Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 12:46 
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bin sensitiv, aber das hat auch nachteile.
wohne neben einer höllenstraße. und wenn da lkw oder motorräder oder vor allem wie es bis vor einem jahr war, "rinderdassel"-mercedes vorbeifahren, ist es so (in letzter zeit zugegeben entschärft) wie wenn man von einem elefanten überrannt oder panzer überrollt wird. deswegen verstehe ich es nicht wie jemand in diesem forum, das anscheinend für die sensitiven leute da ist, fan von motorrad und ähnlichem sein kann.

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Lebe deinen Traum und träum nicht dein Leben!


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 12:59 
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Das Forum ist für jede Person, die hier dem eigenen Geist, der eigenen Seele und auch dem eigenen Körper eine Plattform geben mag.

Ja, wenn ein LKW bei uns vorbeifuhr, habe ich auch das Gefühl, dass das ganze Haus bebt...

Ja, wenn jemand mich noch nicht mal wirklich berührt, zucke ich zusammen...

Ja, jede kleine Änderung der Position, der Umgebung, der Lautstärke, des Lichtes, alles was mit dem Tast-, Seh- und Hörsinn aufgenommen wird, scheine ich wahr zu nehmen. Jedes kleinste Detail...
Die anderen Sinne verstärkt...
Doch desto heftiger und stärker der Reiz. Desto besser kann ich diesen Reiz ver-/bearbeiten...

Denn es ist dann nur ein Reiz und nicht tausend auf einmal...

Ich kriege es nicht nur mit, ich spüre es...

Und mit dem Motorrad fahren. Ich respektiere deine Ansicht und es stimmt. Motorräder sind laut, sie stinken, vibrieren und springen manchmal auf und ab...

Es ist nur Reizung der Sinne...

Da rede ich nur von mir. ICH LIEBE ES!
Dieses Dröhnen (Du hörst die Welt nicht mehr, die dich normal hemmungslos an den Wahnsinn treiben könnte)
Das Vibrieren/Wackeln (Du spürst keine Erschütterungen von LKWs usw. mehr)
Und dann das Fahren! Den Wind ins Gesicht knallen lassen (ok, schon ne Fliege tut manchmal weh :D). Die Beschleunigskräfte, Wie man sich höchst konzentrieren muss, dass man auf das achtet, was vor einem ist. Es ist fast unmöglich "abgelenkt" zu werden...

Es ist...

Für mich das Tollste was es gibt. Denn...
Ja, direkt danach kommt für mich das Reiten... smilies/herzen-smilies-018102.gif

Hauptsache ich erhalte Reize. Desto stärker, desto besser...
Den ganzen Tag über habe ich meine Musikanlage an, damit ich wenigstens nur das höre und nicht von jedem kleinen Geräusch von vor der Tür und im Garten, von dem was ich Schreiben will, abgelenkt werde...

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Musik ist die Sprache des Herzens

Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 13:21 
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Beispiel von/aus meiner Arbeit. Ich sehe jede kleine Regung im Gesicht meines Gegenübers. Höre jede Stimmlagenänderung usw.

Aber auch meine eigenen...

Doch wenn jemand direkt in mein Ohr schreit mit hoher Stimme, dass ich ihm doch helfe solle, weil es ihm so schlecht gehe...
Dann überlege ich, was ich sagen kann, was ich für ihn machen kann. Während er direkt neben meinem Ohr brüllt... (Ok, So 10 bis 30 cm Abstand)

Und dann bete ich um Ruhe, dass er meine Antwort hören kann... ^^
In solchen Momenten bin ich nur auf ihn konzentriert und auf das was ich noch sehe, rieche, schmecke, fühle...

Ziemliche Reizüberflutung ^^
Ob es auch eine Reizunterflutung gibt? Dass jeder Reiz als ZU stark aufgenommen wird? *denk* *grübel*

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 21. Apr 2012, 13:31 
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Hier hatten wa mal über hochsensible Persönlichkeiten geschnackt (weiter unten)

HSP

Der Test wegen den Punkten ist/war meine ich der hier:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 08:49 
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Das ist so ne Sache mit der Sensitivität.....
In der Natur gibt es auch Vieles, was einen zur Verzweiflung treiben kann - Stechmücken, Zecken, Brombeerranken, Brennesseln.....
Und ein Gewitter kann auch ganz schön Krach machen - oder eine Horde Grillen! : big laughing :

Ich sag mal so - es ist Geschmackssache! :Liebvogel:


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 11:19 
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Federvieh hat geschrieben:
Das ist so ne Sache mit der Sensitivität.....
In der Natur gibt es auch Vieles, was einen zur Verzweiflung treiben kann - Stechmücken, Zecken, Brombeerranken, Brennesseln.....
Und ein Gewitter kann auch ganz schön Krach machen - oder eine Horde Grillen! : big laughing :

Ich sag mal so - es ist Geschmackssache! :Liebvogel:


ja...genau das ist der punkt...geschmacksache...
jeden stört was anderes, mehr oder weniger...
ist logisch, dass motorradfahrer genau in dem punkt, was motorradlärm betrifft, tollerannter sind, als diejenigen, die nur den lärm abbekommen...
und toby erklärte seins aus der sicht eines bikers...
wenn ich auf dem motorrad sitze und die welt um mich herum vergesse, weil ich mich in schneller geschwindigkeit bewege und ich das fahrgefühl für unbeschreiblich empfinde und gern über den lärm hinwegsehe, dann ist es was anderes, als wenn ich im auto sitze und mich plötzlich ein schnellstrasender biker in höchstlautstärke überholt, so dass mir die ohren fast platzen und ich mich erschrecke, so dass ich den biker in dem moment verfluche...
oder wenn ich an einer straße wohnen würde und nur den lärm wahrnehmen müsste, ohne zu wissen, was es für den biker bedeutet...
smilies/danke.gif smilies/herzen-smilies-018102.gif GroupHug.gif

