Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 17. Jan 2012, 13:44 
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Es war Halloween. Ich ging mit meinen Freunden durch die Straßen von Krottenburg. Es heißt, dass es in Krottenburg ein Geisterhaus geben soll. Das Haus ist eine Villa, die mal Beethoven gehört hat. Eigentlich wohnen wir hier ja nicht. Wir sind heimlich mit dem Bus hierher gefahren um das Geisterhaus zu erkunden. Wir gingen also zum Geisterhaus, das auf einem großen Hügel stand. Da das Tor geschlossen war, kletterten wir über den Zaun und erschraken, als wir sahen wie eine durchsichtige Gestalt im Haus verschwand. Wir wollten wieder umkehren, doch dann fiel uns ein, dass wir doch das Geisterhaus erkunden wollten! Mutig rief ich dem Geist hinterher, dass er ein Depp ist. Das hätte ich nicht sagen sollen, denn jetzt flog er mit ausgestreckten Händen auf uns zu und ehe ich mich versah, zischte der Typ durch uns hindurch und knallte gegen den Zaun. Ich war so mit dem Gedanken beschäftigt, Beethovens Geist umgebracht zu haben, dass ich mich gar nicht wunderte, warum er nicht durch den Zaun geflogen war. Ängstlich gingen wir zu ihm hin und sahen, dass er noch genauso wie vorher war. Die Chance wollten wir nutzen und fragten ihn, warum er nicht durch den Zaun durchgeflogen ist.

Fortsetzung folgt.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 18. Jan 2012, 11:43 
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oh...da bin ich aber sehr gespannt...klasse...und ich freu mich sehr auf deine fortsetzung...


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 18. Jan 2012, 15:03 
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ich bin auch schon sehr neugierig und warte mit

herzlich gegrüßt
von earthmaster

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Meinen GOTT, lebe ich SELBST.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 18. Jan 2012, 20:13 
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Ein toller Anfang :sonnepak1: Habe schmunzeln müssen, als ich mir bildlich vorstellte, wie son Geist durch einen hindurchfliegt und man verdattert schaut, wie dieser mit voller Fahrt gegen son Zaun fliegt ^^

smilies/danke.gif :pets.002:

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Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 19. Jan 2012, 09:47 
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grins, genau an der stelle, hätte ich auch verdattert geguckt. :rofl2a:
bin auch gespannt, wie's weiter geht. freu.

smilies/danke.gif simon.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 28. Jan 2012, 17:39 
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na den mal weiter mit der gschicht und mal sehen wohin der weg noch gehen mag.
o o wir sind ja schon angelangt am schloß von beethoven. : big laughing :
ich bin gespannt was folgt ..... smilies/smilie_tanz_069.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 6. Mär 2012, 10:03 
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Momentan hat Simon keinen Zugang zum Internet, aber sobald er wieder rein kann wird er weiterschreiben, ich bin nämlich auch schon gespannt, wie es weitergeht, lach


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 18:16 
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Er stand auf und sagte dann: " Meine Frau war eine Zauberin und hat den Zaun verzaubert, damit wir immer zusammen sein können. Nur Menschen können über den Zaun klettern, Geister können weder darüber noch hindurchfliegen. Als ich gestorben bin, hat sie drei Dinge versteckt, die den Zauber auflösen können. Danach wollte sie sich das Leben nehmen um mit mir als Geist zusammen sein zu können."
Mich wunderte, dass seine Frau gar nicht da war und deshalb fragte ich ihn: "Warum ist dann deine Frau nicht hier? "
Der Geist fing zu wimmern an, was sehr traurig klang. Zitternd sagte er: " Als sie die Dinge versteckt hatte und zurück kehren wollte, wurde sie Opfer eines Mörders. Durch ihren Zauber kann sie nicht durch den Zaun und muß dadurch draußen bleiben."
Wir sahen uns gegenseitig an und beschlossen Beethovens Geist zu helfen.

Fortsetzung folgt.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 20:08 
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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 11. Feb 2013, 18:02 
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Wir fragten Beethoven, ob er weiß wo diese drei Dinge sein könnten.
Beethoven antwortete, dass dies nur seine Frau gewußt hat.
Wir überlegten wo der Geist seiner Frau sein könnte.
Da sagte Beethoven, wie wenn er unsere Gedanken gelesen hätte, dass sie im Wald herumirrte.
Wir wollten schon in den Wald gehen uns sie suchen, da rief uns Beethoven nach, falls wir ein Wimmern hören, dem nachgehen sollen, weil sie noch immer weint.
Als wir im Wald ankamen hörte einer von uns ein Geheul, das nach seiner Beschreibung immer lauter wurde.
Schließlich hörten wir alle es, doch es klang nicht wie Wimmern oder Weinen, eher nach dem Geheul eines Wolfes.
Wir bekamen Panik, weil wir keine Lust hatten von einem Wolf zerfleischt zu werden und rannten immer tiefer in den Wald.
Schließlich kamen wir an einer steilen Felswand an.
Da brach plötzlich der Wolf aus den Dickicht, doch es war kein normaler Wolf, sondern ein Werwolf.


