit unendlicher Weisheit auf dem Pfad durch die Zeit. Mächtig und fremd, verschleiert durch die Macht, still und allwissend, haben sie die Lebenskraft, stets anders und doch Eins mit den Menschenkindern, ja stets anders und doch Eins mit den Kindern des Lichtes.





Sie sind Betreuer und Beobachter der Kraft, welche die Menschen unterjocht, bereit sie zu erlösen sobald das Licht erreicht ist. An erster Stelle sitzt die mächtige, die verschleierte Gegenwart, der Herr der Herren, die Unendlich Neun. Er steht über den anderen aus jedem Kosmischen Zyklus, beobachtet und prüft die Weiterentwicklung der Menschheit.

Unter ihm sitzen die Herren der Zyklen ~ Drei, Vier, Fünf und Sechs, Sieben, Acht, jeder mit seinem Auftrag, jeder mit seinen Kräften, das Schicksal der Menschen führend und lenkend. Sie sitzen dort, mächtig und stark, frei von Zeit und Raum, nicht von dieser Welt und doch ihr verwand. Sie sind ältere Brüder der Menschenkinder. Mit ihrer Weisheit urteilen und wägen sie, beobachten den Fortschritt des Lichtes unter den Menschen.

Dorthin, wurde ich vom Residenten geführt und beobachtete, wie er EINS wurde mit EINEM von OBEN. Dann kam von Ihm eine Stimme, die zu mir sprach: „Groß bist du unter den Kindern der Menschen, Thoth. In Zukunft bist du frei von den Hallen von Amenti, Meister des Lebens unter den Menschenkindern. Du musst den Tod nicht mehr kosten, außer du willst es. Trinke vom Leben bis aufs Ende der Ewigkeit. Von nun an und in aller Ewigkeit ist das Leben dein, wenn du willst, und der Tod steht in deiner Macht. Weile hier oder gehe, ganz nach deinem Wunsch, Amenti ist frei von der Menschensonne. Gestalte dein Leben, wie auch immer du es wünschst, Kind des Lichtes, das unter den Menschen aufgewachsen ist. Wähle selbst dein Werk, denn alle Seelen müssen arbeiten. Weiche niemals vom Pfad des Lichtes ab. Du hast einen Schritt vorwärts gemacht auf dem langen Pfad nach oben, doch der Berg des Lichts ist unendlich; jeder schritt, den du tust, macht den Berg nur höher, all dein Fortschreiten verlängert nur das Ziel. Je näher du der unendlichen Weisheit kommst, desto mehr weicht das Ziel zurück. Du bist jetzt befreit von den Hallen von Amenti, um Hand in Hand mit den Herren der Welt zu gehen, vereint in einem Ziel, zusammenarbeitend als Lichtbringer für die Menschenkinder.“

Dann kam einer der Meister von seinem Thron, nahm meine Hand und führte mich weiter durch all die Hallen des tief verborgenen Landes. Er führte mich durch die Hallen von Amenti und zeigte mir die Mysterien, die den Menschen unbekannt sind. Er führte mich durch den dunklen Durchgang hinunter, dorthin, wo der dunkle Tod sitzt. Riesig lag die große Halle vor mir, ummauert von Dunkelheit und doch erfüllt von Licht.

Vor mir erhob sich ein großer Thron der Dunkelheit und auf ihm saß verschleiert eine Figur der Nacht. Dunkler als die Dunkelheit saß die große Gestalt da, finsterer als die Finsternis der Nacht. Der Meister hielt vor ihr inne und sprach das Wort, welches Leben gebiert: „Oh Meister der Dunkelheit, Führer auf dem Weg von Leben zu Leben, vor dich bringe ich eine Sonne des Morgens. Niemals berühre ihn mit deiner Kraft der Nacht, rufe niemals seine Lebensflamme in die Dunkelheit der Nacht. Kenne ihn und betrachte ihn als einen unserer Brüder, der aufgestiegen ist aus der Dunkelheit ins Licht. Entlasse seine Flamme aus ihrem Joch und lass sie frei lodern durch die Dunkelheit der Nacht.“

Dann erhob sich die Hand der Gestalt und heraus kam eine Flamme, die klar und leuchtend hell wurde. Sie rollte geschwind den Vorhang der Dunkelheit zurück und entschleierte die Halle von der Dunkelheit der Nacht. Dann wuchs im großen Raum vor mir Flamme auf Flamme aus dem Schleier der Nacht. In unzählige Millionen hüpften sie vor mir. Einige brannten wie Feuerblumen, andere hatten geringere Strahlung, glühten nur schwach aus der Nacht. Einige schwanden rasch dahin, andere erwuchsen aus einem nur kleinen Lichtfunken. Jedes umgeben von seinem matten Schleier der Dunkelheit, doch mit einem Licht brennend, das niemals ausgelöscht werden konnte, kommend und gehend wie Glühwürmchen im Frühling. So füllten sie den Raum mit Licht und Leben. Dann erklang eine mächtige und feierliche Stimme, die sprach: „Diese Lichter sind die Seelen von Menschen; sie schwellen an und schwellen ab und bestehen ewig, immer sich ändernd und dennoch lebend, durch den Tod hindurch in das Leben. Wenn sie erblüht sind zur Blume und den Zenit des Wachstums in ihrem Leben erreicht haben, dann sende ich geschwind meinen Schleier der Dunkelheit, verhülle sie mit dem Leichentuch und wandle sie zu neuen Lebensformen. Stetig durch die Zeitalter hinauf wächst und schwillt die Seele zu einer immer größeren Flamme und leuchtet die Dunkelheit mit ständig größerer Kraft aus, unterdrückt und doch nicht ausgelöscht durch den Schleier der Nacht. So wächst die Seele des Menschen stetig noch oben, unterdrückt und doch nicht ausgelöscht durch die Finsternis der Nacht. Ich der Tod, komme, jedoch verweile ich nicht, denn das ewige Leben existiert in allem. Ich bin nur ein Hindernis auf dem Pfad des Lebens, werde schnell vom ewigen Licht besiegt. Erwache, oh Flamme, die ewiglich im Innern brennt, brich hervor und besiege den Schleier der Nacht.“



Dann mitten unter den Flammen in der Finsternis wuchs eine, welche die Nacht vertrieb, flammend, sich ausdehnend, immer strahlender, bis schließlich nichts als Licht übrig blieb. Danach sprach mein Meister und Führer: „Schau auf deine eigene Seele, wie sie im Licht wächst und jetzt für immer frei ist vom Herren der Nacht.“

Weiter führte er mich durch viele große Räume, die von den Mysterien der Kinder des Lichtes erfüllt waren; Mysterien, von denen der Mensch jetzt noch nichts wissen darf, bis auch er eine Sonne des Lichtes wird. Er führte mich dann zurück in das Licht der Halle des Lichtes. Dort kniete ich vor den großen Meistern nieder, den Herren des Ganzen der Zyklen über uns.

Also sprach Er dann mit Worten von großer Macht: „Du bist befreit von den Hallen von Amenti. Bestimme jetzt du selber dein Werk unter den Menschenkindern.“ Ich erwiderte: „Oh großer Meister, lass mich ein Lehrer der Menschen sein. Ich will sie weiter und höher führen, bis auch sie Lichter unter den Menschen sind. Befreit vom Schleier der Nacht, der sie umgibt, brennend mit dem Licht, das unter den Menschen scheinen soll.“

Die Stimme sprach darauf zu mir: „Geh wie dir beliebt, so sei es beschlossen. Meister deines eigenen Schicksals bist du, frei zu nehmen oder abzulehnen nach Belieben. Nimm dir die Macht, nimm dir die Weisheit, leuchte als Licht unter den Menschenkindern.“

Aufwärts dann führte mich der Resident, und ich wohnte wieder unter den Menschenkindern, belehrte sie und zeigte ihnen einiges von meiner Weisheit, als Sonne des Lichtes, ein Feuer unter den Menschen.

Nun nehme ich erneut den Pfad nach unten und suche das Licht in der Dunkelheit der Nacht. Haltet euch wacker und passt auf euch auf, bewahrt meine Lehre, denn sie soll ein Führer sein für die Menschenkinder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 1. Dez 2017, 09:47 
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Zitat:
Tafel III

Der Schlüssel der Weisheit

Ach, Thoth der Atlanter, teilte mit euch meine Weisheit, mein Wissen, meine Macht, freiwillig teilte ich dieses mit den Menschenkindern. Ich gebe, damit auch sie Weisheit erlangen mögen, um aus dem Schleier der Nacht durch die Welt zu leuchten. Weisheit ist Macht und macht ist Weisheit, EINS mit dem ANDEREN, das GANZE zu vervollkommnen.

Oh Mensch, sei nicht stolz in deiner Weisheit! Rede sowohl mit den Ignoranten als auch mit den Weisen. Wenn einer voll des Wissens zu dir kommt, höre zu und sei achtsam, denn Weisheit ist alles.

Halte dich aber nicht zurück, wenn Böses gesprochen wird, denn Wahrheit scheint, genau wie das Sonnelicht, über allem.

Wer das Gesetz übertritt, soll bestraft werden, denn nur durch das Gesetz kommt die Freiheit des Menschen.