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Und wenn... ist es ein Tempel oder ein Basar ?
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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 22. Apr 2012, 14:28 
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Ja, genau Marsi! smilies/smilie_ban_026.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 24. Apr 2012, 18:18 
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Ich dachte halt aufgrund vom "a", dass es ein weiblicher Name wäre. Spanisch oder Italienisch. Das ue kein Umlaut, sondern unabhängig voneinander gesprochen...

Naja. Aber weiterhin nun noch von mir:
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Ich fühle mich von dir nicht angegriffen ;) Deshalb wäre hier eine Seite, die für Sensitive gemacht sein soll. Kenne ich noch nicht und werde ich mir anschauen...

Am Besten gefällt mir aber auch zu dem Threat hier die letzten Sätze der Seite:
Es geht jetzt aber nicht da drum sich traurig in eine Ecke zu verziehen alles was uns ausmacht ist ein teil von uns

und gehört auch zu uns und deshalb müßen wir nur wie in einem Puzzle alle teile so zusammen fügen das es

uns nicht mehr hinter oder andere erschreckt, sondern das es einfach ein Teil von uns ist, den wir und

somit auch unser Umfeld akzeptiert.


Ich finde, dass du hier schon eine/deine sensitive Seite zeigst. Nur halt nicht auf dem für dich vorteilshaften Wege...

So weit erstmal von mir :aufgeben: Und falls du wirklich so verblendet sein solltest und dich in den wenigen Tagen, falls du wieder hierher kommst, nicht zu einer friedlichen Konversation fähig bist. Dann bist du sensitiv. Aber kannst damit kein bisschen umgehen...

Lerne es! Wäre wichtig für dich und deinem Leben :0337rainbow:
So sehe ich das smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 15:00 
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:boysaxophon: :andenhaarenziehen: :midi27: :girlfreu: :s28:

Wenn ich all den "Lärm" beschreiben müsste, den ich bei der Arbeit erlebe, da reicht eine Seite nicht aus. Obwohl nur Kinderlärm, ich verstehe manchmal mein eigenes Wort nicht, geschweige denn die Kinder können mich verstehen. Für den Fall habe ich eine Triangel, ein Schlag und alle schauen (zumindest kurz) auf und sind einen Moment still. Ich könnte ja etwas Wichtiges zu sagen haben.
Sie sind gelegentlich lauter als ein Motorrad!

Bin ich sensitiv, weil ich Ruhe liebe? Weil ich, wenn ich nach Hause komme, zuerst mal die Stille genieße?

Ich glaube eher nicht.

Mich stört Lärm nur dann, wenn ich unausgeruht bin, ansonsten blende ich das einfach aus.

Nur, so sehr ich als junge Erwachsene Motorrad liebte, heute bin ich froh, dass weder mein Mann noch meine Töchter Gefallen daran haben. Nicht weil es laut ist, nein, aus Angst es könnte ihnen etwas passieren.

:gi79: Allerdings standen mir etwas die Haare zu Berge, als ich die Ausdrucksweise des guenta zu lesen bekam. Da stimme ich doch vielen zu: guenta, sensitiv ist etwas anderes!
smilies/smilie-gross_312.gif
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"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag," meinte Charlie Chaplin,
ich meine: jedem Tag ohne ein Lachen, das von Herzen kommt, dem fehlt etwas.


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 16:56 
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Ich verstehe sehr gut, dass Lärmbelästigung die egoistisch produziert wird, arg nerven kann, insofern verstehe auch ich Guenta, da muß man gar nicht besonders sensitiv sein. Jeder der von anderen gezwungen wird unnötigen Lärm konsumieren zu müssen wird sich darüber ärgern und ich bin auch dafür dem anderen dies klipp und klar zu sagen und aufmerksam machen, dass man belästigt wird, allerdings so dass es der andere auch versteht und einsieht. Mit Blitz und Donner wird man nur Gegenwehr ernten.
Dass unser Alltagslärm immer mehr geworden ist, ist eine Entwicklung unserer so "hochtechnisierten" Welt die sorglos damit umgeht und die Reizüberflutung überhand nimmt. Ich denke da an die unnötig vielen Flugzeuge, die bewiesener Weise unsere Luft beeinträchtigen und somit auch die Vegitation, die Musikberieselung in Supermärkten usw.....


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 16:57 
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Sensitivität
Was ist das nun eigentlich?

Am Besten gefiel mir der Satz:
Bedingungslose Liebe bedeutet für sie kein intellektuelles Konstrukt, sondern eine Lebenseinstellung, ein Geschenk, das sie durch Ihre Worte und ihre Hände weitergeben. Sie üben sich unablässig darin, andere Menschen nicht zu verurteilen oder zu kritisieren, sondern ihnen mit offenem Herzen zu begegnen, sie bedingungslos zu lieben.

