Am Anfang war die Feder

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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 29. Jun 2013, 07:55 
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Ein Raum, ein Platz, was auch immer, eine Gruppe Menschen:

Jeder Mensch hat eine Fähigkeit, hab noch niemand getroffen,
der nicht irgendeine Fähigkeit besitzt, die er/sie gut kann.
Jeder wuselt mit seiner Fähigkeit herum, kann seine Fähigkeit nicht wirklich nützen,
weil er dazu die Fähigkeit eines anderen braucht um seine auszuüben.
Einer/e besitzt die Fähigkeit diese zu koordinieren,
er lenkt die verschieden Menschen, damit ein Zusammenspiel entsteht.
Im gegenseitigem Austausch dieser Fähigkeiten entsteht eine Gemeinschaft.
Man gibt diesen einen Namen, je nach Art des Könnens, wie Bäcker, Bauer, König usw.
Nun ist meine Ansicht, dass jede dieser Fähigkeiten gleiche Wertigkeit hat
und keiner über dem anderen steht.
Sei es König, Bauer oder sonstwas, es sind Namen oder wie man sagt Titel,
denn wie gesagt nur im Zusammenspiel können diese Fähigkeiten genützt werden.
Doch sobald jemand diese Titel mißbraucht, indem er glaubt auf Grund dessen
über den anderen zu stehen, fängt das Spiel mit der Macht an
und es läuft nicht mehr rund.
Ist also eine funktioniernde Gemeinschaft möglich oder wird immer das Ego des einzeln,
das sich in den Vordergrund drängt, dies verhindern?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 30. Jun 2013, 11:09 
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hm... da tun sich jetzt aber weite tore auf...
ja, das mit dem egoismus... eine immer aktuelle angelegenheit
:boys_0222: :kaffeee:

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Und wenn... ist es ein Tempel oder ein Basar ?
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 30. Jun 2013, 11:47 
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hm... da tun sich jetzt aber weite tore auf...
ja, das mit dem egoismus... eine immer aktuelle angelegenheit
:boys_0222: :kaffeee:

Ja das ist ein sehr weitreichendes Thema und nicht einfach,
denn wer gesteht sich schon ein egoistisch zu sein?
Sind ja immer nur die anderen, da fängt es schon mal an.
Wie kommt man dann zu einer funktionierenden Gemeinschaft?
Ist das das Hindernis Selbstüberschätzung?
Oder gibt es noch mehr solcher Stolpersteine?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 30. Jun 2013, 12:49 
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Was ist mit Menschen, die aus Egoismus Anderen helfen?

Ich meine nun nicht Welche, die aus "Nettigkeit" und "Hilfsbereitschaft" manipulieren wollen und dann daraus einen eigenen (persönlichen) "Vorteil" gegenüber denjenigen zu haben, denen geholfen wurde...

Klingt kompliziert, aber sowas wie:
-Nur wenn ich helfe, wird MEIN Karma gut...
-Nur wenn ich helfe, wird MEINE Welt besser...
-Nur wenn ich helfe, werde ICH anerkannt...
-Nur wenn ich helfe, bla bla bla

Egal ob nun irgendeine besondere Fähigkeit dazu genutzt wird, aber stets in dem was man tut gut integretiert werden kann...

Doch sozusagen "Mittel zum Zweck" und nicht weil man an die Anderen denkt...
Ein Denken, welches ich auch bei mir entdeckte und praktisch in dem Fall dann gleich denke, das tust du oder würdest du jetzt beim ersten Impuls nur für dich selber tun...

Finde ich immer schade, mich dabei zu ertappen...
Helfen tue ich trotzdem ;)

Denn immer öfter schaffe ich es aus dem Impuls zu helfen, weil ich an den/die Andere(n) denke :)

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Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 30. Jun 2013, 18:33 
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Was ist mit Menschen, die aus Egoismus Anderen helfen?

Ich meine nun nicht Welche, die aus "Nettigkeit" und "Hilfsbereitschaft" manipulieren wollen und dann daraus einen eigenen (persönlichen) "Vorteil" gegenüber denjenigen zu haben, denen geholfen wurde...

Klingt kompliziert, aber sowas wie:
-Nur wenn ich helfe, wird MEIN Karma gut...
-Nur wenn ich helfe, wird MEINE Welt besser...
-Nur wenn ich helfe, werde ICH anerkannt...
-Nur wenn ich helfe, bla bla bla

Egal ob nun irgendeine besondere Fähigkeit dazu genutzt wird, aber stets in dem was man tut gut integretiert werden kann...

Doch sozusagen "Mittel zum Zweck" und nicht weil man an die Anderen denkt...
Ein Denken, welches ich auch bei mir entdeckte und praktisch in dem Fall dann gleich denke, das tust du oder würdest du jetzt beim ersten Impuls nur für dich selber tun...

Finde ich immer schade, mich dabei zu ertappen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 30. Jun 2013, 21:19 
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hm... da tun sich jetzt aber weite tore auf...
ja, das mit dem egoismus... eine immer aktuelle angelegenheit
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Ja das ist ein sehr weitreichendes Thema und nicht einfach,
denn wer gesteht sich schon ein egoistisch zu sein?
Sind ja immer nur die anderen, da fängt es schon mal an.
Wie kommt man dann zu einer funktionierenden Gemeinschaft?
Ist das das Hindernis Selbstüberschätzung?
Oder gibt es noch mehr solcher Stolpersteine?


ich bin mir sicher, da gibts noch viel mehr solcher stolpersteine und alle haben was mit dem egolein zu tun...
auf jeden fall hatte ich mal eine zeit, da wollte ich mein ego los werden, ich wollte es weg werfen, aber es kam ungnädig wieder zurück, ich habe es verlieren wollen und auch da, keine chance, so hatte ich es gott zurück schenken wollen und auch da kam es wieder zurück, aber poliert, ganz anders als bevor ich es los werden wollte...
ich sehe auch einen unterschied zwischen ego=ich und egoismus=ichsucht...

