Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 10:50 
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Toby hat geschrieben:
[/color]
Ich würde ja gerne selber mit einem Gedicht antworten, doch für meine Gedanken reicht das Wort wie Schmerz nicht mehr aus und es KANN keinerlei Liebe hierbei vorhanden sein...


toby, diesen satz verstehe ich nicht genau...
als ich zb auf grund der todesdiagnose unserer tochter, meinen großen schmerz litt, war eine unendliche, große liebe darin vorhanden...
wenn ich nicht liebte, dann wäre hierbei keinerlei schmerz vorhanden...
ich würde gern wissen, wie du es aus deiner sicht meinst...
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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 11:03 
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Nicht in dem Threat würde ich sagen :D Hättest du auch machen können, das Abspalten, aber ich war schneller :P smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 11:17 
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Meine Antwort dazu lautet:

Entschuldige. Diese Antwort enstand aus urplötzlichem unertragebaren Hass, Wut, Trauer, Schmerz, Töten, Brechen, Foltern, Angst, Ohnmacht und Apathie. Es fehlt bestimmt was... :D

Erinnerungen

Und es war ein bisschen überzogen. Ich habe nurnoch "Schwarz" gesehen...

Wollte: "töten, zerfleischen und zerfetzen"

Ich habe keine Liebe mehr gesehen gehabt für extrem kurze Zeit und ich wollte erkannt haben, dass in einem Traumata absolut jedes Gefühl und Existenz von Liebe abhanden ist. Könnte es näher erörtern, aber nicht jetzt ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 11:24 
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ich hätte dich nicht abgespalten... :kichern:
ich moderiere zwar, kann aber weder verschieben, noch abspalten...ich kann eher ändern und löschen... :boys_0222: :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 11:41 
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Oh, okay, des wusste ich noch nicht :D

Aber man lernt ja immer dazu :sonnepak1:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 12:13 
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@ Jesus Magdalena:

Zitat:
Will der Gedanke Liebe egoistisch kontrollieren, wandelt sich Liebe in Begierde, aus der bei nicht erreichtem Ziel Hass entsteht.
Liebe -> Ein Gefühl

Hass -> Ein Gedanke

Und somit sind Liebe und Hass keine zwei Gegenpole einer Dualität.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 12:32 
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ja...auch meiner meinung nach, kann hass niemals positiv genutzt werden...nur scheinbar... smilies/ziggi.gif :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 13:36 
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Bei jeder Tat, die du triffst um beispielsweise zu helfen brauchst du Hass gegen die Tat um die Energie und Kraft zu haben überhaupt anzufangen. Es ist sauschwer, eine bestimmte Linie nicht zu überschreiten, jedoch legen wir sie alle selber fest.

Nun springt der Täter auf dich über, brauchst du den Hass gegen die Tat um dich zu wehren bzw. effektiv zu wehren. (Wenn ich liebe will ich nicht verletzen!!!)

Das was ich sonst schrieb ist absoluter Zukunftsquatsch, der super funktionieren könnte, wenn alle so weit sind. Wieso sollte ich also auch weiterhin versuchen meine Sichtweise zu schreiben, wenn nur wenig verstanden wird. Immer wieder auf diese Ebene rurückgezogen wird...

Und die Welt ist voller Hass. Hass den ich spürte, aber liebte und so nicht als Hass sah, sondern als Emotion aus dem Gutes wie Schlechtes enstehen kann. Doch hasst fast jeder den Hass...

Nun, zurück zum Beispiel: Habe ich abgewehrt, mich verteidigt (Kennt jemand den Satz: "Wenn du mich angreifst, heile ich dich?"). DANN kann ich die Person lieben...

Immer sobald ich gegen etwas bin, IST es Hass. winzig klein, aber Ja! Es ist...
Die Kraft und Energie aus dem Hass benutzen gegen die Tat, dass man diese erbarmungslos vernichtet und Liebe für die Person. Dass man sie möglichst unbeschadet abwehrt, sich also verteidigt. Und Hinterher genau so der helfe, wie dem Opfer. Wie soll diese Person sonst Lernen?!

So sieht die Welt aus und so ist hier das System. Das habe ich die letzten Jahre übersehen. Oder nicht wahr haben wollen. Und jeden Tag las oder sah ich doch die Verbreitung des Hasses durch den Hass auf den Hass. Und je mehr der Hass gehasst wird, desto besser fühlt man sich? Fühlt sich befreit? Kräftig? Hat Motivation zu lieben?!

Wieso schrieb ich oben Kraft. Hat man schon überlegt, ob man so viel Hass gesammelt haben kann, als dass man es nicht mehr als Hass erkennt?

Liebe kennt keine Veränderung, denn wieso sollte ich etwas ändern wollen, was ich liebe? Es wäre ein Stillstand im Paradies. Hass ich, will ich das was ist verändern. Ja, nur weil jemand was verändern will, hasst er nicht, könnte man nun sagen.

Aber jede Art von "KAMPF" ist "HASS"

(So, Sorry, war "Spontanschreiben" ohne wirklich nachzudenken)

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 13:45 
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Tja, Liebe das Gefühl, Hass als Gedanke?

Wenn Liebe das oberste Gefühl sein soll
Was ist der oberste Gedanke?

Dann ergänze ich.

Wenn ich nicht denke und nur fühle ist es Friede, Freude, Eierkuchen und jeder würde so vor sich hin verhungern, wenn dieser Nahrung bräuchte...
Doch es würde nichts enstehen...

