Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 10:51 
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Auf Wunsch von Himmelsfieber eröffne ich das Thema " Sterbebegleitung".
Liebe Himmelsfieber da dies ein aktuelles Thema zur Zeit für dich ist, eröffne die Diskussion und stelle uns deine Gedanken und Fragen dazu vor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 12:11 
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ja, das finde ich auch erst mal wichtiger und warte mit meinem vorgeschlagenen thema noch gern... GroupHug.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif

ps: das thema "sterben", ist meine tägliche begleitung, liebe himmelsfieber...
habe eine 9 monate lange sterbebegleitung bei meiner eigenen tochter hinter mir und habe auch eigene erfahrungen, im bezug auf den tod...
smilies/blume0026.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 15:41 
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zuerst mal ein herzliches dankeschön ,das ihr das Thema angenommen habt.


Also die Sache ist das mein Schwiegervater im sterben liegt.Er hatte voriges Jahr seinen zweiten schweren Schlaganfall und am Montag einen Herzinfarkt.Die Ärzte sagten uns, das wir eigentlich stündlich damit rechen müssen das es vorbei ist.
Ich persönlich habe große angst das ich dabei bin wen er stirbt.Sicher ich glaube an Gott uns das es nach dem Tod nicht vorbei ist.Aber wie kann ich meinen Schwiegervater helfen uns es ihm leichter machen zu gehen??????



smilies/herzen-smilies-018102.gif smilies/smilie_love_031.gif danke euch für eure Antworten

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 16:48 
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Marsi, wie soll ich das verstehen das das sterben dein ständiger Begleiter ist,hast du beruflich damit zu tun?????



Ich glaube alle hier wissen,das es mir selber nicht gesundheitlich nicht so gut,ich denke mal dies ist auch ein Grund warum mir diese Thema so zusetzt.
smilies/schnecken-24445.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 16:51 
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Marsi hat schmerzvolle Erfahrung damit, aber das wird sie dir noch alles selbst sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 16:56 
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Muse hat geschrieben:
Marsi hat schmerzvolle Erfahrung damit, aber das wird sie dir noch alles selbst sagen.


ach Muse wenn ich doch nur weiter wüsste, ich bin am Ende mit meinem Latein

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 17:11 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
zuerst mal ein herzliches dankeschön ,das ihr das Thema angenommen habt.


Also die Sache ist das mein Schwiegervater im sterben liegt.Er hatte voriges Jahr seinen zweiten schweren Schlaganfall und am Montag einen Herzinfarkt.Die Ärzte sagten uns, das wir eigentlich stündlich damit rechen müssen das es vorbei ist.
Ich persönlich habe große angst das ich dabei bin wen er stirbt.Sicher ich glaube an Gott uns das es nach dem Tod nicht vorbei ist.Aber wie kann ich meinen Schwiegervater helfen uns es ihm leichter machen zu gehen??????



smilies/herzen-smilies-018102.gif smilies/smilie_love_031.gif danke euch für eure Antworten


liebe himmelsfieber, ich denke, durch deinen wunsch und liebe gedanken, kannst du es ihm leichter machen...
ich denke, das tust du eh schon, sonst würdest du nicht wünschen, es ihm erleichtern zu wollen...
kannst du deine angst etwas näher beschreiben...?
ich bin schon mehrmals dabei anwesend gewesen und bei manchen nicht anwesend und trotzdem das gehen gespürt...
was wäre, wenn er in deiner anwesenheit sterben würde...?
GroupHug.gif danke für's teilen, liebe himmelsfieber... smiley_emoticons.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 17:30 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
Marsi, wie soll ich das verstehen das das sterben dein ständiger Begleiter ist,hast du beruflich damit zu tun?????



Ich glaube alle hier wissen,das es mir selber nicht gesundheitlich nicht so gut,ich denke mal dies ist auch ein Grund warum mir diese Thema so zusetzt.
smilies/schnecken-24445.gif


beruflich auch, liebe himmelsfieber, da ich 5 jahre in einem krankenhaus arbeitete, wo auch mehrere sterbende lagen und einige von ihnen in meiner anwesenheit verstarben...
dann bin ich seit über 15 jahren in einer psychiatrie beschäftigt, wovon 5 jahre im gerontobereich und 10 jahre kurzzeitpflege für alzheimer und demanzerkrankte...

aber vor allem habe ich meine ma im sterben begleitet, da war ich 19 jahre alt...
und was mir am meisten zusetzte, war die 9 monate lange begleitung unserer eigenen tochter, die 2009 mit nur 23 jahren an der chemotherapie verstarb...
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 18:48 
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Liebe Marsi

nein ich kann meine Angst nicht wirklich näher beschreiben,ich weis auch nicht wovor ich mich fürchte.
Womöglich liegt es darin das ich mit 6 meinen Vater mit 15 meinen Pflegevater mit 17 meinen Stiefvater mit knapp 30 den Lebengefährten meiner Mutter verlor.
Es waren immer nur Männer die ich im laufe meines Lebens verlor,und jetzt meinen Schwiegervater.Das schaffe ich einfach nicht ,das ist zu viel des guten.

