Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 20. Mär 2012, 18:18 
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es gibt ja so einigee werte welche von den meisten im allgemeinen anerkannt werden

hierzu gehören sicherlich auch die sozialtugenden höflichkeit und ehrlichkeit

dies werden wohl wenn überhaupt nur wenige abstreiten das man diese allgemein anstreben sollte....

was aber wenn sich die handhabe dieser tugenden gegeneinander ausschliessen...

jeder kennt wohl die scherzanwort auf eine frage nach feedback (zb: ... wie findest du dies..):

...soll ich ehrlich oder höflich sein ...

wenn diese antwort in der regel scherzhaft gegeben und auch aufgenommen wird so steckt dahinter doch eine ernsthafte problematik.......

darf ich den anderen mitteilen das ich nicht viel positives an sein wirken finden kann ?

was haltet ihr davon und wie reagiert ihr wenn die gebote nach höflichkeit und ehrlichkeit crashen ... ?

so wie hier gibt es ja noch andere tugenden welche kollisionskandidaten sind .. kennt ihr welche ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 20. Mär 2012, 19:18 
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Oh, darüber hab ich selbst schon nachgedacht - ehrlich oder höflich....
War für mich immer wieder ein Konflikt.
Meist bin ich einfach ruhig, wenn mir was nicht gefällt - jedenfalls, solange es mich nicht besonders betrifft. Betrifft es mich aber, versuche ich möglichst diplomatisch vorzugehen!
Schließlich ist ja alles Geschmackssache und es findet sich wohl fast immer jemand, dem das gefällt, was ich selbst nicht so mag. Ich denke, in Wirklichkeit ist niemand auf die Menschen angewiesen, die nicht passen - nur checkt man es oft lange nicht und versucht die Anderen oder sich selbst zu ändern. Bis man merkt, was für ein sinnloses Unterfangen das ist.
Ich spreche natürlich aus Erfahrung! smilies/ziggi.gif

Und ja, ich kenn auch andere Konflikte - zB, wann helfe ich jemandem?
Hilfsbereitschaft ist eine hohe Tugend - aber, wenn ich dabei mein eigene Befindlichkeit übergehe, schade ich mir damit. Das ist ein Punkt, an dem ich auch noch lerne und übe, in ein gutes Gleichgewicht zu kommen. Denn ich war lange immer verfügbar - es konnte vorkommen, dass mich jemand mitten in der Nacht anrief und mir sein Herz ausschüttete. Das behalte ich mir heute für absolute Notfälle vor!
Ja - und dann gibt es noch Freigebigkeit contra Selbstversorgung oder so.
Wann gibt man, wieviel gibt man?
Alles nicht so einfach.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 20. Mär 2012, 19:27 
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Höflichkeit muß nicht unbedingt mit Unehrlichkeit zu tun haben. Wenn ich zu jemand hölich bin, dann drücke ich meinen Respekt vor der Persönlickeit des anderen aus. Allerdings gibt auch es die unehrliche Höflichkeit. Ich habe lange im Handel gearbeitet und da ist es an der Tagesordnung, dass Höflichkeit praktiziert wird, die unehrlich ist. Grantige Kunden, die das Personal beleidigen muß man trotzdem scheinheilig freundlich begegnen, obwohl man lieber lospoltern möchte. Da gibt es sicher noch genug Beispiele, aber das fällt für mich in unehrliche Höflichkeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 20. Mär 2012, 20:46 
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Ich bin aus Höflichkeit ehrlich, manchmal aus Dummheit, aber dann aus Respekt, wie Muse meint...

Auf der Arbeit habe ich schon oft meine offene ehrliche Meinung gesagt, aber ich bin höflich geblieben, denn Höflichkeit beinhaltet Ehrlichkeit. Genauso, wie in Ehrlichkeit, Höflichkeit steckt...

Nur weil es jemanden kränkt, ist es nicht unhöflich. Unhöflich wäre es denjenigen lachend in eine Kreissäge laufen zu lassen. Gekonnt Feed-Back geben...