Verbreite keine Angst, denn Angst ist ein Joch, eine Fessel, welche die Menschen an die Dunkelheit bindet.

Wenn du dein Leben lang immer deinem Herzen folgst, dann tust du mehr, als von dir verlangt wird.

Wenn du keine Reichtümer erworben hast, folge deinem Herzen, denn all diese haben keinen Nutzen, wenn dir dein Herz schwer ist. Schmälere nicht die Zeit, da du deinem Herzen folgst, denn deine Seele verabscheut das.

Wer geführt ist, kommt nicht vom Weg ab, aber die Verirrten können den richtigen Weg nicht finden. Wenn du unter die Menschen gehst, mache dir die Liebe zum Anfang und Ende des Herzens.

Wenn einer dich um Rat bittet, lass ihn frei sprechen, damit die Sache, deretwegen er zu dir gekommen ist, erledigt werden möge. Wenn er aber zögert, dir dein Herz zu öffnen, dann ist es, weil du, der Richter, das Falsche tust.

Verwende weder eine übertriebene Sprache, noch höre auf sie, denn sie ist Ausdruck eines unausgeglichenen Menschen. Sprich nicht darüber, damit der, der vor dir steht, Weisheit erfährt.

Stille ist von großem Gewinn, übermäßiger Redeschwall bringt nichts.

Verherrliche nicht dein Herz gegenüber Menschen, denn Hochmut kommt vor den Fall.

Falls du groß bist unter den Menschen, lass dich ehren wegen deines Wissens und deiner Freundlichkeit.

Falls du etwas über das Wesen eines Freundes erkennen willst, frage nicht seinen Gefährten, sondern verbringe einige Zeit mit ihm allein. Diskutiere mit ihm und prüfe sein Herz an seinen Worten und seinem Verhalten.

Was in den Vorratsraum hineingeht, muss wieder herauskommen, und die Dinge, die dir gehören, musst du mit einem Freund teilen.

Wissen wird von Narren als Unwissenheit angesehen, und die Dinge, die wirklich Gewinn bringen, sind schmerzlich ~ er lebt im Tod, und dieser ist deshalb seine Nahrung.

Der Weise lässt sein Herz überfliegen, doch nicht sein Mund. Oh Mensch! Lausche der Stimm der Weisheit; lausche der Stimme des Lichts. Der Kosmos ist voller Mysterien, und wenn sie enthüllt werden, füllen sie die Welt mit ihrem Licht. Wer frei vom Joch der Dunkelheit sein möchte, der soll zuerst das Materielle vom Nicht-Materiellen unterscheiden, das Feuer von der Erde; denn wisse, so wie die Erde zur Erde herabsteigt, so steigt das Feuer auf zum Feuer und wird eins mit dem Feuer. Wer das Feuer in sich selber kennt, soll zum ewigen Feuer aufsteigen und dort ewig wohnen.





Das INNERE FEUER ist die stärkste aller Kräfte, denn sie überwindet alle Dinge und dringt zu allen Dingen der Erde vor.

Der Mensch stütz sich nur auf das, was ihm Widerstand leistet, deshalb muss die Erde dem Menschen widerstehen, sonst würde er nicht existieren.

Nicht alle Augen haben die gleiche Sicht. Dem einen Auge erscheint ein Objekt in der einen Form und Farbe, dem nächsten in einer anderen. Genauso wechselt das ewige Feuer ständig die Farbe und ist von Tag zu Tag niemals das gleiche.

Also spreche ich, Thoth, von meiner Weisheit, denn der Mensch ist wie ein Feuer, das strahlend brennt in der Nacht, es wird niemals ausgelöscht vom Schleier der Finsternis, niemals ausgelöscht vom Schleier der Nacht.

Dank meiner Weisheit schaute ich in die Herzen der Menschen und fand sie nicht frei vom Joch der Zwietracht. Befreie dein Feuer von den Mühen, oh mein Bruder, auf dass es nicht begraben werde im Schatten der Nacht!

Höre, oh Mensch, und bedenke diese Weisheit: Wo hören Namen und Formen auf? Nur im Bewusstsein, das eine unsichtbare, unendliche Kraft von leuchtender Ausstrahlung ist. Die Formen die du erschaffst, indem du deine Vision erhellst, sind wahrlich Wirkungen, die deiner Ursachen folgen.

Der Mensch ist ein Stern, der an einen Körper gebunden ist, bis er am Ende durch sein Sterben befreit wird. Nur durch ständiges Ringen und äußerstes Bemühen wird der Stern in dir zu neuem Leben erblühen. Wer den Anfang aller Dinge kennt, dessen Stern ist frei vom Reich der Nacht.

Erinnere dich, oh Mensch, dass alles, was existiert, nur eine andere Form ist von dem, was nicht existiert. Alles, was Wesen hat, wird in ein weiteres Wesen eingehen, und du selbst bist keine Ausnahme.

Beachte das Gesetz, denn alles ist Gesetz. Suche nicht, was nicht des Gesetzes ist, denn es existiert nur in den Illusionen der Sinne. Die Weisheit kommt zu all ihren Kindern, wenn sie selber zu Weisheit kommen.

Während Äonen war das Licht verborgen: erwache, oh Mensch, und erkenne!

Tief in die Mysterien des Lebens bin ich eingedrungen und suchte nach dem, was verborgen war. Höre zu, oh Mensch, und erkenne!

Weit unter der Erdkruste, in den Hallen von Amenti, sah ich Mysterien, die vor der Menschheit verborgen sind.

Oft ging ich durch den tiefen verborgenen Durchgang und schaute das Licht, das Leben ist für die Menschen. Dort, unter den ewigen Blumen, des Lebens, erforschte ich die Herzen und die Geheimnisse der Menschheit. Ich fand, dass der Mensch bloß in Finsternis lebt, dass das Licht des großen Feuers in ihm verborgen ist.

Vor den Herren des verborgenen Amenti lernte ich die Weisheit, die ich den Menschen weitergebe. Sie sind Meister der großen Geheimen Weisheit, die aus der Zukunft am Ende der Unendlichkeit gebracht wurde. Sieben sind sie, die Herren von Amenti,

Oberherr der Kinder des Morgens,

Sonne der Kreisläufe,

Meister der Weisheit;

sie sind anders gestaltet als die Menschenkinder.



Drei, Vier, Fünf und Sechs, Sieben, Acht – Neun sind die Titel der Meister der Menschheit.

Aus ferner Zukunft, formlos und doch formend, kamen sie als Lehrer der Menschenkinder. Sie leben ewig, gehören jedoch nicht zu den Lebenden, sind nicht ans Leben gebunden und doch frei vom Tod. Sie regieren für immer mit endloser Weisheit, gebunden und doch nicht gebunden an die dunklen Hallen des Todes. Sie haben Leben in sich, jedoch Leben was nicht Leben ist, frei von allem sind die Herren von Allem. Aus ihnen heraus kam der Logos. Sie sind Instrumente dieser Macht über das Ganze. Riesigen Angesichts, jedoch verborgen im Kleinen, geformt durch eine Gestaltung, die bekannt ist und doch unbekannt ist.


Drei hält den Schlüssel für alle verborgene Magie. Schöpfer ist er der Hallen des Todes. Er sendet Kraft aus und verhüllt mit Finsternis, er bindet die Seelen der Menschenkinder; er schickt die Dunkelheit, bindet die Seelenkraft und lenkt das Negative zu den Menschen.

Vier ist es, der die Macht freigibt. Er ist der Herr des Lebens für die Menschenkinder. Sein Körper ist Licht, sein Antlitz ist Flamme. Er ist Befreier der Menschenkinder.

Fünf ist der Meister, der Herr von aller Magie – Schlüssel für Das Wort, das widerhallt unter den Menschen.



Sechs ist der Herr des Lichtes, der verborgene Pfad, der Pfad der Seelen der Menschenkinder.

Sieben ist der Herr der Weiten, Meister des Raumes und Schlüssel der Zeit.

Acht ist der, welcher den Fortschritt leitet, die Reise der Menschen abwägt und ausgleicht.

Neun ist der Vater, riesigen Angesichts, formend und verändernd aus der Formlosigkeit heraus.

Meditiere über die Symbole, die ich dir gebe; sie sind Schlüssel, obwohl vor den Mensche verborgen.

Greife immer nach oben, oh Seele des Morgens, richte deine Gedanken nach oben zum Licht und zum Leben. Finde in den Zahlenschlüsseln, die ich dir bringe, Licht für den Weg von Leben zu Leben.

Suche mit Weisheit, wende deine Gedanken nach innen und verschließe deinen Versand nicht vor der Blume des Lichtes.

Erzeuge in deinem Körper durch Gedanken ein Bild; denke an die Zahlen, die dich zum Leben führen.

Frei ist der Weg für den, der Weisheit hat, offen die Tür zum Königreich des Lichtes.

Gieße deine Flamme aus als eine Sonne des Morgens, schließe die Dunkelheit aus und lebe im Tag.

Verstehe dich, oh Mensch, als Teil der Sieben, die sind und doch nicht sind, wie sie scheinen.



Eröffnet, oh Mensch, habe ich dir meine Weisheit; nun folge dem Pfad, den ich gewiesen habe. Meister der Weisheit, Sonne des Morgens, Licht und Leben für die Menschenkinder.