In meiner Erziehung ist auch manches falsch gelaufen,da ist und war der Tod immer als Strafe angesehen.Ok mittlerweilen bin ich erwachsen und mache mir mein eigenes Bild darüber,aber es sitzt immer noch im meinen Hinterkopf ich glaube du verstehst schon was ich damit sagen will.

Der glaube an Gott und die Kraft von Reiki ist es das mich nicht aufgeben lässt.Ich denke sonst wäre ich schon lang in einer psychiatrischen Klinik gelandet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 18:52 
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wen ich unmittelbar dabei sein würde wen er stirbt ,sterbe ich auch vor lauter Angst,weis aber nicht vor was ich sooooooooooo Angst habe.

Sicher der Schutz der Engel würden mir helfen und auch ihm. Ich bitte Erzengl Zadkiel jeden Tag das er für meinen Schwiegervater alles vorbereitet und ihm somit den Übergang erleichtert. include/Engel/smilie_engel_081.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 6. Mai 2012, 19:43 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
Liebe Marsi

nein ich kann meine Angst nicht wirklich näher beschreiben,ich weis auch nicht wovor ich mich fürchte.
Womöglich liegt es darin das ich mit 6 meinen Vater mit 15 meinen Pflegevater mit 17 meinen Stiefvater mit knapp 30 den Lebengefährten meiner Mutter verlor.
Es waren immer nur Männer die ich im laufe meines Lebens verlor,und jetzt meinen Schwiegervater.Das schaffe ich einfach nicht ,das ist zu viel des guten.

In meiner Erziehung ist auch manches falsch gelaufen,da ist und war der Tod immer als Strafe angesehen.Ok mittlerweilen bin ich erwachsen und mache mir mein eigenes Bild darüber,aber es sitzt immer noch im meinen Hinterkopf ich glaube du verstehst schon was ich damit sagen will.

Der glaube an Gott und die Kraft von Reiki ist es das mich nicht aufgeben lässt.Ich denke sonst wäre ich schon lang in einer psychiatrischen Klinik gelandet.


ja, ich verstehe...deshalb harke ich da auch nach...
ich nehme an, du hattest nach deren gehen keinen gebliebenen kontakt zu ihnen...?
hast ihre energie nicht mehr gespürt...?
am stärksten hatte ich sie gespürt, als mein baby mich durch meinen körper verlassen hatte...der kontakt zu ihm, ist bis heute geblieben...nico wäre jetzt 11 jahre alt...
auf dem monitor, habe ich ihn in meinem körper sterben sehen, ein paar tage vor seinem errechneten geburtstermin...
doch verlassen hatte er mich erst über eine stunde nach seinem herzstillstand...
der zwiespalt machte mir auch bei unserer tochter zu schaffen...
einerseits zu wissen, dass sie weiterlebt und andererseits das physische vermissen...

ja, das thema tod, war auch bei uns im elternhaus ein tabu und eine strafe...
daher auch die angst und du selbst weißt es auch schon...
wenn ich nicht schon als kind mit dem sterben konfrontiert gewesen wäre und auch selbst nicht 1981 einen herzstillstand erlebt hätte, ich weiß nicht, ob ich den tod meiner kinder überstanden hätte oder eher psychiatriereif gewesen wäre, statt dort beschäftigt zu sein...

habe auch eine verschlossene trauerarbeit hier, die mir in meinem schmerz geholfen hatte, die jedoch andere vielleicht umwerfen würde...

das sich von der seele schreiben, ist auf jeden fall sehr hilfreich, finde ich...
danke für dein teilen... smilies/herzen-smilies-018102.gif

was geschieht in dir, wenn du dir deine angst näher anschauen willst...?
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012, 10:26 
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ich kann dir nicht sagen,was geschieht wenn ich hinschaue auf meine Angst.Womöglich spüre ich da was, was ich derzeit noch nicht begreifen kann oder sogar will.
Das andere ist das ich mich so hilflos fühle, ich möchte gerne helfen und weis nicht wie.Da ich seid meiner Kindheit immer wieder mit dem Tod konfrontiert wurde und nie richtig Trauerarbeit geleistet habe hängt mir das jetzt schon ziemlich nach.
Wen ich so in mich gehe spüre ich nur ein tiefes schwarzes Loch und diese leere.Außerdem mache ich mir Sorgen um meine Familie wie geht sie damit um wen Hausherr nicht mehr unter uns ist.So viele Fragen auf die ich keine Antwort finde.

Werde aber mal in mich hinein fühlen,was ich aus dieser Sache lernen kann bzw darf.