Wenn ich nur denke und nicht fühle, ist es die Hölle...
Es würde alles vergehen...

Sind Himmel und Hölle vereint entsteht Leben!
Seht euch die Welt an...

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 15:34 
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Toby hat geschrieben:
Bei jeder Tat, die du triffst um beispielsweise zu helfen brauchst du Hass gegen die Tat um die Energie und Kraft zu haben überhaupt anzufangen. Es ist sauschwer, eine bestimmte Linie nicht zu überschreiten, jedoch legen wir sie alle selber fest.

nein, toby, ich kann aus liebe helfen, ohne hassen zu müssen, denn hass raubt mir meine kraft...auch schwer zu beschreiben, doch genau das war es, was ich dabei lernte, als ich da durch bin...
wie du schon sagst: ich lege es selbst fest, also legte ich auch für mich fest, dass ich nicht hassen muss, um zu helfen...


Nun springt der Täter auf dich über, brauchst du den Hass gegen die Tat um dich zu wehren bzw. effektiv zu wehren. (Wenn ich liebe will ich nicht verletzen!!!)

nein, ich wehre mich dann instinktiv, und muss auch dafür nicht erst hassen, sondern weil ich mich liebe und mich beschützen will, setze ich mich zur wehr...

Das was ich sonst schrieb ist absoluter Zukunftsquatsch, der super funktionieren könnte, wenn alle so weit sind. Wieso sollte ich also auch weiterhin versuchen meine Sichtweise zu schreiben, wenn nur wenig verstanden wird. Immer wieder auf diese Ebene rurückgezogen wird...

hm...aus austausch-gründen...?
vorausgesezt gewollt...


Und die Welt ist voller Hass. Hass den ich spürte, aber liebte und so nicht als Hass sah, sondern als Emotion aus dem Gutes wie Schlechtes enstehen kann. Doch hasst fast jeder den Hass...

nicht die welt ist voller hass, sondern viele menschen, finde ich...
auch den hass hasse ich nicht, ich mag ihn nur nicht in mir haben, weil er mir nicht gut tut...
wenn ich hasse, habe ich den hass in mir und nicht der andere in sich...

Nun, zurück zum Beispiel: Habe ich abgewehrt, mich verteidigt (Kennt jemand den Satz: "Wenn du mich angreifst, heile ich dich?"). DANN kann ich die Person lieben...

auch dies legt jeder für sich selbst fest und es fällt bei jedem unterschiedlich aus...

Immer sobald ich gegen etwas bin, IST es Hass. winzig klein, aber Ja! Es ist...
Die Kraft und Energie aus dem Hass benutzen gegen die Tat, dass man diese erbarmungslos vernichtet und Liebe für die Person. Dass man sie möglichst unbeschadet abwehrt, sich also verteidigt. Und Hinterher genau so der helfe, wie dem Opfer. Wie soll diese Person sonst Lernen?!

wenn ich gegen etwas oder jemand bin, dann ist es nicht unbedingt sofort hass...oder...?
abneigung ist bei mir nicht sofort mit hass gleich zu setzen...
ich mag manche menschen nicht leiden, heißt aber noch lange nicht, dass ich sie deshalb gleich hasse...


So sieht die Welt aus und so ist hier das System. Das habe ich die letzten Jahre übersehen. Oder nicht wahr haben wollen. Und jeden Tag las oder sah ich doch die Verbreitung des Hasses durch den Hass auf den Hass. Und je mehr der Hass gehasst wird, desto besser fühlt man sich? Fühlt sich befreit? Kräftig? Hat Motivation zu lieben?!

die welt sieht aus, wie sie aussieht...
was mit dem menschen ist, das ist die wirkliche preisfrage...
je mehr von meinen pestgefühlen ich los wurde, um so befreiter wurde ich auch...
hass hätte mich überall behindert und nicht gekräftigt...
und schon garnicht befreit...
nun stellt sich mir die frage, in wie fern es dir gut tut, wenn du hasst...
mir hat die befreiung von diesem gehofen und nicht ihn zu schüren...

für mich ist immer ein unterschied, ob ich aus liebe oder hass heraus helfen will...


Wieso schrieb ich oben Kraft. Hat man schon überlegt, ob man so viel Hass gesammelt haben kann, als dass man es nicht mehr als Hass erkennt?

ja, das ist sehr leicht möglich, denk ich, doch davon habe ich mich wie gesagt distanziert, da es mir nicht gut tat...
habe angenommen, um loszulassen...


Liebe kennt keine Veränderung, denn wieso sollte ich etwas ändern wollen, was ich liebe? Es wäre ein Stillstand im Paradies. Hass ich, will ich das was ist verändern. Ja, nur weil jemand was verändern will, hasst er nicht, könnte man nun sagen.

warum kennt liebe keine veränderung...?
die wirkliche liebe ist eine stete veränderung und absolut kein stillstand, sondern das sein, mit allem drum und dran, also auch veränderung...

ist nicht alles aus liebe heraus entstanden...?
ich sehe es so, denn ohne liebe, hätte ich nicht eine veränderung in mir vorgenommen...

hm...so unterschiedlich sind wir halt alle...
deshalb gilt das von mir gesagte auch nur für mich und niemand sonst...
und das von anderen, für andere und nicht unbedingt für mich...


Aber jede Art von "KAMPF" ist "HASS"

genau das, empfinde ich nicht so...


