Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 11. Jul 2015, 01:18 
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Ich bin soeben zurück von einer langen Einkaufsfahrt Richtung Wien, zu Europa's größtem Shopping Center. Ich hasse nichts mehr als Shopping Center. Doch dort ist die einzige in der "Nähe" verbliebene Tierhandlung und dort mußte ich heute hin. Die Hausrotschwänzchenmama hat heute mittag mit einem akrobatischen Flugmanöver und Zirkustanz vor dem Küchenfenster rund um ihr Vogelnest bekundet, daß sie nicht genug frische Würmer zur Fütterung ihrer Jungen hat. Also mußte ich für sie Mehlwürmer besorgen. Richtig. Die gibt's nur in dieser Tierhandlung. Horrorautofahrt, kilometerlanger Kolonnenstau, Unfall, Straßenbaustellen, Hitze, kaum Parkplätze, die verdammte Tierhandlung war längst neu übernommen und auf die andere Seite des Centers verlegt worden. Auf längere Fußmärsche bin ich ohnehin geeicht.

Mein Hausrotschwänzchen wohnt und brütet schon an die 10 Jahre bei mir. Einer ihrer ersten "Kinder" war ein Vogelmännchen, er wuchs heran zu einem regelrechten Jumbojet. Groß, kräftig, fluffig und ..... sehr männlich. Er machte einen Höllenrabbatz im Nest. Mama Rotschwänzchen kam gar nicht mit dem Füttern nach. Endlich war er aber überfällig sein Nest zu verlassen. Nun er düste aus dem Nest wie ein Jumbojet und flog aufs Dach. Dort blieb er den ganzen Sommer über sitzen und schrie ununterbrochen nach Futter. Seine Mutter beorderte ein paar weitere Verwandte, ihr beim Füttern zu helfen. Das war ein reger Flugverkehr. Und das ging nicht einen sondern zwei lange Sommer so. Sohnemann Rotschwanz dachte nicht daran Hotel Mama so schnell aufzugeben. Und Mama Rotschwänzchen hielt 2 Sommer eisern durch. Ununterbrochen flog ein Rotschwänzchen-Geschwader hin und her im Garten und aufs Dach.

Ich liebe mein Rotschwänzchen. Ich bewundere den tapferen Selbstbehauptungswillen und die unendlich geduldige mütterliche Fürsorge dieses kleinen zarten Vogels. Sie hat derzeit 2 oder 3 Nester. Daher schluck ich das alles. Ich hab in der Tierhandlung die ganze vorhandene Ladung Mehlwürmer mitgenommen und bekam Rabatt. Irgendwie hat mir die Chefin meinen Rotschwänzchenkummer angesehen. Sie gab mir auch die Telefonnummer, sobald ich wieder etwas brauche, wird sie jede benötigte Menge bestellen. Morgen werde ich sehen, ob mein Hausrotschwänzchen diesen Futterservice auch heuer wieder annimmt.


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 Betreff des Beitrags: Re: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 13. Jul 2015, 08:51 
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Bei mir sind es Amseln, die ortstreu bei uns nisten und asolut nicht scheu sind.
Sie nähern sich bis auf einen halben Meter, beäugen uns und picken fröhlich weiter.

Rotschwänzchen gibt es auch jede Menge, überhaupt tummeln sich alle möglichen Arten von Vögeln rund um unser Haus.
Um zu den Rotschwänzchen zurück zu kommen.
Meine Tochter lebt in Wien in einem Mietshaus und da fand sie in einem Lichtschacht zwei Rotschwanzjunge, leider war das eine tot, doch das zweite konnte sie retten.
Sie nahm es mit in ihre Wohnung und anfangs mußte sie ihm den Schnabel aufsperren um etwas Wasser einflößen zu können.
Mittlerweile hat das Vogeljunge es schon begriffen und frißt haufenweise Mehlwürmer.
Es flattert auch schon in der Wohnung herum und zupft meine Tochter bei den Haaren.
Sobald es außer Gefahr ist, dass es verhungert, wird sie es freilassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 14. Jul 2015, 12:19 
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Ich finde es toll, es ist nicht einfach einen so kleinen Vogel über den Berg zu helfen.

Toi, toi, toi.!!


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 Betreff des Beitrags: Re: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 16. Jul 2015, 00:14 
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Man muß bei Jungvögeln immer darauf achten, daß sie auch in der Lage sind sich selbst zu versorgen. Einfach nur aussetzen ist nicht genug. Ich habe meine geretteten Jungvögel immer in einem Käfig ausgeführt - damit sie sich langsam an die Natur daußen gewöhnen - und ihnen ein Futter mitgenommen. Sie nach dem Freilassen dann täglich zur selben Zeit am selben Ort in freier Natur gefüttert. Das ist wichtig, das macht der Muttervogel auch.