mein ego ist es, das liebt oder nicht liebt...
ich bin egoistisch, selbst wenn ich liebe, denn ich liebe, es ist mein liebendes egolein

liegt es an der handhabung des egoleins oder am egolein selbst ?
wie wäre jemand ganz ohne ego ?
oder was mache ich falsch, dass ich mein egolein nicht los werde ?
und werde ich es wirklich nicht los oder doch für einen gewissen zeitraum, zb wenn ich träume und mich selbst dabei nicht empfinde, nur alles andere, das ich träume...?
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 1. Jul 2013, 07:08 
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Nun da liegst du gar nicht so falsch.
Der Unterschied zwischen einem natürlichem Ich - Bewußtsein
und dem selbstsüchtigen Egoismus, der wie ich glaube,
der größte Stolperstein einer funktionierenden Gemeinschaft
ist.
Dieser selbstsüchtige Egoismus beinhaltet alle negativen Eigenschaften des Menschen, wie Neid, Hass, Selbstüberschätzung gepaart mit Minderwertigkeitskomplexen.
Doch woraus entsteht dieser selbstsüchtige Egoismus, ist er dem Menschen mitgegeben
oder entsteht er durch Prägung, die immer wieder weitergegeben wird?
Warum durchbrechen manche diesen Teufelskreis
und verhalten sich gegenteilig und andere wiederholen das ihnen Widerfahrene?
Ist Charakter vorgegeben?
Das sind viele Fragen, die mich beschäftigen
und zu denen ich noch keine mir verständliche Antworten gefunden habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 1. Jul 2013, 09:38 
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Nun da liegst du gar nicht so falsch.
Der Unterschied zwischen einem natürlichem Ich - Bewußtsein
und dem selbstsüchtigen Egoismus, der wie ich glaube,
der größte Stolperstein einer funktionierenden Gemeinschaft
ist.
Dieser selbstsüchtige Egoismus beinhaltet alle negativen Eigenschaften des Menschen, wie Neid, Hass, Selbstüberschätzung gepaart mit Minderwertigkeitskomplexen.
Doch woraus entsteht dieser selbstsüchtige Egoismus, ist er dem Menschen mitgegeben
oder entsteht er durch Prägung, die immer wieder weitergegeben wird?
Warum durchbrechen manche diesen Teufelskreis
und verhalten sich gegenteilig und andere wiederholen das ihnen Widerfahrene?
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Das sind viele Fragen, die mich beschäftigen
und zu denen ich noch keine mir verständliche Antworten gefunden habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 2. Jul 2013, 07:50 
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wie ist das eigentlich...steuern wir unser ego oder steuert unser ego uns ?
und wie ist das überhaupt mit dem steuern und gesteuert werden ?
liefe es in einer gemeinschaft von alleine gut, wenn jeder sein eigenes ego steuern würde, statt dauernd die anderen steuern zu wollen ?
wodurch werden die mangelerscheinungen ausgelöst ?
all das, frage ich mich auch und noch viel mehr...
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 2. Jul 2013, 11:51 
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wie ist das eigentlich...steuern wir unser ego oder steuert unser ego uns ?
und wie ist das überhaupt mit dem steuern und gesteuert werden ?
liefe es in einer gemeinschaft von alleine gut, wenn jeder sein eigenes ego steuern würde, statt dauernd die anderen steuern zu wollen ?
wodurch werden die mangelerscheinungen ausgelöst ?
all das, frage ich mich auch und noch viel mehr...
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 08:50 
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ja, das ist es ja eben... der egoismus... wird dieser nicht genau aus dem grund geschürt, weil alle gleich viel wert sind, jedoch nicht alle gleich wert behandelt werden ?
warum kämpfen manche ums überleben und manche, die schon mehr als genug haben, bekommen noch 500 euro monatlich dazu ?
was passiert in einer gemeinschaft, in der einige ihr ego zurück schrauben und manche es aber voll aufschrauben ?
sind allen irgendwelche werte was wert ?
können wir unser ego wirklich steuern ?
oder warum ist meinem ego zwischendurch immer noch so elend zu mute, obwohl es schon 4 jahre her ist, seit melanie starb ?
kann ein mensch ohne sein ego überhaupt lieben oder was anderes tun ?
ich erwische mein ego immer wieder und ich darf es auch haben, dafür bin ich ja hier, mein ego hat einen willen, doch weiß ich immer so genau, was ich will ?
ich wollte auch, dass meine tochter überlebt, was hätte ich ihr da gewünscht, außer lebenslange schmerzen und die ewige aussicht darauf, einen neuen krebs zu bekommen, also, wenn ich kein ego hätte, dann wüsste ich nicht, wer was für mich will ?
mein ego ist es auch, das auf meinen inneren freund achtet, wer sollte es für mich tun, wenn nicht ich selbst ?
also, geistig gesehen, gibt es für mich auch keinen egoismus, weil dann kein mangeldenken existiert...
aber physisch betrachtet: liebe deinen nächsten, wie dich selbst... wie denn, wenn das selbst, das ego, nicht vorhanden wäre ?
geht was schief, sobald der geist mit dem körperlichen nicht mehr übereinstimmt ?
warum verhungern täglich so viele menschen, obwohl es in der realität keinen mangel gibt ?
ich möchte also noch mal betonen, dass ich mein ego nicht so einfach los werden kann und auch nicht will, so lange ich noch irdisch gebunden bin und miterlebe, dass dinge geschehen, die nicht geschehen dürften, weil es sie in wirklichkeit nicht gibt...unterschiede, wie tag und nacht, zwischen soll und ist ?
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 16:40 
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ja, das ist es ja eben... der egoismus... wird dieser nicht genau aus dem grund geschürt, weil alle gleich viel wert sind, jedoch nicht alle gleich wert behandelt werden ?
warum kämpfen manche ums überleben und manche, die schon mehr als genug haben, bekommen noch 500 euro monatlich dazu ?
was passiert in einer gemeinschaft, in der einige ihr ego zurück schrauben und manche es aber voll aufschrauben ?
sind allen irgendwelche werte was wert ?
können wir unser ego wirklich steuern ?
oder warum ist meinem ego zwischendurch immer noch so elend zu mute, obwohl es schon 4 jahre her ist, seit melanie starb ?
kann ein mensch ohne sein ego überhaupt lieben oder was anderes tun ?
ich erwische mein ego immer wieder und ich darf es auch haben, dafür bin ich ja hier, mein ego hat einen willen, doch weiß ich immer so genau, was ich will ?
ich wollte auch, dass meine tochter überlebt, was hätte ich ihr da gewünscht, außer lebenslange schmerzen und die ewige aussicht darauf, einen neuen krebs zu bekommen, also, wenn ich kein ego hätte, dann wüsste ich nicht, wer was für mich will ?
mein ego ist es auch, das auf meinen inneren freund achtet, wer sollte es für mich tun, wenn nicht ich selbst ?
also, geistig gesehen, gibt es für mich auch keinen egoismus, weil dann kein mangeldenken existiert...
aber physisch betrachtet: liebe deinen nächsten, wie dich selbst... wie denn, wenn das selbst, das ego, nicht vorhanden wäre ?
geht was schief, sobald der geist mit dem körperlichen nicht mehr übereinstimmt ?
warum verhungern täglich so viele menschen, obwohl es in der realität keinen mangel gibt ?
ich möchte also noch mal betonen, dass ich mein ego nicht so einfach los werden kann und auch nicht will, so lange ich noch irdisch gebunden bin und miterlebe, dass dinge geschehen, die nicht geschehen dürften, weil es sie in wirklichkeit nicht gibt...unterschiede, wie tag und nacht, zwischen soll und ist ?
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 4. Jul 2013, 21:21 
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Wollen wir überhaupt eine Gemeinschaft haben?