Auf alle Fälle danke ich dir Marsi das du so auf mich eingehst. smilies/danke.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012, 12:41 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
ich kann dir nicht sagen,was geschieht wenn ich hinschaue auf meine Angst.Womöglich spüre ich da was, was ich derzeit noch nicht begreifen kann oder sogar will.
Das andere ist das ich mich so hilflos fühle, ich möchte gerne helfen und weis nicht wie.Da ich seid meiner Kindheit immer wieder mit dem Tod konfrontiert wurde und nie richtig Trauerarbeit geleistet habe hängt mir das jetzt schon ziemlich nach.
Wen ich so in mich gehe spüre ich nur ein tiefes schwarzes Loch und diese leere.Außerdem mache ich mir Sorgen um meine Familie wie geht sie damit um wen Hausherr nicht mehr unter uns ist.So viele Fragen auf die ich keine Antwort finde.

Werde aber mal in mich hinein fühlen,was ich aus dieser Sache lernen kann bzw darf.

Auf alle Fälle danke ich dir Marsi das du so auf mich eingehst. smilies/danke.gif


nicht dafür, bitte...
wie ich jedenfalls merke, ist dir da schon so einiges bewusst, das dir angst bereitet...?
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012, 12:46 
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oh,das sehe ich nicht ganz so.Kannst du mir bitte erklären was du damit meinst

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012, 13:15 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
oh,das sehe ich nicht ganz so.Kannst du mir bitte erklären was du damit meinst


ja...schon mal das, was du selbst aufgezählt hast:

Himmelsfieber hat geschrieben:
Womöglich liegt es darin das ich mit 6 meinen Vater mit 15 meinen Pflegevater mit 17 meinen Stiefvater mit knapp 30 den Lebengefährten meiner Mutter verlor.
Es waren immer nur Männer die ich im laufe meines Lebens verlor,und jetzt meinen Schwiegervater.Das schaffe ich einfach nicht ,das ist zu viel des guten.

In meiner Erziehung ist auch manches falsch gelaufen,da ist und war der Tod immer als Strafe angesehen.Ok mittlerweilen bin ich erwachsen und mache mir mein eigenes Bild darüber,aber es sitzt immer noch im meinen Hinterkopf ich glaube du verstehst schon was ich damit sagen will.

Der glaube an Gott und die Kraft von Reiki ist es das mich nicht aufgeben lässt.Ich denke sonst wäre ich schon lang in einer psychiatrischen Klinik gelandet.


Himmelsfieber hat geschrieben:
Womöglich spüre ich da was, was ich derzeit noch nicht begreifen kann oder sogar will.
Das andere ist das ich mich so hilflos fühle, ich möchte gerne helfen und weis nicht wie.Da ich seid meiner Kindheit immer wieder mit dem Tod konfrontiert wurde und nie richtig Trauerarbeit geleistet habe hängt mir das jetzt schon ziemlich nach.
Wen ich so in mich gehe spüre ich nur ein tiefes schwarzes Loch und diese leere.Außerdem mache ich mir Sorgen um meine Familie wie geht sie damit um wen Hausherr nicht mehr unter uns ist.So viele Fragen auf die ich keine Antwort finde.


das sind doch schon einige antworten...? :l_hug:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 7. Mai 2012, 15:56 
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na ja da hast du womöglich recht. smilies/danke.gif Nehme mir nun eine kleine Auszeit um in ruhe nachdenken zu können. confused.gif confused.gif confused.gif smilies/smilie-gross_312.gif

melde mich in den nächsten Tagen wieder

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 21:10 
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....für mich ist das sterben und das begleiten in den tod eine wundervolle erfahrung,das mir leicht fällt-weil verstorbene und noch erdgebundene seelen mich häufig um hilfe bitten,da ich sie sehen und spüren kann

-----doch ich warte noch mit meinem beitrag,er ist noch nicht drann,
bis bald


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 22:13 
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Ich selber bin mit dem Tot nicht im herkömmlichen Sinne bekannt...

Habe bisher mich von einer Person persönlich verabschieden müssen, damit meine ich vor seinem Grab zu stehen und diesen berührend die letzten Sätze für diese Peson, zu dieser Person...

Dieses Thema ist für mich heikel, weil, wenn ich darüber rede oder denke, keinerlei "schlechtes" Gefühl oder Emotion erfahre. NIcht mehr ^^ Und ich bemerke, dass es bei vielen Menschen nicht so ist. Dass ich mit meiner Leichtigkeit da ran gehe. Das heißt nicht, dass ich keine Gefühle zeige, bei Konfrontierung. Doch ist es für mich eher so, dass ich "nur" ein Gefühl habe.
(Ich versuche die ganze Zeit zu erklären, aber gibt es keine... Ich weiß nicht mich auszudrücken dazu...)

Ich träumte letztens wie ich den Rücken überstreckt über einen Stein lag. Mein Bauch offen und viel mehr "Aua". Es tat weh. Ich fühle in meinen Träumen auch Schmerzen...