Und zu diesem Threat:
Genauso wie Gefühle und Stimmungen können diese Menschen Schmerzen von anderen aufnehmen. Wenn sie nicht gelernt haben, diese Schmerzen mit einer gewissen Gelassenheit wahrzunehmen und wieder "abfliessen" zu lassen, können diese längere Zeit bleiben, die Betroffenen ängstigen und aus dem Gleichgewicht bringen. Gerade das Sich-Wehren dagegen lässt solche Empfindungen sich festsetzen. Wer ausserdem in sich selber Wut, Hass, Bitterkeit, Angst oder ähnliches angestaut hat (bewusst oder unbewusst), ist besonders anfällig, von aussen in diesen Gefühlen noch verstärkt zu werden.

Ich sehe in der Antwort oben sehr viel Frust, da es wohl, so kann ich es mir gut vorstellen, jede Anstrengung und/oder jeder Versuch dies zu ändern zum Scheitern verurteilt war...

Ich kenne dies für mich. Also ich spreche nun von mir. Wenn ich etwas ändern wollte, was mich fertig machte, es aber nicht schaffte. Ich glaube, dass jeder hier nachvollziehen kann, wie man sich dann fühlt...

Deshalb: smilies/smilie_love_031.gif
Guenta. Richte das Schwert nicht gegen dich selber und richte am Ende nicht die Falschen. Denn es gibt niemanden zu richten. Nur sich füreinander zu helfen und zu akzeptieren.

Diese Trauer ist es nicht wert, die viel zu schnell in Aggression umschlägt...

Ich habe all dies vor noch nicht mal langer Zeit durch...
Und diese Trauer kommt immer noch hoch, wenn ich dran denke...

Es sollte dich nicht kaputt machen können und somit wie du auf andere Menschen wirkst und/oder reagierst. Agiere lieber in...

...Ja, auch wenn ich dieses Wort immer noch hasse und sich bei mir der Magen dabei umdreht...

...Liebe :blumifurdich:

Weißt du, wieso sich bei mir der Magen umdreht dabei? Sei hart und zeig keine Gefühle. Ansonsten bist du tot... Ich denke bzw. lehne mich mal so weit aus dem Fenster, dass du mit diesem Spruch was anfangen kannst. (Ok, ein "Extrembeispiel".) Nicht nur den Sinn/die Wörter verstehst...

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 17:05 
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Zitat:
..Ja, auch wenn ich dieses Wort immer noch hasse und sich bei mir der Magen dabei umdreht...

...Liebe :blumifurdich:


Meine Tochter fragte mich einmal: "Woran erkenne ich Liebe?"
Du ahnst vielleicht, Toby, wie schwer mir die Antwort fiel.

Der Magen dreht sich mir allerdings nicht um, dazu habe ich zuviel Liebe empfangen dürfen, zumindest als Erwachsene.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass, irgendwann, das Wort angenehme Empfindungen bei Dir auslöst!

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 20:13 
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Nun ja ^^

Ich habe in meinem jetzigen Leben ziemlich viel Liebe erhalten. So ist das nicht...

Aber Liebe ist bei mir mit viel Schmerz und auch "Magenschmerzen" verbunden :jautsch: Da bin ich bei dies aufzulösen und Klarheit über mich zu beschaffen... :aufgeben:

Ab und zu glaube ich doch, dass ich mit meinen 23 Jahren doch schon alle Weisheit der Welt besitzen können müsste... :dfbgirlierosabrille:

In mir verweigert immer ein Teil seine Zustimmung :girlups:
Auch bei dem Gefühl von "Wer bin ich" bzw. "Ich bin..."

Aber ansonsten? Es hieß immer Schmetterlinge im Bauch. Ja, des habe ich bei meiner ersten Freundin einmal gespürt. Kurz nach dem morgendlichen Erwachen bzw. Aufstehen. Für nicht mal eine Minute. War sehr beeindruckend und seitdem habe ich es nicht wieder gespürt...

So ein Ähnliches Gefühl kannte ich aus Kindheit, wenn nach langer harter tagelanger Arbeit im Garten es nach Jahrenden mal eine Belohnung gab. Eine "3DFX-Grafikkarte" für den Computer Kostete 99 DM, wie ich drauf kleben sah...

Ich habe das Gefühl runtergeschluckt. Denn: "Ich darf doch nicht die Fassung verlieren" 8-) Der Papa hatte gesagt, dass wir lernen sollen freiwillig zu helfen ohne Bezahlung. Ich hatte aber zu sehr Angst vor ihm, als dass ich Nein hätte sagen können. Auf jeden Fall, sollte es wie das normalste auf der Welt wirken...

Mein damaliges Alter? Ich meine so zwölf Jahre alt? Ich weiß kaum noch was aus den Zeiten. Nur Gefühle und Bildfetzen :Hund 3:

Aber jede Art von Gefühl. Ob negativ, ob positiv, ob schön ob nicht schön. Habe ich runtergeschluckt. Mit Gefühlen wurde ich unvorsichtig und reitete mich zu oft in Scheiße rein oder machte es noch schlimmer für mich...

Solche Gedanken sind mir von früher geblieben...
Ein großes Rätseln... :viannen_114:
Und was man innerhalb von fast 18 Jahren gelernt hat, das legt man in etwas mehr als fünf Jahren nicht so leicht ab...

