Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 8. Mär 2012, 22:23 
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"Handle stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."

Den KI von Kant hab ich mir als Jugendliche mal abgeschrieben und ihn an die Wand neben meinem Bett gehängt, erst nach einigen Jahren entfernte ich ihn wieder, weil dann was Anderes dran war.

Damals habe ich noch geglaubt, dass alle Menschen innerlich gleich seien - so wie ich halt - woher sollte ich auch wissen, dass dem nicht so ist?
Es hatte mir niemand gesagt, ich musste es im Lauf der Jahre selbst herausfinden...

Mir kommt es vor, als wäre es Kant ähnlich gegangen - sonst hätte er es so nicht formulieren können. Ich hab seine Werke nicht gelesen - hatte es mal versucht, aber hab wohl das Falsche erwischt. Jedenfalls bestanden die ersten Seiten aus wenigen immensen Schachtelsätzen, das empfand ich als echte Zumutung und hab es dann gelassen. :D

Heute weiß ich, dass jeder Mensch seine eigenen Maximen hat - abhängig von seinen Anlagen, seinen persönlichen Zielen und seiner Geschichte.
Und diese können - und werden sich wohl auch oft - im Laufe seines Lebens immer wieder mal ändern.

Ich selber hab einen ausgesprochenen Hang zu Leitsprüchen - obwohl es auch schon mal ein Gedicht war. Er muss zu meiner jeweiligen Lebensphase passen und wenn die Phase abgeschlossen ist, brauche ich einen neuen.
Allerdings ist es inzwischen so, dass es für mich immer schwieriger wird, ihn zu finden - die Arbeit besteht darin, ihn zu finden oder selbst zu formulieren. Und wenn ich ihn endlich hab, ist er praktisch schon wieder überholt!

Klingt das verrückt?
Ich bin halt vom Typ ewiger Sucher und wenn ich gefunden hab, werde ich unzufrieden und muss eine neue Suche beginnen, weil mich das Suchen mehr befriedigt, als das Finden! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 08:52 
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Hm, mir scheint, ich hab etwas am Thema vorbeigeredet, gestern! : schmoll : : big laughing :

Bin noch am Suchen nach einem praktischen Beispiel für eine Maxime.
Mir fällt momentan nur sowas ein wie zB die Maxime eines Diebs: Lass dich nicht erwischen! Oder: Lass dir nichts anmerken. :shock:

Das taugt aber nicht so richtig.... confused.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 09:56 
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"Handle stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."
Nun ich verstehe diesen Satz so, dass Kant gemeint hat, dass die Maxime des Willens angelehnt an die goldene Regel, so sein sollte, dass man anderen nicht wissentlich schadet durch die Handlungen des eigenen Willens. Also im Rahmen einer für alle annehmbaren Weise und trotzdem sich selbst treu bleibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 10:04 
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Muse hat geschrieben:
"Handle stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."
Nun ich verstehe diesen Satz so, dass Kant gemeint hat, dass die Maxime des Willens angelehnt an die goldene Regel, so sein sollte, dass man anderen nicht wissentlich schadet durch die Handlungen des eigenen Willens. Also im Rahmen einer für alle annehmbaren Weise und trotzdem sich selbst treu bleibt.



Ja, so habe ich es auch verstanden! :)

Aber ich halte es für eine Illusion zu glauben, dass es eine Handlungsweise gibt, die für ALLE annehmbar ist. Vielleicht für die Meisten....?
Jedenfalls hab ich selber die Erfahrung gemacht, dass auch Gutgemeintes ganz anders beim Andern ankommen kann, als beabsichtigt. Während meiner Ehe zB. Wobei das durchaus gegenseitig war - auch mein Mann wollte mir Gutes tun, lag aber damit meist völlig daneben! smilies/smilie_wut_037.gif : big laughing : include/Engel/smilie_engel_081.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 10:25 
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Solange der Mensch fähig ist nur über die einfachen Sinne wahrzunehmen, wird das auch nicht anders möglich sein. Erst wenn wir Menschen auch die Gefühle des anderen zu spüren, wenn wir Worte oder Taten setzten, kann es zu einem besseren Verständnis und somit zu einem Miteinander kommen.
Aber das ist Wunschdenken von mir und reine Utopie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 10:27 
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Muse hat geschrieben:
Solange der Mensch fähig ist nur über die einfachen Sinne wahrzunehmen, wird das auch nicht anders möglich sein. Erst wenn wir Menschen auch die Gefühle des anderen zu spüren, wenn wir Worte oder Taten setzten, kann es zu einem besseren Verständnis und somit zu einem Miteinander kommen.
Aber das ist Wunschdenken von mir und reine Utopie.