Zitat:
Tafel IV

Der Raumgeborene

Oh Mensch, höre auf die Stimme der Weisheit, lausche der Stimme von Thoth, dem Atlanter. Reichlich gebe ich dir von meiner Weisheit, gesammelt aus Zeit und Raum dieses Zyklus. Meister der Mysterien, Sonne des Morgens, ewig lebend, ein Kind des Lichts, hell erstrahlend, Stern des Morgen, Thoth, der Lehrer der Menschheit, repräsentiert die Ganzheit.

Vor langer Zeit, in meiner Kindheit, lag ich unter den Sternen auf dem lang begrabenen Atlantis und träumte von für Menschen unvorstellbaren Mysterien. Dann wuchs in meinem Herzen eine große Sehnsucht, den Weg zu erobern, der zu den Sternen führt, Jahr für Jahr suchte ich nach Weisheit, suchte nach neuem Wissen, folgte dem Weg, bis meine Seele schließlich nach vielen Mühen aus ihrer Knechtschaft ausbrach und entsprang. Frei war ich vom Joch des Erdenmenschen, frei vom Körper flitzte ich durch die Nacht. Weit offen lag schließlich der Sternenraum vor mir; frei war ich vom Joch der Nacht. Nun suchte ich nach Weisheit bis ans Ende des Raums, weit jenseits der Erkenntnis des sterblichen Menschen.

Weit in den Raum hinaus reiste meine Seele ungehindert, weit in die Lichtkreise der Unendlichkeit. Fremdartig, unbegreiflich waren einige der Planeten, groß und gigantisch, jenseits der Träume der Menschen. Und doch fand ich Gesetzmäßigkeiten in all ihrer Schönheit, die durch sie und zwischen ihnen wirken, genau so wie hier unter den Menschen. Meine Seele bewegte sich vorwärts durch die Schönheit der Unendlichkeit, weit durch den Raum flog ich mit meinen Gedanken.

Ich ruhte dort auf einem schönen Planeten, harmonische Weisen erfüllten die Luft; da waren Formen, die sich geordnet bewegten, groß und majestätisch wie die Sterne der Nacht, die in Harmonie aufsteigen, in geordnetem Gleichgewicht, als Symbole des Kosmischen, gleich dem Gesetz.

Auf meiner Reise kam ich an vielen Sternen vorbei, mit vielen Menschenrassen auf ihren Welten. Viele erhoben sich so hoch wie Sterne des Morgens, und einige fielen tief in die Schwärze der Nacht. Jede und alle von ihnen kämpften sich hoch, erklommen die Höhen und loteten die Tiefen aus. Manchmal bewegten sie sich in den Bereichen der Helligkeit, dann durchlebten sie Dunkelheit auf dem Weg zum Licht.

Wisse, oh Mensch, das Licht ist DEIN ERBE, wisse, dass die Dunkelheit nur ein Schleier ist. In deinem Herzen versiegelt ist die ewige Leuchtkraft die darauf wartet, den Moment der Freiheit zu erlangen, darauf wartet, den Schleier der Nacht zu zerreißen. Sie eroberten den Äther vor sehr langer Zeit und befreiten sich dadurch von der Mühsal und dem Joch; sie formten bloß ein Bild in ihren Gedanken, und sofort war es erschaffen und wuchs.

Weiter dann raste meine Seele durch den Kosmos, immer neue und alte Dinge schauend; sie lernte, dass der Mensch wirklich ein Raumgeborener ist, eine Sonne der Sonne, ein Kind der Sterne.

Wisse, oh Mensch, welche Form du auch immer bewohnst, sie ist ganz sicher EINS MIT DEN STERNEN. Eure Körper sind nichts anderes als Planeten, die um ihre zentralen Sonnen kreisen. Wenn du das Licht aller Weisheit erworben hast, dann bist du frei, im Äther zu scheinen - als eine der Sonnen, welche die äußere Dunkelheit ausleuchten - einer der ins Licht aufgestiegenen Raumgeborenen. Ebenso wie die Sterne im Laufe der Zeit ihre Strahlkraft verlieren, indem ihr Licht in die große Urquelle fließt, genauso, oh Mensch, strebt deine Seele vorwärts und lässt die Dunkelheit der Nacht hinter sich.

Du bist geformt aus dem Uräther, erfüllt mit der Strahlkraft, die von der Quelle fließt, begrenzt vom sich verdichtenden Äther, der doch immerfort lodert, bis er endlich frei ist. Hebe deine Flamme aus der Dunkelheit, fließe aus der Nacht, und du wirst frei sein.

Ich reiste durch Raum und Zeit und wusste, dass meine Seele nun endlich frei war. Ich wusste, dass ich nun nach Weisheit streben durfte, bis ich schließlich auf eine Ebene kam, jenseits unseres Wissens, der Weisheit unbekannt, die sich ausdehnt, jenseits von allem, was wir kennen. Nun, oh Mensch, da ich dies wusste, wuchs voller Freude meine Seele, denn jetzt war ich frei. Höre, du Raumgeborener, lausche meiner Weisheit, weißt du nicht, dass auch du frei sein wirst?

Höre noch einmal auf meine Weisheit, oh Mensch, denn wenn du sie hörst, magst auch du leben und frei sein. Nicht von der Erde bist du, nicht irdisch, sondern ein Kind des Unendlichen Kosmischen Lichts.

Weißt du nichts, oh Mensch, von deinem Erbe? Weißt du nicht, dass du in Wahrheit das Licht bist? Du bist eine Sonne der großen Sonne, wenn du Weisheit erlangst und dir deiner Verwandtschaft mit dem Licht wirklich bewusst bist.

Nun gebe ich dir das Wissen, die Freiheit, auf dem Pfad zu wandern, den ich gegangen war. Ich möchte dir wirklich zeigen, wie ich durch mein Streben den Pfad gegangen bin, der zu den Sternen führt.

Höre, oh Mensch, und erkenne dein Joch, wisse, wie du dich selbst befreien kannst von den Mühen. Aus der Dunkelheit heraus wirst du dich erheben, EINS MIT DEM LICHT und EINS MIT DEN STERNEN. Folge immer dem Pfad der Weisheit, denn nur dadurch kannst du dich von unten emporheben. Das Schicksal jedes Menschen führt ihn immer weiter in die Spiralen des EWIGEN SEINS.

Wisse, oh Mensch, dass der gesamte Raum geordnet ist, denn nur durch Ordnung bist du Eins mit Allem, Ordnung und Gleichgewicht sind das Gesetz des Kosmos. Befolge dies, und du wirst Eins sein mit Allem.

Wer dem Pfad der Weisheit folgt, muss offen sein für die Blume des Lebens. Er muss sein Bewusstsein aus der Dunkelheit ausdehnen und durch Raum und Zeit in die Ganzheit fließen lassen.

Tief in der Stille musst du zuerst weilen, bis du schließlich frei bist von jeglichem Wunsch, frei von der Sehnsucht, in der Stille zu sprechen. Überwinde durch die Stille das Joch der Worte. Enthalte dich des Essens, bis du die Sehnsucht nach Speisen besiegt hast, denn dies ist Knechtschaft der Seele.

Dann lege dich im Dunkeln nieder und schließe deine Augen vor den Strahlen des Lichts. Konzentriere deine Seelenktaft an die Stelle deines Bewusstseins und schüttle sie frei von dem Bindungen an die Nacht. Bringe vor dein inneres Auge das Bild, das du dir wünschst, visualisiere den Ort, den du sehen willst, schwinge vorwärts und zurück mit deiner Kraft und löse die Seele aus ihrer Nacht. Unbändig musst du schütteln, mit all deiner Kraft, bis deine Seele endlich frei ist.

Unbeschreiblich mächtig ist die Flamme des Kosmischen. Sie steht in den dem Menschen nicht bekannten Ebenen. Sie ist mächtig, im Gleichgewicht und geordnet. Sie ist die Musik der Harmonien weit jenseits der Menschen. Mit Musik sprechend und mit Farben sinkend lodert die Flamme am Beginn des ewigen Seins.



Funken dieser Flamme seid ihr, oh meine Kinder, brennend mit Farbe und mit Musik lebend. Lauscht der Stimme, und ihr sollt frei sein.

Das freie Bewusstsein ist verschmolzen mit dem Kosmischen, Eins mit Recht und Ordnung des Ganzen.

Weißt du nicht, oh Mensch, dass das Licht aus der Dunkelheit herausflammen soll als Symbol der Ganzheit?

Bete das folgende Gebet, um Weisheit zu erlangen. Bete für das Kommen des Lichts aus der Ganzheit: „Mächtiger Geist des Lichts, das durch den Kosmos scheint, ziehe meine Flamme in Harmonie näher zu dir. Hebe mein Feuer heraus aus der Dunkelheit, du Magnet des Feuers, der eins ist mit dem Ganzen. Erhebe meine Seele, obwohl sie mächtig und stark ist, du Kind des Lichts, wende dich nicht ab von mir, sondern ziehe mich mit Macht, damit ich in deinem Ofen schmelze; Eins mit allem und alles in Einem; Feuer des Lebensstroms und eins mit dem Bewusstsein.“

Wenn du deine Seele befreit hast von ihrer Knechtschaft, dann wisse, dass die Dunkelheit für dich vorbei ist. DU kannst nun immerdar im Raum nach Weisheit suchen, frei von allen Fesseln, die ans Fleisch geschmiedet sind.