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 26. Apr 2012, 23:19 
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Toby hat geschrieben:
Und was man innerhalb von fast 18 Jahren gelernt hat, das legt man in etwas mehr als fünf Jahren nicht so leicht ab...


dem stimme ich zu, toby...und wie...
ich brauchte ca 30 jahre, um meine ersten 20 zu verarbeiten...
allerdings hatte es so lange gedauert, weil da so einige extremfälle waren, die ich einfach aus mir herauslöschte und dies mir dann später ganz übel zu schaffen machte...

trotz aller grausamkeiten, die ich nicht nur im elternhaus, sondern gleichzeitig auch in meinem umfeld erlebte, hatte ich die menschliche liebe mit der göttlichen liebe im menschen nicht verwechselt...
so hatte ich sie für mich unterschieden:
die menschliche liebe ist auf ein objekt bezogen (oder mehrere), bzw körperlich(physisch) zu sehen und ist egoistisch mit forderungen übersäht...
die göttliche liebe in einem menschen, ist die eigene herzensliebe, die das körperliche übersteigt und sich mit dem spirit verbindet...
diese wirkliche liebe, hat nichts mit menschlicher, körperlicher forderungsliebe zu tun...
und so sehe ich auch unterschiede in der sensitivität und dem dazugehörigen verhalten...spirituell...oder nicht...
geistreich...oder geistlos...
bin da auch noch am weitersinnen...
:boys_0222: :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 27. Apr 2012, 07:34 
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Muse hat geschrieben:
Ich verstehe sehr gut, dass Lärmbelästigung die egoistisch produziert wird, arg nerven kann, insofern verstehe auch ich Guenta, da muß man gar nicht besonders sensitiv sein. Jeder der von anderen gezwungen wird unnötigen Lärm konsumieren zu müssen wird sich darüber ärgern und ich bin auch dafür dem anderen dies klipp und klar zu sagen und aufmerksam machen, dass man belästigt wird, allerdings so dass es der andere auch versteht und einsieht. Mit Blitz und Donner wird man nur Gegenwehr ernten.
Dass unser Alltagslärm immer mehr geworden ist, ist eine Entwicklung unserer so "hochtechnisierten" Welt die sorglos damit umgeht und die Reizüberflutung überhand nimmt. Ich denke da an die unnötig vielen Flugzeuge, die bewiesener Weise unsere Luft beeinträchtigen und somit auch die Vegitation, die Musikberieselung in Supermärkten usw.....


sehr gut gesagt :burns: smilies/danke.gif smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 1. Mai 2012, 09:04 
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guenta hat geschrieben:
bin sensitiv, aber das hat auch nachteile.
wohne neben einer höllenstraße. und wenn da lkw oder motorräder oder vor allem wie es bis vor einem jahr war, "rinderdassel"-mercedes vorbeifahren, ist es so (in letzter zeit zugegeben entschärft) wie wenn man von einem elefanten überrannt oder panzer überrollt wird. deswegen verstehe ich es nicht wie jemand in diesem forum, das anscheinend für die sensitiven leute da ist, fan von motorrad und ähnlichem sein kann.



Hm, wär vielleicht gut, wenn du dein Nervenkostüm stärkst - Vitamin B-Komplex kann da ganz nützlich sein!
Normalerweise ist Mensch fähig, störende Geräusche in den Hintergrund zu verbannen oder sogar bis zu einem gewissen Grad auszublenden. Ist also gut, wenn man in sich geht und guckt, was eigentlich mit einem selber los ist, bevor man auf die Auslöser losgeht! ;)

Obwohl ich es schon verstehen kann - wenn man grad in sowas drinsteckt, kann man schon mal ausklinken..... :(

Früher oder später geht es aber garantiert ganz von selbst vorbei! smilies/lachen.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 1. Mai 2012, 12:47 
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*lach* ja. Ein "normaler" Mensch. Gibt es das?

Ein Vitamin-Präparat? Ja. Nette Idee für den Körper um Eventualitäten auszuschließen...

Aber einen Nebel bzw. einen Schleier, den manche Leute stetig um sich sehen. Da wirds meistens auf die psychische Ebene gehen...

Aber okay. Viele bzw. die Meisten kennen es nicht anders, nach meiner Erfahrung...

Beispielsweise bei so einem "Nebel" hilft ein Vitamin-Präparat eventuell gegen die Kopfschmerzen oder andere Bei anderen Beschwerden (Magnesium etwa auch bei steifen Gelenken oder Muskel"verspannungen"). Aber diesen Nebel. Den kriegt man so nicht weg...

Es wird nur "leichter" diesen zu ertragen, weil der Körper leichter mit dem "Psychosomatischen" umgehen kann...

Nun ja. diese Art Nebel bzw. Schleier. Nun ja. Es gibt verschiedene Arten, wie ich erfahren habe, gelesen oder gehört habe...

Einer, der "verstärkt" bzw. "fokussiert" (Lupenbeispiel, Sonne und Papier zum brennen bringen)

Einer, der abschwächt...
Eine "Streulinse". Energie wird nicht auf einen Punkt fokussiert, sondern großartig "verteilt"...

Welche, die "Abschotten" und/oder klare "Grenzlinien" ziehen zwischen den einzelnen "Themen". So drücke ich es mal aus...

Jedem fällt es als "Normalo" sehr schwer. Bzw. das Leben ist kompliziert.
Was funktioniert ist ein "kompensieren" auf sehr oft entweder enorm geistigen Wachstum, aber seelischer Grausamkeit oder geistiger Untergangn und dafür heile Seelenwelt...

Die wenigsten schaffen es WIRKLICH Geist und Seele beidermaßen zu schützen. Ohne diese voneinander zu trennen. Diese vom Körper zu trennen...
Nicht umsonst rede ich vom viertem Medium. Denn genau bei diesen Menschen (DAS IST MEIN EMPFINDEN UND KEINE ALLGEMEINAUSSAGE) ist der Charakter bzw. die "Persönlichkeit" dazu da als gemeinsames Medium zu funktionieren...

