Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Menschenkenntnis oder Hexenwerk?
BeitragVerfasst: 10. Mai 2011, 16:47 
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Habe ich einen negativen Einfluss auf meine Umwelt, selbst wenn sie fern von mir ist oder kenne ich einfach die Menschen mittlerweile (zu) gut?

Vielleicht ist es auch keins von beidem und ich rede auch nur ungern von Menschenkenntnis, denn seit ich 13 bin, habe ich das, da hat es angefangen.

a) Ich denke mir Dinge aus und später passieren sie in irgendeiner (meist etwas abgeänderten) Form.

Beispiel, etwas ganz banales: Ich fand damals so eine Boy-Groupe toll und einer von denen besonders interessant. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen habe ich mich gefragt, wie der wohl aussehen würde, wenn er eine Glatze häte. Paar Wochen später hat der sich tatsächlich die Haare abrasiert! Aber der Typ, der weiss nichts von meiner Existenz. Zufall? Naja, das kann ja mal sein, wenn es sich nicht so häufen würde...

Ähnlich auch bei Punkt 2:

b) Ich erfahre/mache etwas und denke mir dabei etwas, so etwas wie eine Vorahnung, ist meist nur ein ganz schwaches, hintergründiges intuitives Gefühl. Dieses Gefühl, diese Ahnung bestätigt sich dann meistens, obwohl ich zum Zeitpunkt der Ahnung unmöglich wissen konnte, dass es so kommen wird.

Aktuelles Beispiel: Vor etwas mehr als einem Jahr erfuhr ich, meine Lieblingsband kommt. Wie geil, sofort Tix besorgen, Fahrer organisieren, das Datum war auch super passend. Und als ich das Datum gesehen habe, dachte ich, obwohl ich noch gar nicht wusste ob jemand fährt: Jetzt oder nie. Wenn ich sie dieses Mal nicht sehe, sehe ich sie nie mehr.

Diesen Gedanken habe ich logischerweise wieder verdrängt, weil das denkt man ja schon mal. Und jetzt, ein Jahr später, ist es passiert, der Sänger geht. Vor einem halben Jahr erlitt er ein Burnout und nun hat er offenbar beschlossen wirklich zu gehen. Ergo: Ich habe sie auf dem letzten Schweiz-Konzert mit ihm gesehen. Intuitives Gefühl/Ahnung bestätigt.

Habe ich die Fähigkeit, Dinge unbewusst vorauszusehen? Das sind nur zwei simple Beispiele, glaubt mir, es passiert dauernd. Aber wie mehr es passiert, umso mehr befürchte ich, dass es nur passiert, weil ich es denke, bzw. weil mir sich diese Gedanken in meiner Einstellung einbrennen? Doch das kann doch nicht sein, wenn die andere Person nicht einmal von meiner Existenz weiss, oder? Andererseits, unter gesamtkosmischer Betrachtung und so...

Ich habe mich früher ja gerne "Hexe" genannt, weil ich sie eigentlich für etwas Positives halte. Aber nun ist mir der Begriff fast schon unheimlich durch all das. Hoffentlich sind es wirklich "nur" Vorahnungen.

Was meint ihr dazu?

Vielen lieben Dank!
Stormy

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 Betreff des Beitrags: Re: Menschenkenntnis oder Hexenwerk?
BeitragVerfasst: 10. Mai 2011, 18:56 
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Moin

Also ich selber habe da die eine oder andere Theorie...

Eine davon ist, dass jeder Mensch von Geburt an viele Fähigkeiten besitzt bzw. vllt sogar ALLE. Bis zum dritten Lebensjahr "verkümmern" die Teile des Gehirnes, die nicht genutzt werden und die Synapsen, die benutzt werden, verstärken sich und bauen sich aus

(Deswegen ist es auch so schwer sich Gewohnheiten "abzugewöhnen", da neben der nutzbaren "Autobahn" ein Feldweg angelegt werden muss, der langsam zur Autobahn ausgebaut wird und andersrum, bis die vorhandene Autobahn verschwindet.)

Nun sehe ich, dass es je nach Veranlagung und Talent das ein oder andere, was wir als "Paranormale" oder "das-gibt-es-nicht" Fähigkeiten sehen, besser ausbaubar ist oder weniger. Habe ich viele Täler und Berge kann ich tolle Auf- und Abfahrten bauen oder Lifte. HAbe ich eine "gerade" Ebene baue ich Autobahnen und/oder viele Landstraßen. Alles hat vor- und Nachteile. Auch kommt es wohl auch drauf an, welche Materialen (das meine ich mit Veranlagungen) ich zur Verfügung habe. Habe ich nun nur Holz oder viel Eisen für die Wege? Also bildlich gesprochen. Praktisch sind das dann eher die Botenstoffe ala Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin, Gaba, Glutamat, Endorphine usw.