(So, Sorry, war "Spontanschreiben" ohne wirklich nachzudenken)



dafür einiges an antworten für mich, in mir hoch gekrochen... :kichern:

naja, auch zb nicht für mich geltend, dass jede art von kampf, hass beinhaltet, da meine motivation nicht der hass ist, sondern die liebe, was für mich gleich zu setzen ist, mit dem spruch:
so habe ich die "welt" überwunden...für mich: den menschen...auch in mir selbst...
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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 18:18 
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Wodurch das alles ausgelöst wurde...
Wahnsinn!

Waren KLeinigkeiten und irgendwie musste des raus... smilies/smilie_tier_28.gif
Habe vorhin kurz geschlafen und habe keinerlei Bezug mehr dazu... -.-' Ein Teil in mir denkt wohl noch so... ^^ Denn dies war das Denken von mir mit 20 bis 22 Jahren?

Während der Zeit war ich verbittert und wie da oben zu lesen ist, war ich voller Hass...

Nur nen halbes Jahr, bevor ich in dieses Forum kam, habe ich so gedacht gehabt... :D

Vielen Dank Marsi smilies/herzen-smilies-018102.gif
Du weißt nicht, wie sehr deine Antwort mir geholfen hat... smilies/smilie_love_031.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 18:22 
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Tja das kann wohl nur Marsi smilies/herzen-smilies-018102.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 19:02 
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oh, jetzt ist mein gutes egolein aber total verlegen und weiß nicht, was es sagen will... :girlies_luv:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 19:22 
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Tja, dem Tobi musste nur vor Augen gezeigt werden, dass es nicht mehr notwendig ist zu hassen. Damals wars der Ausweg, dass man nicht lieben konnte ^^ Und irgendwo doch nicht böse sein will...

Und es das einzige Gift ist, welches wir meinen, dass es einen stärkt, aber in Wahrheit vernichtet...

Und wenn du Nichts sagen kannst/magst, ist dies eine dennoch stark aussagende Antwort smilies/verliebt0048.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 19:48 
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Also:

Stelle ich hier mal eine Frage:

Ist es möglich Gefühle zu kompensieren um annähernd auch die gleichen Resultate zu erreichen?

Wer nicht lieben kann, aber voller Hass ist...
Aber niemanden etwas tun will. Nurnoch mit Angst vor sich selbst durch die Straßen läuft. Ist es eine Möglichkeit trotzdem gut zu sein?

Wenn man sich nur noch zwischen "Übel Nummer 1", "Übel Nummer 2" und Übel Nummer 3" entscheiden kann. "Unser Kandidat. Wählen Sie! Wie wollen sie sterben?"

Denkt in diesem Leben da einer noch daran zu lieben?

Wenn Ja. Wie kompensierst du, negierst du oder konvertierst du?

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 14. Apr 2012, 23:12 
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Toby hat geschrieben:
Also:

Stelle ich hier mal eine Frage:

Ist es möglich Gefühle zu kompensieren um annähernd auch die gleichen Resultate zu erreichen?

ja, da bin ich mir sicher...
zu den gefühlen gehören bilder, die neue gefühle auslösen, die wiederum neue bilder zeigen, die zu neuen gefühlen führen, die wiederum neue bilder erzeugen usw...


Wer nicht lieben kann, aber voller Hass ist...
Aber niemanden etwas tun will. Nurnoch mit Angst vor sich selbst durch die Straßen läuft. Ist es eine Möglichkeit trotzdem gut zu sein?

je nach dem, was unter gut sein verstanden wird...
kann ich gut sein, wenn ich voller angst bin...oder hass...mir selbst oder anderen gegenüber...?
wenn ja, zu wem gut...zu mir oder den anderen...oder eher niemandem...?
ist es angst vor sich selbst, oder angst vor der angst um das selbst, wäre da auch noch meine frage...
und...gibt es überhaupt jemanden, der tatsächlich nicht lieben kann oder mag es vielleicht nur eine täuschung sein...?


Wenn man sich nur noch zwischen "Übel Nummer 1", "Übel Nummer 2" und Übel Nummer 3" entscheiden kann. "Unser Kandidat. Wählen Sie! Wie wollen sie sterben?"

um zu wählen, müßte ich alle drei übelarten kennen...

Denkt in diesem Leben da einer noch daran zu lieben?

ja...ich...

Wenn Ja. Wie kompensierst du, negierst du oder konvertierst du?


eine gegenfrage: wie will ich dir diese frage beantworten...?
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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 07:07 
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Es war eine Täuschung! smiley_emoticons.gif

Eine riesengroße Täuschung, die das System zerstört, aus welchem man besteht oder bestehen könnte. Die Größe des vierten Mediums, gebildet aus "Körper, Geist und Seele" in Liebe zeigt ein Potential, welches enorm ist und diese Person niemals gedacht hätte, so etwas in sich zu tragen...

Eine riesengroße Täuschung, die einem das Gefühl gibt, dennoch etwas verändern könnte. Doch zu verändern ist selten sinnvoll. "Ich ändere mich, aber niemals werde ich mich verändern". Eine Veränderung bedeutet, dass die Grundsubstanz verändert wird. Das geht meist nur durch Zerstörung. Aus dem Nichts kann man Nichts schaffen...

Bin ich das vierte Medium und verändere mich, zum Beispiel aufgrund von Hass, so ändere ich meinen Körper (Selbstverletzung), meine Seele (Psychosen) oder meinen Geist (Neurosen). Ändere ich mich, so habe ich keine Auswirkung auf diese drei gleichwertigen Teile und/oder zerstöre irgendetwas hier drinnen. Verletze oder reiße hier tiefe Narben...