Alle die mich liebten, die ich liebte waren über mir und verabschiedeten sich. Das Einzige, was ich fühlte war Liebe (Als hätte ich Familie über mir) und dass ich aufstehen will und die Leute da über mir trösten, dessen Tränen auf mich fallen. Ihnen sagte, dass sie nicht weinen müssten und ein Lächeln doch wesentlich schöner und erhellender wäre. Ich lächelte...


Ich selber weiß, wie es sich anfühlt zu sterben. Und ich muss sagen, nach meiner Erfahrung: Egal wie schmerzhaft es ist. Am Schlimmsten, am meisten tut es weh, alleine zu sterben. Einsam und Verlassen...

Sterbebegleitung sehe ich mit den Aufgaben versehen, Familie "aufzutreiben", die mit begleiten können. Und selber die Seele, den Geist, den Körper. Die Psyche, das vierte Medium, Energie nicht alleine lässt...

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Musik ist die Sprache des Herzens

Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 8. Mai 2012, 23:10 
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wildpferd hat geschrieben:
....für mich ist das sterben und das begleiten in den tod eine wundervolle erfahrung,das mir leicht fällt-weil verstorbene und noch erdgebundene seelen mich häufig um hilfe bitten,da ich sie sehen und spüren kann

-----doch ich warte noch mit meinem beitrag,er ist noch nicht drann,
bis bald


es ist fast 3 jahre her...ich vermisse sie sehr...meine geliebte tochter...
für mich war es die qualvollste erfahrung, meine eigenen kinder sterben zu sehen...

ich verstehe, wie du es meinst, aber bei eigen fleisch und blut, ist es was anderes, da kommt der zwiespalt für ne weile hinzu...
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 9. Mai 2012, 08:40 
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so...gestern war ich schon sehr müde und deshalb jetzt erst meine erklärung zum zwiespalt:

einerseits weiß ich, dass nichts verloren gehen kann und andererseits empfinde ich sie als physisch verloren und mein trauerschmerz war das heftigste, das ich je erlebte, vom schmerz her...da kommen nicht mal meine ganzen mißhandlungen mit, die ich je durchlebte...

und das, obwohl ich weiß, dass energie nicht verloren gehen kann und wir nicht getrennt sind, zumal ich sie auch heftigst spüre, sobald ich mich ihr zuwende und die verbindung nicht wirklich abgebrochen ist...
der schmerz, die trauer, läßt sich deshalb bei mir nicht wegleugnen...

lucas, der sohn meiner verstorbenen tochter, kommt nach den ferien in die schule und jeder weiß, dass man dafür eingeschult werden muss...auch ich...
trotzdem hatte ich nicht daran gedacht, was für fragen dort gestellt werden...
so saß ich da und wurde mit fragen konfrontiert, wie:
wann hat er angefangen zu krabbeln, zu laufen, wann welche zähne usw...
bei jeder einzelnen frage, sah ich gleichzeitig melanie, wann sie alles tat, bis aufs kleinste...
hatte mich dabei fast bis zu tode geschwitzt und froh, als die anmeldung vorüber war, aber nicht weil die fragen so schwer waren, sondern weil mich trotz fast 3 jahre später, der trauerschmerz erwischte...
:schilder_hschild: smilies/danke.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 08:30 
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wildpferd hat geschrieben:
....für mich ist das sterben und das begleiten in den tod eine wundervolle erfahrung...


ja...die andere seite, ist das spüren der energie zb oder dem sterbenden das gefühl zu geben, nicht allein gelassen zu sein...
ich freue mich sehr, auf das teilen deiner erfahrungen...
smilies/herzen-smilies-018102.gif smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 09:22 
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Toby hat geschrieben:
Ich selber weiß, wie es sich anfühlt zu sterben. Und ich muss sagen, nach meiner Erfahrung: Egal wie schmerzhaft es ist. Am Schlimmsten, am meisten tut es weh, alleine zu sterben. Einsam und Verlassen...