Ja, aber dann braucht man gar keine Maxime mehr - denn man würde spüren, dass man sich selbst schadet, wenn man den Anderen verletzt - man würde es ja immer mit-fühlen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 10:50 
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Nun das ist nicht gesagt, denn es kann auch da Menschen geben, die das bewußt ausnützen und sich an den Gefühlen des anderen weiden. Eine innere Moral ist auch da nötig. Ich denke mir halt, dass es für die Mehrheit, die eben moralisch sein will, einfacher wäre die Worte und Taten so zu setzen, dass der Andere nicht verletzt wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 12:55 
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Federvieh hat geschrieben:
"Handle stets so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte."


Heute weiß ich, dass jeder Mensch seine eigenen Maximen hat - abhängig von seinen Anlagen, seinen persönlichen Zielen und seiner Geschichte.
Und diese können - und werden sich wohl auch oft - im Laufe seines Lebens immer wieder mal ändern.

Klingt das verrückt?

ver-rückt, in form von verrücken: vielleicht...und das finde ich auch gut so... smilies/herzen-smilies-018102.gif

Ich bin halt vom Typ ewiger Sucher und wenn ich gefunden hab, werde ich unzufrieden und muss eine neue Suche beginnen, weil mich das Suchen mehr befriedigt, als das Finden! :D


ja, wie gesagt...auch du darfst so sein, wie du bist...

mein lieblingsspruch unter anderen ist: jedem das seine...und mir das meine...
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Bist du in einem Tempel oder ist ein Tempel in dir ?
Und wenn... ist es ein Tempel oder ein Basar ?
Und... ist Dein Tempel im Garten oder Dein Garten im Tempel ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 13:05 
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Muse hat geschrieben:
Nun das ist nicht gesagt, denn es kann auch da Menschen geben, die das bewußt ausnützen und sich an den Gefühlen des anderen weiden. Eine innere Moral ist auch da nötig. Ich denke mir halt, dass es für die Mehrheit, die eben moralisch sein will, einfacher wäre die Worte und Taten so zu setzen, dass der Andere nicht verletzt wird.


ja, danke muse...genau das, versuche ich stets zu verdeutlichen...
leider ist es mir schon passiert, dass sich jemand durch mich verletzt fühlte und ich es erst nicht merkte, da ich absolut nicht verletzend sein will, da hier auf der erde schon genug verletzt wird...
und nur in einem guten austausch ist es möglich, gemeinsam die übrig gebliebenen trümmer von babel zu beseitigen, denn im grunde, befindet sich alles in uns...auch der turm von babel...
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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 13:48 
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marsianer78 hat geschrieben:
Muse hat geschrieben:
Nun das ist nicht gesagt, denn es kann auch da Menschen geben, die das bewußt ausnützen und sich an den Gefühlen des anderen weiden. Eine innere Moral ist auch da nötig. Ich denke mir halt, dass es für die Mehrheit, die eben moralisch sein will, einfacher wäre die Worte und Taten so zu setzen, dass der Andere nicht verletzt wird.


ja, danke muse...genau das, versuche ich stets zu verdeutlichen...
leider ist es mir schon passiert, dass sich jemand durch mich verletzt fühlte und ich es erst nicht merkte, da ich absolut nicht verletzend sein will, da hier auf der erde schon genug verletzt wird...
und nur in einem guten austausch ist es möglich, gemeinsam die übrig gebliebenen trümmer von babel zu beseitigen, denn im grunde, befindet sich alles in uns...auch der turm von babel...
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Genau das ist es was abhanden gekommen ist durch den " Turm zu Babel" das Fühlen, wie ist angekommen, was ich sagte. Das aneinander vorbei reden wäre zu vermeiden, wenn erfühlt wird was der andere meint, denn nicht immer findet man die richtigen Worte zu seinen Gefühlen und die des anderen. Dann kommt es zu Verletzungen, die eigentlich nicht notwendig sind und die zu einen für beiden schmerzhaften Bruch führen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 16:34 
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wie könnten denn so im einzelnen zb "maxime des willens" aussehen ... wie würden die antimaxime dazu lauten und wo gäbe es crashpunkte mit denen anderer .. ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 17:01 
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EarlGrey hat geschrieben:
wie könnten denn so im einzelnen zb "maxime des willens" aussehen ... wie würden die antimaxime dazu lauten und wo gäbe es crashpunkte mit denen anderer .. ?