Fortsetzung folgt.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 12. Feb 2013, 20:15 
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Zauberhaft Simon,freue mich schon auf deine Fortsetzung... smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 18. Feb 2013, 17:53 
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Wir wollten weglaufen, doch wir konnten uns vor Angst nicht mehr bewegen.
Der Werwolf sperrte sein Maul auf und wollte gerade auf uns losgehen,
doch da traf plötzlich eine Feuerkugel neben dem Werwolf in den Boden und um uns entstand ein Kreis aus Feuer.
Wir schauten in die Richtung woher die Feuerkugel herkam und sahen einen weiblichen Geist, der vor dem Wolf landete.
Der Werwolf knurrte und ich nahm ein Stück Holz, zündete es an und warf es vor dem Wolf auf dem Boden. Eine Glut traf ihn am Auge und der Wolf heulte auf und rannte davon.
Das Feuer von unserem Schutzkreis erlosch und wir gingen zu dem Geist und bedankten uns.
Wir fragten den weiblichen Geist, ob er die Frau des Beethoven sei.
Sie bejahte und schluchzte und weinte bitterlich.


Fortsetzung folgt.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 18. Feb 2013, 20:23 
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hey, du schreibst ja toll!
gefällt mir...

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 4. Mär 2013, 18:06 
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Einer meiner Freunde sagte, sie solle zu flennen aufhören, weil wir um ihr zu helfen, ihre Hilfe brauchen.
Etwas gereizt meinte sie, um die drei Dinge zu holen, müßten wir in drei andere Dimensionen gehen. Sie gab jeden von uns drei Perlen, eine blaue, eine grüne und eine rote. Um in die anderen Dimensionen zu gelangen, müßten wir je eine Perle schlucken. Auch was uns dort erwartet erklärte sie uns, nämlich, die blaue Perle war für eine Wasserwelt, die grüne für eine ganz große Waldwelt und die rote für eine Vulkanwelt mit vielen Lavaströmen.
In der blauen Welt versteckte sie eine Muschel, die nach ihrer Beschreibung so glänzte wie Gold und sah so schön aus wie ein Diamant.
In der grünen Welt hatte sie einen Stock, in dem viele Zeichen eingeritzt waren, einem Stammeshäuptling anvertraut.
In der roten Welt hatte sie eine Glaskugel versteckt in der ewiges Licht leuchtet und das sowohl töten als auch zum Leben erwecken konnte.


Fortsetzung folgt.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 4. Mär 2013, 20:48 
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obercool wieder smilies/danke.gif lieber simon, bin erneut auf weiteres gespannt... :l_hug: smiley_emoticons.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013, 19:54 
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Wir einigten uns, dass wir zuerst in die Wasserwelt wollten
und schluckten die blauen Perlen.
Als ich die blaue Kugel schluckte, hörte ich plötzlich Waserrauschen
und die Welt um mich veränderte sich und alles wurde blau.
Ich bemerkte, dass ich unter Wasser war und schaute mich um, ob ich meine Freunde sehe.
Sie waren direkt neben mir und wir verständigten uns in derTauchersprache,
die wir mal in einem Kurs gelernt haben, dass wir auftauchen sollte.
Als wir oben waren sahen wir eine Grotte deren Eingang etwas unter der Wasseroberfläche war.
Wir sahen drinnen etwas aufblitzen.
Wir holten tief Luft und tauchten zu der Grotte hinab.
Doch das Blitzen in der Grotte kam von einer Taucherbrille,
die auf einem Totenschädel saß.
Weiter hinten sahen wir voll Schreck, jemand in einem Taucheranzug, der die gesuchte Muschel in der Hand hielt.

Fortsetzung folgt....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 8. Apr 2013, 18:01 
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Weiter hinten, noch vor dem Mann mit dem Taucheranzug,
erhob sich ein Hügel, der über der Wasseroberfläche war.
Wir schwammen dorthin und gingen auf diesen Hügel.
Der Mann bemerkte uns zuerst nicht, doch als ich mich räusperte,
drehte er sich erschrocken um und wollte nach einem Messer,
das auf dem Boden lag, greifen.
Doch als er erkannte, dass es sich um drei Kinder handelt,
fragte er uns was wir da wollten.
Wir sagten ihm, dass wir wegen der Muschel hier sind,
doch er meinte wir sollten lieber schnell verschwinden,
sonst würd es uns so ergehen, wie den Leuten,
deren Totenschädel in Grotte herumlagen.
Wir erklärten ihm etwas verängstigt, dass wir von der Hexe, also der Frau des Beethoven, geschickt worden sind, um die drei Dinge zu holen.
"Ich bin der Wächter der Muschel, von der Hexe beauftragt sie zu beschützen"
meinte der Mann.
Allerdings glaubte er uns nicht und verlangte,
dass wir erst die anderen Dinge besorgen sollten, bevor wir die Muschel bekommen,
wir würden dann automatisch wieder in diese Welt gezogen.
Kaum hatter dies gesagt wurden wir wieder in unsere Welt teleportiert.