Auf, auf in den Morgen, als freier Blitz, oh Seele, zu den Bereichen des Lichts! Bewege dich geordnet, bewege dich in Harmonie, frei sollst du dich bewegen mit den Kindern des Lichtes.

Suche und erkenne meinen Schlüsse der Weisheit, so wirst du, oh Mensch, sicherlich frei sein.




Zitat:
Tafel V

Der Resident von Unal

Oft träume ich vom begrabenen Atlantis, verloren in den Zeiten, die in die Nacht übergegangen sind. In Schönheit bestandest du Äon um Äon, ein Licht, das hell leuchtete durch die Dunkelheit der Nacht.

Stark in seiner Macht regierte der Herr der Erde in den Tagen von Atlantis die Erdgeborenen. Als König der Nationen, Meister der Weisheit, Licht durch Suntal, Wächter des Weges, wohnte er in seinem Tempel, der Meister von Unal, das Licht der Erde in den Tagen von Atlantis.

Er, der Meister, war ein Zyklus (Eben) über uns; er lebte in Körpern als einer unter den Menschen. Er war kein Erdgeborener, war von über uns, die Sonne eines Zyklus, höher entwickelt als die Menschen.

Wisse, oh Mensch, dass Horlet, der Meister, niemals Eins war mit den Menschenkindern. In längst vergangenen Zeiten, als Atlantis erstmals mächtig wurde, erschien dort einer mit dem Schlüssel der Weisheit und zeigte allen den Weg des Lichts.

Er zeigte allen Menschen den Pfad des Erlangens, den Weg des Lichts, das zwischen den Menschen fließt. Er meisterte die Dunkelheit und leitete die Menschenseele aufwärts zu Höhen, die Eins waren mit dem Licht.

Er teilte die Königreiche in zehn Sektionen, die von Menschenkindern regiert wurden. Er baute einen Tempel über einem anderen; dieser wurde jedoch nicht von den Menschenkindern erbaut.

Heraus aus dem Äther rief Er dessen Substanz, geschaffen durch die Macht von Ytolan die Formen, die Er sich in meinem Kopf vorgestellt hatte. Meile um Meile bedeckte er die Insel, Raum über Raum wuchs er in seiner Macht. Schwarz und doch nicht schwarz, aber so dunkel wie Raum und Zeit, war tief in seinem Herzen die Essenz des Lichts. Rasch entstand der Tempel, gegossen und geformt durch das Wort des Residenten, aus der Formlosigkeit in die Form gerufen.

Er baute dann in ihm große Räume und füllte sie mit Formen, die Er aus dem Äther rief, füllte sie mit Weisheit, die er aus seinem Bewusstsein rief.

Formlos war Er in seinem Tempel, doch war Er geformt im Bilde des Menschen. Er wohnte unter ihnen, war aber nicht von ihnen; fremd war Er und sehr verschieden von den Menschenkindern.

Dann wählte Er unter den Leuten drei aus, die sein Zugang wurden; Er wählte die drei aus den höchsten Rängen, als seine Verbindung zu Atlantis. Sie wurden Botschafter, die seinen Ratschlag zu den Königen der Menschenkinder brachten.

Er brachte andere hervor und lehrte sie Weisheit, damit sie Lehrer wurden für die Menschenkinder. Er brachte sie zur Insel Undal, wo sie den Menschen als Lehrer des Lichts dienten.



Jeder, der so erwählt wurde, musste fünfzehn Jahre unterrichtet werden. Nur so konnte er das Verständnis erreichen, das Licht in die Menschenkinder zu bringen. So entstand der Tempel, ein Wohnplatz für den Meister der Menschen.

Ich, Thoth, habe stets nach Weisheit gesucht; ich suchte im Finstern ebenso wie im Licht. Lange Zeit ging ich in meiner Jugend auf dem Weg und versuchte, immer neue Erkenntnisse zu erlangen, bis nach vielem Streben einer der drei das Licht zu mir brachte. Er brachte die Anweisungen des Residenten und rief mich aus der Dunkelheit ins Licht. Er brachte mich vor den Residenten, tief im Tempel vor dem großen Feuer. Dort auf dem großen Thron sah ich den Residenten, vom Licht bekleidet und Feuer ausstrahlend. Vor dieser großen Weisheit kniete ich nieder und fühlte, wie das Licht in Wellen durch mich hindurchflutete. Dann horte ich die Stimme des Residenten: „Oh Dunkelheit, komme ins Licht. Lange hast du den Pfad zum Licht gesucht. Jede Seele auf der Erde, die ihre Fesseln gelöst hat, wird bald frei sein vom Joch der Nacht. Du bist aus der Finsternis aufgestiegen und bist dem Licht deines Ziels näher gekommen. Hier sollst du wohnen als eines meiner Kinder, Bewahrer der Aufzeichnungen, die mit Weisheit gesammelt wurden, als Instrument des jenseitigen Lichts. Du wirst nun vorbereitet, zu tun, was nötig ist; Bewahrer der Weisheit durch die Zeiten der Finsternis, die schnell über die Menschenkinder hereinbrechen werden. Lebe hier und trinke von aller Weisheit; Geheimnisse und Mysterien werden sich dir enthüllen.“

Dann antwortete ich, dem Meister der Zyklen, und sprach: „Oh Licht, das in den Menschen herabgestiegen ist; gib mir von deiner Weisheit, damit ich ein Lehrer der Menschen sein möge; gib mir von deinem Licht damit ich frei sein möge.“

Daraufhin erwiderte der Meister: „Zeitalter für Zeitalter sollst du mittels deiner Weisheit leben, sogar noch, wenn über Atlantis die Wellen des Ozeans hinwegrollen. Du hältst das Licht aufrecht; obwohl verborgen in der Dunkelheit, ist es bereit, zu kommen wann immer du es rufst. Geh nun und lerne noch größere Weisheit, wachse durch das Licht in die All-Ewigkeit hinein.“

Lange wohnte ich dann im Tempel des Residenten, bis ich schließlich Eins war mit dem Licht. Dann schlug ich den Weg zu den Sternen-Ebenen ein, und folgte ich dem Pfad zum Licht. Tief in das Herz der Erde folgte ich dem Pfad und lernte die Geheimnisse, wie oben, so unten. Ich lernte den Pfad zu den Hallen von Amenti kennen und lernte das Gesetz, das die Welt im Gleichgewicht hält. Durch meine Weisheit bin ich zu den verborgenen Kammern der Erde vorgedrungen; tief durch die Erdkruste zu dem Weg, der für Urzeiten vor den Menschenkindern verborgen war. Vor mir enthüllte sich immer mehr Weisheit, bis ich neue Erkenntnis erzielte und herausfand, das alles Teil ist von Allem, das groß ist und noch größer als alles, was wir kennen. In allen Zeitaltern tief und immer tiefer gehend, suchte ich das Herz der Unendlichkeit, so fand ich weitere Mysterien. Jetzt, da ich durch die Zeiten zurückschaue, weiß ich, dass Weißheit grenzenlos ist und stets wachsend im Laufe der Zeiten. Sie ist Eins mit der Unendlichkeit, die größer ist als alles.

Damals war Licht im alten Atlantis, und doch war in allem die Dunkelheit verborgen. Einige, die aufgestiegen waren zu den höchsten Höhen unter den Menschen, fielen wieder vom Licht in die Finsternis. Sie wurden stolz wegen ihres Wissens, stolz auch wegen ihrer Stellung unter den Menschen. Tief forschten sie im Verbotenen und öffneten das Tor, das hinunter führt; suchten immer mehr Wissen zu erlangen, aber sie versuchten, es von unten heraufzuholen.

Wer nach unten steigt, muss im Gleichgewicht sein, sonst wird er verstrickt aus Mangel an unserem Licht. So öffneten sie also durch ihr Wissen die Pfade, die den Menschen verboten sind.

Aber in seinem Tempel, wo er in seinem Agwanti lag, sah der Resident dies alles, während seine Seele frei durch Atlantis wanderte. Er sah, wie die Atlanter mittels ihrer Magie das Tor öffneten, was der Erde großes Leid bringen würde. Schnell eilte seine Seele dann zurück in seinen Körper. Er erhob sich von seinem Agwanti, rief die drei mächtigen Boten und gab ihnen die Anordnungen, welche die Welt erschütterten.



Der Resident stieg rasch hinab tief unter die Erdkruste, zu den Hallen von Amenti. Dort rief Er dann die Kräfte an, welchen die Sieben Herren vorstehen, und veränderte das Gleichgewicht der Erde, und Atlantis sank tief unter die dunklen Wogen. Das Tor, das geöffnet worden war, wurde zerstört, ebenso das Tor, das nach unten führte. Alle Inseln - außer Unal und ein Teil der Insel der Söhne des Residenten - wurden zerstört. Er verschonte sie, damit sie Lehrer seien, Lichter auf dem Pfad für jene, die später kommen sollten, Lichter für die geringeren Menschenkinder.