Nun Vorteile eine Berglandschaft, dass ich über viele Umwege und Ebenen sehr flexibel und Ideenreich bin, zum Beispiel, würde ich denken
eine gerade Ebene mit Autobahn, dass man schnell Schlussfolgerungen und Zusammenhänge erkennt. Mit vielen Landstraßen kann man von allem ein bisschen oder weiß von allem ein bisschen.

Nun würde es drauf ankommen, wie kombinierbar alles ist und welche Varianten es für welche Fähigkeiten gibt. "besondere" Fähigkeiten eingeschlossen.

Also vorabInfo, gibt es auch einige Menschen bei denen gerade in den ersten drei Jahren Nichts verkümmert oder kaum etwas. Nachgewiesen bei Asperger als "leichte" Form und Autismus als "harte" Form.


Also eine meiner Theorien sagt nun auf diesen Grundlagen aus, dass man alles trainieren kann oder unwillkürlich trainiert wird, wenn notwendig.
Beispiele:
Ein Kollege hat sich ständig geprügelt in Massenschlägereien. Er geht auf einen Platz und hat in Sekundenbruchteile alles erkannt: Wie viele Menschen sind da? Was haben die in der Hand? Wo stehen welche Gruppierungen? usw.

Du eventuell musstest in deinem Leben öfters wissen, was als nächstes passieren "kann" um Problemen aus den Weg zu gehen oder Chancen zu erkennen. Ich kann nur raten

So, wie andere ihre Gefühle abspalten oder ganze Persönlichkeiten bilden, können andere, wie derjenige, von dem ich das Manuskript habe und es so ausdrückte: "Sehen wo Energien wirken und wie sie dort Drücken und/oder woanders Ziehen...

Nun was noch Fähigkeiten zu sagen haben, wie die Zukunft zu träumen, Auren zu sehen, Astralreisen und so weiter und so fort. Was es da alles gibt, keine Ahnung...

Also so kurz zu einer meiner Theorien geschrieben ;)

Lieben Gruß, der Tobie

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Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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 Betreff des Beitrags: Re: Menschenkenntnis oder Hexenwerk?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2011, 09:14 
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Danke, ihr lieben!

@Muse: Hm, ja von der Theorie habe ich auch schön gehört. Das kann gut sein, alles auf der Welt hängt ja irgendwie zusammen. Nur eben auch genau das macht mir Sorgen. Andererseits, ist es ja möglich, dem Universum seine Wünsche mitzuteilen, und meistens wenn ich eine solche Ahnung habe, sage ich dem Universum, dass ich die Situation auf keinen Fall negativ beeinflussen möchte durch mein (oft unwillkürliches) Denken. Nun, ich hoffe, es erhört mich.

@Tobie: Du meinst also, diese Fähigkeit, "zu sehen wie die Energien wirken", ist quasi angeboren und bei mir einfach ausgebildet, weil ich sie (meines Wissens unbewusst) trainiert habe? Würde heissen, ich kann Dinge erahnen, weil ich es mir einfach angewöhnt habe. Kann gut sein. Ich habe z.B. auch eine ganz gute Kombinationsgabe und einen Spürsinn für die Entwicklung von Situationen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Menschenkenntnis oder Hexenwerk?
BeitragVerfasst: 11. Mai 2011, 13:03 
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So ungefähr ^^

Natürlich kann man meinen Ansatz und Muses Ansatz kombinieren. Je nach Übung/training bestimmte Frequenzen von Schwingungen wahrzunehmen. Also Energien. Was wird passieren, was passiert um mich rum, was sendet der Gegenüber für Schwingungen aus usw.

Und je nach Veranlagung hat jeder Mensch unterschiedliche Frequenzen. Jedes Geschöpf und Wesen hat eine eigene Frequenz, die es unverwechselbar macht. Und die dann eventuell mit der eigenen harmonisieren oder nicht. Nun. Sende ich die Schwingung stärker aus oder nicht. Empfange ich jene und jene besser oder schlechter? Kann ich den Empfang durch Üben verbessern und/oder verkümmern dadurch andere? Auf was spezialisiere ich mich? Oder bin ich Universalsender und Empfänger?

Womit wurde ich ständig konfrontiert und habe ich dagegen ne Abneigung entwickelt oder eine Sympathie. So auch: Bin ich Empath oder nicht?

Talent an differenzierter Schwingungs-/Frequenzwahrnehmung

Lieben Gruß, der Tobie

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Ich habe viele Fehler gemacht, doch bin ich aufgrund dessen die Person, die ich nun bin


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