Gemeinschaft heißt doch "Ausgrenzung" derjenigen, die nicht in der Gemeinschaft sind...

Reicht nicht Liebe?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 03:18 
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lieber toby, auch wenn wir wollten... die frage ist, ob es überhaupt möglich wäre, wegen unserem egolein ? GroupHug.gif :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 05:45 
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lieber toby, auch wenn wir wollten... die frage ist, ob es überhaupt möglich wäre, wegen unserem egolein ? GroupHug.gif :kaffeee:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 07:15 
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lieber toby, auch wenn wir wollten... die frage ist, ob es überhaupt möglich wäre, wegen unserem egolein ? GroupHug.gif :kaffeee:


Toby hat geschrieben:
Wollen wir überhaupt eine Gemeinschaft haben?

Gemeinschaft heißt doch "Ausgrenzung" derjenigen, die nicht in der Gemeinschaft sind...

Reicht nicht Liebe?......


Also ich frag mich grade,findet man in meinen Antworten,die ellenlang sind,darauf keine Antwort?
Keine Frage des Egos,einfach nur,um zu wissen,bin ich auf der falschen
Spur? smilies/smilie_love_031.gif


ich hab toby gefragt, ob auch, wenn wir es wollten (bzw es andere wollten) eine funktionierende gemeinschaft zu leben, ob es überhaupt möglich wäre, wegen dem egolein...
ich hatte es nicht so aufgefasst, als wenn es hier nur um uns, als forumgemeinschaft, gehen würde...
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 07:35 
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Nun das mit dem Egolein ist sicher der größte Hemmschuh.
Der ganz trivial gesehene Überlebenswille jedes Lebewesens läßt es zu, den anderen zu unterdrücken.
Sogar die " Götter " bekriegten sich untereinander.
Den Teufelskreis zu unterbrechen hatte Jesus eigentlich ausführlich aufgezeigt,
doch was wurde daraus gemacht?
Jeder Druck erzeugt Gegendruck, die andere Backe hinzuhalten wäre ein Weg es zu unterbrechen, den Druck ins Leere laufen zu lassen, die Eigenliebe auf andere übertragen und zu einem " Fürseitig " verwandeln.
Auch Ghandi hatte es aufgezeigt und Teilerfolge erzielt.
Doch ist es noch Utopie dieses " fürseitig" ins allgemeine Denken und Fühlen aufzunehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 08:17 
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ja, dann hab ich es doch richtig verstanden...
und über das ego oder den egoismus bescheid zu wissen, heißt noch lange nicht, damit umgehen zu können, wie du schon schreibst, noch nicht überall im denken präsent
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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 11:29 
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Liebe Unicorn. Wieso hast du deine Beiträge gelöscht?

Nur wegen meiner Frage?
Okay, ich gebe zu, dass ich gehadert habe diese Frage zu stellen, denn du hast dein Statement wunderbar dar gestellt und ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich garnicht erst gelesen habe oder alles unverstanden bleibt...

Doch wollte ich etwas provokant auch die Meinungen von den Anderen direkt erfragen. Nicht ob es funktioniert/nicht funktioniert, sondern wie man zur "Gemeinschaft" steht. So könnte ich die Antworten "ob" besser von jedem Einzelnen nachvollziehen...

Für mich die Grundfrage: "Wie stehst du dazu" und danach "Könnte es auch funktionieren oder ist es eine Utopie bzw. eine nette Anekdote". Fließen eigene Vorstellungen oder Meinungen/Erfahrungen mit in die Antwort rein, also in die "Ob-Frage" oder ist diese schließlich objektiv, egal, wie die eigene Meinung dazu ist...


Nun...
Ich bin am Überlegen: "Wie stehe ich überhaupt zur "Gemeinschaft""
Ich mache mir seit einiger Zeit garkeine Gedanken mehr über irgendwelche Begriffe, denn Worte sind Worte bleiben Worte...