Ich sage, dass Ehrlichkeit dazu gehört. Ja. Auch Ehrlichkeit über sich selber, seiner Gefühle und Emotionen. Was man sich jetzt erhofft oder wünscht...

Man quatscht dann ne Menge, aber bisher habe ich niemanden danach gekränkt gesehen. Selbst bei der "Arge" mache ich es so und bisher habe ich nie/seltenst Komplikationen dort erlebt. Egal welche Ämter, eher sah man mich gerne...

Ich antworte gerne bei Nachfragen genauer, falls ich undeutlich bin, denn ich bin nicht mehr aufnahmefähig. Der Tag heute hat mich so geschafft, dass meine Konzentration ins NIemandsland wanderte. Nun ja. Es ärgert mich schon, dass ich jetzt nicht meine Gedanken so äußern kann, wie sie zu diesem Thema wirklich sind. Ich hoffe, es ist nicht schlimm, wenn ich mich ausruhe, sowie jetzt etwas länger für meine Texte benötige... ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 00:35 
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gern bin ich aus mir selbst heraus höflich...
doch tritt mir jemand zb auf meinen zehen herum, schrei ich gern auch mal laut und unhöflich: autsch...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 02:20 
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marsianer78 hat geschrieben:
gern bin ich aus mir selbst heraus höflich...
doch tritt mir jemand zb auf meinen zehen herum, schrei ich gern auch mal laut und unhöflich: autsch...


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hm - daran dachte ich eigentlich weniger ...
wenn mich jemand verletzt - egal jetzt in welcher form - halte ich es eh für eine pflicht denjenigen mitzuteilen wie es mir dabei ergeht beziehungsweise angemessen zu reagieren.......... milde ausgedrückt. dass ich dabei nicht seine person(welche ich nach wie vor respektiere) sondern lediglich seine handlung in frage stelle (bzw auch angreife) ist mir auch eine maxime.
mein anliegen war eher ein feedback gegenüber handlungen des anderen welche mich selber eher nicht betreffen.
so muss ich als pädagoge - welche funktion ich grade ausführe - oft stellungnahme gegenüber handlungen/produkte anderer beurteilen. diese sind häufig wirklich lobenswert welches ich dann auch gerne gebe. leider treffe ich auch oft auf nach meiner ansicht ziemlich mangelhaften handlungen/produkte. wie gehe ich aber damit um ? was soll ich tun wen mir jemand stolz seine arbeit präsentiert welche mir aber nach ersten gefühl/impuls eher völlig daneben erscheint :-( (zumindes ziemlich kritikwürdig)
soll ich denjenigen jetzt , um ihn zu ermutigen (zumindesr ist der versuch selber ja schon lobenswert) jetzt sagen wie toll ich dieses finde (wäre jetzt ein rational von mir begründeter pädagogischer manipulations eingriff) oder soll ich mein erstes gefühl offen sagen .... "ach herje - gefällt dir dies etwa?" und ihn erstmal verletzen -- welche handlung von mir würde nun den anderen in seiner person eher respektieren ?

ist jetzt etwas holprig ausgedrückt aber ich hoffe ihr versteht mein problem....

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 08:14 
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Zur ersten Situation: Ich war jung, gerade Führerschein gemacht und mit einem Kumpel, der auch erst vor Kurzem...
Beide auf nen Sandparkplatz und wilde Sau gespielt. Halten an und dann kommt ne Frau an mein Fenster: "Mögt ihr aufhören? Bisher ist Nichts passiert, aber bei den Steinen die ihr aufschleudert, könnt ihr Spaziergänger treffen und verletzen." "Oh, stimmt! Daran haben wir nun garnicht gedacht. Entschuldigen Sie vielmals..." In dem Moment sah ich von Hinten einen Schatten durch mein runtergekurbeltes Fenster greifen. Zwei Hände, begleitent mit den Worten: "Ich reiß dir den Kopf ab!" umschlossen meinen Hals und versuchten mich zu würgen. Total perplex sah ich diesen Mann, ein dicker Urlauber, dem die Hände gehörten, an. Die einzigen Worte, die mir einfielen und ich ihm seelenruhig sagte: "Sie tun mir körperliche Gewalt an, mögen Sie mich bitte loslassen?"