Am idealsten ist natürlich ein ähnlicher Vogelschwarm, an den sie sich orientieren können.

Viel Glück!


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 Betreff des Beitrags: Re: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 16. Jul 2015, 10:03 
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Das klingt so lieb und ist so interessant geschrieben, da würde ich echt gerne weiterlesen, das klingt ja richtig spannend...
Das ist für mich so, als ob ich es sehen könnte, wie diese TierDokus...das ist das einzige das mir ein wenig fehlt, seit ich mich vor einigen Jahren gegen einen Fernseher entschieden habe..
Die Natur zu erleben...doch wer sieht schon jeden Tag seltene Vögel?...
Deine Erzählung ist wundervoll bunt und lebendig...danke 😀
Lg noney

_________________
Liebe lebt, weil sie liebt. Die Liebe lebt, weil sie gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 16. Jul 2015, 13:53 
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Nachdem man den Jungvogel mehr oder weniger mühselig auf eine gewisse Größe gebracht hat, und dieser schon auf einem Ast sitzen, kleine Strecken fliegen kann, und immer öfter und immer mehr Futter verlangt, stellt sich dem Pfleger irgendwann die Frage: Frißt der Vogel eigentlich auch mal irgendwann selbst? Irgendwie scheint er gar kein Interesse daran zu haben, man geht an den Käfig und wird permanent angebettelt, das hungrige Kerlchen doch endlich endlich mit Futter zu versorgen, dabei hat man doch die leckersten Futterangebote im Käfig verteilt, welche der Vogel eigentlich in der Natur auch fressen müßte.

Raubt Ihnen der Vogel irgendwann den letzten Nerv, und sie fragen sich im Stillen, ob das jetzt bis ans Ende seines Vogellebens so weitergehen soll - und ob es wirklich so eine gute Idee war, ihn vor ein paar Wochen einzusammeln?

Wenn der Vogel und Sie oben genannte Merkmale aufweisen, sind sie schon ein gutes Stück weiter. Dann haben Sie ungefähr den Status erreicht, den die Vogeleltern in der Natur auch haben, wenn sie die Jungen aus dem Nest locken, um ihnen das große Futterangebot in der Natur zu zeigen. Wenn Sie großes Glück haben, frißt der Vogel relativ zügig von selbst aus dem Napf, meist bedarf es jedoch eines kleinen Anreizes, damit er überhaupt auf die Idee kommt, selber zu fressen.

Hierfür braucht der Jungvogel:
• Ein gewisses Hungergefühl [ständig pappsatte Vögel sehen bestimmt keinen Sinn darin, noch mehr zu essen]
• Futter, welches sich etwas bewegt [also Lebendfutter wie z.B. Mehlwürmer und Fliegenmaden]
• Insektenfettfutter / eingeweichtes, aufgequollenes Körnerfutter [je nach Vogelart] und tote Insekten wie Heimchen, Mehlwürmer und Fliegenmaden [einfrieren und nach Bedarf auftauen]
• Einen nervenstarken Pfleger, der nicht sofort jedem Betteln des dem vermeintlich des Hungertode nahen Vogels erliegt.




Bevor Sie mit der Entwöhnung anfangen, sollten Sie noch einmal ganz genau den Gesundheits - und Ernährungszustand des Vogels überprüfen.
• Ist der Vogel gut im Futter? [ Brustbein abtasten]
• Macht er einen wachen Eindruck [oder sitzt er oft mit geplustertem Gefieder und / oder hängendem Kopf herum?]
• Setzt er genügend Kot in normaler Konsistenz ab?



Wenn Sie den Eindruck haben, daß der Vogel Fit ist, schreiten Sie zu Plan B:
Sie stellen Vogel und Käfig an einen ruhigen Ort, bzw. in einen hellen Raum, in dem so gut wie kein Publikumsverkehr herrscht. Der Käfig sollte oben und zur Hälfte mit einem leichten Tuch abgedeckt sein, damit der Vogel sich verstecken kann [sollte er generell sowieso sein, und nicht nur zur Entwöhnung]