Jeder sieht etwas Anderes darunter. Und es ist mir egal geworden, was Menschen sagen, sondern das, was sie tun oder eben nicht tun...

Gemeinschaft gibt es für mich nicht, das ist das, was ich sagen kann. Es gibt "akutes" Zusammensein und wieder Verlassen. Das finde ich "chronisch" im menschlichen Leben. Kommen und Gehen. Ob nun Familiär, Freundschaftlich oder einfach nur auf der Straße. Wie die Gefühle zwischen den Menschen ist, ist irrelevant. Ich habe kurz gedacht und war überzeugt, dass es mehr gibt im "Zusammensein", aber auch wenn es "lange" dauert, kommt der Moment, in dem man sich voneinander abstößt oder von "außen"/"innen" den "Kontakt" verliert...

Das ist meine Meinung: Man trifft sich, unternimmt eventuell etwas zusammen, hat Spaß oder baut etwas auf, aber man geht auch wieder außeinander. Das kann länger oder kürzer dauern...

Das ist meine Erfahrung auch wenn ein kleiner Teil in mir vom "Gegenteil" überzeugt ist. Aber naja. "Die Hoffnung stirbt zuletzt"


Und nu zur Gemeinschaft und ob die funktionieren könnte...
Es kommt ja nun drauf an, in welche Richtung. Egolein...
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht...

Also eigentlich würde Gemeinschaft auch funktionieren, wenn nur "Egos" miteinander leben oder etwa nicht? "Was brauche ich, wie kriege ich es?" Notfälligerweise muss man oft dazu sich an Andere wenden und deren "Bedingungen" eingehen. Diese denken in diesem Fall dann schließlich auch an sich selbst. Das nennt man dann "Handeln" oder "Geschäf tieren"...
Es funktioniert irgendwie...

Aber auch ohne "Egos" kann es funktionieren...
"Was kann ich für die Anderen tun? Wie schaffe ich es einen tollen Beitrag zu leisten". Anstatt ein "Einzelkämpfer" zu sein, sind WIR ein Team. Natürlich gibt es auch welche, die in diesem System ein kleines "Egolein" sind. "Ich mache mit, damit es mir gut geht..."

okay, okay ^^ Eine Gemeinschaft, die zusammen gut funktioniert. Darum geht es ja nun eigentlich, vernachlässigt niemanden. Eine Gemeinschaft, an die viele Denken, wenn das Wort "Gemeinschaft" fällt. Für mich zur Zeit ein Wunschdenken, doch giltet: "Es liegt an jedem Einzelnen, dies zu ändern"

In der Welt der "Egos" gilt "Anpassen". Zum Beispiel "Fair Trade"...

(Ich habe gerade keine Zeit mehr zum nochmal durchlesen und/oder Sachen zu streichen bzw. zu ergänzen. Ich tue es später, aber hier erstmal die Vorabversion. Ergänzungen kommen dann später ^^ )

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
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Nur wegen meiner Frage?
Okay, ich gebe zu, dass ich gehadert habe diese Frage zu stellen, denn du hast dein Statement wunderbar dar gestellt und ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich garnicht erst gelesen habe oder alles unverstanden bleibt...

Doch wollte ich etwas provokant auch die Meinungen von den Anderen direkt erfragen. Nicht ob es funktioniert/nicht funktioniert, sondern wie man zur "Gemeinschaft" steht. So könnte ich die Antworten "ob" besser von jedem Einzelnen nachvollziehen...

Für mich die Grundfrage: "Wie stehst du dazu" und danach "Könnte es auch funktionieren oder ist es eine Utopie bzw. eine nette Anekdote". Fließen eigene Vorstellungen oder Meinungen/Erfahrungen mit in die Antwort rein, also in die "Ob-Frage" oder ist diese schließlich objektiv, egal, wie die eigene Meinung dazu ist...


Nun...
Ich bin am Überlegen: "Wie stehe ich überhaupt zur "Gemeinschaft""
Ich mache mir seit einiger Zeit garkeine Gedanken mehr über irgendwelche Begriffe, denn Worte sind Worte bleiben Worte...

Jeder sieht etwas Anderes darunter. Und es ist mir egal geworden, was Menschen sagen, sondern das, was sie tun oder eben nicht tun...

Gemeinschaft gibt es für mich nicht, das ist das, was ich sagen kann. Es gibt "akutes" Zusammensein und wieder Verlassen. Das finde ich "chronisch" im menschlichen Leben. Kommen und Gehen. Ob nun Familiär, Freundschaftlich oder einfach nur auf der Straße. Wie die Gefühle zwischen den Menschen ist, ist irrelevant. Ich habe kurz gedacht und war überzeugt, dass es mehr gibt im "Zusammensein", aber auch wenn es "lange" dauert, kommt der Moment, in dem man sich voneinander abstößt oder von "außen"/"innen" den "Kontakt" verliert...

Das ist meine Meinung: Man trifft sich, unternimmt eventuell etwas zusammen, hat Spaß oder baut etwas auf, aber man geht auch wieder außeinander. Das kann länger oder kürzer dauern...

Das ist meine Erfahrung auch wenn ein kleiner Teil in mir vom "Gegenteil" überzeugt ist. Aber naja. "Die Hoffnung stirbt zuletzt"


Und nu zur Gemeinschaft und ob die funktionieren könnte...
Es kommt ja nun drauf an, in welche Richtung. Egolein...
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht...

Also eigentlich würde Gemeinschaft auch funktionieren, wenn nur "Egos" miteinander leben oder etwa nicht? "Was brauche ich, wie kriege ich es?" Notfälligerweise muss man oft dazu sich an Andere wenden und deren "Bedingungen" eingehen. Diese denken in diesem Fall dann schließlich auch an sich selbst. Das nennt man dann "Handeln" oder "Geschäf tieren"...
Es funktioniert irgendwie...

