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 Betreff des Beitrags: Moral und ihre Daseinsberechtigung
BeitragVerfasst: 27. Aug 2017, 23:29 
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Großmutant (11)
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Moral, jeder kennt sie mancher hat sie, der andere wieder nicht aber brauchen wir sie oder ist sie eher Mittel zum Zweck ?

Ich sage mal wie ich das sehe:

Spontan müsste man ja sagen: "na klar", bekam man es ja von Kindesbeinen so eingeimpft, dass Moral wichtig und der Unterschied vom Mensch zum Tier sei. Aber denkt man mal selber darüber nach, kommt man da auf eine andere Antwort. Mal ganz ehrlich schaut man sich z.b mal das Berufsleben an, kann man sich da wirklich Moral leisten ? Oder ist es nicht besser einfach nur Ziele/Prinzipien zu haben und die auch konsequent zu verfolgen? Moral wird doch auch von der Gesellschaft irgendwo bestimmt,was ist moralisch, was unmoralisch, das alles definieren völlig fremde Menschen und man"habe" sich daran zu halten. Kommt noch hinzu, dass bei diesem Thema jeder seine eigene Definition davon hat, was Moral für sie/ihn wirklich ist,wird es umso schwieriger dort "auf einen Nenner" zu kommen. Ich denke, nein man braucht sie nicht unbedingt, aber durchaus ein Ziel oder auch mehrere, denn Motivation sollte man im Leben schon haben.

Mal ein Beispiel wo Moral und Empathie aber auch ein Nachteil für uns selber bedeuten kann, man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Eine Frau geht mit Tüten voller Waren durch die Innenstadt, also shoppen und am Rande bei den Geschäften sitzen diese Bettler. Einer hat ein Schild aus Pappe wo eine rührseelige kurze Geschichte/Erklärung draufsteht und dann den Becher direkt vor sich. Hier wird bewusst die Empathie der Passanten *Mitleid erregt* um sie zur Zahlung von einer Geldspende zu bewegen. Darum geschieht es so häufig, dass einem auch Mütter mit Babys oder kleinen Kindern sowie Tieren anreden um den Mitleids-Faktor zu erhöhen. Spenden-Organisationen bedienen sich sich ebenfalls der Empathie der Öffentlichkeit um für ihre Projekte und Spendenaktionen Gönner und grosszügige Geldgeber zu finden. Leider nutzen auch nur zu gerne gewissenlose Betrüger die Empathie der Menschen zu ihrem Gunsten und zum Nachteil der sensiblen Leute aus *der Enkel-Trick* ist da so ein Beispiel für.

Doch wie seht ihr das mit der Moral, ist sie für euch wichtig oder eher nicht ?

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"Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere."

Arthur Schopenhauer


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 Betreff des Beitrags: Re: Moral und ihre Daseinsberechtigung
BeitragVerfasst: 28. Aug 2017, 00:05 
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Professor (07)
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Ich sehe es so:

Moral bezieht sich darauf, dass es Anderen Leuten nicht schlecht oder schlechter aus eigenem Handeln ergeht.

Empathie ist, wenn man erkennt, wie es jemandem ergeht. Ob nun aus eigener Erfahrung (z.B. gleiche erlebte Situation oder Vorstellungskraft), Einfühlungsvermögen oder was auch immer...

Also ist in meinen Augen moralisch wichtig, dass man anderen nicht schadet oder Schaden versucht abzuwenden. Alles darüber hinaus, dass es jemandem dann besser geht, läuft für mich unter "Nächstenliebe"...

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 Betreff des Beitrags: Re: Moral und ihre Daseinsberechtigung
BeitragVerfasst: 28. Aug 2017, 00:15 
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Großmutant (11)
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@soKha

Danke für deine Antwort und ich sehe es ganz ähnlich wie du, Moral sollte bedeuten, dass man anderen nicht schadet, durch den eigenen Lebensstiel oder durch aktive Handlungen die man so tätigt.

Ganz vermeiden lässt es sich nicht immer, wie bei der Ernährung, die bedeutet immer einen Nachteil für irgendwen wie Tiere oder Natur aber ansonsten, bedeutet Moral für mich auch keinen Schaden anzurichten für andere.

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