Dann stellen Sie eine kleine, für Mehlwürmer und Fliegenmaden ausbruchssichere Schale in den Käfig und füllen diese erst einmal mit den toten Insekten, bzw. den anderen Futtermischungen. Sie füttern den Vogel ab sofort einmal wie gewohnt mit der Futterspritze, beim nächsten Mal mit einer stumpfen Pinzette direkt aus dem Napf in den Vogelschnabel. [Sollten Sie den Vogel bereits die ganze Zeit mit einer Pinzette direkt aus einem, für den Vogel in Sichtweite stehenden Napf gefüttert haben, können Sie diesen Punkt überspringen.] Füttern Sie den Vogel auch bei der, evtl. anfangs etwas mühseligen Pinzettenfütterung, bis er satt ist. Es ist zwar nicht dramatisch, sondern sogar wünschenswert, wenn gut genährte Vögel ein wenig abnehmen, und sich somit ein leichtes Hungergefühl einstellt, jedoch muß man bei "Zärtlingen" wie Hausrotschwänzchen, Rotkehlchen, Schnäppern etc., aber auch Meisen sehr aufpassen, daß sie nicht in windeseile radikal abnehmen [ein - zweimal tägliches Brustbein abtasten reicht eigentlich, um den Ernährungszustand im Auge zu behalten] Wenn Sie Glück haben, hat der Vogel es an diesem Punkt bereits begriffen, und nach ein paar Tagen selbst aus dem Napf gefressen.

Falls nicht, versuchen Sie das Gleiche mit lebenden Insekten. Tippen Sie zwischendurch mit der Pinzette im Napf herum, für den Vogel sieht es so aus, als würden Sie mit Ihrem "Schnabel" im Essen herumstochern, irgendwann versucht er es auch. Vergrößern Sie die Fütterungsabstände, lassen Sie den Vogel zwischendurch ruhig einmal 3 Stunden "hungern", anschließend füttern Sie ihn mit der Pinzette, bis er richtig satt ist, und dann im normalen Futterturnus weiter. Wie so oft gilt auch bei der Entwöhnung


Brwahren Sie die Ruhe !

Bisher hat jeder gesunde Vogel irgendwann angefangen, sich selbst aus dem Napf zu ernähren [außer Mauersegler, auch bei Schwalben ist es nicht so einfach - siehe Auswilderung]

Sobald der Vogel frißt, bieten Sie ihm eine ausgewogene Futtermischung an [nicht ausschließlich Mehlwürmer und Fliegenmaden, auch wenn sie so günstig zu beschaffen sind!]. Sie brauchen ihm übrigens nicht das Fliegen beizubringen, um dieses zu trainieren, braucht er lediglich einen genügend großen und sicheren Freiraum für seine Flugübungen [womit nicht der herkömmliche 08/15 Wellensittichkäfig gemeint ist...]


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 Betreff des Beitrags: Re: ROTSCHWÄNZCHENKUMMER
BeitragVerfasst: 16. Jul 2015, 19:28 
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Nachdem man den Jungvogel mehr oder weniger mühselig auf eine gewisse Größe gebracht hat, und dieser schon auf einem Ast sitzen, kleine Strecken fliegen kann, und immer öfter und immer mehr Futter verlangt, stellt sich dem Pfleger irgendwann die Frage: Frißt der Vogel eigentlich auch mal irgendwann selbst? Irgendwie scheint er gar kein Interesse daran zu haben, man geht an den Käfig und wird permanent angebettelt, das hungrige Kerlchen doch endlich endlich mit Futter zu versorgen, dabei hat man doch die leckersten Futterangebote im Käfig verteilt, welche der Vogel eigentlich in der Natur auch fressen müßte.

Raubt Ihnen der Vogel irgendwann den letzten Nerv, und sie fragen sich im Stillen, ob das jetzt bis ans Ende seines Vogellebens so weitergehen soll - und ob es wirklich so eine gute Idee war, ihn vor ein paar Wochen einzusammeln?

Wenn der Vogel und Sie oben genannte Merkmale aufweisen, sind sie schon ein gutes Stück weiter. Dann haben Sie ungefähr den Status erreicht, den die Vogeleltern in der Natur auch haben, wenn sie die Jungen aus dem Nest locken, um ihnen das große Futterangebot in der Natur zu zeigen. Wenn Sie großes Glück haben, frißt der Vogel relativ zügig von selbst aus dem Napf, meist bedarf es jedoch eines kleinen Anreizes, damit er überhaupt auf die Idee kommt, selber zu fressen.

Hierfür braucht der Jungvogel:
• Ein gewisses Hungergefühl [ständig pappsatte Vögel sehen bestimmt keinen Sinn darin, noch mehr zu essen]
• Futter, welches sich etwas bewegt [also Lebendfutter wie z.B. Mehlwürmer und Fliegenmaden]
• Insektenfettfutter / eingeweichtes, aufgequollenes Körnerfutter [je nach Vogelart] und tote Insekten wie Heimchen, Mehlwürmer und Fliegenmaden [einfrieren und nach Bedarf auftauen]
• Einen nervenstarken Pfleger, der nicht sofort jedem Betteln des dem vermeintlich des Hungertode nahen Vogels erliegt.