Zu dem, was du meinst Earl. Da habe ich öfters schon Bilder oder Bauten vorgestellt bekommen. "Hey Toby, wie findest du das?"
Ich sage meine ehrliche Meinung: In dem Fall, wo mein erster Impuls "negativ" ist und das Werk (umsetzbar auf Produkt) mich nicht anspricht, sowas in der Art wie: "Jo, mich selber spricht es nun nicht an, aber "das und das" hast du echt gut gemacht (z.B.: Pinselführung). Hier an den Stellen ist es unsauber/nicht gut geworden oder soll es so sein? Weiß ich ja nicht, was dein Gedanke dahinter ist. Wie gesagt, auch wenn ich "Anderes" mehr mag bzw. anspricht, ist deine Arbeit an sich in meinen Augen gut"

Falls die Arbeit an sich schlecht gemacht wurde: "Tut mir leid, aber das ist für mich an sich schlecht, aus "den und den" Gründen. Entweder würde ich selber "dies und Jenes" verbessern oder einen neuen Versuch wagen/ von Vorne beginnen. Habe ich selber schon oft genug gemacht/ machen müssen"

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 08:25 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 10:21 
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EarlGrey hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
gern bin ich aus mir selbst heraus höflich...
doch tritt mir jemand zb auf meinen zehen herum, schrei ich gern auch mal laut und unhöflich: autsch...


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hm - daran dachte ich eigentlich weniger ...
wenn mich jemand verletzt - egal jetzt in welcher form - halte ich es eh für eine pflicht denjenigen mitzuteilen wie es mir dabei ergeht beziehungsweise angemessen zu reagieren.......... milde ausgedrückt. dass ich dabei nicht seine person(welche ich nach wie vor respektiere) sondern lediglich seine handlung in frage stelle (bzw auch angreife) ist mir auch eine maxime.
mein anliegen war eher ein feedback gegenüber handlungen des anderen welche mich selber eher nicht betreffen.
so muss ich als pädagoge - welche funktion ich grade ausführe - oft stellungnahme gegenüber handlungen/produkte anderer beurteilen. diese sind häufig wirklich lobenswert welches ich dann auch gerne gebe. leider treffe ich auch oft auf nach meiner ansicht ziemlich mangelhaften handlungen/produkte. wie gehe ich aber damit um ? was soll ich tun wen mir jemand stolz seine arbeit präsentiert welche mir aber nach ersten gefühl/impuls eher völlig daneben erscheint :-( (zumindes ziemlich kritikwürdig)
soll ich denjenigen jetzt , um ihn zu ermutigen (zumindesr ist der versuch selber ja schon lobenswert) jetzt sagen wie toll ich dieses finde (wäre jetzt ein rational von mir begründeter pädagogischer manipulations eingriff) oder soll ich mein erstes gefühl offen sagen .... "ach herje - gefällt dir dies etwa?" und ihn erstmal verletzen -- welche handlung von mir würde nun den anderen in seiner person eher respektieren ?

ist jetzt etwas holprig ausgedrückt aber ich hoffe ihr versteht mein problem....



Ich versteh das sehr gut, denn ich stand oft vor dieser Frage, wenn mein noch kleiner Sohn mir etwas stolz von sich präsentierte, das mir nicht gefiel. Zunächst hab ich ihn immer gelobt, denn mir war ja klar, dass es altersgemäß war.
Heute sag ich ihm dann schon, was genau mir missfällt - Sauklaue zB. : big laughing :
Oder ich sag ihm, dass es nicht meins ist und ich es deshalb nicht gerecht beurteilen kann.

Je älter ich werde, desto mehr weiß ich übrigens auch Unhöflichkeit zu schätzen. Auch sie hat eine wichtige Funktion im Leben, nämlich dem Anderen unmissverständlich mitzuteilen, dass man seine Ruhe und Distanz möchte! smilies/blume0019.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 11:49 
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EarlGrey hat geschrieben:
marsianer78 hat geschrieben:
gern bin ich aus mir selbst heraus höflich...
doch tritt mir jemand zb auf meinen zehen herum, schrei ich gern auch mal laut und unhöflich: autsch...