ja, finde ich auch...einsam und verlassen, bis zum augenblick des körperverlassens... danach ja nicht mehr, dann ist die einheit wieder da und kein verlassenheitsgefühl mehr...
was mir weh tut, ist nicht mein eigener tod oder der gedanke daran...
sondern miterlebt zu haben, wie das eigene kind 9 monate lang unbeschreibliche schmerzen erlitt, bis zum sterben...
und danach der unbeschreibliche, physische trennungs-trauerschmerz...das hatte ich schon als kleines kind bei meinem opa, oma, später meiner ma und meiner schwester...
das härteste, war aber mit unserer tochter melanie, obwohl ich schon bei unserem baby nico das gefühl hatte, den größtschmerz erlebt und überlebt zu haben...das war ein irrtum...
smilies/danke.gif GroupHug.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 11:02 
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Bei all den vielen Menschen,die ich begleitet habe,durfte ich erfahren,
war es nur der körperliche Schmerz,doch die Seele war frei davon,
es war oft sehr merkwürdig,da schrie ein Mensch vor Schmerzen,
bekam er dann Schmerzmittel,lächelte er entspannt und sagte...
ich habs nicht wirklich gespürt,was meinen Körper so peinigte...ich
habe keine Angst mehr,vor dem Schmerz,denn ich sehe schon
den Ort,wo all das nicht mehr sein wird....
Diese Worte habe ich so oft gehört...oder auch,in den
letzten Minuten,riessen einige die Augen auf und sie sahen
auf einen Punkt im Raum,sprachen..schau nur,siehst du ihn auch,
meinen Karl?Er steht dort,so hell es um ihn ist...und ich sagte...ja,ich
sehe deinen Karl...sie lächelte und schlief friedlich ein.
Beim zweiten Mal,sah ich in diese Augen und wirklich,es spiegelte sich
dort,was derjenige sah...
Doch auch es geschah,jemand,alleine und verlassen gehen musste,war
grad niemand im Raum,diese Gefühle,Eindrücke,nie vergesse...
Meine Mutter musste unter sehr grausamen Umständen,so gehn,
obwohl ich nicht bei ihr sein konnte,ich habe sie dort alleine,grausam
sterben gesehen...das es stimmt,stellte sich später durch die
Schilderungen anderer heraus.
Niemals werde ich auch diese Bilder los,doch ich weiss,ihre Seele hatte
längst ihren Frieden gefunden,denn sie sind eben schon vorher auf dem
Weg,so hilft dieses Erfahren im Leben,alles besser zu verstehen.
Jeder Augenblick ist ein Lernen und ein Wachsen...

in Liebe,Unicorn smilies/blume0012.gif


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 17:09 
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ja, ich weis das alleine sterben sehr weh tun kann,aber ich habe einfach nicht die Kraft und den Mut dabei zusein. Wie ich schon schrieb überrollt mich die Angst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 18:05 
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Hast du schon mal versucht herauszufinden vor was du Angst hast? Den toten Menschen zu sehen oder zu sehen, wie er stirbt?

Ich kann mich noch gut errinnern, als meine Mutter gestorben ist, sie war im Schlafzimmer und mein älterer Bruder war mit mir in der Wohnung. Er sagte er müßte zum Bestatter und ich solle in der Zwischenzeit das Gewand für meine Mutter herrichten, das im Schlafzimmer war. Mich befiel eine derartige Panik und Angst, ich kann es gar nicht beschreiben, ich wollte partout nicht in das Zimmer gehen, wo meine tote Mutter lag.
Da sagte mein Bruder: " Nun hat sie es geschafft das Mütterlein"
( Meine Mutter war eine schwierige Frau und wir Kinder hatten es nicht leicht mit ihr. Drei Monate vorher ist mein Vater gestorben und sie wollte nicht mehr leben. )
Diese Worte meines Bruders lösten in dem Moment, wo er es ausgesprochen hatte die Angst und ich hatte kein Problem in das Zimmer zu gehen und meine tote Mutter zu sehen und das Gewand für sie herzurichten.
Vielleicht hilft dir meine Geschichte ein wenig, dir klar zu werden, was dir so Angst macht oder vielleicht findest du einen Weg die Angst zu neutralisieren, wie mein Bruder durch seine Worte es bei mir geschafft hatte. Natürlich wußte er nichts von meiner Angst, aber diese so liebevollen Worte, trotz der Schwierigkeiten die wir alle mit ihr hatten, hat mir die Angst genommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 20:11 
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Liebe Muse,liebe Himmelsfieber,

hatte ich auch furchtbare Angst,es kam durch ein Erlebnis
in der Kindheit..musste ich den Leichnam meines Opas
einen Kuß auf die Wange geben,es war so Brauch...
Vergessen hab ich das bis heute noch nicht,dieser Geruch und
ich erschreckte mich so sehr,dachte ich,er bewegt sich und
am offenen Grab,stand ich da und starrte in dieses,tiefe
Loch..
Hinter mir,tat meine Schwester so,als wollte sie mich schubsen..
da war es vorbei.
Diese Angst,der Schock,ich konnte auf keine Beerdigung mehr
gehen,trotz all meinem Wissen,bin ich ganz ehrlich,
ich habe Angst,vor diesem dunklen Loch..

Kann ich noch so oft alles anderst lernen,Sterbegleitung machen,
Auch Verstorbene herrichten,wenn die Angehörigen kommen,
an die Hülle denken..das bleibt wohl ewig.
Hab nun,ein Baumgrab für mich festgelegt..