Fortsetzung folgt.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 11. Apr 2013, 10:04 
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sehr schön,lieber Simon,freue mich schon auf deine Fortsetzung.... smilies/herzen-smilies-018102.gif alles Liebe dir,unicorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 3. Jun 2013, 17:12 
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Als wir wieder zurück waren, erzählten wir der Hexe was wir erlebt hatten.
Sie gab uns den Tip, zuerst in die grüne Welt zu gehen um den Stammeshäuptling zu suchen.
Wir schluckten die grünen Perlen und befanden uns kurze Zeit später auf einen Waldboden liegend wieder.
Kaum hatten wir uns aufgerappelt, hörten wir ein furchterregendes Brüllen.
Meine Freunde wollten schon losrennen blindlings in den Wald, doch ich redete beruhigend auf sie ein und meinte:
"Wir haben doch schon Schlimmeres überstanden, zum Beispiel mit dem Werwolf gekämpft und mit Geistern gesprochen."
Das beruhigte sie wieder, doch ich spürte plötzlich einen heißen Atem im Rücken.
Ich wagte mich nicht umzudrehen, und meine Freunde sagten mir, dass die Kreatur hinter mir schrecklich aussah.
Wir wollten losrennen, doch die Kreatur sprang über uns drüber und schnitt uns den einzigen möglichen Fluchtweg ab.
Da sah ich sie zum Erstenmal.
Es war eine riesige Spinne, deren Rücken mit vielen Stacheln übersät war.
Sie sperrte ihr riesiges tropfendes Maul auf, das doppelt so groß war, wie das eines weißen Hais.
Wir hörten ein surrendes Geräusch und zwei Pfeile schossen blitzschnell aus dem Gebüsch und mitten in ihr Maul.
Zwei Leute, mit Macheten in der Hand schwangen sich auf Lianen und sprangen vor uns herab und stellten sich schützend vor uns.
Die Spinne gab noch ein paar ächzende Laute von sich und brach dann schließlich zusammen.
Die zwei Eingeborenen sagten:
"Kommt mit in unser Dorf, dort könnt ihr mit uns ein Festmahl essen."
Im Dorf begrüßte uns der Häuptling und wir durften an dem Festmahl teilnehmen.
Bei der Gelegenheit erzählten wir die Geschichte mit der Hexe
und dass wir hier sind um den Zauberstab für sie mitzunehmen.
Zu unserm Erstaunen glaubte uns der freundliche Häuptling und übergab ihn uns.
Kaum hatten wir ihn berührt wurden wir in unsere Dimension teleportiert.

Fortsetzung folgt....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 4. Jun 2013, 06:51 
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danke schön wieder, lieber simon, mit weiterer spannung warte ich erneut... :sonnepak1: smiley_emoticons.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 17. Jun 2013, 17:03 
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Zurückgekehrt übergaben wir der Hexe den Stock und wir sahen an ihrem Geistergesicht, dass sie schon viel weniger traurig war.
Sie bedankte sich bei uns und gab uns einige Ratschläge für die rote Vulkanwelt und sprach:
"Verhüllt eureGesichter und seht niemand direkt in die Augen und sprecht mit keinem. Als ich die Glaskugel verstecken wollte, haben mich Räuber überfallen und mir die Perle geraubt. Sie sind in Richtung eines Dorfes gerannt und übergaben sie ihrem Herrscher." Sie gab uns ein Schwert das, wenn man es einmal verwendete, verschwand.
Ich wollte noch fragen wozu wir das Schwert brauchen, als ich sah, dass meine Freunde ihre roten Perlen schon schluckten und schluckte meine auch schnell.
Augenblicklich standen wir in einer Welt, deren Boden rot war und wir sahen ein riesiges Gebiet mit Vulkanen. Hinter uns war eine Schlucht in die pausenlos die Lava der Vulkane reinfloß.
Auf der anderen Seite erblickte ich einen Berg auf dessen Spitze ein Schloss aus schwarzen Gestein war und an dessen Fuß sich ein Dorf befand.
Wir nahmen allen Mut zusammen und gingen darauf zu.
Als wir das erste Wesen von dort sahen verhüllten wir schnell unsere Gesichter mit den Tüchern, die uns die Hexe vorsichtigerweise mitgab.
Sehr bald erkannten wir warum. Diese Wesen hatten die Eigenschaft guten Menschen das Gute auszusaugen, damit sie auch böse werden.
Durch die Tücher wurden wir nicht gleich erkannt.
Wir wußten außerdem, dass der böse Herrscher dieser Wesen die Glaskugel neben seinem Trohn aufbewahrte.
Mutig gingen weiter, doch zu dieser Zeit wußten wir noch nicht, dass das hier die schrecklichste in unserem Leben werden wird.