Ein Rosenkrieg wäre dies... smilie_tra_012.gif

Namaste :aufgeben: :0337rainbow:

(Dürfte deine Antwort so in der Art ausfallen? :sonnepak1:)
Versuchen kann man es ja smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 07:26 
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Ich seh 's auch so, dass die Liebe Veränderung bewirkt und zulässt!
Und der Hass ist genau das Gegenteil für mich - er hält fest, blockiert und verhindert Lösung!
Aber einmal in meinem Leben hab ich ihn gebraucht, um einen wichtigen Teil in mir quasi auszubrüten.


:Liebvogel:


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 10:40 
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Toby hat geschrieben:
Es war eine Täuschung! smiley_emoticons.gif

Eine riesengroße Täuschung, die das System zerstört, aus welchem man besteht oder bestehen könnte. Die Größe des vierten Mediums, gebildet aus "Körper, Geist und Seele" in Liebe zeigt ein Potential, welches enorm ist und diese Person niemals gedacht hätte, so etwas in sich zu tragen...

Eine riesengroße Täuschung, die einem das Gefühl gibt, dennoch etwas verändern könnte. Doch zu verändern ist selten sinnvoll. "Ich ändere mich, aber niemals werde ich mich verändern". Eine Veränderung bedeutet, dass die Grundsubstanz verändert wird. Das geht meist nur durch Zerstörung. Aus dem Nichts kann man Nichts schaffen...

Bin ich das vierte Medium und verändere mich, zum Beispiel aufgrund von Hass, so ändere ich meinen Körper (Selbstverletzung), meine Seele (Psychosen) oder meinen Geist (Neurosen). Ändere ich mich, so habe ich keine Auswirkung auf diese drei gleichwertigen Teile und/oder zerstöre irgendetwas hier drinnen. Verletze oder reiße hier tiefe Narben...


Ein Rosenkrieg wäre dies... smilie_tra_012.gif

Namaste :aufgeben: :0337rainbow:

(Dürfte deine Antwort so in der Art ausfallen? :sonnepak1:)
Versuchen kann man es ja smilies/blume0019.gif


mit dem ersten abschnitt, bin ich absolut einverstanden...

mit den beiden worten "änderung" und "veränderung", hab ich da grad meine problemchen...
liegt wahrscheinlich daran, dass deutsch nicht meine muttersprache ist...
ich empfinde irgendwie beides in mir und das nicht aus angst oder hass und ganz ohne zu zerstören, sondern eher aufbauend, also absolut nicht negativ gewertet...

zum rest kann ich erst was sagen, wenn wir uns über die beiden wörter ausgetaucht haben, zb über den unterschied beider wörter, den ich nicht wirklich sehe...
:schilder_hschild: GroupHug.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 10:52 
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Federvieh hat geschrieben:
Ich seh 's auch so, dass die Liebe Veränderung bewirkt und zulässt!
Und der Hass ist genau das Gegenteil für mich - er hält fest, blockiert und verhindert Lösung!
Aber einmal in meinem Leben hab ich ihn gebraucht, um einen wichtigen Teil in mir quasi auszubrüten.


:Liebvogel:


ja, hass bewirkt das gegenteil, doch ist das gegenteil von liebe: die angst, die alles bewirkt und durch die der hass erst entsteht...
ohne angst, kein hass...
ja, gebraucht zur annahme, um zu verarbeiten, um am ende loszulassen...?
smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 11:19 
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marsianer78 hat geschrieben:
ja, gebraucht zur annahme, um zu verarbeiten, um am ende loszulassen...? smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif



Um standhalten zu können, wenn ich angegriffen werde! :)


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BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 11:45 
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Federvieh hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
ja, gebraucht zur annahme, um zu verarbeiten, um am ende loszulassen...? smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif



Um standhalten zu können, wenn ich angegriffen werde! :)


und...brauchst du ihn denn immer noch...? :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 11:52 
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marsianer78 hat geschrieben:
ja, gebraucht zur annahme, um zu verarbeiten, um am ende loszulassen...? smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif



Um standhalten zu können, wenn ich angegriffen werde! :)


und...brauchst du ihn denn immer noch...? :kaffeee:



Keine Ahnung - momentan werd ich eher nicht angegriffen! smilies/blume0019.gif

Aber es ist für mich auch keine Frage des freien Willens, ob ich Hass empfinde - eher eine Entdeckungsreise!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 12:11 
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ja, gebraucht zur annahme, um zu verarbeiten, um am ende loszulassen...? smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif



Um standhalten zu können, wenn ich angegriffen werde! :)


und...brauchst du ihn denn immer noch...? :kaffeee:



Keine Ahnung - momentan werd ich eher nicht angegriffen! smilies/blume0019.gif

Aber es ist für mich auch keine Frage des freien Willens, ob ich Hass empfinde - eher eine Entdeckungsreise!


ja, eben...entdeckungsreise...
und genau auf dieser, hatte ich ja für mich entdeckt, dass hass mir nicht gut tat und angst schon mal garnicht...
und deshalb war es mein freier wille, hass empfinden zu wollen oder nicht...
für mich war hass ganz eindeutig eine frage des freien willens...
nicht ob ich hass empfinde, sondern, was ich daraus mache, ob ich ihn behalten oder wieder loslassen will...
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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 12:14 
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Da kann ich nur zustimmen, Hass zerstört nicht nur das Hassobjekt, er zerstört auch das eigene ich, umsonst sagt man nicht " vom Hass zerfressen "