Himmelsfieber,ist vielleicht irgendwas ähnliches passiert?
In der Kindheit?Was dir eben solche Angst heute macht

alles Liebe,in Liebe Unicorn


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012, 11:26 
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ja es ist so was endliches passiert. ich war zu meinem Sohn Hochschwanger als mein Stiefvater ertrunken ist,ich wollte helfen aber ich wusste wenn ich jetzt ins Wasser gehe gefährde ich das leben meines Kindes und mein eigenes da mein Stiefvater einen epileptischen Anfall hatte. Ich sprach damals mit dem Arzt er sagte mir das ich richtig gehandelt hab. Aber die Hilflosigkeit habe ich immer noch in den Knochen. Zu sehen wie ein leben zu Ende geht und ein neues entsteht ist einfach schwer zu verkraften.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012, 11:57 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
ja es ist so was endliches passiert. ich war zu meinem Sohn Hochschwanger als mein Stiefvater ertrunken ist,ich wollte helfen aber ich wusste wenn ich jetzt ins Wasser gehe gefährde ich das leben meines Kindes und mein eigenes da mein Stiefvater einen epileptischen Anfall hatte. Ich sprach damals mit dem Arzt er sagte mir das ich richtig gehandelt hab. Aber die Hilflosigkeit habe ich immer noch in den Knochen. Zu sehen wie ein leben zu Ende geht und ein neues entsteht ist einfach schwer zu verkraften.


ja, das hilflosigkeitsgefühl bleibt tief sitzen... GroupHug.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012, 11:59 
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kannst du mir sagen,wie ich es los werde??????

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012, 12:34 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
kannst du mir sagen,wie ich es los werde??????


nur, wie ich es bisher los werde...

ich nehme bewusst an...ohne dem, gelingt mir nicht etwas los zu werden, das ich los werden will...

zb als mein baby oder meine tochter starben, war ich auch so hilflos, wie kaum vorstellbar...
da gibt es noch so einige situationen, auch aus der kindheit...
also...ich nehme mir eine bestimmte zeit dafür, angenommen, ich werde damit überfallen...

ich schau dann auf die uhr und je nach der schwere, gebe ich mir bestimmte zeit dafür...
bin ich grad an einem ungünstigen ort, verschiebe ich es, bis die gelegenheit günstiger ist...
in der zeit, die ich mir dafür nehme, kümmere ich mich nur darum und um nichts anderes...
nach ner zeit, geschieht etwas besonderes...
durch diese aufmerksamkeit darauf, zieht es sich wieder zurück...
angenommen, ich nehme mir 1 stunde lang zeit für mein hilflosigkeitsgefühl...
schon bevor die stunde zu ende war, hatte sich mein empfinden geändert und ich fühlte das JETZT und nicht mehr die erlebte hilflosigkeit...
das machst du jetzt auch zb so ähnlich...du gibst deinem hilflosigkeitsgefühl raum, in dem du darüber redest oder schreibst...
leider ist es auch so: was dem einen recht ist, ist dem anderen vielleicht billig und deshalb weiß ich nicht, ob du damit was anfangen kannst, was ich schreib...
ich denke, du machst schon das richtige, ganz so, wie es für dich passt...
vor allem, bist du dir dessen bewusst und kannst dadurch daran arbeiten, das halte ich für sehr wichtig und die voraussetzung dafür...
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012, 16:28 
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ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. Nur reden kann ich mit niemanden darüber, da sie es nicht verstehen,schreiben könnte ich nur hier,aber ich glaube das würde den Rahmen dieses Forums sprengen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 14. Mai 2012, 19:09 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. Nur reden kann ich mit niemanden darüber, da sie es nicht verstehen,schreiben könnte ich nur hier,aber ich glaube das würde den Rahmen dieses Forums sprengen.


warum nicht...? käme auf den versuch an...
muse kann dir aber auch nen eigenen thread schaffen, dann kannst du da gern alles ablassen und wenn es dein wunsch ist, nur leute lesen lassen, mit denen du darüber reden möchtest, die du dazu einlädst...
kann dann nicht jeder lesen...
oder du kannst nen thread kriegen, wo mitglieder lesen können, aber nur du schreiben kannst und in einem anderen, dazugehörigen thread darüber diskutieren...wie du möchtest...
was sagst du dazu...?
ich denke auch, dass es einer überlegung wert ist..
viel mehr noch...sogar eines versuches wert...
ich bin gern für dich da...
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 16. Mai 2012, 10:36 
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Ja Himmelsfieber,hier wäre doch ein guter Anfang über all
das zu reden,hört dir sonst keiner zu.