Gerade der Mensch ist nichts FESTES. Der Mensch besteht nicht aus dem Körper. Nicht nur. Ein wichtiger Bestandteil um eigenständig mobil zu sein. Bzw. als Ruhepol. Wie lange würde ich wohl ohne Schlaf überleben?

Den Menschen kann man gut so sehen, dass hiervon ein bisschen hilft und davon. Aber dies ist einzig und allein die medizinische Schiene. Es fehlt die Geistige (Psychisch) und die Seelische in vielen Denkweisen, weil es für Selbstverständlich genommen wird. Dies ist mein Empfinden. Immer noch.

Tja. Und die Seele? Die Seele braucht Zuwendung. Braucht diese *ich fluche an dieser Stelle, deswegen weise ich nur darauf hin* Liebe. Tja...

Kann man sich als träge formlose Masse untereinander austauschen, wenn ein Medium fehlt, welches alle verbindet, aber nicht die Selbstständigkeit/Individualität zerstört?

Und naja. Manche können sich in meinen Augen nicht abgrenzen. Bilden kurzzeitig von Klumpen eventuell sogar. Oder andere wiederum nabeln sich so ab, dass kein Austausch mehr stattfindet. Ein stehendes Gewässer stirbt, aber ein Tosendes auch bzw. bringt einem keine Ruhe bzw. bringt kein Leben hervor...

Da kommt ein Unterschied hervor, der im Gesamten, aufgrund des Drehmomenterhaltungssatzes (Physik. Aus einer "drehenden" Kraft kann nicht mehr linksdrehende, als rechtsdrehende oder umgekehrt hervorgehen) wieder auf Null geht. Obwohl wir alle zusammen unendlich sind...

*Ab hier werde ich melancholisch und passt nicht mehr hierher*

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 1. Mai 2012, 14:34 
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Nun ja - jeder trägt sein Päckchen und jeder ist soweit, wie er ist!

Du kennst ja sicher die Geschichte vom Sorgenbaum - oder?

Der Sorgenbaum


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BeitragVerfasst: 1. Mai 2012, 14:40 
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Federvieh hat geschrieben:
Nun ja - jeder trägt sein Päckchen und jeder ist soweit, wie er ist!

Du kennst ja sicher die Geschichte vom Sorgenbaum - oder?

Der Sorgenbaum


Nein, kannte ich nicht. Finde ich genial die Geschichte. Gleich in mein sprachliches Laberallgebra aufgenommen. : big laughing : Danke

Aber die Thematik schon. Zu deiner Feststellung stimme ich zu smilies/flower.gif

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Toby hat geschrieben:

Nein, kannte ich nicht. Finde ich genial die Geschichte. Gleich in mein sprachliches Laberallgebra aufgenommen. : big laughing : Danke



Freut mich, dass sie dir gefällt! smilies/blume0019.gif


Zitat:
Aber die Thematik schon. Zu deiner Feststellung stimme ich zu smilies/flower.gif



Seufz - weißt du, wie lange ich gebraucht hab, um das zu kapieren?
Ca 30 Jahre..... smilies/lachen.gif

Man sollte doch meinen, dass es einfacher nicht geht! confused.gif smilie_tra_012.gif : big laughing :


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 2. Mai 2012, 10:05 
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Federvieh hat geschrieben:
Seufz - weißt du, wie lange ich gebraucht hab, um das zu kapieren?
Ca 30 Jahre..... smilies/lachen.gif

Man sollte doch meinen, dass es einfacher nicht geht! confused.gif smilie_tra_012.gif : big laughing :


marsianer78 hat geschrieben:
...ich brauchte ca 30 jahre, um meine ersten 20 zu verarbeiten... :boys_0222: :kaffeee:


:schilder_hschild:

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 2. Mai 2012, 11:28 
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marsianer78 hat geschrieben:
Federvieh hat geschrieben:
Seufz - weißt du, wie lange ich gebraucht hab, um das zu kapieren?
Ca 30 Jahre..... smilies/lachen.gif

Man sollte doch meinen, dass es einfacher nicht geht! confused.gif smilie_tra_012.gif : big laughing :


marsianer78 hat geschrieben:
...ich brauchte ca 30 jahre, um meine ersten 20 zu verarbeiten... :boys_0222: :kaffeee:


:schilder_hschild:



Ja, war bei mir ähnlich - und dazu noch diverse frühere Inkarnationen..... smilies/ziggi.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 2. Mai 2012, 17:13 
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smilies/hunde-smilies-00.gif Ich habe die Päckchen anderer immer aufgetragen. Abgenommen oder dabei geholfen zu tragen ^^

Und irgendwann bieten die Leute an, auch das eigene Päckchen mitzutragen. Meistens lehnte ich ab. Irgendwann tat ich es (So mit 20/21 Jahren) und plötzlich wurde immer das eigene Päckchen quasi panisch genommen. Meines erschrocken fallengelassen und weg waren diese Leute, die sich Freunde nannten. Ich habe es irgendwo verstehen können. Habe ich doch nicht mehr aufhören können über meine Schwierigkeiten damals zu reden, wenn ich mal anfing...