Das überlege ich mir auch schon die ganze Zeit!

Wenn ich das auseinandernehme, dann ist da ein Wille und ein Leitspruch dazu. Also zB: Wenn du was willst, setz deine Ellenbogen ein!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 21:03 
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"Antimaxime"?

Eher in dem Bereich: Hauptsache alle Anderen haben nen Nachteil aus meinem Handeln und am Besten, wenn ich selber nen Vorteil darauß am Ende habe...

In meinen Augen sollte es nicht "statisch" gesehen werden, dass eine Aktion IMMER als Maxime angesehen werden könnte. Das ist nicht möglich. Es wird ja keine Handlung vorgeschrieben und danach als "fest gemacht" aufgefordert, sondern, dass diese in den jeweiligen Situationen als "Maxime" betrachtet werden KÖNNTEN.

In meinen Augen so, dass jederzeit neu entschieden werden müsste, nach Wahrscheinlichkeit und Erfahrung, dass aus der Handlung (Affekt vllt sogar o.O) keine Nachteile für niemanden entstehen und am Besten (finde ich) keine Vorteile für einen selber. Nur für Andere...

Wieso ich das so sehe? Ich habe lieber bei einer Gemeinschaft alle Leute hinter mir stehen, wie ich auch jeweils hinter den Leuten stehe, da ich auf deren Vorteil bedacht bin (Ohne verursachten Nachteil, dann lieber auf den Vorteil verzichten), anstatt, dass jeder für sich selber "kämpft"...

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Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 21:27 
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Toby hat geschrieben:
"Antimaxime"?

Eher in dem Bereich: Hauptsache alle Anderen haben nen Nachteil aus meinem Handeln und am Besten, wenn ich selber nen Vorteil darauß am Ende habe...

In meinen Augen sollte es nicht "statisch" gesehen werden, dass eine Aktion IMMER als Maxime angesehen werden könnte. Das ist nicht möglich. Es wird ja keine Handlung vorgeschrieben und danach als "fest gemacht" aufgefordert, sondern, dass diese in den jeweiligen Situationen als "Maxime" betrachtet werden KÖNNTEN.

In meinen Augen so, dass jederzeit neu entschieden werden müsste, nach Wahrscheinlichkeit und Erfahrung, dass aus der Handlung (Affekt vllt sogar o.O) keine Nachteile für niemanden entstehen und am Besten (finde ich) keine Vorteile für einen selber. Nur für Andere...

Wieso ich das so sehe? Ich habe lieber bei einer Gemeinschaft alle Leute hinter mir stehen, wie ich auch jeweils hinter den Leuten stehe, da ich auf deren Vorteil bedacht bin (Ohne verursachten Nachteil, dann lieber auf den Vorteil verzichten), anstatt, dass jeder für sich selber "kämpft"...



Na ja - es ist ja an sich auch ein Vorteil, wenn Leute hinter einem stehen! smilies/blume0019.gif

Ich finde, es ist ok, wenn 's ausgewogen ist und jeder etwas davon hat. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 21:52 
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Ja, am Besten, wenn jeder was davon hat :) Meine Entscheidungsreihenfolge wäre:

1. Niemand hat nen Nachteil
2. möglichst alle haben einen Vorteil
3. Bei ungleicher Aufteilung des Vorteils und darauf folgende Missgunst, Verzicht auf diesen Vorteil, da es zum Nachteil wird...
4. Ich stehe ganz hinten an, tue mir aber auch mal was Gutes bzw. organisiere so, dass ich auch was vom Kuchen abbekomme...
5. Ich frage auch mal nach einem Gefallen aufbauend auf obere Punkte

Oft Utopie, aber sehr oft kann ich dies auch so umsetzen :) Mal kurz spontan abgetippt... ^^ Nur spontan zeige ich mein wahres Selbst, denn sobald ich anfange über meine Worte nachzudenken, desto weniger zeige ich mich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 21:56 
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Ich war auch immer hinten angestanden - aber jetzt hab ich das satt!
Gibt nämlich Leute - sogar in meiner nächsten Verwandtschaft - die das gnadenlos ausnützen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 22:01 
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Federvieh hat geschrieben:
Ich war auch immer hinten angestanden - aber jetzt hab ich das satt!
Gibt nämlich Leute - sogar in meiner nächsten Verwandtschaft - die das gnadenlos ausnützen!