Es ist nie zuviel,wenn man über die Narben seiner Seele
streichelt,alles tief in einem erwacht,immer und immer
wieder...
nur so kann sich ein heilendes Balsam über all diese
Narben legen,wenn man jede Einzelne öffnet und
es rauslässt,wie eine Tür...werden wohl viele Türen
sich öffnen und wieder zufallen,bis du am Kern
angekommen bist..nimm dir einen Schlüssel und
schliesse sie alle auf,wenn du dir den Inhalt hinter jeder
Tür angeschaut hast..stelle dir vor,jeder Inhalt sei ein Stein..
so schaue ihn dir an,schreibe alles darüber auf,finde
deine Antwort,das Warum und wenn alles gefunden hast,
darfst du einen Stein ablegen..dann öffne die nächste Tür..fahre fort
so wird deine Last immer leichter...irgendwann biste dann
an der letzten Türe angekommen...erlebt,erfahren,erkannt und
daran gewachsen...
dann kannste den Schlüssel wegwerfen und plötzlich
siehst du dich auf einem riesigen Berg stehen,der weit
über die Wolken hinausragt und du hast das Gefühl,als
würden dich riesige Arme liebevoll umarmen,eine
unglaubliche Liebe steigt in dir auf..dann hörst du
eine Stimme in dir,die dir alle Warums beantwortet,du
darfst endlich alles erkennen...sagt diese Stimme dir..
schau nur,all diese Steine hast du alleine zu diesem
Berg getragen,du hast dir jeden Einzelnen angeschaut,
hast all dieses Leid durchlebt und bist daran gewachsen,
...in dir fügen sich alle Antworten,wie undendlich viele
Puzzleteile zusammen...die einer dir gab,denn diese
Arme,die dich halten auf diesem Berg,diese Liebe,die du
in dir spürst,all diese Erkenntnisse dir schenkt..es ist
....Gott.....wirst du diesen Berg als
....Berg der Erkenntnis für dich benennen...
in dir ist nichts als Frieden und eine tiefe Liebe...
denn,der Weg,alle Türen zu öffnen,hat auch ER dir
geschenkt...er hat dir den Schlüssel in die Hand gegeben und
dein Herz gelenkt,hat er das doch immer,wie eine unsichtbare
Hand oder Kraft...
....Gott ist überall,er ist die Liebe und
die Liebe ist die grösste Macht...
..einfach..ich bin...

alles Liebe Unicorn smilies/smilie_love_031.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 16. Mai 2012, 10:51 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. Nur reden kann ich mit niemanden darüber, da sie es nicht verstehen,schreiben könnte ich nur hier,aber ich glaube das würde den Rahmen dieses Forums sprengen.

Die Möglichkeit gibt es und es haben schon andere begonnen damit. Es können nur die lesen, die du dabei haben willst, wenn du nur für dich schreiben willst ist es auch gut, außer den Admins kann dann niemand lesen. Du mußt auch nicht alles auf einmal schreiben, sondern immer wie Unicorn sagte, ein Stein nach dem anderen.
Also gib mir Bescheid, wenn du das möchtest. smilies/smilie-gross_312.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 16. Mai 2012, 11:25 
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Muse hat geschrieben:
Himmelsfieber hat geschrieben:
ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. Nur reden kann ich mit niemanden darüber, da sie es nicht verstehen,schreiben könnte ich nur hier,aber ich glaube das würde den Rahmen dieses Forums sprengen.

Die Möglichkeit gibt es und es haben schon andere begonnen damit. Es können nur die lesen, die du dabei haben willst, wenn du nur für dich schreiben willst ist es auch gut, außer den Admins kann dann niemand lesen. Du mußt auch nicht alles auf einmal schreiben, sondern immer wie Unicorn sagte, ein Stein nach dem anderen.
Also gib mir Bescheid, wenn du das möchtest. smilies/smilie-gross_312.gif



Danke Muse

wen ich schreibe, können das ruhig alle lesen, habe kein Problem damit,aber nochmals smilies/danke.gif smilies/danke.gif für dein Angebot.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 16. Mai 2012, 11:40 
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Himmelsfieber hat geschrieben:
Muse hat geschrieben:
Himmelsfieber hat geschrieben:
ist mit Sicherheit eine Überlegung wert. Nur reden kann ich mit niemanden darüber, da sie es nicht verstehen,schreiben könnte ich nur hier,aber ich glaube das würde den Rahmen dieses Forums sprengen.

Die Möglichkeit gibt es und es haben schon andere begonnen damit. Es können nur die lesen, die du dabei haben willst, wenn du nur für dich schreiben willst ist es auch gut, außer den Admins kann dann niemand lesen. Du mußt auch nicht alles auf einmal schreiben, sondern immer wie Unicorn sagte, ein Stein nach dem anderen.
Also gib mir Bescheid, wenn du das möchtest. smilies/smilie-gross_312.gif



Danke Muse

wen ich schreibe, können das ruhig alle lesen, habe kein Problem damit,aber nochmals smilies/danke.gif smilies/danke.gif für dein Angebot.


ok...dann wäre das auch geklärt...
kannst also loslegen, sobald du möchtest, liebe himmelsfieber...
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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 16. Mai 2012, 11:54 
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Unicorn hat geschrieben:
Ja Himmelsfieber,hier wäre doch ein guter Anfang über all
das zu reden,hört dir sonst keiner zu.