Hatte mich sehr traurig gemacht damals. Jedoch habe ich denen längst verziehen, wie ich hoffe, dass diese mir auch verziehen haben... smilies/figure

Aber wenn jemand Hilfe braucht. Ich muss nur gebeten werden. Aber anbieten tue ich nur, wenn ich Notwendigkeit sehe... (Wenn jemand von seinem Einkaufskorb fast zusammenbricht, springe ich hin und fange die Person auf. Wenn diese nur schwitzt. Nicht mehr.
Dieses Beispiel meine ich demnach so, dass jeder Individuell belastbar ist. Wer weiß. Vielleicht habe ich nur eine "Männerhandtasche" :D Und meine eine Hand fällt mir dennoch jeden Moment ab.

Auf jeden Fall: Ich kenne des aus dem eigenem jetzigen Leben, garnicht mal so lange her ^^ Nur leicht anders :D

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 22:35 
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manche hängen ihre päckchen an den baum und manche werfen sie ins wasser oder vergraben sie im wald... smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 4. Mai 2012, 23:04 
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marsianer78 hat geschrieben:
manche hängen ihre päckchen an den baum und manche werfen sie ins wasser oder vergraben sie im wald... smilies/blume0019.gif



SOLCHE Päckchen sind aber wie dieser Ring im Märchen, den man nicht los wird. Gräbt man ihn ein, wird er zufällig ausgegraben und zurückgebracht. Wirft man ihn ins Wasser, verschluckt ihn ausgerechnet der Fisch, der am nächsten Tag auf dem eigenen Teller landet! : big laughing :


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 12:35 
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Federvieh hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
manche hängen ihre päckchen an den baum und manche werfen sie ins wasser oder vergraben sie im wald... smilies/blume0019.gif



SOLCHE Päckchen sind aber wie dieser Ring im Märchen, den man nicht los wird. Gräbt man ihn ein, wird er zufällig ausgegraben und zurückgebracht. Wirft man ihn ins Wasser, verschluckt ihn ausgerechnet der Fisch, der am nächsten Tag auf dem eigenen Teller landet! : big laughing :


:kichern: nicht wenn das päckchen, ein stein ist...
wenn ich einen stein vergrabe, dann darf dieser ruhig wieder ausgegraben werden...das vergrabene ist trotzdem gestorben...

wenn ich einen stein ins wasser werfe, wird ihn wohl kaum ein fisch schlucken...und wenn, dann ist auch das gestorben...

solche päckchen mögen für jeden was anderes sein, meinetwegen wie dieser ring im märchen...

für mich gilt: werden sie an den baum gehängt, hängen sie länger und von sterben und begraben keine spur...
da sehe ich den wirklichen ring...so nur für mich...
smilies/ziggi.gif :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 15:30 
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Hätte auch einen Stein zu vergraben, nur besteht die Gefahr samt dem Stein in die Grube zu plumpsen. Naja werd aufpassen, dass dies nicht passiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 15:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 15:43 
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marsianer78 hat geschrieben:
Federvieh hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
manche hängen ihre päckchen an den baum und manche werfen sie ins wasser oder vergraben sie im wald... smilies/blume0019.gif



SOLCHE Päckchen sind aber wie dieser Ring im Märchen, den man nicht los wird. Gräbt man ihn ein, wird er zufällig ausgegraben und zurückgebracht. Wirft man ihn ins Wasser, verschluckt ihn ausgerechnet der Fisch, der am nächsten Tag auf dem eigenen Teller landet! : big laughing :


:kichern: nicht wenn das päckchen, ein stein ist...
wenn ich einen stein vergrabe, dann darf dieser ruhig wieder ausgegraben werden...das vergrabene ist trotzdem gestorben...

wenn ich einen stein ins wasser werfe, wird ihn wohl kaum ein fisch schlucken...und wenn, dann ist auch das gestorben...

solche päckchen mögen für jeden was anderes sein, meinetwegen wie dieser ring im märchen...

für mich gilt: werden sie an den baum gehängt, hängen sie länger und von sterben und begraben keine spur...
da sehe ich den wirklichen ring...so nur für mich...
smilies/ziggi.gif :kaffeee:



Na ja - was wirklich gestorben ist, ist aber auch kein Sorgenpäckchen mehr - man hat es losgelassen! smilies/blume0019.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 16:16 
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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 18:55 
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Federvieh hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
Federvieh hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
manche hängen ihre päckchen an den baum und manche werfen sie ins wasser oder vergraben sie im wald... smilies/blume0019.gif



SOLCHE Päckchen sind aber wie dieser Ring im Märchen, den man nicht los wird. Gräbt man ihn ein, wird er zufällig ausgegraben und zurückgebracht. Wirft man ihn ins Wasser, verschluckt ihn ausgerechnet der Fisch, der am nächsten Tag auf dem eigenen Teller landet! : big laughing :


:kichern: nicht wenn das päckchen, ein stein ist...
wenn ich einen stein vergrabe, dann darf dieser ruhig wieder ausgegraben werden...das vergrabene ist trotzdem gestorben...

wenn ich einen stein ins wasser werfe, wird ihn wohl kaum ein fisch schlucken...und wenn, dann ist auch das gestorben...

solche päckchen mögen für jeden was anderes sein, meinetwegen wie dieser ring im märchen...