Fortsetzung folgt......


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013, 09:44 
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Wooooooooooow Simon,wieder wunderschön geschrieben... smilies/herzen-smilies-018102.gif ganz toll


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 28. Okt 2013, 17:31 
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Als wir bei dem Berg von dem Schloss ankamen, wurden wir sogleich von zwei Wächtern angehalten,
die uns fragten weshalb wir Einlass wollten.
Wir sagten dass wir die neuen Hofnarren sind und zum König wollten.
Da ließen sie uns passieren und wir gingen die lange Treppe hinauf.
Die große Türe des Thronsaales öffnete sich wie durch Geisterhand und wir sahen den furchteinflößenden König,
der gerade die Glaskugel betrachtete.
Er murmelte die ganze Zeit: " ewiges Leben, ewiges Leben..."
Doch die Glaskugel tat nichts und blieb weiterhin unverändert.
Als er uns erblickte, ließ er uns sofort von den Wachen wegbringen und uns einsperren.
Dem bösen König kam plötzlich die Idee, dass wir wissen könnten, wie man das ewige Leben durch die Kugel erlangen könnten
und er kam zu uns ins Gefängnis, wo wir ängstlich kauerten.
Er riss die Tür auf und packte einen meiner Freunde beim Genick
und brüllte: " Sagt mir sofort, wie man die Kugel aktiviert, sonst erwürge ich euren Freund.
Da weinte unser Freund vor Angst und eine Träne fiel auf die Kugel, diese begann daraufhin zu leuchten.
Der König war starr vor Überraschung, doch bevor er begriff, was passiert war, rief ich so schnell ich konnte:
" Ich wünsche, dass der böse König stirbt. "
Daraufhin verwandelte sich die rote Erde der Vulkanwelt in fruchtbare, grüne Wiesen und Felder.
Die Vulkane wurden Berge mit reichlich Rohstoffen und Wasserfällen.
Das Böse war gewichen von dieser Welt und alle Menschen wurden wieder gut und freuten sich ihres Lebens.
Wir aber wurden sofort wieder in unsere Welt zurück teleportiert, samt der Glaskugel.


Fortsetzung folgt......


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 31. Okt 2013, 14:15 
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Als wir bei dem Berg von dem Schloss ankamen, wurden wir sogleich von zwei Wächtern angehalten,
die uns fragten weshalb wir Einlass wollten.
Wir sagten dass wir die neuen Hofnarren sind und zum König wollten.
Da ließen sie uns passieren und wir gingen die lange Treppe hinauf.
Die große Türe des Thronsaales öffnete sich wie durch Geisterhand und wir sahen den furchteinflößenden König,
der gerade die Glaskugel betrachtete.
Er murmelte die ganze Zeit: " ewiges Leben, ewiges Leben..."
Doch die Glaskugel tat nichts und blieb weiterhin unverändert.
Als er uns erblickte, ließ er uns sofort von den Wachen wegbringen und uns einsperren.
Dem bösen König kam plötzlich die Idee, dass wir wissen könnten, wie man das ewige Leben durch die Kugel erlangen könnten
und er kam zu uns ins Gefängnis, wo wir ängstlich kauerten.
Er riss die Tür auf und packte einen meiner Freunde beim Genick
und brüllte: " Sagt mir sofort, wie man die Kugel aktiviert, sonst erwürge ich euren Freund.
Da weinte unser Freund vor Angst und eine Träne fiel auf die Kugel, diese begann daraufhin zu leuchten.
Der König war starr vor Überraschung, doch bevor er begriff, was passiert war, rief ich so schnell ich konnte:
" Ich wünsche, dass der böse König stirbt. "
Daraufhin verwandelte sich die rote Erde der Vulkanwelt in fruchtbare, grüne Wiesen und Felder.
Die Vulkane wurden Berge mit reichlich Rohstoffen und Wasserfällen.
Das Böse war gewichen von dieser Welt und alle Menschen wurden wieder gut und freuten sich ihres Lebens.
Wir aber wurden sofort wieder in unsere Welt zurück teleportiert, samt der Glaskugel.


