Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Armut materiell oder im Herzen
BeitragVerfasst: 27. Aug 2017, 23:04 
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Großmutant (11)
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Hallo Ihrs

Die Armut gehört zu den Übeln dieser Existenz, und sie wird nicht nur besungen auch in der Literatur ist sie der Inhalt zahlloser Werke. Doch was ist sie genau, wie definiert man sie am besten?

Zuerst denkt man wohl an die Ermangelung von materiellen Besitztümern wie Geld, Essen oder andere Gegenstände. Aber es gibt auch die Armut im Herzen, also das Fehlen sozialer Kompetenzen, wie Mitgefühl, Liebe, Hilfsbereitschaft oder auch Umweltbewusstsein.

Sie ist schlimm und auch für den Tod von Menschen oder Tieren, welche von ihnen abhängig sind, verantwortlich. Sie kann krank-machen oder man wächst an ihr und lernt sich im rahmen dessen zu bewegen, was einem z.b materiell erlaubt ist. Askese im materieellen Leben zu leben, kann so z.b den Geist schulen und das Durchhaltevermögen trainieren.

Allerdings kann die materielle Armut aber auch z.b bei zuwenig Nahrungsaufnahme oder dem Fehlen notwendiger Medikamente das Leben kosten.

Weniger beachtet, doch für mich genauso wenn nicht schlimmer ist jedoch: die Armut im Herzen, so sage ich mir immer:" materiell mag ich nicht reich sein, aber im Herzen bin ich es."


Wie definiert ihr die Armut, aus welcher Sichtweise heraus ?

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"Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere."

Arthur Schopenhauer


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 Betreff des Beitrags: Re: Armut materiell oder im Herzen
BeitragVerfasst: 27. Aug 2017, 23:44 
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Professor (07)
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Zwei Leute treffen sich. Der eine arm, der andere reich.

Sagt der Arme: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Armut materiell oder im Herzen
BeitragVerfasst: 28. Aug 2017, 07:17 
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Professorin (07)
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Was bedeutet denn ..arm sein...?

Das hängt für mich nicht von materiellen Dingen ab. Luxus kann mich nicht glücklich machen.

Wahrer Reichtum währt im Herzen,ist dass das Maß aller Dinge.

Interessiert mich nicht hat der Mensch,der vor mir steht,einen dicken Mercedes...nein,mich interessiert der Mensch selbst und wenn dieser sich bei mir wohl fühlt,in der Bescheidenheit
meines Daseins....kann dieser der Präsident von Sonstwo sein.

Besucht er mich,ist er mein Gast und wenig ist dann eben mehr....

Würde ich das ...reich an materiellen Dingen...ganz aus meinem Wortschatz streichen...

Reich an Liebe,reich an Erfahrungen,die einem helfen an allem zu wachsen....es ist ganz einfach,dass Buch des Lebens,welches in einem selbst geschrieben wird....

lg. Unicorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Armut materiell oder im Herzen
BeitragVerfasst: 28. Aug 2017, 14:37 
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Professorin (07)
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"Übersehe nie den Bettler am Wegesrand,es könnte ein König sein..."

Mitgefühl im Sinne von Emphatie ist da nicht unbedingt notwendig,denn es gibt sehr viele sensitive/sensible Menschen...
Mitleid,braucht der Bettler auch nicht....alleine das Hervorheben dieser Worte machen einen nicht zu etwas Besonderen...

Dafür bedarfs gar keiner Gründe,auch kein langes Nachdenken,wofür,warum....

Gibt man aus dem Herzen ist es frei von allen Werten....

Womöglich sehe ich das so,weil ich die Empathie im spirituellen Sinne anderst deute., als diese üblichen Versionen...Mitleid,Mitgefühl...

Gebe gerne oder lasse es...Betrüger gibt es überall und jeder Bettler kann nichts
für jeden Betrüger....

allgemein jetzt ausgesagt...niemanden hier meinend... smilies/smilie-gross_312.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Armut materiell oder im Herzen
BeitragVerfasst: 30. Aug 2017, 19:38 
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Professor (07)
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Ja. Jemand der wirklich reich ist ist reich, durch Geben ohne zu nehmen und wird nicht arm sein... Denn wahren Reichtum kann man nicht nehmen/stehlen... Nur durch Aufgabe...

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