Es ist nie zuviel,wenn man über die Narben seiner Seele
streichelt,alles tief in einem erwacht,immer und immer
wieder...
nur so kann sich ein heilendes Balsam über all diese
Narben legen,wenn man jede Einzelne öffnet und
es rauslässt,wie eine Tür...werden wohl viele Türen
sich öffnen und wieder zufallen,bis du am Kern
angekommen bist..nimm dir einen Schlüssel und
schliesse sie alle auf,wenn du dir den Inhalt hinter jeder
Tür angeschaut hast..stelle dir vor,jeder Inhalt sei ein Stein..
so schaue ihn dir an,schreibe alles darüber auf,finde
deine Antwort,das Warum und wenn alles gefunden hast,
darfst du einen Stein ablegen..dann öffne die nächste Tür..fahre fort
so wird deine Last immer leichter...irgendwann biste dann
an der letzten Türe angekommen...erlebt,erfahren,erkannt und
daran gewachsen...
dann kannste den Schlüssel wegwerfen und plötzlich
siehst du dich auf einem riesigen Berg stehen,der weit
über die Wolken hinausragt und du hast das Gefühl,als
würden dich riesige Arme liebevoll umarmen,eine
unglaubliche Liebe steigt in dir auf..dann hörst du
eine Stimme in dir,die dir alle Warums beantwortet,du
darfst endlich alles erkennen...sagt diese Stimme dir..
schau nur,all diese Steine hast du alleine zu diesem
Berg getragen,du hast dir jeden Einzelnen angeschaut,
hast all dieses Leid durchlebt und bist daran gewachsen,
...in dir fügen sich alle Antworten,wie undendlich viele
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die Liebe ist die grösste Macht...
..einfach..ich bin...

alles Liebe Unicorn smilies/smilie_love_031.gif



ich bin zu Tränen gerührt solche Worte sind wie Balsam für mein Herz smilies/smilie_love_031.gif smilies/smilie-gross_312.gif smilies/smilie_love_031.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 18. Mai 2012, 18:24 
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Ich hatte eine ziemlich schwierige Kindheit, wuchs bei Pflegeeltern auf.Hatte aber zu meine leiblichen Eltern Kontakt. Meine Bezugsperson war immer mein Vater, als ich sechs Jahre alt war, sagte mir Meine Pflegemutter das mein Vater gestorben ist und ich daran schuld sei, weil ich etwas nicht tun wollt(was das war kann ich mich heute nicht mehr erinnern).Für mich brach damals eine Welt zusammen, denn ich hatte das liebste auf der Welt verloren und ich bin schuld daran. Ich konnte nicht verstehen das mein Vater mich so bestraft,was hatte ich bloß angestellt warum kann er mir nicht verzeihen und lässt mich für immer alleine.

All diese Fragen beschäftigen mich auch heute noch.Aber ich weis heute, das ich nicht schuld bin ,aber dieser Vorwurf von damals sitzt mir immer noch im Nacken.

Ich habe durch Reiki gelernt mit meinen Vater und auch mir Frieden zu schließen. Ich habe ihm verziehen das er mich als Kind alleine gelassen hat.

Aber die Angst blieb trotzdem, für mich ist es immer noch eine Strafe jemanden zu verlieren den ich ins Herz geschlossen habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 18. Mai 2012, 19:41 
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Ich hatte eine ziemlich schwierige Kindheit, wuchs bei Pflegeeltern auf.Hatte aber zu meine leiblichen Eltern Kontakt. Meine Bezugsperson war immer mein Vater, als ich sechs Jahre alt war, sagte mir Meine Pflegemutter das mein Vater gestorben ist und ich daran schuld sei, weil ich etwas nicht tun wollt(was das war kann ich mich heute nicht mehr erinnern).Für mich brach damals eine Welt zusammen, denn ich hatte das liebste auf der Welt verloren und ich bin schuld daran. Ich konnte nicht verstehen das mein Vater mich so bestraft,was hatte ich bloß angestellt warum kann er mir nicht verzeihen und lässt mich für immer alleine.

All diese Fragen beschäftigen mich auch heute noch.Aber ich weis heute, das ich nicht schuld bin ,aber dieser Vorwurf von damals sitzt mir immer noch im Nacken.

Ich habe durch Reiki gelernt mit meinen Vater und auch mir Frieden zu schließen. Ich habe ihm verziehen das er mich als Kind alleine gelassen hat.

Aber die Angst blieb trotzdem, für mich ist es immer noch eine Strafe jemanden zu verlieren den ich ins Herz geschlossen habe.


ich verstehe...
obwohl du mittlerweile weißt, dass du nicht schuld bist, fühlst du dich bestraft, wenn du einen geliebten menschen verlierst...?

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 Betreff des Beitrags: Re: Sterbebegleitung
BeitragVerfasst: 18. Mai 2012, 19:53 
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