( Hab das Thema zum Thema der Woche gemacht, denn ich denke, es gibt da viel zu diskutieren. )


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 12:27 
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ja, danke schön, eine gute idee... smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif GroupHug.gif :sonnepak1:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 14:03 
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Ich weiß eigentlich gar nicht genau, was das ist, was ich bei mir selbst als Hass bezeichne. Es ist ein Glühen - aber es möchte nicht zerstören, sondern heilen.
Wie Angst sich anfühlt, weiß ich. Ist eine ganz sonderbare Empfindung, die ich nicht beschreiben kann. Ein Art Strömen.
Empfindungen kommen und gehen bei mir aber ganz von selbst, wenn ich sie sozusagen einfach machen lasse!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 17:41 
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marsianer78 hat geschrieben:
Toby hat geschrieben:
Es war eine Täuschung! smiley_emoticons.gif

Eine riesengroße Täuschung, die das System zerstört, aus welchem man besteht oder bestehen könnte. Die Größe des vierten Mediums, gebildet aus "Körper, Geist und Seele" in Liebe zeigt ein Potential, welches enorm ist und diese Person niemals gedacht hätte, so etwas in sich zu tragen...

Eine riesengroße Täuschung, die einem das Gefühl gibt, dennoch etwas verändern könnte. Doch zu verändern ist selten sinnvoll. "Ich ändere mich, aber niemals werde ich mich verändern". Eine Veränderung bedeutet, dass die Grundsubstanz verändert wird. Das geht meist nur durch Zerstörung. Aus dem Nichts kann man Nichts schaffen...

Bin ich das vierte Medium und verändere mich, zum Beispiel aufgrund von Hass, so ändere ich meinen Körper (Selbstverletzung), meine Seele (Psychosen) oder meinen Geist (Neurosen). Ändere ich mich, so habe ich keine Auswirkung auf diese drei gleichwertigen Teile und/oder zerstöre irgendetwas hier drinnen. Verletze oder reiße hier tiefe Narben...


Ein Rosenkrieg wäre dies... smilie_tra_012.gif

Namaste :aufgeben: :0337rainbow:

(Dürfte deine Antwort so in der Art ausfallen? :sonnepak1:)
Versuchen kann man es ja smilies/blume0019.gif


mit dem ersten abschnitt, bin ich absolut einverstanden...

mit den beiden worten "änderung" und "veränderung", hab ich da grad meine problemchen...
liegt wahrscheinlich daran, dass deutsch nicht meine muttersprache ist...
ich empfinde irgendwie beides in mir und das nicht aus angst oder hass und ganz ohne zu zerstören, sondern eher aufbauend, also absolut nicht negativ gewertet...

zum rest kann ich erst was sagen, wenn wir uns über die beiden wörter ausgetaucht haben, zb über den unterschied beider wörter, den ich nicht wirklich sehe...
:schilder_hschild: GroupHug.gif


Hatte gehofft, dass du MEINE Antwort dazwischen als grün erkennst... smilies/hop.gif Ja, ich weiß, schwer erkennbar. ^^

Aber jede Farbe ist für mich eine Emotion, Sichtweise oder eventuell Person. Ändert sich die Farbe, ändert sich für mich im Beitrag irgendeines davon

Ansonsten wäre es keine Änderung. Ich habe meine "Schreibweise" GE-Ändert, bin aber noch der selbe Mensch, der vor dem PC sitzt...

Veränder einen Menschen und dieser Mensch wird niemals wieder die Selbe Person sein. Du Veränderst. Ob das Objekt einverstanden ist oder gezwungen wird? Manchen ist es egal...

Ändern ist mehr Richtung, "Ich WÜNSCHTE" es zu ändern"
Ich heiter einen Menschen auf, Ich trockne jemandem die Tränen. Sich ändern muss diese Person aber selber. Also sich aufmuntern lassen.

Ich kann einer Person helfen den Weg zu ändern. Zwingen tue ich nicht. "Ich kann dir nur die Tür zeigen. Durchgehen musst du allein" (Matrix).

Es besteht kein Zwang. Etwas zu ändern ist freiwillig...

Ich habe vor einigen Jahren ein Lied gehört, welches von Saufen, Ficken, Drogen handelt. Der Kerl hört auf und lebt ein Leben, das er nicht will. Wird in ein Schema Mensch gedrückt, was die Gesellschaft akzeptiert...

Eine Songzeile ist dann: "Ich werd mich ändern! Niemals Verändern!"

Habe da überlegt, was da der Unterschied heißen solle...
(Naja. Harte Texte und viel Hass. Aber die Oi!-Punk-Lieder, die ich hörte, waren solchen Kalibers. Heute kann ich das garnicht mehr...)


Also nochmal:
Verändern kann ich alles auf Teufel komm raus...
Ändern kann ich nur mich selbst. (Manipuliert werden, etwas freiwillig zu tun und es vielleicht sogar gut zu finden, ist ein Missbrauch dessen... :( )

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 17:48 
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Hass im Kopf aus der Lagerhalle...

Lese erstmal die anderen Beiträge genau durch, mache mir essen und antworte dann... ^^ Deshalb verlinke ich jetzt erstmal nur das hier...

Bisschen Text wurde ja durchs zitieren gerettet, welcher eigentlich gelöscht ist :D

Tobie hat geschrieben:
Und woran liegt es, wenn ich an die Menschen denke, die ich normalerweise gehasst habe, dass mich (tiefe) Traurigkeit (und teilweise Sehnsucht) ergreift?

Was ist mit Selbsthass?