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wenn mich jemand verletzt - egal jetzt in welcher form - halte ich es eh für eine pflicht denjenigen mitzuteilen wie es mir dabei ergeht beziehungsweise angemessen zu reagieren.......... milde ausgedrückt. dass ich dabei nicht seine person(welche ich nach wie vor respektiere) sondern lediglich seine handlung in frage stelle (bzw auch angreife) ist mir auch eine maxime.
mein anliegen war eher ein feedback gegenüber handlungen des anderen welche mich selber eher nicht betreffen.
so muss ich als pädagoge - welche funktion ich grade ausführe - oft stellungnahme gegenüber handlungen/produkte anderer beurteilen. diese sind häufig wirklich lobenswert welches ich dann auch gerne gebe. leider treffe ich auch oft auf nach meiner ansicht ziemlich mangelhaften handlungen/produkte. wie gehe ich aber damit um ? was soll ich tun wen mir jemand stolz seine arbeit präsentiert welche mir aber nach ersten gefühl/impuls eher völlig daneben erscheint :-( (zumindes ziemlich kritikwürdig)
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damit wollte ich ausdrücken, dass egal um welche situation es sich handelt, ich dementsprechend so reagiere, wie ich oben schildere(ausnahmen bestätigen die regeln)... :kichern:
das bedeutet auch, dass ich meinem schüler aus höflichkeit keinen vormachen würde, ich es jedoch höflich rüberbringen würde, wie ich es halt so tue, egal ob am arbeitsplatz, in der familie oder in foren...
:kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 13:07 
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Höflichkeit ist eine der Tugenden bei denen ich mir schwer tue zu unterscheiden, bin ich höflich weil ich den Anderen nicht verletzen will (z.B. wenn mir sein Handeln, sein Werk, was auch immer mißfällt), weil ich keine Lust auf eine Diskussion habe und abwürge, weil es mir Vorteile bringt...

Es gibt ein arabisches Sprichwort, das geht, sinngemäß so:

Du kannst dem anderen die Wahrheit wie ein nasses Handtuch um den Kopf schlagen, du kannst sie ihm aber auch wie einen Mantel hinhalten, damit er hineinschlüpfen kann

Ich habs eher mit der Mantel-Haltung, es passiert mir gelegentlich, dass ich das nasse Handtuch auspacke.
Und das wird oft als unhöflich eingestuft, dabei ist es nur ehrlich.

Wenn ich höflich bin, ist das Respekt? Ich bin mir da garnicht sooo sicher

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lirana

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"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag," meinte Charlie Chaplin,
ich meine: jedem Tag ohne ein Lachen, das von Herzen kommt, dem fehlt etwas.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 13:44 
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lirana hat geschrieben:
Höflichkeit ist eine der Tugenden bei denen ich mir schwer tue zu unterscheiden, bin ich höflich weil ich den Anderen nicht verletzen will (z.B. wenn mir sein Handeln, sein Werk, was auch immer mißfällt), weil ich keine Lust auf eine Diskussion habe und abwürge, weil es mir Vorteile bringt...

Es gibt ein arabisches Sprichwort, das geht, sinngemäß so:

Du kannst dem anderen die Wahrheit wie ein nasses Handtuch um den Kopf schlagen, du kannst sie ihm aber auch wie einen Mantel hinhalten, damit er hineinschlüpfen kann

Ich habs eher mit der Mantel-Haltung, es passiert mir gelegentlich, dass ich das nasse Handtuch auspacke.
Und das wird oft als unhöflich eingestuft, dabei ist es nur ehrlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 14:20 
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lirana hat geschrieben:
Wenn ich höflich bin, ist das Respekt? Ich bin mir da garnicht sooo sicher


ja - gute frage - alle benutzen ja den höflichkeitsbegriff - was aber bedeutet der genau ...

wiki:
Zitat:
Die Höflichkeit ist eine Tugend, deren Folge eine rücksichtsvolle Verhaltensweise ist, die den Respekt vor dem Gegenüber zum Ausdruck bringen soll. Ihr Gegenteil ist die Grobheit.