Fortsetzung folgt......


wieder wunderschön,lieber Simon... smilies/blume0011.gif smilies/herzen-smilies-018102.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 16. Dez 2013, 18:13 
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In unserer Welt angekommen, trafen wir sofort auf die Hexe
und übergaben ihr die Glaskugel.
Sie erklärte uns, dass der Wächter der Muschel in der Wasserwelt,
sobald wir dahin teleportiert werden, er uns drei Fragen stellen wird.
Die erste Frage sollten wir mit "nein" beantworten, die zweite mit "vielleicht"
und die dritte mit "ja".
Im nächsten Moment befanden wir uns im eiskalten Wasser der Wasserwelt.
Wir tauchten wieder in die Grotte, wo der Wächter schon auf uns wartete.
Er begrüßte uns freundlich und stellte uns die erste Frage:
" Wollt ihr diese Muschel zu eurem Eigennutz verwenden?"
Wir antworteten mit "nein", weil wir sowieso vor hatten, sie der Hexe zu geben.
Die zweite Frage war:
"Hättet ihr bei dem Versuch, die Glaskugel zu holen sterben könen?"
Wir antworteten "vielleicht", weil auch dies der Wahrheit entsprach.
Und nun" sagte er, " kommt die letzte Frage:
Wollt ihr mit der Muschel Gutes tun?"
Voller Freude und alle gleichzeitig riefen wir. " Ja"
Der Wächter übergab uns die Muschel mit einem gütigen Lächeln.
In diesen Moment began die Umgebung zu verschwimmen und wir standen wieder vor der Hexe.


Sie nahm uns wortlos und mit einem freudigen Lächeln die Muschel aus der Hand und winkte uns ihr zu folgen.
Sie eilte mit schnellen Schritten zum Zaun des Grundstücks von Beethovens Haus.
Mit ihrem Mund blies sie als erstes in die Muschel.
Da sahen wir, wie die Spitzen des Zaunes zu schwarzem Nebel wurden
und wegwehten.
Dann nahm sie die Glaskugel, sie flüsterte unverständliche Worte
und die Kugel schwebte von ihren Händen zu dem Zaun.
Es machte einen kurzen Knall und die Kugel explodierte.
Daraufhin zersplitterten die mittleren Stäbe des Zaunes.
Als letztes nahm sie den Zauberstab und berührte die untere Seite des Zaunes.
Zu unserer Verwunderung zersprang der untere Tein diesmal nicht,
sonder sie stieg einfach darüber.
Der Geist von Beethoven saußte aus dem Haus und sie fielen sich glücklich in die Geisterarme und verschwanden in einem gleißenden Licht.
Wir schauten ihnen staunend nach bis das Licht verschwunden war.
Eine grimmige Stimme hinter uns schreckte uns aus unserem Staunen.
Ein Parkwächter wollte wissen, was mit dem Zaun passiert war.
Wir riefen "Happy Halloween" und rannten eilig zur Bushaltestelle.
Später als wir im Bus saßen und sahen wir in der Busscheibe kurz die Gesichter der beiden Vereinten.
Uns kam es vor, als würden sie uns glücklich und dankbar anlächeln.

Ende


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 Betreff des Beitrags: Zusammenfassung: Das Geisterhaus
BeitragVerfasst: 17. Dez 2013, 12:26 
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Das Krottenburger Geisterhaus

Es war Halloween. Ich ging mit meinen Freunden durch die Straßen von Krottenburg. Es heißt, dass es in Krottenburg ein Geisterhaus geben soll. Das Haus ist eine Villa, die mal Beethoven gehört hat. Eigentlich wohnen wir hier ja nicht. Wir sind heimlich mit dem Bus hierher gefahren um das Geisterhaus zu erkunden. Wir gingen also zum Geisterhaus, das auf einem großen Hügel stand. Da das Tor geschlossen war, kletterten wir über den Zaun und erschraken, als wir sahen wie eine durchsichtige Gestalt im Haus verschwand. Wir wollten wieder umkehren, doch dann fiel uns ein, dass wir doch das Geisterhaus erkunden wollten!
Mutig rief ich dem Geist hinterher, dass er ein Depp ist. Das hätte ich nicht sagen sollen, denn jetzt flog er mit ausgestreckten Händen auf uns zu und ehe ich mich versah, zischte der Typ durch uns hindurch und knallte gegen den Zaun. Ich war so mit dem Gedanken beschäftigt, Beethovens Geist umgebracht zu haben, dass ich mich gar nicht wunderte, warum er nicht durch den Zaun geflogen war.
Ängstlich gingen wir zu ihm hin und sahen, dass er noch genauso wie vorher war. Die Chance wollten wir nutzen und fragten ihn, warum er nicht durch den Zaun durchgeflogen ist.

Er stand auf und sagte dann: " Meine Frau war eine Zauberin und hat den Zaun verzaubert, damit wir immer zusammen sein können. Nur Menschen können über den Zaun klettern, Geister können weder darüber noch hindurchfliegen. Als ich gestorben bin, hat sie drei Dinge versteckt, die den Zauber auflösen können. Danach wollte sie sich das Leben nehmen um mit mir als Geist zusammen sein zu können."
Mich wunderte, dass seine Frau gar nicht da war und deshalb fragte ich ihn: "Warum ist dann deine Frau nicht hier? "
Der Geist fing zu wimmern an, was sehr traurig klang. Zitternd sagte er: " Als sie die Dinge versteckt hatte und zurück kehren wollte, wurde sie Opfer eines Mörders. Durch ihren Zauber kann sie nicht durch den Zaun und muß dadurch draußen bleiben."
Wir sahen uns gegenseitig an und beschlossen Beethovens Geist zu helfen.