[...]

Hass entsteht größenteils aus (tiefster) Verletzheit, Schmerz und Kummer in meinen Augen, meist kombiniert mit Hilflosigkeit...

Sobald dieser Hass als Gefühl, nicht als Gedanke (gewollter, selbst publizierter (zum Angriff) kontra ungewollten Hass als/aus Selbstschutz (als Verteididung)), nun verdampft ist, bleiben die Gefühle, die diesen ausgelöst haben und diese waren oder sind meist verbunden mit Schmerz...

Schmerz gibt es körperlich, aber genauso psychisch und emotional auf der Gefühlsebene...

Ich Unterscheide da ganz genau zwischen Hass, der anderen Schaden und Schmerz zufügt, und Hass, der aus zugefügten Schaden und Schmerz entsteht. ALso Passiv und Aktiv, aber Passiv kann ganz schnell in aktiv umschlagen, wenn der "Hass vom Gefühl als Gedanke aufrecht erhalten wird und ab da wäre man auch wieder bei dir...

Das als Zusatz ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:00 
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Merlin Petrus hat geschrieben:
Tobie hat geschrieben:
Denn der Hass als Gedanke, sehe ich so wie du Merlin, aber würde ich es gerne erweitern mit dem Gefühl "Hass", aber nicht als Gegenpol bzw. DUalität von LIebe ^^

Dualitäten sind in meinem Auge eh unrelevant, die bis auf "Energieaufnahme und Abgabe" nicht existent sind und ich seit kurzer Zeit mich versuche davon zu lösen...





Nee du. Du kannst es nicht so wie ich sehen, wenn du es anders definierst. Da für mich definitiv *Hass* in meiner Ausführung KEIN GEFÜHL darstellt, deshalb habe ich ja begonnen, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Ich bin auf Ungereimtheiten gestoßen, weshalb ich den Irrtum *Hass wäre ein Gefühl* in meiner Ausführung aufgezeigt habe. Hass als Gefühl wäre keine Erweiterung in dem Sinne, sondern eine Rückkehr, womit dieser Text als *ungeschrieben* zu bezeichnen wäre, würde ich dem zustimmen.

[color=#FF8000]Ja, ok, dem sehe ich ein ^^ Ich könnte mich höchstens neben dich stellen und mit dem Daumen anpeilen was du siehst...
Mein Gedanke war ein Kreislauf, aus dem man austeigen kann: Liebe wird zu Wutgefühl und bleibt als Gedanke. Legt man den nicht ab, ist schwer wieder zu lieben...

Drum habe ich extra Wut und Zorn mit eingebaut, um meinen Text einigermaßen beleuchten zu können. Was du als Hass-Gefühl bezeichnest habe ich in meiner Ausarbeitung so beschrieben: Das Gefühl Wut, welches durch den kontrollierten Gedanken sich in Zorn wandelt, gebiert aufgrund von Begierde in der Bedingungen und Erwartungen enthalten sind, den Hass.

Wut = Gefühl

Zorn = Gefühl + Gedanke

Die Wut, aus Ärger geboren, welche kein Ventil zum positiven Ausleben finden konnte, entwickelt sich zur negativen Wut und endet bei Nichtaufhalten in Raserei bis hin zu einem möglichen Amok.

Dem habe ich doch in meinen Augen zugestimmt gehabt...
Aber es leuchtet ein, dass der Sinn meines Textes durch verschiedene Identitionen nicht so ganz passt


Die Sache mit dem Selbsthass werde ich noch ausarbeiten, doch auch da bin ich ziemlich in der Tendenz, dass auch der Selbsthass kein Gefühl darstellt, sondern lediglich eine Wut auf sich selbst, welche sich durch kontrolliertes Einwirken von Gedanken in Selbsthass wandeln kann, jedoch abseits von Liebe dies geschieht.

Und der Aspekt von der Aufhebung der Dualität, wie du es für dich möchtest, bezeichnet deinen Pfad und nicht meinen.

Wie gesagt, da beschreiten wie unterschiedliche Pfade. Du willst dich von der Dualität lösen, ja mehr noch, bezeichnest sie als Nichtexistenz, als Unwert, als nicht der Rede Wert, als Belanglosigkeit, der man keine Beachtung schenken müsse, zur Loswerdung, zur egalen beobachtenden Neutralität.

Nein, das nicht. Ich weiß nicht, ob ich mich berichtigen kann, da ausprochenes Wort ausgesprochen und nicht rücknehmbar ist, hier nur schriftlich. Dualität ist für mich vorhanden, da ein Strich als zwei verbundene Punkte mit vielen Strichen "dreidimensional" wird. Genauso habe ich vor, aus der Dualität eine Verbindung eines Begriffes mit allen anderen, die vorhanden sind, entstehen zu lassen. Bis Kugeln entstehen um einen Begriff herum, dessen Abstand sich der einzelnen Begriffen untereinander unterscheidet. wie ein Atom, die Ringe sind die Potentiale zueinander zwischen zwei Begriffen, die mit den nächst Verwandten auf einem Kreis stehen, aber genauso mit allen anderen irgendwie verbunden sind, denn machst einen Strahl, als Dualitätenstrich, würdest du in meinem System alle Wörter dahinter treffen. Ab diesen Moment bilden die Begriffe quasi einen dreidimensionalen Raum, indem sie zueinanderstehend ihre Polaritäten von quasi unendlich haben und nach Benutzung wieder in den Kreis springen und dabei Energie (Licht als Photon) abgeben, welches ich hoffe Liebe ist, ganz ohne Pol, sondern als die Mittelpunkt aller Begriffe und somit zu jeder Verbindung vorhanden ist. Also die Liebe wäre in dem Fall der Raum, indem die Begriffe sind.