Sozial gehört sie zu den Sitten, soziologisch zu den sozialen Normen. Das Wort hat sich aus dem Begriff „höfisch“ entwickelt, das die Lebensart am frühneuzeitlichen Hof bezeichnete.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Allgemeines
2 Beispiele
3 Moralphilosophische Definitionen und Empfehlungen
4 Höflichkeit in verschiedenen Kulturen
4.1 Judentum
5 Siehe auch
6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise
Allgemeines [Bearbeiten]

Im Gegensatz zur Freundlichkeit, mit der man vertraute Menschen behandelt, ist die Höflichkeit stark durch gesellschaftliche Normen und Umgangsformen geprägt und drückt sich oft durch respektvolle Distanz aus. Je nach Kultur und Epoche finden sich sehr unterschiedliche Ausprägungen dessen, was als höflich gilt. Allgemein gültige Höflichkeitsregeln, die für alle Kulturen gelten, lassen sich daher nicht finden. Eine gerade nicht distanziert-kühle Höflichkeit wird auch als „Herzenshöflichkeit“ bezeichnet (vgl. das Taktgefühl).

Historisch entwickelte sich die Höflichkeit im Prozess der Zivilisation (Norbert Elias) im spätmittelalterlichen Übergang zur Neuzeit, zuerst bei Hofe, wo die Rohheit und Gewalttätigkeit des Feudaladels zur höfischen Courtoisie des Hofadels gebändigt wurde.

Beispiele [Bearbeiten]

Einige wenige Beispiele von Höflichkeitsnormen, die zumindest in den meisten westlichen Gesellschaften allgemein gängig sind:

Man bringt andere nicht in Verlegenheit oder peinliche Situationen; dazu gehört auch Zurückhaltung beim Ansprechen womöglich heikler Themen. (Drastisches Sprichwort: Im Haus des Gehenkten spricht man nicht vom Strick.) So hält man sich auch mit kritischen Meinungsäußerungen gegenüber anwesenden oder sogar abwesenden Personen zurück (unhöflich ist es zum Beispiel auch, ein Gespräch schnell auf den Klatsch hinzusteuern).
Man dankt einem anderen für etwas, weicht aber einem Dank taktvoll aus.
Man begrüßt und verabschiedet sich von anderen (siehe Gruß). Nichterwiderung eines Grußes wird als grobe Unhöflichkeit empfunden.
Man klopft an einer Tür an, bevor man eintritt oder macht zurückhaltend auf die eigene Gegenwart aufmerksam (klassisch: Man hüstelt.).
Man bevorzugt in alltäglichen Situationen ältere Menschen und Frauen gegenüber rüstigeren Personen oder Männern (einen Sitz anbieten, Erfrischungen reichen, persönliche Begrüßung mehrerer).
Man drückt sich sprachlich in distanzierter und respektvoller Weise aus und wählt ohne Not keine rüden Wörter. (Einige Sprachen unterscheiden in der 2. Person zwischen Höflichkeitsform („Sie“) und allgemeiner Form („Du“) bzw. eines vertraulichen Sprachgebrauchs wie das Duzen.)
Moralphilosophische Definitionen und Empfehlungen [Bearbeiten]

Der Moralphilosoph Friedrich Paulsen gab folgende klare und prägnante Definitionen und Empfehlungen:

Höflichkeit als Beachtung des jeweiligen Verkehrszeremoniells:
Sei höflich, d.h. gewöhne dich daran, das Verkehrszeremoniell zu beachten, das die Gesellschaft, d.h. hier die Gesamtheit derer, die durch geselligen Verkehr miteinander verbunden sind, wie jede Organisation hervorbringt. Durch das Verkehrszeremoniell wird allgemein verbindlich vorgeschrieben, wie der einzelne sich im geselligen Verkehr benehmen soll, wann und wie er

zu reden und zu schweigen,
zu nehmen und zu geben,
Besuche zu machen und zu empfangen,
zu essen und zu trinken,
sich zu kleiden und zu verbeugen,
Briefe zu schreiben und
Anreden zu machen habe.
Es ist die Aufgabe des Verkehrszeremoniells, den Störungen vorzubeugen, die im geselligen Verkehr durch Ungeschick und disziplinlose Selbstsucht hervorgerufen würden.