Er rief dann mich, Thoth, zu sich und gab mir Anweisungen für alles was ich tun sollte, und sprach: „Nimm du, oh Thoth, all deine Weisheit, nimm all deine Aufzeichnungen, nimm all deine Magie und gehe hinaus als ein Lehrer der Menschen. Gehe hinaus und bewahre die Aufzeichnungen, bis nach einer gewissen Zeit das Licht wieder zwischen den Menschen zunimmt. Licht sollst du sein durch all die Zeiten, verborgen, jedoch für erleuchtete Menschen auffindbar. Wir geben dir Macht über die ganze Erde, frei bist du, sie zu geben oder zu nehmen. Versammle nun die Söhne von Atlantis, nimm sie mit und flüchte zu den Leuten der Felsenhöhlen, flüchte in das Land der Kinder von Khem.“

Dann versammelte ich die Söhne von Atlantis und brachte alle meine Aufzeichnungen vom gesunkenen Atlantis in das Raumschiff. Ich sammelte all meine Kräfte und viele Instrumente der mächtigen Magie.

Dann stiegen wir auf den Flügeln des Morgens hoch, hoch über den Tempel und ließen die Drei und den Residenten tief in den Hallen unter dem Tempel hinter uns. Unter uns versank der große Tempel in den Wogen und verschloss den Weg zu den Herren der Zyklen. Für den, der weiß, soll der Pfad nach Amenti jedoch immer offen sein.

Schnell flohen wir dann auf den Flügeln des Morgens und flogen in das Land der Kinder von Khem. Dort eroberte ich sie mit Hilfe meiner Kräfte, regierte über sie und erhöhte die Kinder von Khem zum Licht.

Tief unter dem Fels verbarg ich mein Raumschiff, harrend der Zeit, da der Mensch wieder frei sein darf. Über dem Raumschiff errichtete ich einen Wegweiser in der Form eines Löwen (Sphinx), jedoch ähnlich dem Menschen; dort unter diesem Bild ruht noch immer mein Raumschiff, um gehoben zu werden, sobald es nötig ist.



Wisse, oh Mensch, dass in der fernen Zukunft Invasoren aus der Tiefe des Raums kommen werden. Dann wache auf, der du Weisheit hast, bringe mein Schiff wieder hervor und siege mit Leichtigkeit.

Tief unter dem Bild liegt mein Geheimnis, Suche und finde in der Pyramide, die ich gebaut habe. Eines ist zum andern ein Schlüsselstein; jedes ist das Tor, das ins Leben führt. Folge dem Schlüssel, den ich zurücklasse; suche, und das Tor zum Leben soll dir gehören. Suche in meiner Pyramide, tief im Korridor, der an einer Wand endet; gebrauche den Schlüssel der Sieben, und der Weg wird dir geöffnet werden.

Nun habe ich dir meine Weisheit gegeben; nun habe ich dir meinen Weg gegeben. Folge dem Pfad und löse, meine Geheimnisse; dir habe ich den Weg gezeigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Meine Geschichten,Gedichte,aus vielen Seelenreisen
BeitragVerfasst: 1. Dez 2017, 17:45 
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Professorin (07)
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Zur Erklärung,dass ist der erste und einzigste Beitrag, der nicht von mir selbst stammt,aber als ich von diesem Toth träumte,suchte ich nach ihm und fand diesen sehr langen Beitrag dazu.
Es ist viel zu lesen und wer möchte,es gibt ja immer einen Diskussionsthread ,um sich darüber auszutauschen...
Fand ich so manches einfach faszinierend und werde selbst noch eigene Gedanken dazu schreiben.....

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


Zitat:
Tafel VI



Der Schlüssel der Magie

Höre, oh Mensch, auf die Weisheit der der Magie; höre auf das Wissen vergessener Macht. Vor langer Zeit, in den Tagen des ersten Menschen, begann ein Krieg zwischen der Dunkelheit und dem Licht. Damals waren die Menschen, wie auch heute, erfüllt sowohl von Finsternis als auch von Licht, und während in einigen die Finsternis vorherrschte, erfüllte bei anderen Licht die Seele.

Ja, dieser Krieg ist uralt, es ist der ewige Kampf zwischen Dunkelheit und Licht. Verbissen wird er ausgefochten durch alle Zeiten, unbekannte Kräfte werden eingesetzt, die dem Menschen verborgen sind.

Es gab Adepten, die voll der Schwärze waren und immer gegen das Licht ankämpften; aber auch andere, die, von Glanz erfüllt, immer die Dunkelheit der Nacht bekämpften. Wo auch immer du gewesen sein magst, in allen Zeiten und auf allen Ebenen, sicherlich wirst du von den Kämpfen mit der Nacht wissen. Vor langer Zeit fanden die herabsteigenden Sonnen des Morgens die Welt voller Dunkelheit vor. Damals, in jener vergangenen Zeit, begann der uralte Kampf zwischen der Finsternis und dem Licht.

Viele waren in jener Zeit dermaßen von Dunkelheit erfüllt, dass das Licht nur spärlich aus der Nacht schien. Es gab dort einige Meister der Dunkelheit, die versuchten, alles mit ihrer Finsternis zu erfüllen; sie versuchten, andere in ihrer Dunkelheit hineinzuziehen. Als Meister der Klarheit kämpften diese aber heftig aus der Dunkelheit der Nacht. Die Dunklen versuchten, die Fesseln und Ketten, die den Menschen an die Dunkelheit der Nacht binden, immer enger zu ziehen. Sie gebrauchten immer schwarze Magie, die von der Macht der Finsternis im Menschen gebracht worden war; eine Magie, welche die Seele des Menschen in Dunkelheit hüllte.

Sie waren in einem Orden zusammengeschlossen, in der Bruderschaft der Dunkelheit, durch alle Zeiten hindurch waren sie die Gegenspieler der Menschenkinder. Sie bewegten sich immer heimlich und im Verborgenen, entdeckt und doch nicht entdeckt durch die Menschenkinder. Immerwährend wanderten und arbeiten sie in der Finsternis, verborgen vom Licht in der Dunkelheit der Nacht. Leise und heimlich gebrauchten sie ihre Macht, versklavten und verstrickten die Seele der Menschen.

Ungesehen kommen sie, und ungesehen gehen sie; der Mensch in seiner Unwissenheit ruft sie von unten.

Dunkelheit ist der Weg, den die dunklen Brüder nehmen; dunkler als die Dunkelheit der Nacht. Während sie über die Erde wandeln, gehen sie durch die Träume des Menschen. Sie haben von der Finsternis, die sie umgibt, die Macht erlangt, andere Bewohner aus ihrer Ebene herauszuholen. Sie haben die Macht diese zu lenken und zu dirigieren auf Weisen, die dem Menschen unbekannt sind. Die dunklen Brüder greifen ins Bewusstsein der Menschen ein und umhüllen es mit dem Schleier ihrer Nacht. In diesem Fall verweilt die Seele während ihrer ganzen Lebenszeit in Knechtschaft, gebunden durch die Schlingen des Schleiers der Nacht. Mächtig sind sie im verbotenen Wissen; verboten, weil es Eins ist mit der Nacht.




Höre, oh Mensch, und lausche meiner Warnung: Sei frei vom Joch der Nacht. Gib deine Seele nicht den Brüdern der Dunkelheit hin. Halte dein Antlitz immer dem Licht zugewandt. Weißt du nicht, oh Mensch, dass dein Leid nur durch den Schleier der Nacht gekommen ist? Ja, Mensch, beachte immer meine Warnung. Strebe immer aufwärts und wende deine Seele immer dem Licht zu. Die Brüder der Dunkelheit suchen als ihre Brüder vor allem jene, die den Pfad des Lichtes schon gegangen sind. Denn sie wissen genau, dass jene, die auf ihrem Pfad zum Licht der Sonne schon weit entgegengewandert sind, große, ja immense Macht besitzen, um die Kinder des Lichts mit Dunkelheit zu binden. Höre, oh Mensch, auf den, der zu dir kommt, aber wäge in der Stille ab, ob seine Worte des Lichts sind. Denn es gibt viele, die in dunkler Strahlkraft wandern und doch kein Kind des Lichts sind.

Es ist leicht, ihrem Pfad, ihrer Führung zu folgen, aber, oh Mensch, beachte stets meine Warnung: Licht kommt nur zu dem, der danach strebt. Beschwerlich ist der Weg, der zur Weisheit und ins Licht führt. Du wirst viele Steine auf deinem Weg finden, dem Licht entgegen sind viele Berge zu erklimmen. Aber wisse, oh Mensch, das derjenige, der den freien Willen überwindet, auf dem Weg des Lichts sein wird. Folge niemals den dunklen Brüdern, sei immer ein Kind des Lichts. Denn wisse, oh Mensch, am Ende muss immer das Licht siegen, und die Finsternis und die Nacht werden aus dem Licht verbannt.

Lausche, oh Mensch, und erkenne diese Weisheit: Genau wie die Dunkelheit ist auch das Licht.

Wenn die Dunkelheit verbannt ist und alle Schleier zerrissen sind, dann wird aus der Dunkelheit das Licht erstrahlen.