Und mit allen anderen Begriffen harmonisiert im Raum (Ein jeder Begriff liegt, schwebt in Liebe), gibt es keine festlegtbare Pole mehr, sondern nur einen Mittelpunkt mit Radius unendlich, der alles beinhaltet. Dafür würde ICH die Dualität aufgeben wollen als System, als Begriff nicht, der zusammen gleichwertig, aber unterschiedliche Energie haben, die jeweils in Austausch zueinander abgibt oder abnimmt...

Also Dualität existiert bei MIR als Begriff, aber ist nicht existent als MEIN System


Da ist mein Pfad ein anderer, denn ich erachte den Weg der Verschmelzung, des Zusammenfindens der extralen Pole zu einer Einheit werdend, Einswerdung.
[/color]

Dein Ziel ist auch die Unpolarität? Nur anders...


Ich hoffe, dass ich hiermit nicht wieder daneben gegriffen habe... ^^'

lieben Gruß, der Tobie


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:03 
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Da man Beiträge aus der Lagerhalle als Gast nicht lesen kann habe ich es mal hierher kopiert, denn durch verschieben landet es am Anfang der Threads und wird nicht bemerkt. Gast sollte auch die Möglichkeit haben es zu lesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:11 
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Muse hat geschrieben:
Da man Beiträge aus der Lagerhalle als Gast nicht lesen kann habe ich es mal hierher kopiert, denn durch verschieben landet es am Anfang der Threads und wird nicht bemerkt. Gast sollte auch die Möglichkeit haben es zu lesen.


smilies/rotfl.gif Ja, jetzt habe ich nicht aufgepasst...
Danke dir include/Engel/smilie_engel_081.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:13 
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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:27 
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Federvieh hat geschrieben:
Ich weiß eigentlich gar nicht genau, was das ist, was ich bei mir selbst als Hass bezeichne. Es ist ein Glühen - aber es möchte nicht zerstören, sondern heilen.
Wie Angst sich anfühlt, weiß ich. Ist eine ganz sonderbare Empfindung, die ich nicht beschreiben kann. Ein Art Strömen.
Empfindungen kommen und gehen bei mir aber ganz von selbst, wenn ich sie sozusagen einfach machen lasse!


Dieses Glühen kenne ich als "Gerechtigkeitssinn"
Auf einem Seminar war des so. Ich suchte Paragraphen raus um die unfaire Lage der Kollektivstrafe zu ändern, aber es klappte nicht. Im Gegenteil wurde mir noch gedroht...

Dies machte mich echt sauer...
Sagte dies auch, bevor ich überhaupt anfing mit anderen darüber zu reden...
Am nächsten Tag bin ich eine schmöken. Ich hatte nur Punklieder im Kopf. War verbal aggressiv, während mein Gerechtigskeitssinn pochte. Alles was ich am Ende sagte:
Na super! Jetzt ist mein Alter Ego raus. Verdammte Scheiße!

Frust war des bei mir...
Kann aber nur raten ;)

edit:
Ne, bemerke:
Dies ist kein Gedanke um zu heilen, wie du wohl meinst. Sondern einfach nur des Obere. Gerechtigkeitssinn. Schaffend und am Ende zerstörerisch...
Am Anfang zu helfen um die Situation zu ändern. Am Ende um zu bestrafen, weil sich die Situation nicht ändern ließ und man nun Ver-Ändern will...
"Auch wenn es mir hier nicht mehr hilft, da ich das letzte Mal hier sein könnte. So muss jemand sein Maul aufreißen, damit es nicht Jedem hier so ergeht! Und zwar mit allen Mitteln! Klappt es nicht, gehe ich zu seinem Vorgesetzten. Falls es hier nicht funktioniert, gehe ich zu dessen und so weiter. Und wenn ich am Ende vorm Bundestag stehen sollte oder der Merkel. Falls es überhaupt nicht geht, gehe ich zur Presse!"

Absolut überzogen und blind...
Schädlich, nicht helfend...

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:33 
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Hm, Frust fühlt sich bei mir an wie trockene, braune Erde.

Mich hat mal ein Therapeut gefragt, als ich ihm sagte, dass ich Angst hatte: Woher weißt du, dass es Angst ist?"

Seit der Zeit bin ich mir nicht mehr sicher, ob das, was man bei sich selbst auf bestimmte Art benennt, für alle anderen Menschen auch gilt....

Und so wie es aussieht, kann ich mir auch nicht sicher sein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:41 
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Federvieh hat geschrieben:
Hm, Frust fühlt sich bei mir an wie trockene, braune Erde.

Mich hat mal ein Therapeut gefragt, als ich ihm sagte, dass ich Angst hatte: Woher weißt du, dass es Angst ist?"

Seit der Zeit bin ich mir nicht mehr sicher, ob das, was man bei sich selbst auf bestimmte Art benennt, für alle anderen Menschen auch gilt....

Und so wie es aussieht, kann ich mir auch nicht sicher sein!