Anstand:
Wahre den Anstand, d.h. verletze niemand. Der Anstand gebietet, zu vermeiden, was dem anderen abstoßend, widerwärtig, ekelhaft sein könnte.

Höflichkeit im engeren Sinne (humanitas):
Erstrebe Höflichkeit im engeren Sinne (humanitas). Der Höfliche kommt dem Fremden mit Zeichen von Achtung und Wohlwollen entgegen und erklärt damit, dass er mit ihm auf einen friedlichen und freundlichen Verkehr einzugehen bereit sei.

Rücksichtslosigkeit und ihre Unterarten:
Meide Rücksichtslosigkeit, das Gegenteil der Höflichkeit. Sie zeigt sich entweder in

Rohheit oder Ungeschliffenheit, in Mangel an Erziehung oder in der Naturanlage begründet;
Grobheit, d. h. absichtlicher Vernachlässigung der Höflichkeitspflichten.
Höflichkeit in verschiedenen Kulturen [Bearbeiten]

Judentum [Bearbeiten]
Eine zentrale Rolle spielen Höflichkeit und gute Umgangsformen (hebr. Derech Eretz, דרך ארץ) in der jüdischen Kultur. Die jüdische Religion gebietet es dem Gläubigen, Gott zu ehren, indem er auf die Gefühle anderer Rücksicht nimmt und sensibel dafür ist. Zu den sozialen Feinheiten, zu denen der Einzelne angehalten ist, zählt insbesondere, dass er Menschen, die er kennt, grüßt, dass er sie zu sich nach Hause einlädt (Hachnasat orchim), und dass er über andere – Abwesende eingeschlossen – respektvoll spricht. Höflichkeit und gute Umgangsformen gelten als essenzielles Element einer stabilen und gesunden Gemeinschaft.[1]

Siehe auch [Bearbeiten]

Anstandsbesuch, Netiquette
Adolph Freiherr Knigge
sozial
Brauch


eigentlich ist es nur ein höfisches protokoll welches genau vorschreibt wer sich vor wem und wie verbeugen muss ....... (vergl. auch konversation)

später wurde es vom bürgertum welches sich vom ordinären volk absetzen wollten übernommen .....

heute ist es ein verhaltenscodex wie "vornehme" menschen miteinander umgehen sollten um eben nicht ordinär zu wirken .....
der gedanke des wohlwollens/respekt anderen gegenüber ist hier eigentklich kaum berücksichtigt und eher ein nebenprodukt... in erster linie geht es darum vornehm(eben höf(lich)isch) zu erscheinen ..

jessus in seiner berpredig würde hierzu sicherlich sagen: ihr sollt nicht höflich tun sondern höfliche(eben freundlich)denken....

wenn ich mich heute umblicke in der gesellschaft wie sich menschen verhalten so vermute ich das hier meist die gedanken und die handlung weit auseinanderklaffen....
die tugend der ehrlichkeit völlig zugeschüttet ..

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 21. Mär 2012, 16:17 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
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Als die vier klassischen Grundtugenden (seit dem Mittelalter: Kardinaltugenden) gelten Klugheit oder Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.

Ich versuche erst mal Klugheit zu beleuchten.

Klugheit kann in zwei Richtungen gehen, in einem Fall mit der Absicht,
in ethischer Hinsicht das Gute, Zuträgliche und Angemessene zu erreichen.
Auf der anderen Seite kann sie sich in Schlauheit, Gerissenheit, Tücke und Verschlagenheit zeigen,
welche den praktischen Nutzen oder einen persönlichen Vorteil zum Ziel hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 27. Sep 2012, 10:50 
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Muse hat geschrieben:
Als die vier klassischen Grundtugenden (seit dem Mittelalter: Kardinaltugenden) gelten Klugheit oder Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.

Ich versuche erst mal Klugheit zu beleuchten.