Genau wie die dunklen Brüder unter den Menschen leben, so existieren dort auch die Brüder des Lichts. Sie sind Gegenspieler der Brüder der Dunkelheit und versuchen, die Menschen von der Nacht zu befreien. Sie haben mächtige und starke Kräfte und kennen das Gesetz, dem die Planeten gehorchen. Sie arbeiten stets in Harmonie und Ordnung. Sie befreien die Menschenseelen aus ihrer Verstrickung der Nacht. Auch sie arbeiten heimlich und unerkannt. Sie sind den Menschenkindern nicht bekannt. Doch wisse, sie gehen immer mit dir, zeigen den Menschenkindern den Weg. Sie haben stets gegen die dunkeln Brüder gekämpft. Endlose Male siegten sie und wurden sie besiegt. Doch wird das Licht am Ende immer der Meister sein und die Finsternis der Nacht vertreiben.

Ja, Mensch, erkenne dieses Wissen: Immer gehen die Kinder des Lichts neben dir.

Meister der Sonnenkraft sind sie, stets unsichtbar und doch Beschützer der Menschen. Ihr Weg steht allen offen, steht denjenigen offen, die im Licht gehen wollen. Frei sind sie vom dunkeln Amenti, frei von den Hallen, wo das Leben unangefochten herrscht. Sonnen sind sie und Herren des Morgens, Kinder des Lichts, um unter den Menschen zu leuchten. Wie Menschen sind sie und doch nicht wie sie; sie waren in der Vergangenheit niemals getrennt. Eins sind sie gewesen in ewigem Eins-Sein; durch den ganzen Raum hindurch seit Anbeginn der Zeit. Sie kamen herauf im Eins-Sein mit dem All-Einen; herauf aus dem Erst-Raum, geformt und ungeformt.

Sie gaben dem Menschen Geheimnisse, die ihn behüten und beschützen sollen vor allem Schaden. Wer den Pfad des Meisters gehen möchte, muss frei sein vom Joch der Nacht. Er muss das Formlose und das Phantom der Furcht meistern. Wissend muss er alle Geheimnisse ergründen, muss den Weg gehen, der durch die Finsternis führt. Doch immer muss er das Licht seines Zieles vor sich halten. Große Hindernisse wird er auf dem Weg antreffen, doch wird er Vorwärtsdrängen auf dem Weg zum Licht der Sonne.





Höre, oh Mensch, die Sonne ist das Symbol des Lichts, das am Ende deiner Straße scheint. Ich übergebe dir nun die Geheimnisse: Wie der dunklen Macht zu begegnen ist, wie man der Angst vor der Nacht begegnet und sie besiegt. Nur durch Erkenntnis kannst du sie überwinden, nur durch Wissen kommst du zum Licht.

Jetzt gebe ich dir das Wissen, das den Meistern bekannt ist, die Erkenntnis, die all die dunklen Ängste besiegt. Wende die Weisheit an, die ich dir gebe; Meister sollst du sein über die Brüder der Nacht.

Wenn ein Gefühl zu dir kommt, das dich näher zum dunklen Tor zieht, so untersuche dein Herz und finde heraus, ob das Gefühl, das du hast, aus deinem Inneren kommt. Falls du die Dunkelheit in deinen Gedanken findest, so verbanne sie aus deinem Kopf. Schicke durch deinen Körper eine Schwingungswelle, zuerst unregelmäßig und dann regelmäßig, und wiederhole das so lange, bis du frei bist. Beginne die Wellenkraft in deinem Gehirnzentrum und lenke sie in Wellen von deinem Kopf zu deinen Füßen.

Aber falls du findest, dass dein Herz nicht dunkel ist, sei sicher, dass eine Kraft auf dich gerichtet ist. Nur durch Wissen kannst du sie überwinden; nur durch Weisheit kannst du hoffen, frei zu sein. Wissen bringt Weisheit und Weisheit ist Macht; erreiche sie und du wirst Macht über alles haben.

Suche zuerst einen von der Dunkelheit umhüllten Ort. Dann zeichne einen Kreis um dich herum und stehe aufrecht inmitten des Kreises. Gebrauche nachstehende Formel, und du wirst frei sein. Erhebe deine Hände zum dunklen Raum über dir, schließe deine Augen und lass das Licht in dich einströmen. Rufe durch die Raum und Zeit den Geist des Lichtes an, gebrauche die folgenden Worte, und du wirst frei sein:

„Fülle du meinen Körper, oh Geist des Lichts, Fülle du meinen Körper mit dem Geist des Lichts, komme von der Blume, die durch die Dunkelheit scheint, komme von den Hallen, wo die Sieben Herren regieren, Ich nenne die Sieben bei Namen: Drei, Vier, Fünf und Sechs, Sieben, Acht – Neun. Bei ihren Namen rufe ich sie, dass sie mir helfen, mich zu befreien und mich zu erretten vor der Dunkelheit der Nacht. UNTANAS, QUERTAS, CHIETAL und GOYANA, HUERTAL, SEMVETA – ARDAL. Bei ihren Namen bitte ich dich inständig, befreie mich von der Dunkelheit und erfülle mich mit Licht.“

Wisse, oh Mensch, dass wenn du dies getan hast, du dann frei sein wirst von den Fesseln, die dich binden, wirf das Joch der Brüder der Nacht ab. Siehst du nicht, dass die Namen die Kraft haben, durch Schwingungen die Fesseln zu lösen, die dich binden? Gebrauche sie nach Bedarf, deinen Bruder zu befreien, damit auch er der Nacht entkommt.

Du, oh Mensch, bist deines Bruders Helfer; lass ihn nicht in der Knechtschaft der Nacht liegen. Jetzt gebe ich dir meine Magie, nimm sie und verweile auf dem Weg des Lichts.

Sei voller Licht, sei voller Leben, eine Sonne mögest du sein zum höheren Zyklus.


Zitat:
Tafel VII

Die sieben Herren

Höre, oh Mensch, und lausche meine Stimme; öffne deine Gedankenwelt und trinke von meiner Weisheit. Dunkel ist der Pfad des Lebens, auf dem du gehst, und viele Fallgruben liegen dir im Weg. Strebe danach, immer größere Weisheiten zu erlangen; wenn du das schaffst, wird es Licht werden auf deinem Weg.

öffne deine Seele zum Kosmischen, oh Mensch, und lass es herein fließen, damit es eins wird mit deiner Seele. Licht ist ewig und Dunkelheit ist vergänglich. Oh Mensch, suche immer nach dem Licht. Erkenne, wann immer Licht dein Wesen erfüllt, wird für dich die Dunkelheit bald verschwinden.

Öffne deine Seele den Brüdern des Lichts. Lass sie herein, damit sie dich mit Licht erfüllen. Erhebe deine Augen zum Licht des Kosmos und wende dein Antlitz immer dem Ziel zu. Nur dadurch, dass du das Licht aller Weisheit erlangst, bist du eins mit dem unendlichen Ziel. Suche immer das ewige EINSSEIN, suche immer das Licht des Ziels.

Licht ist unendlich und Licht ist endlich, im Mensch nur getrennt durch die Dunkelheit. Trachte danach, den Schleier der Dunkelheit zu zerreißen; vereine das Licht zu einem Fluss.

Höre, oh Mensch, vernimm meine Stimme, die den Gesang des Lichts und des Lebens singt. Im ganzen Raum ist das Licht vorherrschend, alles umfassend mit seinen Flammenbannern. Suche immer im Schleier der Dunkelheit, und irgendwo wirst du sicherlich Licht finden. Verborgen und begraben, dem Wissen der Menschen verloren, existiert doch tief in der Endlichkeit das Unendliche. Das unendliche Bewusstsein ist verloren und doch existent, es fließt durch alle Dinge und lebt in allem.

Im ganzen Raum gibt es nur die eine Weisheit. Obwohl sie geteilt scheint, ist sie Eins in dem Einen. Alles was existiert, kommt aus dem Licht, und das Licht kommt aus dem Einen.

Alle Schöpfung basiert auf Ordnung; Gesetze regieren den Raum, wo das Unendliche wohnt. Aus dem Gleichgewicht heraus kamen die großen Zyklen, die sich in Harmonie dem unendlichen Ende entgegenbewegen.

Wisse, oh Mensch, dass weit entfernt in Raum und Zeit selbst die Unendlichkeit eine Veränderung erfahren wird. Höre und lausche meiner Stimme der Weißheit und wisse, dass alles immer aus dem Einen kommt. Wisse, dass du im Laufe der Zeit nach Weißheit suchen und immer mehr Licht auf deinem Weg finden kannst. Ja, du wirst herausfinden, dass dein Ziel sich Tag für Tag immer wieder vor dir zurückzieht.

Vor langer Zeit stand ich, in den Hallen von Amenti vor den Herren der Zyklen. Sie sind mächtig in ihrer Erscheinung der Macht, sie sind mächtig in der unverschleierten Weißheit.

Das erste Mal sah ich sie, angeführt vom Residenten. Später aber war ich unabhängig von ihrer Gegenwart und konnte ihre Konklave betreten, wann ich wollte. Oft ging ich den dunklen Weg in die Hallen hinunter, wo das Licht ewig glüht.