Ja, habe oben editiert gehabt, während du deinen Text schriebst... :D
Toby hat geschrieben:
Ne, bemerke:
Dies ist kein Gedanke um zu heilen, wie du wohl meinst. Sondern einfach nur des Obere. Gerechtigkeitssinn. Schaffend und am Ende zerstörerisch...
Am Anfang zu helfen um die Situation zu ändern. Am Ende um zu bestrafen, weil sich die Situation nicht ändern ließ und man nun Ver-Ändern will...
"Auch wenn es mir hier nicht mehr hilft, da ich das letzte Mal hier sein könnte. So muss jemand sein Maul aufreißen, damit es nicht Jedem hier so ergeht! Und zwar mit allen Mitteln! Klappt es nicht, gehe ich zu seinem Vorgesetzten. Falls es hier nicht funktioniert, gehe ich zu dessen und so weiter. Und wenn ich am Ende vorm Bundestag stehen sollte oder der Merkel. Falls es überhaupt nicht geht, gehe ich zur Presse!"

Absolut überzogen und blind...
Schädlich, nicht helfend...


Ja, woher soll man wissen, welches Gefühl welches ist?
Wenn man diesem Gefühl als Kind die Worte gibt, bevor man Worte aus der Umwelt kann. Benenne die Gefühle selber und lasse es nicht. So heißen sie wenigstens so, wie du sie nutzen kannst...

So wie die Frage: Woher weiß ich, dass rot, rot ist...
Ich werde gleich mal eine kleine Geschichte nieder schreiben, die ich irgendwo gelesen habe zu dem...

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:46 
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Ich weiß sehr genau was Angst ist, dazu war ich schon öfters in so einer Situation. Ich spreche nicht von Ungwissen, was ist, wenn...
sondern von einer direkten Bedrohung, wenn man in die Hose pisst vor Angst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 18:48 
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Na, was Farben betrifft - da weiß ich zumindest, dass die meisten Menschen, wenn sie aus einer Anzahl farbiger Bälle die roten raussuchen, die selben raussuchen wie ich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 19:41 
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Hoffentlich kriege ich die Geschichte noch auf die Reihe... *grübel grübel* Ich glaube nicht :D Dann meine Ansicht, wie man Gefühle lernt:

Woher kennt man des Gefühls Namen?


Sozialwissenschaftlich würde man sagen, dass ein Baby, welches noch keine Sprache hat, im voranschreitenden Kindsleben seine Erfahrungen von Emotionen macht und diese benennt. Die Namen kommen aus der Reaktion der Umwelt: "Du brauchst keine Angst zu haben". "Jetzt bin ich aber sauer!". Die Worte werden im Gehirn mit der Emotion verknüpft. Machen Andere ihr Gefühl kund: "Dies freut mich zutiefst" wird mit der Stimmungslage des Satzes assoziiert und daraus dann geschlussfolgert, welches Gefühl wohl so heißen mag, aus denen, die das Kind schon erfahren hat?

Nehmen wir zwei/drei Extreme


Nun, was passiert, wenn ein Kind alle Gefühle auf einmal lernt? Macht es Unterschiede, wenn ein Kind alle schönen Gefühle in einem Moment fühlt oder alle Hässlichen, bevor es diese bewusst trennen und benennen könnte?

Wie man alle schönen Gefühle auf einmal haben kann, ist mir ein Rätsel...
Aber ansonsten könnte man nie die ganze Vielfalt dessen lernen. Jeder Name, den das Kind kennenlernt, kann dies nicht erfassen. Denn es sind alle auf einmal... Es sollten alle Gefühle irgendwie geordnet werden...
Aber das Kind weiß, wie die ultimative Freude ist...
Es würde keinerlei Art von Freude, die einzelnd auftritt, diesen Pegel jemals erreichen können. Kann es schöne Emotionen noch fühlen?

Alle hässlichen Gefühle auf einem Schlag?
Wohl das Gleiche, nur dass die schönen Gefühle alle gelernt werden können. Alle kommenden emotionalen Schmerzen, würden niemals so schmerzhaft sein, wie dieser kleine Moment. Würde das Kind noch solche Gefühle einzelnd spüren können? Denn was ist schmerzhafter als der ultimative Schmerz? Ein psychischer Tot, den man überlebt...

Und Drittens. Wie sollte ein Kind ALLES auf einmal erfahren können. Das geht in meinen Augen nicht. Aber nehmen wir das Extrem an. Es würde im Leben keinerlei Freude kennen, wenn es seine Erwartungen nicht runterschrauben lernt und keinerlei emotionale Schmerzen spüren, es sei denn der Impuls ist auch extrem, dass niemand normal dies ertragen könnte...

Verständlich? Das sind Sachen, die man eigentlich nur erklären könnte, wenn selber erfahren. Aber wenn nicht, können wie hier nur Schlussfolgerungen gezogen werden mit adaptivem Denken...

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwer zu treffen/sagen
BeitragVerfasst: 15. Apr 2012, 20:18 
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Federvieh hat geschrieben:
Na, was Farben betrifft - da weiß ich zumindest, dass die meisten Menschen, wenn sie aus einer Anzahl farbiger Bälle die roten raussuchen, die selben raussuchen wie ich!


Danke sehr ^^ Und genau so wissen wir dann auch, so meine ich zu wissen, wann wir hassen, Angst haben, uns freuen, lieben, usw....

Unserer eigenen Beschreibung: "Wie trockene, braune Erde" geben wir einen Namen, den unsere Umwelt versteht, dass wir diese Emotion auch noch mitteilen können, wenn wir diese längst nicht mehr fühlen. Und jede Beschreibung klingt etwas anders. Frust fühlt sich für mich wie ein Moor an, in dem man versinkt und sich nicht befreien kann...

Ansonsten kann es auch zu Aha!-Effekten kommen: Das ist also Liebe?

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