Die Begegnung

Wir fragten Beethoven, ob er weiß wo diese drei Dinge sein könnten.
Beethoven antwortete, dass dies nur seine Frau gewußt hat.
Wir überlegten wo der Geist seiner Frau sein könnte.
Da sagte Beethoven, wie wenn er unsere Gedanken gelesen hätte, dass sie im Wald herumirrte.
Wir wollten schon in den Wald gehen uns sie suchen, da rief uns Beethoven nach, falls wir ein Wimmern hören, dem nachgehen sollen, weil sie noch immer weint.
Als wir im Wald ankamen hörte einer von uns ein Geheul, das nach seiner Beschreibung immer lauter wurde.
Schließlich hörten wir alle es, doch es klang nicht wie Wimmern oder Weinen, eher nach dem Geheul eines Wolfes.
Wir bekamen Panik, weil wir keine Lust hatten von einem Wolf zerfleischt zu werden und rannten immer tiefer in den Wald.
Schließlich kamen wir an einer steilen Felswand an.
Da brach plötzlich der Wolf aus den Dickicht, doch es war kein normaler Wolf, sondern ein Werwolf.

Wir wollten weglaufen, doch wir konnten uns vor Angst nicht mehr bewegen.
Der Werwolf sperrte sein Maul auf und wollte gerade auf uns losgehen, doch da traf plötzlich eine Feuerkugel neben dem Werwolf in den Boden und um uns entstand ein Kreis aus Feuer.
Wir schauten in die Richtung woher die Feuerkugel herkam und sahen einen weiblichen Geist, der vor dem Wolf landete.
Der Werwolf knurrte und ich nahm ein Stück Holz, zündete es an und warf es vor dem Wolf auf dem Boden. Eine Glut traf ihn am Auge und der Wolf heulte auf und rannte davon.
Das Feuer von unserem Schutzkreis erlosch und wir gingen zu dem Geist und bedankten uns.
Wir fragten den weiblichen Geist, ob er die Frau des Beethoven sei.
Sie bejahte und schluchzte und weinte bitterlich.
Einer meiner Freunde sagte, sie solle zu flennen aufhören, weil wir um ihr zu helfen, ihre Hilfe brauchen.
Etwas gereizt meinte sie, um die drei Dinge zu holen, müßten wir in drei andere Dimensionen gehen. Sie gab jeden von uns drei Perlen, eine blaue, eine grüne und eine rote.
Um in die anderen Dimensionen zu gelangen, müßten wir je eine Perle schlucken. Auch was uns dort erwartet erklärte sie uns, nämlich, die blaue Perle war für eine Wasserwelt,
die grüne für eine ganz große Waldwelt und die rote für eine Vulkanwelt mit vielen Lavaströmen.
In der blauen Welt versteckte sie eine Muschel, die nach ihrer Beschreibung so glänzte wie Gold und sah so schön aus wie ein Diamant.
In der grünen Welt hatte sie einen Stock, in dem viele Zeichen eingeritzt waren, einem Stammeshäuptling anvertraut.
In der roten Welt hatte sie eine Glaskugel versteckt in der ewiges Licht leuchtet und das sowohl töten als auch zum Leben erwecken konnte.


Die Wasserwelt

Wir einigten uns, dass wir zuerst in die Wasserwelt wollten
und schluckten die blauen Perlen.
Als ich die blaue Kugel schluckte, hörte ich plötzlich Waserrauschen und die Welt um mich veränderte sich und alles wurde blau.
Ich bemerkte, dass ich unter Wasser war und schaute mich um, ob ich meine Freunde sehe.
Sie waren direkt neben mir und wir verständigten uns in derTauchersprache, die wir mal in einem Kurs gelernt haben, dass wir auftauchen sollte.
Als wir oben waren sahen wir eine Grotte deren Eingang etwas unter der Wasseroberfläche war. Wir sahen drinnen etwas aufblitzen und holten tief Luft, tauchten zu der Grotte hinab.Doch das Blitzen in der Grotte kam von einer Taucherbrille, die auf einem Totenschädel saß.
Weiter hinten sahen wir voll Schreck, jemand in einem Taucheranzug, der die gesuchte Muschel in der Hand hielt.
Weiter hinten, noch vor dem Mann mit dem Taucheranzug,
erhob sich ein Hügel, der über der Wasseroberfläche war.
Wir schwammen dorthin und gingen auf diesen Hügel.
Der Mann bemerkte uns zuerst nicht, doch als ich mich räusperte, drehte er sich erschrocken um und wollte nach einem Messer, das auf dem Boden lag, greifen.
Doch als er erkannte, dass es sich um drei Kinder handelt,
fragte er uns was wir da wollten.
Wir sagten ihm, dass wir wegen der Muschel hier sind,
doch er meinte wir sollten lieber schnell verschwinden,
sonst würd es uns so ergehen, wie den Leuten, deren Totenschädel in Grotte herumlagen.
Wir erklärten ihm etwas verängstigt, dass wir von der Hexe, also der Frau des Beethoven, geschickt worden sind, um die drei Dinge zu holen.
"Ich bin der Wächter der Muschel, von der Hexe beauftragt sie zu beschützen" meinte der Mann.
Allerdings glaubte er uns nicht und verlangte, dass wir erst die anderen Dinge besorgen sollten, bevor wir die Muschel bekommen, wir würden dann automatisch wieder in diese Welt gezogen.
Kaum hatter dies gesagt wurden wir wieder in unsere Welt teleportiert.