Das ist ein Nachteil ;) Für dich. Heißt: Das ganze Vorhaben fällt zusammen :D

Ich habe schon als Kind gelernt: Wenn ich was kriege sind irgendwo Bedingungen dran geknüpft. Wenn ich gebe, dann fordere ich Nichts und im Endeffekt fühlte ich mich besser... :) So ist es geblieben...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 22:14 
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Toby hat geschrieben:
Federvieh hat geschrieben:
Ich war auch immer hinten angestanden - aber jetzt hab ich das satt!
Gibt nämlich Leute - sogar in meiner nächsten Verwandtschaft - die das gnadenlos ausnützen!


Das ist ein Nachteil ;) Für dich. Heißt: Das ganze Vorhaben fällt zusammen :D

Ich habe schon als Kind gelernt: Wenn ich was kriege sind irgendwo Bedingungen dran geknüpft. Wenn ich gebe, dann fordere ich Nichts und im Endeffekt fühlte ich mich besser... :) So ist es geblieben...



Nun ja - manchmal ändern sich auch Lebensumstände und da bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mitzuändern!

Im Übrigen geht es in meinem Fall nicht um Geschenke sondern um Rechte!


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 22:29 
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Toby hat geschrieben:
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Ich war auch immer hinten angestanden - aber jetzt hab ich das satt!
Gibt nämlich Leute - sogar in meiner nächsten Verwandtschaft - die das gnadenlos ausnützen!


Das ist ein Nachteil ;) Für dich. Heißt: Das ganze Vorhaben fällt zusammen :D

Ich habe schon als Kind gelernt: Wenn ich was kriege sind irgendwo Bedingungen dran geknüpft. Wenn ich gebe, dann fordere ich Nichts und im Endeffekt fühlte ich mich besser... :) So ist es geblieben...



Nun ja - manchmal ändern sich auch Lebensumstände und da bleibt einem nichts anderes übrig, als sich mitzuändern!

Im Übrigen geht es in meinem Fall nicht um Geschenke sondern um Rechte!


:D So habe ich es nicht gemeint: NUr eine Versinnbildlichung von "Hinten an stellen". Ich gebe grundsätzlich sehr gerne und fühle mich dann gut, da ich so viel zurückkriege OHNE was zu fordern oder zu erwarten. Oder ich verzichte, wenn ich nebenbei sehe, dass daraus ein trauriges Gesicht resultiert...

Ausnutzen bzw. ausgenutzt werden ist wie gesagt ein Nachteil. Bin ich bereit diesen einzugehen (Letzten Bonscher weggeben oder Zigarette oder doch den Fahrzeugbrief meines Polos, meiner "Anne Tanke"). Da kann ich aber nur für mich urteilen und nicht auf Andere übertragen...

Jedoch was hat es mit "Rechten" zu tun? Weil es heißt: Das Handeln kann als Gesetz niedergelegt werden? Dies bedeutet doch "nur", behaupte ich, dass es für JEDEN fest stehen KÖNNTE. Aber menschliches Verhalten ist nicht festlegbar. Vllt einziges Recht: Wie EarlGrey in seiner Signatur hat: "Tu was du willst". Nun stellt sich die FRage: Übernimmst du die Verantwortung für dein Handeln? Worauf baust du deine Entscheidungen auf, dass du so handelst, wie du handelst?

Ich gebe zu, der Satz ist etwas schwammig gehalten, aber doch wird er in meinen Augen, zu wörtlich genommen und nicht anwendbar aufs Leben. Das Leben kann man nicht in "Rechte", "Pflichten" und "Gesetze" einteilen, aber man kann eine einzelne Tat so beurteilen. Mehr nicht. Nur beurteilen...

Oder sehe ich es so enorm falsch? :dfbgirlierosabrille:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 22:46 
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Toby hat geschrieben:

:D So habe ich es nicht gemeint: NUr eine Versinnbildlichung von "Hinten an stellen". Ich gebe grundsätzlich sehr gerne und fühle mich dann gut, da ich so viel zurückkriege OHNE was zu fordern oder zu erwarten. Oder ich verzichte, wenn ich nebenbei sehe, dass daraus ein trauriges Gesicht resultiert...

