Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Das Spiel mit dem Feuer.....
BeitragVerfasst: 26. Mär 2014, 23:02 
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Dazu gehört, nicht auf den Text geachtet und das kam dabei raus....eine Art Chronik....



Deine Stimme, die ich höre…. Durch weite Ferne… durch Zeit und Raum…
Deine Gedanken, die mich umschmeicheln wie zarte Hände, sanfte Berührungen auf meiner Seele, die alleine in der Dunkelheit treibt….
Deine Sehnsucht, die meine eigene entfacht….
Deine Träume, wie meine wecken…
Dein Begehren, das meine Gier anstachelt…
Längst vergessene Empfindungen, vergessene Träume, Bedürfnisse, von Dir aus dem langen Dämmerschlaf aufgerüttelt…
Kennst du nicht das Feuer, wenn du mit ihm spielst?
Wie soll ich mich weiter zurückhalten, wenn du mich so berührst?
Wie soll ich dir entsagen, wenn du mich so ansiehst?
Wie kannst du erwarten, dass ich mich von dir fern halte?
Wie kannst du glauben, dass du dieses Spiel mit mir spielen könntest?
Weißt du nicht, dass letzten Endes du es sein wird, die verliert?
Ich komme, denn du hast mich gerufen. Ich folge deiner Stimme, die mich ins Licht ruft. In ein Licht, das flackert, wie eine Kerzenflamme. So ein schwaches Licht…
Doch es reicht aus, um dich erkennen zu können…
Es reicht, um zu sehen, was meine Stimme mit dir macht…
Es reicht, um wahrzunehmen, wie du dich in meine Berührungen lehnst….
Wie du es genießt, von mir berührt zu werden….
Deine Haut zu fühlen… wie sie auf mich reagiert….
Dich zu riechen…. Zu schmecken….
Ich werde nicht aufhören, wenn ich jetzt wirklich beginne….
Und endlich siehst du es in meinen Augen, siehst das Feuer brennen, das du entfacht hast…
Was hast du erwartet? Das ich mit mir spielen lasse, wie all die anderen es zuließen?
Ich bin anders…. Ich bin nicht wie die anderen, die du schon als Spielkameraden dir auserkoren hast….
Deine Blicke wirken erschreckt… Seit wann hast du Angst? Angst vor dem Spiel, welches du begonnen hast?
Nun ernte, was du gesät hast….
Meine Arme umschließen dich, ich fühle dein Zittern, höre deinen Atem….
Meine Lippen schmecken dich, deine Lippen, deine Haut am Hals, unter der ich deinen Puls fühlen kann….
Dein Atem geht schneller, dein Puls rast schon. Und in deinen Augen ist etwas anderes getreten als Angst….
Lust…..
Sehnsucht….
Erwartung….
Und deine Lippen schmecken süß….
Ich sehe in deine Augen, fühle deinen sanften Körper so nah an meinem, du spürst, was das mit mir macht… aber ich entferne mich wieder von dir.
Lächle dich an…. Ich werde nun spielen… Und du wirst es sein, die dabei verbrennt…
Ich ziehe mich in die Schatten zurück und sehe, dass du mir folgst…
Dass du deine Arme nach mir ausstreckst….
Dass du mehr willst….
Dass auch du nun nicht mehr spielen willst….
Meine Blicke setzen dich nun in Brand… und du merkst, dass du verloren hast, als ich eine Hand zu dir strecke und du sie schnell ergreifst, dich willig zu mir ziehen lässt….
Wieder finden sich unsere Lippen und jetzt bist du es, die ihre Hände auf Wanderschaft schickt….
Bis ich dich festhalte und dich wieder wehrlos mache….
Du mir ausgeliefert bist…
Ich beiße in deinen Hals, zeichne deine helle Haut und höre dein Stöhnen…..
….
Der Tag dämmert schon herauf….
Du liegst in den Kissen, dein Haar umkränzt dich wie einen Heiligenschein…
Ein gefallener Engel… Und du siehst nicht meine Schwingen….
Siehst nicht, dass ich gehe, bemerkst nicht, dass ich dich verlasse, nachdem ich bekommen habe, was ich wollte….
Am Ende hast du gegen mich verloren… Und mich für den Augenblick gesättigt….
Dein warmes Blut, deine kochende Leidenschaft, all das hätte mich verbrennen können. Aber du warst es, die verglühte, wie ein Asteroid…
Du hast verloren….
Gegen mich…
Und du hast es genossen…
Ein letzter Blick auf deine ruhende Schönheit….
Du wirst mich nicht wiedersehen…. Doch du wirst mich auch nicht vergessen…
Leb wohl…

….

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Dringend empfohlen....schöne Musik für schöne Schreibgeschichten ;-)


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