Klugheit kann in zwei Richtungen gehen, in einem Fall mit der Absicht,
in ethischer Hinsicht das Gute, Zuträgliche und Angemessene zu erreichen.
Auf der anderen Seite kann sie sich in Schlauheit, Gerissenheit, Tücke und Verschlagenheit zeigen,
welche den praktischen Nutzen oder einen persönlichen Vorteil zum Ziel hat.


Erwähnst du Gerissenheit,Heimtücke oder auch Hinterlist,möchte
da noch das Wort..Berechnung..einfügen...um eben den persönlichen
Nutzen für sich selbst,um ein bestimmtes Ziel zu erreichen,daraus
zieht...
doch reicht Klugheit oft in diesem Fall nicht,zeigen sich solche
Eigenschaften,mit ganz normalen niedrigen Werten..gibts ein
Sprichwort..
Klugheit schützt vor Torheit nicht...Klugheit,gewitzt,mit allen
Wassern gewaschen..

Sich dessen stets bewusst..ich bin ja so klug..übersteigendes Ego..
sich ständig messend,mit anderen...

muss nicht,kann....

eben nur,was mir dazu noch anfällt.

vielen Dank muse,anregendes Thema smilies/danke.gif :sonnepak1:


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Muse hat geschrieben:
Als die vier klassischen Grundtugenden (seit dem Mittelalter: Kardinaltugenden) gelten Klugheit oder Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.

Ich versuche erst mal Klugheit zu beleuchten.

Klugheit kann in zwei Richtungen gehen, in einem Fall mit der Absicht,
in ethischer Hinsicht das Gute, Zuträgliche und Angemessene zu erreichen.
Auf der anderen Seite kann sie sich in Schlauheit, Gerissenheit, Tücke und Verschlagenheit zeigen,
welche den praktischen Nutzen oder einen persönlichen Vorteil zum Ziel hat.


Erwähnst du Gerissenheit,Heimtücke oder auch Hinterlist,möchte
da noch das Wort..Berechnung..einfügen...um eben den persönlichen
Nutzen für sich selbst,um ein bestimmtes Ziel zu erreichen,daraus
zieht...
doch reicht Klugheit oft in diesem Fall nicht,zeigen sich solche
Eigenschaften,mit ganz normalen niedrigen Werten..gibts ein
Sprichwort..
Klugheit schützt vor Torheit nicht...Klugheit,gewitzt,mit allen
Wassern gewaschen..

Sich dessen stets bewusst..ich bin ja so klug..übersteigendes Ego..
sich ständig messend,mit anderen...

muss nicht,kann....

eben nur,was mir dazu noch anfällt.

vielen Dank muse,anregendes Thema smilies/danke.gif :sonnepak1:


Da steht Klugheit oder Weisheit...das..oder..hab ich jetzt erst
gesehen,ich dachte,jedes steht einzeln..

dazu möcht ich sagen
Weisheit an sich beinhaltet,alle aufgezählte Tugenden in sich..es ist
für mich Vollkommenheit,denn ein sehr weiser Mensch,ist einen
sehr langen Weg gegangen,um auch wirklich als Weise zu gelten..
Klugheit wird dann zur Bescheidenheit,nie würde ein weiser Mensch
seine Klugheit gegen andere einsetzen..
Es ist der Weg.das Ziel,der Selbstmeisterung...gibts da auch sehr
berühmte Namen..holt man sich von einem weisen Menschen einen
Rat...der ist niemals ab oder aufwertend..es ist für mich die
Sprache des reinen Herzens,des reinen Geistes....mit sich und
seiner Seele im Reinen...
was man nur anmerken könnte,gibts so manche berühmte,weise
Menschen,die am Ende dem Wahnsinn verfallen sind..
doch mehr,Liebe,Reinheit,Güte,Gerechtigkeit,Demut usw.
kann man eigentlich nicht finden,als in einem Weisen....
Würde er auch nie,die oben aufgezählten Eigenschaften in
Verbindung,mit ..nur Klugheit...gegen andere einsetzen und
Ethik ist eh das Höchste und das in alle Richtungen..