Ausnutzen bzw. ausgenutzt werden ist wie gesagt ein Nachteil. Bin ich bereit diesen einzugehen (Letzten Bonscher weggeben oder Zigarette oder doch den Fahrzeugbrief meines Polos, meiner "Anne Tanke"). Da kann ich aber nur für mich urteilen und nicht auf Andere übertragen...

Jedoch was hat es mit "Rechten" zu tun? Weil es heißt: Das Handeln kann als Gesetz niedergelegt werden? Dies bedeutet doch "nur", behaupte ich, dass es für JEDEN fest stehen KÖNNTE. Aber menschliches Verhalten ist nicht festlegbar. Vllt einziges Recht: Wie EarlGrey in seiner Signatur hat: "Tu was du willst". Nun stellt sich die FRage: Übernimmst du die Verantwortung für dein Handeln? Worauf baust du deine Entscheidungen auf, dass du so handelst, wie du handelst?

Ich gebe zu, der Satz ist etwas schwammig gehalten, aber doch wird er in meinen Augen, zu wörtlich genommen und nicht anwendbar aufs Leben. Das Leben kann man nicht in "Rechte", "Pflichten" und "Gesetze" einteilen, aber man kann eine einzelne Tat so beurteilen. Mehr nicht. Nur beurteilen...

Oder sehe ich es so enorm falsch? :dfbgirlierosabrille:




Ich weiß nicht, ob man etwas falsch sehen kann..
Man sieht es, wie man es sieht.
Das, was du hier darlegst, kommt mir alles sehr bekannt vor! Genauso hab ich es früher auch gesehen! Und ich bin auch tatsächlich lange Zeit gut damit gefahren.
Aber es gibt einen Punkt im Leben, an dem sich alles ändert, zumindest für eine Frau. Wenn ein Kind kommt!
Dann bist du plötzlich nicht mehr nur für dich alleine verantwortlich.
Alleine bin ich immer irgendwie durchgekommen - aber seit ich meinen Sohn hab, ist mir Sicherheit wichtig geworden.
Aber nicht nur für ihn, auch für mich. Möchte in meinem Alter nicht unter einer Brücke schlafen müssen. Früher hab ich mir das nicht vorstellen können - aber als junge Frau hab ich körperlich viel mehr weggesteckt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 22:52 
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So schrieb ich oben irgendwie so: "Utopie oft, aber oft auch umsetzbar". Genauer in "KLeinigkeiten", wenn im Notfall es nur so möglich wird. Da setze ich mehr auf die Chaostheorie. Der Flügelschlag eines Schmetterlinges verursacht einen Wirbelsturm oder so Ähnlich. Auf jeden Fall ist dies meine Ansicht von Kleinigkeiten, die zusammen gesehen dann ein Riesenprojekt darstellen können...

Und nebenbei: Mein Kind wäre jetzt drei Jahre alt ;) Ich habe mir in der Hinsicht von Verantwortung usw. für andere auch schon so meine Gedanken gemacht... Nicht nur in der Hinsicht...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 23:04 
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Toby hat geschrieben:
So schrieb ich oben irgendwie so: "Utopie oft, aber oft auch umsetzbar". Genauer in "KLeinigkeiten", wenn im Notfall es nur so möglich wird. Da setze ich mehr auf die Chaostheorie. Der Flügelschlag eines Schmetterlinges verursacht einen Wirbelsturm oder so Ähnlich. Auf jeden Fall ist dies meine Ansicht von Kleinigkeiten, die zusammen gesehen dann ein Riesenprojekt darstellen können...

Und nebenbei: Mein Kind wäre jetzt drei Jahre alt ;) Ich habe mir in der Hinsicht von Verantwortung usw. für andere auch schon so meine Gedanken gemacht... Nicht nur in der Hinsicht...



Glaube ich dir, bzw. es ist offensichtlich, dass du dir sehr viele und auch tiefe Gedanken machst.
Aber es hat mit Gedanken nicht viel zu tun - ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, vielleicht ist es einfach Biologie. Oder es liegt daran, dass ich schon 42 war, als ich Mutter wurde.
Oder daran, dass ich schon sehr viel an mir gearbeitet hatte und dadurch eine tiefere Schicht aufbrach oder auch an all dem plus zusätzliche Faktoren.