Ich lernte von den Meistern der Zyklen Weisheit, die aus den Zyklen über uns gebracht wurde, Wissen, das aus der Ganzheit der Unendlichkeit kam. Ich stellte den Herren der Zyklen viele Fragen. Die Weisheit, die aus der Flamme des Feuers der Ewigkeit gezogen wurde, gebe ich an dich weiter.

Tief in den Hallen sitzen die Sieben, Bewusstseins-Einheiten aus höheren Zyklen. Sie manifestierten sich in diesem Zyklus als Führer der Menschen zum Wissen des Ganzen. Sieben sind sie, stark in der Macht; sie sprechen diese Worte durch mich zu den Menschen. Immer wieder stand ich vor ihnen und lauschte ihren tonlosen Worten.

Einmal sagten sie zu mir: „Oh Mensch, würdest du gern Weisheit erwerben? Suche danach im Herzen der Flamme. Würdest du gern Wissen um Macht erlangen? Suche danach im Herzen der Flamme. Würdest du gerne eins sein mit dem Herzen der Flamme? Dann suche danach in deiner eigenen verborgenen Flamme.“





Viele Male sprachen sie zu mir, lehrten mich Weisheiten nicht von dieser Welt; zeigten mir immer neue Wege zur Helligkeit. Sie lehrten mich Weisheit, die von oben gebracht. Sie gaben mir Kenntnis von den Zusammenhängen, lehrten das Gesetz, die Ordnung in Allem.

Abermals sprachen sie zu mir: „Von weit jenseits der Zeit kommen wir, oh Mensch, Ja, wir reisten von jenseits der Raum-Zeit, vom Ort am Ende der Ewigkeit. Als du und all deine Brüder noch formlos waren, wurden wir schon aus der Ordnung der Ganzheit herausgeformt. Nicht wie Menschen sind wir, obwohl einmal auch wir Menschen waren. Wir wurden aus der großen Leere gebildet, nach Ordnung und Gesetz. Denn wisse, dass das was Form hat, in Wahrheit formlos ist. Es hat Form nur in deinen Augen.“

Wiederum sprachen die Sieben zu mir: „Ein Kind des Lichts, oh Thoth, bist du, frei, den leuchtenden Pfad empor zureisen, bis am Ende alle Eins werden mit dem Ganzen. Wir wurden herausgeformt nach unserer Ordnung: Drei, Vier, Fünf und Sechs, Sieben, Acht – Neun. Wisse, dass dies die Nummern der Zyklen sind, von denen wir heruntergestiegen sind zu den Menschen. Jeder von uns muss hier eine Aufgabe erfüllen, jeder hat hier eine Kraft zu kontrollieren. Und doch sind wir Eins mit der Seele unseres Zyklus, und dennoch suchen auch wir ein Ziel. Weit über das Vorstellungsvermögen des Menschen hinaus dehnt sich die Unendlichkeit in eine noch größere hinein. Dort, zu einer Zeit, die noch gar keine Zeit ist, werden wir alle Eins werden mit einem größeren Ganzen. Zeit und Raum bewegen sich in Spiralen. Wenn du ihr Gesetz erkennst, wirst du frei sein. Ja frei wirst du sein, um dich durch die Zyklen zu bewegen – vorbei an den Wächtern, die bei der Türe wohnen.“

Dann sprach Er von der Neun zu mir und sagte: „Äonen über Äonen existierte ich. Ich kannte weder Leben noch Tod. Doch wisse, oh Mensch, dass in der fernen Zukunft Leben und Tod Eins sein werden mit der Ganzheit. Beide vervollkommnen sich gegenseitig, so dass in der Ganzheit keiner für sich allein existiert. In den Menschen dieses Zyklus ist die Lebenskraft zügellos, aber das Leben in seinem Wachstum wird Eins mit der Ganzheit. Ich manifestiere mich hier in deinem Zyklus, aber ebenso bin ich auch dort in der Zukunft deiner Zeit, denn Zeit existiert nicht für mich, denn in meiner Welt existiert Zeit nicht, da wir formlos sind. Leben haben wir nicht, doch haben wir Existenz, voller und größer und freier als du.


Der Mensch ist ein an einem Berg gebundene Flamme, aber wir in unserem Zyklus werden immer frei sein. Wisse oh Mensch, wenn du dich in die Zyklen hineinentwickelt hast, die sich nach oben ausweiten, dann wird das Leben selbst in die Dunkelheit übergehen, und nur die Essenz der Seele bleibt erhalten.“

Dann sprach zu mir der Herr der Acht und sagte: „Alles was du weißt ist nur ein Teil von Wenigem, du hast das Große noch nicht einmal berührt. Weit draußen im Raum, wo das Licht vorherrscht, kam ich ins Licht. Geformt war ich auch, aber nicht so wie du. Meine formlose Form war als Lichtkörper geformt; ich kenne weder das Leben noch den Tod, und doch bin ich Meister von allem was existiert. Suche und du findest den Pfad durch die Schranken. Gehe auf der Straße, die ins Licht führt.“

Abermals sprach die Neun zu mir: „Suche, und du findest den Weg nach drüben. Es ist nicht unmöglich, in ein höheres Bewusstsein hineinzuwachsen, denn wenn zwei Eins werden und das Eine Alles geworden ist, wisse, dass dann die Schranke aufgehoben ist und du befreit bist von der Straße. Wenn du von der Form in die Formlosigkeit wächst, sollt du frei sein von der Straße.“

So lausche ich durch Zeiten hindurch und lernte den Weg zum Ganzen. Jetzt erhebe ich meine Gedanken zur Ganzheit. Lausche und höre, wenn sie ruft.

„Oh alles durchdringendes Licht,
Eins mit Allem und Alles mit Einem,
fließe du zu mir durch den Kanal.
Tritt ein, damit ich frei sein möge.
Mach mich eins mit der All-Seele,
die aus der Schwärze der Nacht scheint.
Lass mich frei sein von Raum und Zeit,
frei vom Schleier der Nacht.
Ich, ein Kind des Lichts, befehle:
Frei zu sein von der Dunkelheit.“


Formlos bin ich für die Lichtseele, formlos, doch leuchtend mit Licht. Ich weiß, dass die Fesseln der Dunkelheit zerbrechen müssen und fallen vor dem Licht. Jetzt gebe ich dir diese Weisheit: Frei mögest du sein, oh Mensch, im Licht und der Klarheit lebend. Wende dich nicht ab vom Licht, denn deine Seele wohnt in dem Reich der Helligkeit. Du bist ein Kind des Lichts. Wende deine Gedanken nach innen, nicht nach außen. Finde die Lichtseele in dir. Wisse, dass du der Meister bist, alles andere kommt aus dem Inneren. Wachse dem Bereichen der Helligkeit entgegen und richte dein Denken aufs Licht. Wisse, dass du eins bist mit dem Kosmos, eine Flamme und ein Kind des Lichts.

Jetzt gebe ich dir eine Warnung: Lass nicht zu, dass deine Gedanken sich abwenden. Wisse, dass das Licht immerdar durch deinen Körper fließt. Wende dich nicht dem dunklen Leuchten zu, das von den dunklen Brüdern kommt, sondern hebe deine Augen immer empor, halte deine Seele immer im Einklang mit dem Licht.

Nimm diese Weisheit und beachte sie, lausche meiner Stimme und gehorche, folge dem Pfad zur Helligkeit, und du sollst eins sein mit dem Weg.


Zitat:
Tafel VIII

Der Schlüssel der Mysterien

Dir, oh Mensch, habe ich mein Wissen gegeben, dir habe ich Licht gegeben. Höre Jetzt und empfange meine Weisheit, hergebracht von höheren und jenseitigen Raumebenen.

Ich hin nicht menschengleich, denn ich bin frei geworden von Dimensionen and Ebenen. Auf jeder nehme ich einen neuen Körper an, in jeder wechsle ich meine Form. Ich weiß jetzt, dass das Formlose die einzige Form ist.

Groß ist die Weisheit der Sieben. Mächtig sind sie und aus dem Jenseits. Sie manifestieren sich durch ihre Macht und sind erfüllt mit Kraft des Jenseits.

Höre diese Worte der Weisheit, höre und mache sie zu deinen eigenen. Finde in ihnen das Formlose. Finde den Schlüssel zum Jenseits. Mysterien sind nur verborgenes Wissen. Wisse, und du wirst enthüllen. Finde die tief begrabene Weisheit und sei ein Meister der Dunkelheit und des Lichts.

Tief sind die Mysterien um dich herum und verborgen sind die alten Weisheiten. Durchsuche die Schlüssel meiner Weisheit. Sicherlich wirst du den Weg finden. Das Tor zur Macht ist geheim, aber wer es erreicht, wird empfangen. Schau zum Licht! Oh mein Bruder, öffne dich, und du sollst empfangen. Eile durch das Tal der Dunkelheit, überwinde den Bewohner der Nacht, halte deine Augen immer auf die Lichtebene gerichtet, und du wirst Eins sein mit dem Licht.

Der Mensch ist in einem Prozess der Veränderung, hin zu Formen, die nicht von dieser Welt sind; er wächst mit der Zeit hinein in das Formlose, eine Ebene des Zyklus, über uns. Wisse, du musst formlos werden, bevor du Eins wirst mit dem Licht.