Aber auch ohne "Egos" kann es funktionieren...
"Was kann ich für die Anderen tun? Wie schaffe ich es einen tollen Beitrag zu leisten". Anstatt ein "Einzelkämpfer" zu sein, sind WIR ein Team. Natürlich gibt es auch welche, die in diesem System ein kleines "Egolein" sind. "Ich mache mit, damit es mir gut geht..."

okay, okay ^^ Eine Gemeinschaft, die zusammen gut funktioniert. Darum geht es ja nun eigentlich, vernachlässigt niemanden. Eine Gemeinschaft, an die viele Denken, wenn das Wort "Gemeinschaft" fällt. Für mich zur Zeit ein Wunschdenken, doch giltet: "Es liegt an jedem Einzelnen, dies zu ändern"

In der Welt der "Egos" gilt "Anpassen". Zum Beispiel "Fair Trade"...

(Ich habe gerade keine Zeit mehr zum nochmal durchlesen und/oder Sachen zu streichen bzw. zu ergänzen. Ich tue es später, aber hier erstmal die Vorabversion. Ergänzungen kommen dann später ^^ )


Nein,lieber Toby,ist alles in Ordnung..nicht wegen deiner Worte,
oder,anderer Worte.... smilies/smilie_love_031.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Jul 2013, 21:14 
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das verstehe ich allerdings auch nicht, warum du deine texte dazu wieder gelöscht hast... :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 13. Jul 2013, 22:06 
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das thema sprach mich an.
gemeinschaft....
ist es nicht das, was sich jeder irgendwo in sich wünscht?
ich habe endlich einen job. eine andere form der gemeinschaft.
aber die partnerschaft, die mal da war, die nur eine illusion war, existiert nicht mehr, noch nicht einmal in den träumen der nacht, nicht einmal mehr in den weiten der sterne. das ist vorbei. und ich weiss nicht, wieso es begann zu scheitern, weiss nicht, wieso es zerbrach. weiss nicht, wann ich zu einem möbel wurde, zu einem austauschbaren objekt.
ich habe den jon nekommen, diese woche den vertrag unterschrieben, muss nun 6 monate durch die probezeit, dann ist er unbefristet. müsste ich mich nicht besinnungslos freuen
einerseits tue ich das. und andererseits ist die trauer da. das wissen, dass ich wieder alleine bin. das wieder vertrauen zerbrach.
kann man eigentlich privat einen anderen an sich heran lassen? ohne das man dabei innerlich geradezu stirbt? ohne das man dabei immer wieder enttäuscht wird?

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 14. Jul 2013, 07:42 
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das thema sprach mich an.
gemeinschaft....
ist es nicht das, was sich jeder irgendwo in sich wünscht?
ich habe endlich einen job. eine andere form der gemeinschaft.
aber die partnerschaft, die mal da war, die nur eine illusion war, existiert nicht mehr, noch nicht einmal in den träumen der nacht, nicht einmal mehr in den weiten der sterne. das ist vorbei. und ich weiss nicht, wieso es begann zu scheitern, weiss nicht, wieso es zerbrach. weiss nicht, wann ich zu einem möbel wurde, zu einem austauschbaren objekt.
ich habe den jon nekommen, diese woche den vertrag unterschrieben, muss nun 6 monate durch die probezeit, dann ist er unbefristet. müsste ich mich nicht besinnungslos freuen
einerseits tue ich das. und andererseits ist die trauer da. das wissen, dass ich wieder alleine bin. das wieder vertrauen zerbrach.
kann man eigentlich privat einen anderen an sich heran lassen? ohne das man dabei innerlich geradezu stirbt? ohne das man dabei immer wieder enttäuscht wird?



Es soll ja auch Leute geben, die einen Lottosechser machen,
so hoch schätze ich die Trefferquote ein, den Menschen zu finden,
der einem nicht das Herz aus dem Leibe reißt
und bei dem man eine Liebe in Geborgenheit und Gleichklang leben kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 14. Jul 2013, 10:30 
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das thema sprach mich an.
gemeinschaft....
ist es nicht das, was sich jeder irgendwo in sich wünscht?
ich habe endlich einen job. eine andere form der gemeinschaft.
aber die partnerschaft, die mal da war, die nur eine illusion war, existiert nicht mehr, noch nicht einmal in den träumen der nacht, nicht einmal mehr in den weiten der sterne. das ist vorbei. und ich weiss nicht, wieso es begann zu scheitern, weiss nicht, wieso es zerbrach. weiss nicht, wann ich zu einem möbel wurde, zu einem austauschbaren objekt.
ich habe den jon nekommen, diese woche den vertrag unterschrieben, muss nun 6 monate durch die probezeit, dann ist er unbefristet. müsste ich mich nicht besinnungslos freuen
einerseits tue ich das. und andererseits ist die trauer da. das wissen, dass ich wieder alleine bin. das wieder vertrauen zerbrach.
kann man eigentlich privat einen anderen an sich heran lassen? ohne das man dabei innerlich geradezu stirbt? ohne das man dabei immer wieder enttäuscht wird?