Die grüne Welt

Als wir wieder zurück waren, erzählten wir der Hexe was wir erlebt hatten. Sie gab uns den Tip, zuerst in die grüne Welt zu gehen um den Stammeshäuptling zu suchen. Wir schluckten die grünen Perlen und befanden uns kurze Zeit später auf einen Waldboden liegend wieder. Kaum hatten wir uns aufgerappelt, hörten wir ein furchterregendes Brüllen.
Meine Freunde wollten schon losrennen blindlings in den Wald, doch ich redete beruhigend auf sie ein und meinte:
"Wir haben doch schon Schlimmeres überstanden, zum Beispiel mit dem Werwolf gekämpft und mit Geistern gesprochen."
Das beruhigte sie wieder, doch ich spürte plötzlich einen heißen Atem im Rücken.
Ich wagte mich nicht umzudrehen, und meine Freunde sagten mir, dass die Kreatur hinter mir schrecklich aussah.
Wir wollten losrennen, doch die Kreatur sprang über uns drüber und schnitt uns den einzigen möglichen Fluchtweg ab.
Da sah ich sie zum Erstenmal.
Es war eine riesige Spinne, deren Rücken mit vielen Stacheln übersät war. Sie sperrte ihr riesiges tropfendes Maul auf, das doppelt so groß war, wie das eines weißen Hais.
Wir hörten ein surrendes Geräusch und zwei Pfeile schossen blitzschnell aus dem Gebüsch und mitten in ihr Maul.
Zwei Leute, mit Macheten in der Hand schwangen sich auf Lianen und sprangen vor uns herab und stellten sich schützend vor uns.
Die Spinne gab noch ein paar ächzende Laute von sich und brach dann schließlich zusammen. Die zwei Eingeborenen sagten:
"Kommt mit in unser Dorf, dort könnt ihr mit uns ein Festmahl essen."
Im Dorf begrüßte uns der Häuptling und wir durften an dem Festmahl teilnehmen. Bei der Gelegenheit erzählten wir die Geschichte mit der Hexe und dass wir hier sind um den Zauberstab für sie mitzunehmen. Zu unserm Erstaunen glaubte uns der freundliche Häuptling und übergab ihn uns.
Kaum hatten wir ihn berührt wurden wir in unsere Dimension teleportiert.


Die rote Welt

Zurückgekehrt übergaben wir der Hexe den Stock und wir sahen an ihrem Geistergesicht, dass sie schon viel weniger traurig war. Sie bedankte sich bei uns und gab uns einige Ratschläge für die rote Vulkanwelt und sprach:
"Verhüllt eureGesichter und seht niemand direkt in die Augen und sprecht mit keinem. Als ich die Glaskugel verstecken wollte, haben mich Räuber überfallen und mir die Perle geraubt. Sie sind in Richtung eines Dorfes gerannt und übergaben sie ihrem Herrscher." Sie gab uns ein Schwert das, wenn man es einmal verwendete, verschwand.
Ich wollte noch fragen wozu wir das Schwert brauchen, als ich sah, dass meine Freunde ihre roten Perlen schon schluckten und schluckte meine auch schnell.
Augenblicklich standen wir in einer Welt, deren Boden rot war und wir sahen ein riesiges Gebiet mit Vulkanen. Hinter uns war eine Schlucht in die pausenlos die Lava der Vulkane reinfloß.
Auf der anderen Seite erblickte ich einen Berg auf dessen Spitze ein Schloss aus schwarzem Gestein war und an dessen Fuß sich ein Dorf befand.
Wir nahmen allen Mut zusammen und gingen darauf zu.
Als wir das erste Wesen von dort sahen verhüllten wir schnell unsere Gesichter mit den Tüchern, die uns die Hexe vorsichtigerweise mitgab.
Sehr bald erkannten wir warum. Diese Wesen hatten die Eigenschaft guten Menschen das Gute auszusaugen, damit sie auch böse werden.
Durch die Tücher wurden wir nicht gleich erkannt.
Wir wußten außerdem, dass der böse Herrscher dieser Wesen die Glaskugel neben seinem Trohn aufbewahrte.
Mutig gingen weiter, doch zu dieser Zeit wußten wir noch nicht, dass das hier die schrecklichste in unserem Leben werden wird. Als wir bei dem Berg von dem Schloss ankamen, wurden wir sogleich von zwei Wächtern angehalten, die uns fragten weshalb wir Einlass wollten.
Wir sagten dass wir die neuen Hofnarren sind und zum König wollten. Da ließen sie uns passieren und wir gingen die lange Treppe hinauf. Die große Türe des Thronsaales öffnete sich wie durch Geisterhand und wir sahen den furchteinflößenden König, der gerade die Glaskugel betrachtete.
Er murmelte die ganze Zeit: " ewiges Leben, ewiges Leben..."
Doch die Glaskugel tat nichts und blieb weiterhin unverändert.
Als er uns erblickte, ließ er uns sofort von den Wachen wegbringen und uns einsperren.
Dem bösen König kam plötzlich die Idee, dass wir wissen könnten, wie man das ewige Leben durch die Kugel erlangen könnte und er kam zu uns ins Gefängnis, wo wir ängstlich kauerten.
Er riss die Tür auf und packte einen meiner Freunde beim Genick und brüllte: " Sagt mir sofort, wie man die Kugel aktiviert, sonst erwürge ich euren Freund.“
Da weinte unser Freund vor Angst und eine Träne fiel auf die Kugel, diese begann daraufhin zu leuchten.
Der König war starr vor Überraschung, doch bevor er begriff, was passiert war, rief ich so schnell ich konnte:
" Ich wünsche, dass der böse König stirbt. "
Daraufhin verwandelte sich die rote Erde der Vulkanwelt in fruchtbare, grüne Wiesen und Felder.
Die Vulkane wurden Berge mit reichlich Rohstoffen und Wasserfällen. Das Böse war gewichen von dieser Welt und alle Menschen wurden wieder gut und freuten sich ihres Lebens.
Wir aber wurden sofort wieder in unsere Welt zurück teleportiert, samt der Glaskugel.