Lausche, oh Mensch, meiner Stimme, die dir von Wegen im Licht erzählt und den Weg zeigt zur Erreichung, wenn du Eins sein wirst mit dem Licht. Suche die Mysterien des Herzens der Erde, lerne das Gesetz, das existiert und die Sterne in ihrem Gleichgewicht hält durch die Kraft des Urnebels. Suche die Flamme im Leben der Erde und bade im Glanz seiner Flamme; folge dem dreiwinkligen Pfad, bis auch du eine Flamme bist.

Sprich mit Worten ohne Stimme zu jenen, die unten wohnen, betrete den blau erleuchten Tempel und bade im Feuer allen Lebens.

Wisse, oh Mensch, du bist vielschichtig, ein Sein aus Erde und Feuer; lass deine Flamme hell leuchten und sei allein das Feuer.

Weisheit ist verborgen in Dunkelheit, aber wenn sie von der Flamme der Seele entzündet ist, findest du die Weisheit und wirst zum Lichtgeborenen, eine Sonne des formlosen Lichts. Suche immer mehr Weisheit und finde sie im Herzen der Flamme. Wisse, dass nur durch Streben sich Licht in dein Gehirn ergießen kann. Jetzt habe ich mit Weisheit gesprochen, lausche meiner Stimme und gehorche. Reiße die Schleier der Dunkelheit auf und werfe dein Licht auf den Weg.

Ich spreche vom alten Atlantis, ich spreche von den Tagen des Königreichs der Schatten, ich spreche vom Kommen der Kinder der Schatten. Aus der großen Tiefe heraus wurden sie durch die Weisheit der Erdenmenschen gerufen, zu dem Zweck, große Macht zu erlangen.

Weit in der Vergangenheit, bevor Atlantis existierte, waren dort Menschen, die sich in die Dunkelheit vertieften. Sie benutzten schwarze Magie und riefen Wesen hervor aus den großen Tiefen unter uns. Sie kamen heraus in diesen Zyklus. Sie waren formlos, von einer anderen Schwingung, und lebten unbesehen unter den Kindern der Erdenmenschen. Nur durch Blut konnten sie eine Seinsform schaffen, und nur durch den Menschen konnten sie in der Welt leben.



In vergangenen Zeiten wurden sie von den Meistern besiegt und wieder nach unten geschickt zu dem Ort, woher sie kamen. Aber einige blieben zurück, verborgen in den Menschen unbekannten Räume und Ebenen. Sie lebten als Schatten in Atlantis, aber manchmal erschienen sie unter den Menschen. Wenn Blut geopfert wurde, kamen sie heraus, um unter den Menschen zu sein.

Sie bewegten sich unter uns in der menschlichen Form, aber nur für das Auge waren sie wie Menschen. Schlangenköpfe waren sie, wenn man den Glanz entfernte, aber für den Menschen erschienen sie wie jeder andere Mensch. Sie unterwanderten die Regierungen und nahmen Formen an, die bei den Menschen üblich waren. Mittels ihrer Künste erschlugen sie die Oberhäupter der Königreiche, nahmen ihre Formen an und regierten über den Menschen. Nur durch Magie konnten sie entdeckt werden. Nur durch Töne konnte ihr Gesicht gesehen werden, Sie wollten aus dem Königreich der Schatten heraus den Menschen zerstören und an seiner Stelle regieren.

Aber wisse, die Magie der Meister war mächtig. Sie waren imstande, den Schleier vom Gesicht der Schlange zu lüften und sie an ihren Ort zurückzuschicken. Sie kamen zum Menschen und lehrten ihn das Geheimnis, das Wort, das nur ein Mensch aussprechen kann. Rasch lüfteten sie den Schleier der Schlange und stießen sie aus der Reihe der Menschen aus.

Passt auf, die Schlangen leben noch an einem Ort, der sich manchmal zur Welt hin öffnet. Unsichtbar wandern sie unter dir an Orten, wo Riten gesprochen worden waren. Und im Verlauf der Zeit werden sie wieder menschenähnliche Form annehmen. Sie können von einem Meister gerufen werden, der das Weiße oder das Schwarze kennt, aber nur der Weiße Meister kann sie kontrollieren und beherrschen, während sie in Fleischesform sind.

Suche nicht das Königreich der Schatten, denn das Böse wird sicher erscheinen. Denn nur der Meister der Helligkeit wird den Schatten der Angst besiegen.

Wisse, oh mein Bruder, dass Furcht ein großes Hindernis ist. Sei Meister von allem in der Helligkeit, und der Schatten wird bald verschwinden. Höre und beherzige meine Weisheit. Die Stimme des Lichts ist klar. Suche nicht das Tal des Schattens, und so wird nur Licht sein.

Lausche, oh Mensch, der Tiefe meiner Weisheit. Ich spreche von Wissen, das dem Menschen verborgen ist. Weit weg war ich auf meiner Reise durch Raum und Zeit, sogar bis ans Ende des Raumes von diesem Zyklus. Dort fand ich die große Schranke, die den Menschen hindert, diesen Zyklus zu verlassen. Ja, ich sah die Wachhunde dieser Schranke, die dort auf den lauern, der an ihnen vorbei möchte. In diesem Raum, wo keine Zeit existiert, habe ich schwach die Wächter der Zyklen wahrgenommen. Sie bewegen sich nur in Winkeln, denn sie haben die Freiheit der gekrümmten Dimensionen nicht.

Die Hunde der Schranke sind fremdartig und schrecklich, sie folgen dem Bewusstsein bis zu den Grenzen des Raums. Denke nicht, du könntest ihnen entkommen, indem du in deinen Körper zurückkehrst, denn schnell folgen sie der Seele durch die Winkel. Nur der Kreis wird dir Schutz bieten, dich retten vor den Klauen der Bewohner der Winkel.

Einmal, in längst vergangener Zeit, näherte ich mich der großen Schranke und erblickte an den Ufern, wo die Zeit nicht mehr existiert, die formlose Form der Hunde der Schranke. Im Nebel hinter der Zeit verborgen fand ich sie. Sie rochen mich von weitem, erhoben sich und begannen das große Gebelle, das von Zyklus zu Zyklus gehört werden kann. Dann kamen sie durch den Raum auf meiner Seele zu.

Da floh ich schnell vor ihnen, zurück vom undenkbaren Ende der Zeit. Aber sie verfolgten mich ständig, bewegten sich in fremdartigen, dem Menschen unbekannten Winkeln. Ja, am grauen Ufer am Ende der Raum-Zeit fand ich die Hunde der Schranke, gierig nach der Seele, die versucht, nach drüben zu gehen.

Ich floh durch die Zyklen zurück zu meinem Körper, doch schneller noch verfolgten sie mich. Ja, die Verschlinger folgten mir nach und versuchten durch die Winkel meine Seele zu verschlingen.

Denn wisse, oh Mensch, dass die Seele, welche die Schranke herausfordert, von den Hunden von jenseits der Zeit gefangen gehalten werden kann, bis dieser Zyklus völlig abgeschlossen ist, und sie wird zurückgelassen, wenn das Bewusstsein weggeht.

Ich trat in meinen Körper ein, erschuf die Kreise, die keine Winkel kennen, und schuf die Form, geformt aus meiner Form. Dann stellte ich meinen Körper in einen Kreis und verlor die Verfolger in den Kreisen der Zeit. Aber sogar jetzt, da ich frei von meinem Körper bin, muss ich immer vorsichtig sein, mich nicht in Winkeln zu bewegen, sonst könnte meine Seele niemals frei sein.



Wisse, die Hunde der Schranke bewegen sich nur in Winkeln und niemals in Kurven im Raum. Nur indem man sich in Kurven bewegt, kann man ihnen entfliehen, denn in Winkeln werden sie dich verfolgen. Oh Mensch, beachte meine Warnung und versuche nicht das Tor zum Drüben aufzubrechen. Denn nur wenige durchqueren erfolgreich die Schranke zu dem größeren Licht, das dahinter scheint. Denn wisse, die Bewohner suchen immer solche Seelen, um sie in Knechtschaft zu halten.

Höre, oh Mensch, und beachte meine Warnung. Versuche nicht, dich in Winkeln zu bewegen, sondern in Kreisen. Falls du außerhalb deines Körpers bist, und den Ton wie das Heulen eines Hundes hörst, das glockenklar durch dein Wesen tönt, dann fliehe durch die Kreise zurück in deinen Körper und dringe nicht in den Nebel vor dir ein.

Wenn du in die Form eintrittst, die du bewohntest, benutze das Kreuz zusammen mit dem Kreis, öffne deinen Mund, gebrauche deine Stimme und sprich das Wort, dann sollst du frei sein. Nur derjenige, der voller Licht ist, kann hoffen, an den Wächtern des Weges vorbeizukommen. Dann muss er sich in merkwürdigen Kurven und Winkeln bewegen, die in dem Menschen unbekannten Richtungen geformt sind.

Lausche, oh Mensch, und beachte meine Warnung, Versuche nicht, an den Wächtern am Weg vorbeizukommen, sondern verstärke erst dein eigenes Licht und mache dich dadurch bereit, auf dem Weg vorbeizugehen.

Licht ist dein letztendliches Ziel, oh mein Bruder, suche und finde immer das Licht auf deinem Weg.


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