für mich gilt: werden sie an den baum gehängt, hängen sie länger und von sterben und begraben keine spur...
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Na ja - was wirklich gestorben ist, ist aber auch kein Sorgenpäckchen mehr - man hat es losgelassen! smilies/blume0019.gif


eben...dann ist es gestorben... GroupHug.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 18:59 
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Muse hat geschrieben:
Schwierig wird es nur, wenn man die Leiche mitschleppen muß und der Leichensaft fängt zu ätzen an. :kichern:


ja, sowas ist echt schlimm...
das gefühl hab ich bei den hängenden päckchen auf dem baum...
GroupHug.gif smilies/ziggi.gif :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 5. Mai 2012, 19:46 
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Muse hat geschrieben:
Schwierig wird es nur, wenn man die Leiche mitschleppen muß und der Leichensaft fängt zu ätzen an. :kichern:



Wenn man lange genug wartet, wird Humus draus! : big laughing :


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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 07:31 
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genau das, geht ja gerade erst nach dem vergraben und nicht wenn sie mitgeschleppt wird... :kichern:

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012, 21:43 
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marsianer78 hat geschrieben:
genau das, geht ja gerade erst nach dem vergraben und nicht wenn sie mitgeschleppt wird... :kichern:


Nun ja...

Einer der Gründe meiner jetzigen abgenommenen Aktivität...

Nach 23 Jahren komme ich zur Ruhe. Habe endlich einmal einen wirklich freien Kopf...

Und was ist? All des kommt jetzt zu mir. Alles kommt hoch...
Die älteste Erinnerung ist als ich nicht mal ein Jahr alt war...

Es traf mich vor einiger Zeit unverhofft. Seitdem kam fast chronologisch stetig was dazu...

Manche kann ich nicht glauben. Manche will ich nicht wahr haben! Manche machen mich schier wahnsinnig...

Aber die Emotionen sind echt, die ich gespürt habe. Die Schmerzen (Körpererinnerungen) sind echt, die ich spüre...

Aber die Emotionen, die mich in einem Moment von Ruhe zu Hause heimsuchten, habe ich nicht einmal eine Sekunde gespürt. Und es war schlimm. Alle schwierigen Emotionen, die ich kenne in stärkster Ausführung...

Ich kann innerlich nur stottern und den Kopf schütteln, aber einen sinnvollen Satz kriege ich nicht zusammen. Ich könnte es teilweise benennen...

Einsamkeit, Verlassen, Angst, Gefühl vom Sterben, Enttäuscht, Verzweiflung, Verlust, Ungewissheit, Aufgabe, Hoffnungslosigkeit, ... (Und das nur von dieser einen Erinnerung. Etwas Unechtes würde nicht diese Stärke hervorrufen, mit den Schmerzen, die dazu gehören bzw. dazu passen. Ansonsten hätte ich es als "wilden" Traum abgetan)

Ich muss meinen Kopf erstmal irgendwie klären. Und gestern ist es automatisch passiert, aber ich... Naja... Sagen wir: Ich habe mich mit mir selber gestritten. Die eine Körperhälfte, mit der Anderen. Ich gehe durch eine Tür und als nächstes schlage ich die Augen am Boden auf und schaue in das Gesicht dessen, der mich fand...

Meine Erinnerungen der letzten Monate sind weg..
Muss so viel wieder neu lernen. Es ist so, als ob der Eine, der dies erlebte nachträglich nochmal dadran gestorben ist und ein "Ich" neu geboren wird...

So seltsam es auch klingt...
Und wieder durchgeführte MRT und EEG sind ergebnislos, wie ich prophezeite. Das Einzige war, dass ich das MRT wie kleine Stromstöße jeweils spürte und/oder ein Kribbeln im Kopf...

Wünsche allen eine gute Nacht
Werde mich die nächsten Tage, vllt Wochen, neu erfinden (müssen)

Liebe Grüße

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012, 08:30 
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Toby hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
genau das, geht ja gerade erst nach dem vergraben und nicht wenn sie mitgeschleppt wird... :kichern:


Nun ja...

Einer der Gründe meiner jetzigen abgenommenen Aktivität...

Nach 23 Jahren komme ich zur Ruhe. Habe endlich einmal einen wirklich freien Kopf...

Und was ist? All des kommt jetzt zu mir. Alles kommt hoch...
Die älteste Erinnerung ist als ich nicht mal ein Jahr alt war...

Es traf mich vor einiger Zeit unverhofft. Seitdem kam fast chronologisch stetig was dazu...

Manche kann ich nicht glauben. Manche will ich nicht wahr haben! Manche machen mich schier wahnsinnig...


danke toby...
das meint muse mit:


Muse hat geschrieben:
Schwierig wird es nur, wenn man die Leiche mitschleppen muß und der Leichensaft fängt zu ätzen an. :kichern:


und genau das, wurde mir auch nicht erspart...
und wie ich schon länger merke, dir auch nicht, doch auch du kannst froh darüber sein, dass es dir bewusst geworden ist, dadurch kannst du ja dran arbeiten und es anschließend vergraben oder gar verbrennen...
dann hat der triefend ätzende leichensaft keine chance mehr...
GroupHug.gif

Toby hat geschrieben:
Werde mich die nächsten Tage, vllt Wochen, neu erfinden (müssen)

Liebe Grüße


auch wieder willkommen im club...ööö...finden oder erfinden oder beides...? und nur die nächsten tage, vllt wochen oder dauerhaft...?
und müssen oder wollen...?
:kichern: :kaffeee:

ja, ich weiß...immer meine vielen fragen... :boys_0274: :boys_0275:
auf jeden fall ist nicht jedem, sein leben so bewusst...
und schon garnicht, kann jeder so darüber schreiben...
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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012, 09:26 
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marsianer78 hat geschrieben:
Toby hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
genau das, geht ja gerade erst nach dem vergraben und nicht wenn sie mitgeschleppt wird... :kichern:


Nun ja...