Es soll ja auch Leute geben, die einen Lottosechser machen,
so hoch schätze ich die Trefferquote ein, den Menschen zu finden,
der einem nicht das Herz aus dem Leibe reißt
und bei dem man eine Liebe in Geborgenheit und Gleichklang leben kann.


schätze ich die Trefferquote da viel höher ein,überall sehe ich solche
Gemeinschaften.
Die über 50 Jahre halten,mit vielen Hochs und Tiefs,aber es gibt sie,
die guten und die schlechten Zeiten...
Es sind auch nicht viele Freunde,aber die gibts auch,oder auch nur
einen Einzigsten,wo all das gegeben ist,Liebe ,Harmonie,Gleichklang,
Geborgenheit und sehr wichtig,ein Vertrauen können..ohne auch nur
einen Wimpernschlag lang zögern zu müssen..
Doch,es gibt auch genug,die so tun,als ob sie deine Freunde wären,da
zerreißt es einem auch das Herz,weil man weiss...es wird mit einem
gespielt...
Die Zeit der Kompromisse ist oft mehr gefordert,als die Tatsache,nicht
in diesem Spiel gefangen zu sein...
Das ist die Gesellschaft,die eben auch aus reiner Berechnung handelt,
oder Neid,Eifersucht usw,ein unentwegter Sog...sich das Herz
verschließt wie eine Austernschale,um all die wahre Liebe festzuhalten,die einen nicht zu zerstören versucht.
Schweigen und Wissen...,ja Le,so oft wird man weggeworfen,wie ein alter Lumpen,doch denke immer daran,irgendwo ist ER,der dich so liebt,
wie du bist,der dir all das schenkt,wie oben aufgezählt.
Die,wo gegangen sind,waren es nicht,so bewahre dich selbst und schließe eine Austernschale,um dein Herz...verliere nie deine Liebe..halt sie
gut fest,denn ER wird kommen...bleibe dir selber treu und siehst du noch soviele Masken fallen,dreh dich da einfach schweigend um...und sag dir
ich bin es wert,geliebt zu werden und jaaaaa,ich liebe mich selbst,so
wie ich bin... smilies/smilie_love_031.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 14. Jul 2013, 11:58 
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Es soll ja auch Leute geben, die einen Lottosechser machen,
so hoch schätze ich die Trefferquote ein, den Menschen zu finden,
der einem nicht das Herz aus dem Leibe reißt
und bei dem man eine Liebe in Geborgenheit und Gleichklang leben kann.


ich hatte das glück des sechsertreffers, einen menschen gefunden zu haben, der mich nicht gegen jemand anderes eintauschte und bis heute noch zu mir hält, statt mir mein herz raus zu reißen, dennoch ist ein leben im gleichklang nicht immer möglich gewesen, trotz aller geborgenheit und liebe, denn da spielten auch immer andere faktoren eine rolle mit, die alles erschwerten, wie zb die obrigkeitsfaktoren, die gesellschaftsfaktoren, die verwandtschaftsfaktoren und andere.
so durchlebten wir gemeinsam alle höhen und tiefen und nicht nur einen gleichklang. wenn ich auch noch ausgewechselt worden wäre, ich hätt keinen anderen partner mehr gewollt, weil ich davor schon das herzrausreissen kennen lernte und mich eigentlich nicht binden wollte.
:kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 14. Jul 2013, 12:10 
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Die Zeit der Kompromisse ist oft mehr gefordert,als die Tatsache,nicht
in diesem Spiel gefangen zu sein...
Das ist die Gesellschaft,die eben auch aus reiner Berechnung handelt,
oder Neid,Eifersucht usw,ein unentwegter Sog...


die zeit der kompromisse, ja, sie ist stets gefordert, denke ich auch, egal ob allein lebend oder nicht allein... smilies/smilie_tier_28.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 14. Jul 2013, 16:19 
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Es soll ja auch Leute geben, die einen Lottosechser machen,
so hoch schätze ich die Trefferquote ein, den Menschen zu finden,
der einem nicht das Herz aus dem Leibe reißt
und bei dem man eine Liebe in Geborgenheit und Gleichklang leben kann.


ich hatte das glück des sechsertreffers, einen menschen gefunden zu haben, der mich nicht gegen jemand anderes eintauschte und bis heute noch zu mir hält, statt mir mein herz raus zu reißen, dennoch ist ein leben im gleichklang nicht immer möglich gewesen, trotz aller geborgenheit und liebe, denn da spielten auch immer andere faktoren eine rolle mit, die alles erschwerten, wie zb die obrigkeitsfaktoren, die gesellschaftsfaktoren, die verwandtschaftsfaktoren und andere.
so durchlebten wir gemeinsam alle höhen und tiefen und nicht nur einen gleichklang. wenn ich auch noch ausgewechselt worden wäre, ich hätt keinen anderen partner mehr gewollt, weil ich davor schon das herzrausreissen kennen lernte und mich eigentlich nicht binden wollte.
:kaffeee:


eben und sind diese andere Faktoren,die du aufzählst,die auch so ein
Glück hätten zerstören können...
Hab ich ja auch das "Glück" nicht ausgetauscht geworden zu sein,doch,
dass lag allein an meiner inneren Kraft und Stärke...daran festzuhalten
daran zu glauben,zu hoffen,immer das Richtige zu tun.
Stolpersteine gab es genug,doch kannte ich die ja längst,aus der Zeit
davor und mancher rennt sofort weg,kommt so ein Stein,doch ich hob
ihn auf und trug ihn zu all den anderen Steinen...
Aus denen dann vor kurzem mein Berg der Erkenntnis wurde...
Nun sind es auch 35Jahre,aber leicht war nicht ein einzigster Tag,stimmte
das Verhältnis zum Erwachsensein nicht,oder auch,nichts von
der Gesellschaft war meinem Mann bekannt.
Behütet wie ein rohes Ei,nichts von all dem wusste,was anfangs
schon die Hälfte meines Berges ausmachte.
Wichtig war doch allein,das Innerste und da spürte ich es,geliebt zu
werden,wichtig waren doch auch die gemeinsamen Kinder.
Heute sagt dieser Mann,den ich wie ein 4.Kind mitzog durchs Leben...
ohne dich,wäre aus mir nicht das geworden,was ich heute bin...
Heute,weiss auch er,was Leid ist,weiss auch er,was Verantwortung ist..
weiss auch er,was in der Welt geschieht...dieses ungaubliche Unrecht..
Kennt auch er,die Kompromisse...
Heute,legt auch keiner Wert mehr darauf zu heiraten,sie denken nicht
daran,in diese Welt noch Kinder zu setzen...
Heute?
Kann man doch froh sein,hat man es geschafft,schaut man zurück
was bedeutet dieser Satz..in guten und in schlechten Zeiten?
Irgendeine Phrase,bei der kirchlichen Trauung...
Doch,
auch ohne diese Vorgabe,hat man es geschafft,niemand hat jemals
gesagt,es wird einfach werden und dafür brauchte ich die Kirche nicht..
Bedeutet ein Sechser im Lotto doch gar nichts,
wenn andere ausgetauscht werden und das Herz blutet...
wenn wir zurück denken,hat wohl das Herz auch oft genug
geblutet..gelitten...und Geld hätte da gar nichts geändert..denn all
das sind die Spuren des Lebens,jedes Sandkorn erzählte eine Geschichte.mit dem Herzen gelebt,gespürt,gesehen,gehört,durchlebt,erfahren,erkannt,um am Ende
aus dem Innersten heraus zu wachsen.
Was wir wissen,ist das,dass man zusammenwächst und die innere
Ruhe nach sovielen Jahren endlich einkehren darf,ein Aufatmen
endlich...ja,endlich...und genau das ist es,heute sind wir ein Wir..
denn,was ich wusste,musste er alles noch lernen...
Anderst eben,wenn beide es sofort wussten...so bleibt es,der Sechser im Lotto...
Was zählt,ist nur das Herz....und innere Werte..die einen wachsen
lassen..nach all dem,was diese Steine bedeuten..schau ich mich
um,sehe ich noch mehr glückliche Paare,die es geschafft haben,aber
nicht einen...der den Sechser im Lotto traf...
Glück,ist nie einfach..aber es gibt es,wenn auch erst durch alle Täler
des Leids gewandert,irgendwann kommt man an...und ist gewachsen


Zuletzt geändert von Unicorn am 15. Jul 2013, 08:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 15. Jul 2013, 07:57 
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Den Wunsch nach dem einen Menschen hat wohl ein jeder,
manche finden ihn gleich,
manche wachsen langsam zusammen in dem Wissen er/sie ist es,
obwohl es anfangs Schwierigkeiten gibt.
Doch verliert man sein Herz an jemand, von dem man andere Erwartungen hat,
als er zu geben imstande ist, schmerzt die Erkenntnis ungemein.
Dieses Gefühl der Einsamkeit überrolt einem,
egal ob getrennt oder weitergewurschtelt.
Auch die Frage nach dem " hätt ich, wär ich " bringt nicht viel.
In meinem Fall, "hätt ich", hätte ich diese wunderbaren Kinder nicht.
So gesehen, weiß man im vorhinein nicht wirklich, was besser ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 4. Aug 2013, 19:03 
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Naja...
Ich sehe immer öfter, wie Blinde einem erzählen wollen, wie man zu leben hat...

Ich sehe immer wieder, wie roboterhaft die Menscheit ist...

Ich sehe immer wieder, wie man jemanden, der rot kennt, das rot dennoch als blau verkaufen kann... Und denkt es ist grün...

Tut mir leid...
Die Gemeinschaft kotzt mich zur Zeit nur an... Ich habe so viel Glauben in diese gesetzt... So viel Vertrauen...

Und im Grunde wissen sie garnichts...
Und wenn sie etwas wissen, ignorieren oder verleugnen sie mit aller Kraft...

Selbst die intelligentesten Menschen...
Und stoßen sie auf etwas und ERKENNEN, dann muss man nur sagen, dass es da nichts zu ERKENNEN gibt... Das wird ohne Widerfrage angenommen und geglaubt...

Die Gemeinschaft lässt es zu, dass besondere Menschen weggesperrt werden... Dass sie auf der Straße leben... Dass sie nicht mehr dazu gehören... Eine Gemeinschaft ist wie ein Küken in einem Ei...

Ich hoffe nur, dass sie schlüpfen und das Ei nicht abstirbt...

Denn ich gehöre noch dazu...
So habe ich Angst, dass ich selbst blind bin und dies nicht erkenne...

Gemeinschaft gibt es nicht... Nicht mehr für mich...
Ein Lügengebilde... Da würde ich gerne raus entkommen...

Eine Gemeinschaft schadet nur...

Wie ein Blinder, der einen Farben erklären will...
Ich hoffe, dass ich selber nicht blind bin und es dann versuche...

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Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 4. Aug 2013, 21:26 
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Naja...
Ich sehe immer öfter, wie Blinde einem erzählen wollen, wie man zu leben hat...

ja toby, ich denk, die meisten sind noch sehende blinde und die wirklich physisch blinden sind sehender, als die sehenden...

Ich sehe immer wieder, wie roboterhaft die Menscheit ist...

das sehe ich auch so, wenn ich werte...

Ich sehe immer wieder, wie man jemanden, der rot kennt, das rot dennoch als blau verkaufen kann... Und denkt es ist grün...

ja, farbenblindheit geistig betrachtet...

Tut mir leid...
Die Gemeinschaft kotzt mich zur Zeit nur an... Ich habe so viel Glauben in diese gesetzt... So viel Vertrauen...

da meinst du sicher die gesellschaft als gemeinschaft betrachtet ?
oder welche art der gemeinschaft, toby ?


Und im Grunde wissen sie garnichts...
Und wenn sie etwas wissen, ignorieren oder verleugnen sie mit aller Kraft...

yes, das tun wohl noch die meisten, denk ich...

Selbst die intelligentesten Menschen...
Und stoßen sie auf etwas und ERKENNEN, dann muss man nur sagen, dass es da nichts zu ERKENNEN gibt... Das wird ohne Widerfrage angenommen und geglaubt...

tja, das komische wesen namens "mensch"...