Ich denke das nicht, sondern ich erlebe es. Natürlich denke ich darüber NACH und versuche meine Schlüsse daraus zu ziehen!

An den Chaosschmetterling glaube ich nicht mehr. Der ist höchstens der Auslöser, aber niemals der Verursacher - zumindest nicht der alleinige. Genausowenig, wie eine Schneeflocke eine Lawine macht, sondern das Zusammenspiel von vielen Schneeflocken, Schwerkraft, Temperatur und Untergrund.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 23:09 
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Toby hat geschrieben:
Und nebenbei: Mein Kind wäre jetzt drei Jahre alt ;)



Wieso eigentlich "wäre"? Ist es gestorben? Oder hatte deine Partnerin eine Fehlgeburt oder abgetrieben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 23:13 
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Da stimme ich dir zu ;) Es zu leben und zu erleben ist etwas vollkommen anderes als sich darüber Gedanken zu machen...

Aber der Gedanke ist der Anfang um es umzusetzen in seinem Leben ^^

Eine Lawine beginnt mit einer Schneeflocke oder mit dem Absinken der Temperatur...

Eine Schneeflocke ist keine Lawine, Nein. Aber viele. Und viele Kleinigkeiten im Sinnbild einer Schneeflocke? Was lösen die aus? Eine Kleinigkeit fängt mit einem Lächeln auf der Straße an...

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BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 23:16 
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Federvieh hat geschrieben:
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Und nebenbei: Mein Kind wäre jetzt drei Jahre alt ;)



Wieso eigentlich "wäre"? Ist es gestorben? Oder hatte deine Partnerin eine Fehlgeburt oder abgetrieben?


Es war eine Fehlgeburt...

Im fünften Monat hatte sie eine OP an der Hand und unter Vollnarkose...
Es war nicht bekannt, dass sie schwanger war und wir hatten uns 4 Monate vorher getrennt, da sie mich mit einem meiner besten Freunde damals betrogen hatte. Das Kind könnte auch von ihm sein, aber passt mit den fünf Monaten nicht zusammen ^^ Demnach hätten es vier sein "müssen"...

_________________
Musik ist die Sprache des Herzens

Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 9. Mär 2012, 23:28 
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Toby hat geschrieben:
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Und nebenbei: Mein Kind wäre jetzt drei Jahre alt ;)



Wieso eigentlich "wäre"? Ist es gestorben? Oder hatte deine Partnerin eine Fehlgeburt oder abgetrieben?


Es war eine Fehlgeburt...

Im fünften Monat hatte sie eine OP an der Hand und unter Vollnarkose...
Es war nicht bekannt, dass sie schwanger war und wir hatten uns 4 Monate vorher getrennt, da sie mich mit einem meiner besten Freunde damals betrogen hatte. Das Kind könnte auch von ihm sein, aber passt mit den fünf Monaten nicht zusammen ^^ Demnach hätten es vier sein "müssen"...



Hm - ok, das war natürlich ein Einschnitt und ich kann mir vorstellen, dass sowas einen Mann ganz schön mitnimmt, aber Verantwortung musstest du nicht für das Kind übernehmen. Was aber keine Kritik sein soll - das ist eben Schicksal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 10. Mär 2012, 10:14 
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Joah, habs verarbeitet, aber trotzdem weiß ich nicht, wie es meiner Ex (damalige erste Freundin ^^) erging...

Aber bei Zurückführung des Themas, hat es sogar "Dritten" unbekannten Personen geschadet und die einzuplanen im eigenen Handeln ist sehr schwer, bis unmöglich...

Heute Nacht vorm Einschlafen und danach noch überlegt, welche Oberkriterien man einführen könnte, wenn es doch "Gesetze" werden sollten. Wie Allgemein kann man diese handhaben? Mir fielen die zehn Gebote ein, wobei ich die ersten drei hier nicht dazu packe. Da habe ich ne ganz eigene Intepretation, die hier nicht passt, außer das Dritte. Das leuchtet mir nicht ein... ^^

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Übernehme das was sie "gut" tun und reflektiere für dich deren Handeln, dass du das Schadhafte nicht übernimmst. So sammelst du schon Anfangserfahrungen um Entscheidungen zu fällen. Danach kommt der "Feinschliff"

Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.

Das sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.

Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.
Und die Restlichen erklären sich von selbst, finde ich :D nur das mit den Eltern. Hier würde ich Eltern später beim Feinschliff mit Mitmenschen ersetzen. "Man sollte aus seinen Fehlern lernen, aber der Kluge lernt aus den Fehlern von Anderen"


Nebenbei: Da nun die "Gebote/Gesetze" als frühmorgendliche Idee für den kategorischen Imperativ, nicht als Umsetzung dessen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 10. Mär 2012, 11:07 
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Ich habe diesen Satz gefunden, der mir auch passend erscheint:
"Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst."
Moralisch handelt demnach nur derjenige, der sich nicht von sinnlichen Bestimmungsgründen leiten lässt. Nur dann handelt der Mensch nicht fremd-, sondern selbstbestimmt ("autonom") und rational. Freiheit - für Kant der Grundbegriff der Moral - heißt nicht Schrankenlosigkeit, sondern Gehorsam gegen das selbst gegebene Sittengesetz, das jeder in seinem eigenen Gewissen erkennt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der kategorische Imperativ
BeitragVerfasst: 11. Mär 2012, 07:52 
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Toby hat geschrieben:
Joah, habs verarbeitet, aber trotzdem weiß ich nicht, wie es meiner Ex (damalige erste Freundin ^^) erging...

Aber bei Zurückführung des Themas, hat es sogar "Dritten" unbekannten Personen geschadet und die einzuplanen im eigenen Handeln ist sehr schwer, bis unmöglich...



Ich versteh zwar nicht so richtig, was du grade meinst - aber ob eine Erfahrung geschadet hat, stellt sich erst langfristig heraus. Alles, woraus man lernt - egal, wie schlimm es im Augenblick des Erlebens ist und auch danach, bis es verarbeitet wurde - nützt uns und lässt uns wachsen und reifen. Wer glaubt, das Leben müsse ein Zuckerschlecken sein, irrt sich. Ohne Widerstand ist keine sinnvolle Entwicklung möglich.


Zitat:
Heute Nacht vorm Einschlafen und danach noch überlegt, welche Oberkriterien man einführen könnte, wenn es doch "Gesetze" werden sollten. Wie Allgemein kann man diese handhaben? Mir fielen die zehn Gebote ein, wobei ich die ersten drei hier nicht dazu packe. Da habe ich ne ganz eigene Intepretation, die hier nicht passt, außer das Dritte. Das leuchtet mir nicht ein... ^^

Das vierte Gebot
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Übernehme das was sie "gut" tun und reflektiere für dich deren Handeln, dass du das Schadhafte nicht übernimmst. So sammelst du schon Anfangserfahrungen um Entscheidungen zu fällen. Danach kommt der "Feinschliff"

Das fünfte Gebot
Du sollst nicht töten.

Das sechste Gebot
Du sollst nicht ehebrechen.

Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.

Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.
Und die Restlichen erklären sich von selbst, finde ich :D nur das mit den Eltern. Hier würde ich Eltern später beim Feinschliff mit Mitmenschen ersetzen. "Man sollte aus seinen Fehlern lernen, aber der Kluge lernt aus den Fehlern von Anderen"


Nebenbei: Da nun die "Gebote/Gesetze" als frühmorgendliche Idee für den kategorischen Imperativ, nicht als Umsetzung dessen...




Nun ja - die 10 Gebote empfinde ich als ziemlich patriarchalisch und außerdem weltfremd.
Ich als Frau bestehe darauf, dass ich selber entscheide, zu wem ich gehöre und wie lange! Sehe nicht ein, dass ich zum Besitz eines Mannes gezählt werde und hab auf jeden Fall mehr als nur ein Wort mitzureden, so mich ein Mann begehren sollte, ob ich mich darauf einlasse! : big laughing :
Mit "Sollen" hab ich es eh nicht. Begehren zB unterliegt doch gar nicht dem freien Willen, man kann nur feststellen, dass man etwas begehrt. Wie man damit umgeht, ist erst die nächste Frage.

Was das Stehlen betrifft, würde ich persönlich differenzieren. Wenn zB eine Familie am Verhungern ist und die Eltern stellen die Moral über das Überleben ihrer Kinder, handeln sie aus meiner Sicht lieblos.

Und die Eltern ehren - tja, was ist mit Eltern, die ihre Kinder halb tot schlagen, missbrauchen oder gegen Geld missbrauchen lassen?
Ehre, wem Ehre gebührt, aber nicht einfach so!


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