Bevor Sie mit der Entwöhnung anfangen, sollten Sie noch einmal ganz genau den Gesundheits - und Ernährungszustand des Vogels überprüfen.
• Ist der Vogel gut im Futter? [ Brustbein abtasten]
• Macht er einen wachen Eindruck [oder sitzt er oft mit geplustertem Gefieder und / oder hängendem Kopf herum?]
• Setzt er genügend Kot in normaler Konsistenz ab?



Wenn Sie den Eindruck haben, daß der Vogel Fit ist, schreiten Sie zu Plan B:
Sie stellen Vogel und Käfig an einen ruhigen Ort, bzw. in einen hellen Raum, in dem so gut wie kein Publikumsverkehr herrscht. Der Käfig sollte oben und zur Hälfte mit einem leichten Tuch abgedeckt sein, damit der Vogel sich verstecken kann [sollte er generell sowieso sein, und nicht nur zur Entwöhnung]

Dann stellen Sie eine kleine, für Mehlwürmer und Fliegenmaden ausbruchssichere Schale in den Käfig und füllen diese erst einmal mit den toten Insekten, bzw. den anderen Futtermischungen. Sie füttern den Vogel ab sofort einmal wie gewohnt mit der Futterspritze, beim nächsten Mal mit einer stumpfen Pinzette direkt aus dem Napf in den Vogelschnabel. [Sollten Sie den Vogel bereits die ganze Zeit mit einer Pinzette direkt aus einem, für den Vogel in Sichtweite stehenden Napf gefüttert haben, können Sie diesen Punkt überspringen.] Füttern Sie den Vogel auch bei der, evtl. anfangs etwas mühseligen Pinzettenfütterung, bis er satt ist. Es ist zwar nicht dramatisch, sondern sogar wünschenswert, wenn gut genährte Vögel ein wenig abnehmen, und sich somit ein leichtes Hungergefühl einstellt, jedoch muß man bei "Zärtlingen" wie Hausrotschwänzchen, Rotkehlchen, Schnäppern etc., aber auch Meisen sehr aufpassen, daß sie nicht in windeseile radikal abnehmen [ein - zweimal tägliches Brustbein abtasten reicht eigentlich, um den Ernährungszustand im Auge zu behalten] Wenn Sie Glück haben, hat der Vogel es an diesem Punkt bereits begriffen, und nach ein paar Tagen selbst aus dem Napf gefressen.

Falls nicht, versuchen Sie das Gleiche mit lebenden Insekten. Tippen Sie zwischendurch mit der Pinzette im Napf herum, für den Vogel sieht es so aus, als würden Sie mit Ihrem "Schnabel" im Essen herumstochern, irgendwann versucht er es auch. Vergrößern Sie die Fütterungsabstände, lassen Sie den Vogel zwischendurch ruhig einmal 3 Stunden "hungern", anschließend füttern Sie ihn mit der Pinzette, bis er richtig satt ist, und dann im normalen Futterturnus weiter. Wie so oft gilt auch bei der Entwöhnung


Brwahren Sie die Ruhe !

Bisher hat jeder gesunde Vogel irgendwann angefangen, sich selbst aus dem Napf zu ernähren [außer Mauersegler, auch bei Schwalben ist es nicht so einfach - siehe Auswilderung]

Sobald der Vogel frißt, bieten Sie ihm eine ausgewogene Futtermischung an [nicht ausschließlich Mehlwürmer und Fliegenmaden, auch wenn sie so günstig zu beschaffen sind!]. Sie brauchen ihm übrigens nicht das Fliegen beizubringen, um dieses zu trainieren, braucht er lediglich einen genügend großen und sicheren Freiraum für seine Flugübungen [womit nicht der herkömmliche 08/15 Wellensittichkäfig gemeint ist...]

Danke für die ausführliche Anleitung, Man erkennt die erfahrene Tierschützerin. :sonnepak1:
Ich treffe meine Tochter am Samstag und werde berichten, wie weit der kleine Vogel schon gediehen ist. Sie hat allerdings schon etwas Erfahrung, denn sie hatte als sie noch bei uns im Haus lebte, ein Amseljunges gerettet und aufgezogen und es langsam an die Außenwelt gewöhnt. Was ja in unserer Gegend einfacher geht, als in einem Mietshaus in der Stadt.
Ich werde ihr aber deine Anleitung liebe Selene zeigen, da kann sie noch rauslesen, was sie gegebenenfalls noch nicht weiß. smilies/blume0026.gif


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