Die Gemeinschaft lässt es zu, dass besondere Menschen weggesperrt werden... Dass sie auf der Straße leben... Dass sie nicht mehr dazu gehören... Eine Gemeinschaft ist wie ein Küken in einem Ei...

und wieder ja, das bringt die gesellschaft fertig, andere gnadenlos leiden zu lassen, auch das, kenn ich aus eigener erfahrung nur all zu gut...

Gemeinschaft gibt es nicht... Nicht mehr für mich...
Ein Lügengebilde... Da würde ich gerne raus entkommen...

deshalb bin ich bisher der meinung, dass eine gemeinschaft nur im kleinen rahmen funktionieren kann, so wie ich es zb erlebe, aber nie global, dafür brauchten wir ein gemeinsameres bewusstsein oder so...

Eine Gemeinschaft schadet nur...

meine gemeinschaft schadet mir nicht, toby, ohne sie, wäre ich längst nicht mehr...
aber die gesellschaft schadet mir dafür sehr...


Wie ein Blinder, der einen Farben erklären will...
Ich hoffe, dass ich selber nicht blind bin und es dann versuche...

das hoffe ich für uns alle, lieber toby, denn ich merke immer wieder, wie blind und taub ich selbst manchmal noch bin, obwohl ich da schon sehr bewusst darauf achte... GroupHug.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 4. Aug 2013, 22:31 
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Wohnort: Schleswig Holstein
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Entschuldigung
Ich habe meine Frustration und meinen Ärger etwas raus gelassen... ^^

Aber mit Gemeinschaft habe ich an niemand konkreten Gedacht. Eine Gemeinschaft beginnt für mich bei zwei und ist steigebar bis unendlich...


Ein sich bewegendes Konstrukt ohne fester Form...
Die den einen oder Anderen verschlingt und wieder ausspuckt...

Und während man da drinnen ist, fühlt man sich aufgehoben...

Bis man fallen gelassen wird...
In eine andere Gemeinschaft hinein?

Naja, aus meiner Frustration habe ich in meinen Gedanken mir keine Gemeinschaft denken können, die einen nicht irgendwann verletzt... Und wenn es auch unbeabsichtigt ist...

Das war mein kleiner Anteil in mir, der sich nicht vorstellen kann, dass es anders geht... Egal welches Beispiel, egal was, worum es sich handelt, fallen Szenarien ein, die einen verletzen... Die man selber meiden will, aber auch selber ausführen könnte, selber Andere verletzen und deswegen nicht will... Die Möglichkeit des Scheiterns... Für mich eine Herausforderung zu zeigen, dass es dennoch geht... Für diesen kleinen Anteil keine Chance zu sehen, egal was ist... Und wenn es Jahrzehnte dauert, Jahrhunderte dauert, Oder Jahrtausende... Irgendwann wird es scheitern... Ich meine, dass es sich entwickelt... ;)

Beides die gleiche Ansicht, der gleiche Inhalt, doch ich sehe dem stets positiv entgegen... ^^ Alles ändert sich, das ist der Lauf der Dinge und eigentlich wundervoll...

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 Betreff des Beitrags: Re: Gemeinschaft
BeitragVerfasst: 5. Aug 2013, 06:41 
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Entschuldigung
Ich habe meine Frustration und meinen Ärger etwas raus gelassen... ^^

Aber mit Gemeinschaft habe ich an niemand konkreten Gedacht. Eine Gemeinschaft beginnt für mich bei zwei und ist steigebar bis unendlich...


Ein sich bewegendes Konstrukt ohne fester Form...
Die den einen oder Anderen verschlingt und wieder ausspuckt...

Und während man da drinnen ist, fühlt man sich aufgehoben...

Bis man fallen gelassen wird...
In eine andere Gemeinschaft hinein?

Naja, aus meiner Frustration habe ich in meinen Gedanken mir keine Gemeinschaft denken können, die einen nicht irgendwann verletzt... Und wenn es auch unbeabsichtigt ist...

Das war mein kleiner Anteil in mir, der sich nicht vorstellen kann, dass es anders geht... Egal welches Beispiel, egal was, worum es sich handelt, fallen Szenarien ein, die einen verletzen... Die man selber meiden will, aber auch selber ausführen könnte, selber Andere verletzen und deswegen nicht will... Die Möglichkeit des Scheiterns... Für mich eine Herausforderung zu zeigen, dass es dennoch geht... Für diesen kleinen Anteil keine Chance zu sehen, egal was ist... Und wenn es Jahrzehnte dauert, Jahrhunderte dauert, Oder Jahrtausende... Irgendwann wird es scheitern... Ich meine, dass es sich entwickelt... ;)

Beides die gleiche Ansicht, der gleiche Inhalt, doch ich sehe dem stets positiv entgegen... ^^ Alles ändert sich, das ist der Lauf der Dinge und eigentlich wundervoll...


Brauchste dich nicht für deine Gefühle zu entschuldigen,niemand
kann DU sein und deines für dich aussprechen...

Ja,egal welches Beispiel,es ist immer etwas Verletzendes dabei,doch
irgendwann lernt man auch damit umzugehen...
Älter zu sein,als du,heisst auch nicht gleich..wissender zu sein..könnte
man es höchstens nennen..reicher an Lebensjahren und das damit
verbundene Lernen,denn auch da hast du Recht..man hört nie
auf zu lernen..

Was die Gesellschaft angeht,da kann jeder seinen Weg selbst wählen..
und auf seine Art und Weise,seine innere Ruhe finden...
Wielange dauert so ein Leben,deins,meins?
Inzwischen es vorziehe,den inneren Frieden zu leben und das fern
von der Gesellschaft...kann es auch,weil ich die Tür aufmache und
mitten in der Natur stehe...
Da bin ich wieder ,wie es alles mal begann,mitten in der Natur...

Vielleicht,irgendwann,doch eher nie,wird es die Welt nochmal schaffen
deshalb...lasse deinen Frust ruhig raus...

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