Um nur einige zu nennen,,Konfuzius,White Eeagle,für mich persönlich
bedeutet er,die Weisheit in sich,von ihm durfte ich viel lernen..
Jesus natürlich...Buddha..Hilarion..Dalia Lama,der lebt ja noch..
usw. smilies/blume0012.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012, 10:22 
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Ich versuche es jetzt mal mit Gerechtigkeit,
was ich als schwierig betrachte, denn sehr oft wird Gerechtigkeit mit Gleichheit verwechselt.
Gerechtigkeit versteh ich unter Abdeckung der individuellen Bedürfnisse der Menschen in jeder Hinsicht.
Unsere Gesetze, die für Gerechtigkeit sorgen sollen, entspringen dem rationalem und logischem Denken und die die tieferen Zusammenhänge von Geist und Seele völlig außer Acht lassen..


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012, 12:42 
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Muse hat geschrieben:
Als die vier klassischen Grundtugenden (seit dem Mittelalter: Kardinaltugenden) gelten Klugheit oder Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.

Ich versuche erst mal Klugheit zu beleuchten.

Klugheit kann in zwei Richtungen gehen, in einem Fall mit der Absicht,
in ethischer Hinsicht das Gute, Zuträgliche und Angemessene zu erreichen.
Auf der anderen Seite kann sie sich in Schlauheit, Gerissenheit, Tücke und Verschlagenheit zeigen,
welche den praktischen Nutzen oder einen persönlichen Vorteil zum Ziel hat.


da fällt mir direkt der spruch ein: du magst alle tugenden haben, doch hast du die liebe nicht, dann hast du nichts...
ich denke, dass es damit zusammen hängt, für welche richtung ich mich enscheide, die egomane oder die nächstenliebende...

ja, danke für das gute thema, liebe muse...
smilies/herzen-smilies-018102.gif include/Engel/smilie_engel_081.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012, 13:03 
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Muse hat geschrieben:
Ich versuche es jetzt mal mit Gerechtigkeit,
was ich als schwierig betrachte, denn sehr oft wird Gerechtigkeit mit Gleichheit verwechselt.
Gerechtigkeit versteh ich unter Abdeckung der individuellen Bedürfnisse der Menschen in jeder Hinsicht.
Unsere Gesetze, die für Gerechtigkeit sorgen sollen, entspringen dem rationalem und logischem Denken und die die tieferen Zusammenhänge von Geist und Seele völlig außer Acht lassen..


ja, durch die abtrennung der wirklichen liebe im geist und im herzen, wird über die zusammenhänge hinweg gesehen, so denk ich...
wäre die wahre liebe in ihren herzen, wären selbst politiker und die ganze obrigkeit, nicht in der lage das volk so zu versklaven...
dann gäbe es keine obrigkeit und ein volk, unterteilt in zensierte klassen und gesetze wären da auch nicht mal nötig, denn wer will schon morden, lügen und betrügen, wenn er den nächsten genauso liebt, wie sich selchst ?
smilies/danke.gif smiley_emoticons.gif :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012, 13:28 
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da fällt mir grad was aktuelles ein, wo ich mich ständig frage, ob die erde ein riesen kindergarten ist oder was...?
was wird im bezug auf gerechtigkeit da verstanden oder nicht verstanden ?
ein verbot der beschneidung, verbietet es denen, die es für sich selbst wollen...
eine beschneidungspflicht zwingt diejenigen dazu, die es für sich selbst nicht wollen...die wirkliche liebe aber zwingt und verbietet nicht...sie liebt bedingungslos und ohne zu versklaven, denn sie ist und sie ist wahrhaftig liebend...
gerecht wäre da also nichts anderes, als die entscheidung jedem selbst zu überlassen, was er mit sich und seinem körper macht...
aber über babys und kleinkinder, die niemand fragt und frauen und männer, die es nicht wollen, einfach zu entscheiden, stinkt mir ganz stark nach vergewaltigung mit stärkster körperverletzung und keines falls irgend eine form von gerechtigkeit...

-so nur ich-


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtige Tugenden in ihrer Widersprüchlichkeit
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012, 14:04 
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ne nicht nur du marsi , auch ich so. smilies/smilie_love_031.gif

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