Zurück in der Wasserwelt

In unserer Welt angekommen, trafen wir sofort auf die Hexe
und übergaben ihr die Glaskugel. Sie erklärte uns, dass der Wächter der Muschel in der Wasserwelt, sobald wir dahin teleportiert werden, er uns drei Fragen stellen wird.
Die erste Frage sollten wir mit "nein" beantworten, die zweite mit "vielleicht" und die dritte mit "ja".
Im nächsten Moment befanden wir uns im eiskalten Wasser der Wasserwelt. Wir tauchten wieder in die Grotte, wo der Wächter schon auf uns wartete.
Er begrüßte uns freundlich und stellte uns die erste Frage:
" Wollt ihr diese Muschel zu eurem Eigennutz verwenden?"
Wir antworteten mit "nein", weil wir sowieso vorhatten, sie der Hexe zu geben.
Die zweite Frage war:
"Hättet ihr bei dem Versuch, die Glaskugel zu holen sterben können?"
Wir antworteten "vielleicht", weil auch dies der Wahrheit entsprach.
Und nun" sagte er, " kommt die letzte Frage:
Wollt ihr mit der Muschel Gutes tun?"
Voller Freude und alle gleichzeitig riefen wir. " Ja"
Der Wächter übergab uns die Muschel mit einem gütigen Lächeln.
In diesen Moment began die Umgebung zu verschwimmen und wir standen wieder vor der Hexe.


Die Erlösung

Sie nahm uns wortlos und mit einem freudigen Lächeln die Muschel aus der Hand und winkte uns ihr zu folgen.
Sie eilte mit schnellen Schritten zum Zaun des Grundstücks von Beethovens Haus.
Mit ihrem Mund blies sie als erstes in die Muschel.
Da sahen wir, wie die Spitzen des Zaunes zu schwarzem Nebel wurden und wegwehten.
Dann nahm sie die Glaskugel, sie flüsterte unverständliche Worte und die Kugel schwebte von ihren Händen zu dem Zaun. Es machte einen kurzen Knall und die Kugel explodierte. Daraufhin zersplitterten die mittleren Stäbe des Zaunes. Als letztes nahm sie den Zauberstab und berührte die untere Seite des Zaunes.
Zu unserer Verwunderung zersprang der untere Teil diesmal nicht, sonder sie stieg einfach darüber.
Der Geist von Beethoven saußte aus dem Haus und sie fielen sich glücklich in die Geisterarme und verschwanden in einem gleißenden Licht. Wir schauten ihnen staunend nach bis das Licht verschwunden war.
Eine grimmige Stimme hinter uns schreckte uns aus unserem Staunen. Ein Parkwächter wollte wissen, was mit dem Zaun passiert war.
Wir riefen "Happy Halloween" und rannten eiligst zur Bushaltestelle. Später als wir im Bus saßen und sahen wir in der Busscheibe kurz die Gesichter der beiden Vereinten.
Uns kam es vor, als würden sie uns glücklich und dankbar anlächeln.

-----Ende----



@ copywrite simon


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