Einer der Gründe meiner jetzigen abgenommenen Aktivität...

Nach 23 Jahren komme ich zur Ruhe. Habe endlich einmal einen wirklich freien Kopf...

Und was ist? All des kommt jetzt zu mir. Alles kommt hoch...
Die älteste Erinnerung ist als ich nicht mal ein Jahr alt war...

Es traf mich vor einiger Zeit unverhofft. Seitdem kam fast chronologisch stetig was dazu...

Manche kann ich nicht glauben. Manche will ich nicht wahr haben! Manche machen mich schier wahnsinnig...


danke toby...
das meint muse mit:


Muse hat geschrieben:
Schwierig wird es nur, wenn man die Leiche mitschleppen muß und der Leichensaft fängt zu ätzen an. :kichern:


Ja ^^ Nur doof, dass dies während der Arbeit passierte...

Mein Chef bzw. "Bezugsmensch" fürs "BFD" fuhr mit mir dann jeweils zum MRT usw. Was lese ich heute auf der Krankschreibung? "akut psychotisch" in Kurzform... -.-' Das weiß mein Chef alles. Ich sehe es als absolut unkorrekt...
Doch ich rechne ihm hoch an, dass er mich dennoch wie ein ganz normaler Mensch behandelt und nach der Krankschreibung ich wieder weiterarbeiten darf smilies/blume0019.gif

Ich muss sagen, dass dies die ersten Menschen sind, die mir... Ja, die so... verständnisvoll sind... Ich weiß nicht. Ich war erschrocken! Ich war schier "verängstigt" aufgrund der Reaktion. Einfach perplex... Menschen, die nicht darüber reden, wie tolerant diese wären und andere akzeptieren, sondern es auch wirklich sind... Ich bin da immer noch geschockt und muss es erstmal einordnen... :kaffeee: Mein ganzes "Grinsen" und "Lächeln" in Krisensituationen, die mir helfen die Situation meist zu meistern bzw. gelassen zu nehmen, fiel mir ab. Ich kann es kaum verstehen...


marsianer78 hat geschrieben:
und genau das, wurde mir auch nicht erspart...
und wie ich schon länger merke, dir auch nicht, doch auch du kannst froh darüber sein, dass es dir bewusst geworden ist, dadurch kannst du ja dran arbeiten und es anschließend vergraben oder gar verbrennen...
dann hat der triefend ätzende leichensaft keine chance mehr...
GroupHug.gif


Nun ja. Seit nem Monat ist das so ungefähr gewesen... :jautsch: Wollte mich nun endlich hinsetzen können und wirklich bewusst das erste Mal in meinem Leben abschalten... Vorher war ich so schnell, dass dieser "Saft" vom Fahrtwind mich nicht berührte. In Ruhe siegt die "Schwerkraft"...

marsianer78 hat geschrieben:
Toby hat geschrieben:
Werde mich die nächsten Tage, vllt Wochen, neu erfinden (müssen)

Liebe Grüße


auch wieder willkommen im club...ööö...finden oder erfinden oder beides...? und nur die nächsten tage, vllt wochen oder dauerhaft...?
und müssen oder wollen...?
:kichern: :kaffeee:

ja, ich weiß...immer meine vielen fragen... :boys_0274: :boys_0275:
auf jeden fall ist nicht jedem, sein leben so bewusst...
und schon garnicht, kann jeder so darüber schreiben...
smilie_love_033.gif smilies/blume0019.gif


Ich meinte des eigentlich so :D Ist das ehrlich gesagt zweite Mal innerhalb der 4 Wochen. Davor habe ich mich selber gesucht. Mich suchen tue ich nicht mehr. Entweder komme ich alleine zurück oder garnicht. Die Tür steht aber immer offen...

Jedes Mal musste ich die Namen neu lernen (möglichst unauffällig) und eigentlich alles Wissen, welches man lernen muss und nicht wissen, neu finden. Ich selber erfand mich zu einem neuem Gefäß, welches hoffentlich stetig besser hält. Doch die Flüssigkeit (das "Wissen") ist im Boden versickert... Eine neue Suppe kann ich nur mit neuem Wasser aus dem Hahn und neuen Kräutern (Inhalten) kochen. Dieses Bildnis jetzt zu schreiben, was mir vorliegt ist mir aber gerade zu lang...

Und Danke Marsi smilies/smilie-gross_312.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: sensitivität im alltag
BeitragVerfasst: 11. Mai 2012, 11:08 
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Toby hat geschrieben:
Ich selber erfand mich zu einem neuem Gefäß, welches hoffentlich stetig besser hält. Doch die Flüssigkeit (das "Wissen") ist im Boden versickert... Eine neue Suppe kann ich nur mit neuem Wasser aus dem Hahn und neuen Kräutern (Inhalten) kochen. Dieses Bildnis jetzt zu schreiben, was mir vorliegt ist mir aber gerade zu lang...

ich ahne aber, worauf du hinaus willst...

und was ist, wenn das gefäß nicht besser halten sollte...?
sondern so wie es ist, durchläßig bleiben, damit nicht alles drin bleibt...?


Und Danke Marsi smilies/smilie-gross_312.gif


nicht dafür, lieber toby, nicht dafür...
ich danke dir für deine offenheit im bezug auf meine vielen fragen...
smilies/blume0019.gif smilies/danke.gif GroupHug.gif

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