Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 00:34 
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Moinsen!
Ich hab mal wieder schlaflos vorm Rechner gesessen und hab mir was zusammen geschrieben....
Ich weiss nicht, ob da jemand unter euch ist, der Naruto (die Serie, kommt aus dem Japanischen, is ein Manga und auch wenn ich eigentlich zu alt dafür bin, ich mags....*outing ende*) kennt, wäre zumindest von Vorteil, da mal was von gesehen zu haben....
Egal. Wer mag, kann sich meine nächtlichen BlödsinnKlamotten ansehen....


Viel Spass!
LG

….

Aufwachen is nich toll…. Schon gar nich wenn einem die Vögel durch das Fenster ins Ohr plärren und gute Laune haben, wenn die verd**** Sonne ins Zimmer scheint und es immer heißer zu werden scheint.
„Hidan, schwing dich raus, los! Wir haben heute noch eine Mission! Und ich muss noch nebenbei Geld verdienen!“
Kakuzu, der Depp! Kann der nicht EINMAL ruhig sein?
„Verflucht, ich steh ja schon auf, hör auf mich anzubrüllen, du …“ Ich verkneif mir ein weiteres Wort und hieve meinen Alabasterkörper in die Senkrechte.
Die Dusche ist toll, sie macht mich wach. Mit einem Lächeln geh ich wieder ins Zimmer, seh auf mein Bett und auf die blutigen Laken. Hmmm, ja. Das gestrige Opfer war notwendig gewesen. Aber jetzt brauch ich wieder neues Bettzeug… Mein Zimmergenosse wird bei meinem Wasserverbrauch sicher wieder schlecht. Ich grinse. Was solls? Soll er halt toben.
Bevor wir losgehen, brauch ich aber erst mal nen Kaffee, sonst geht gar nix. Auf dem Weg zur Küche seh ich Blondie um die Ecke biegen. Sasoris Partner sieht fertig aus…. „Na, Barbie? Hatteste ne lange Nacht, oder wieso siehst du so scheiße aus?“
Blondie versucht böse zu gucken. „Hui, jetzt krieg ich aber Angst! Mann, Deidara, wenn du böse gucken willst, dann üb das mal vorher!“
Was die anderen nicht wirklich wissen müssen: eigentlich find ich es hier ganz in Ordnung. Klar, man kommt nicht immer miteinander klar, aber hey, wir sind Nukenin. Is also normal.
In der Küche herrscht wieder der übliche morgendliche Zickenterror, als ich mit Kaffee schnappe und das alltägliche Debakel ansehe. Mann… wenn der Rest der Welt wüsste, dass hier die Fetzen fliegen, bloss weil irgendein Vollhorst die Zahnpasta nicht zugedreht hat, die nehmen uns nicht mehr für voll.
Kakuzu scheint es mit dem Aufbruch eilig zu haben, er scharrt schon regelrecht mit den Füßen. Also beeile ich mich lieber auch mal, der kann richtig rumzetern, wenn er nicht los kann um irgend so einen armen Volltrottel zu killen um nachher die Kohle für den einzusacken.
Kann ich ja irgendwie auch verstehen. Im moment gehen die mir hier auch auf den S***. Also schnapp ich mir meine Sense, den Mantel, den man auch in der Brüllhitze tragen soll und dann geht’s los.
Kakuzu ist nicht zimperlich, wenn er Geld verdienen will, was mich nicht stört. Ich bins ja auch nicht, wenn ich Jashin opfere.
„Hey Kakuzu, was isn unsrer Mission eigentlich?“
„Spionage“ kommt es genervt von meinem Kameraden.
„Was soll der Scheiß denn? Weswegen sollen WIR denn spionieren? Boah, hab ich ja null Bock drauf….“
„Klappe halten und mach was ich dir sage!“
„Wieso denn du Mumie? Du hast mir schon mal gar nix zu sagen, du Fossil.“
Kakuzu dreht sich zu mir um, und steht ziemlich fix vor mir.
„Was hast du gesagt, Bengel?“
„Holla, jetzt hab ich aber Angst, deine Stimme klingt so….beschissen, Alter!“
Seine Fäden schießen auf mich zu, ich grinse ihn an und springe einfach weg. Ich weiß, dass er mich nicht töten wird, kann er auch gar nicht. Und er weiß das. Er muss nur mal wieder zeigen, dass er mir angeblich über ist, der Volldepp. Hat doch vom Leben eh keinen Plan mehrt und oxidiert eigentlich nur noch so sinnentleert rum. Er will nicht abkacken, deswegen hat er ein paar mehr Herzen als andere, normal Menschen und freut sich darüber ein zweites Loch in seinen Arsch. Der ist doch schon scheintot und weiß es nur noch nicht.
Blöd für mich, dass ich ihm dass auch gesagt hab. Er scheint nicht wirklich begeistert von meiner Meinung zu sein. Aber hey, was solls.
„Also schön, wo sollen wir denn rumspionieren? Wer hat denn diesmal unsere Anwesenheit verdient?“ Ich versuchs mal mit Ironie, bei Itachi klappt das immer….
„Wir gehen nach Konoha, da sollen wir einen Bengel beobachten. Es kann sein, dass der einen Biju in sich hat. Das sollen wir überprüfen.“ Lässt sich der Alte dazu herab, mir den Plan zu erklären, den sich unser feiner Leader ausgedacht hat.
„Waaaas???? Wir sollen ein KIND ansehen? Was das denn fürn verf***** Scheiß?“
„Halt dich zurück, Hidan, oder ich verliere wirklich meine Geduld mit dir. Und jetzt komm, wir haben nicht ewig Zeit!“
Ich schlendere hinter dem Alten hinterher. Und schließlich sind wir fast da. Unterwegs hat er tatsächlich einen armen Idioten gefunden, der im Bingo-Buch steht und den mussten wir noch schnell abliefern. Der kleine Umweg hat fast den ganzen Tag gedauert, aber egal… Wenigstens ist der jetzt wieder etwas erträglicher….
Es ist schon längst Nacht als wir an diesem echt beschissenen Dorf ankommen. Die Bäume hier verbergen uns und so können wir uns ungesehen näher heran wagen. Unter uns sind anscheinend Trainingsplätze. Wir sehen uns nur an und wissen beide, dass wir hier warten werden. Bis die Rotzblagen endlich trainieren. Dann sehen wir sicherlich auch den Jungen, wegen dem wir eigentlich hie sind. Ich hab ja so was von keinen Bock auf den Dreck hier, aber was solls. Komm ja nicht drum rum.
Wieder plärren die Vögel los, wieder knallt die Sonne und ich bin halbwegs froh, dass ich im Schatten bin. Wie lange brauchen diese Knirpse hehe die zum Training gehen? Können die sich nicht mal beeilen? Hmmm, ich sehe eine Bewegung unter mir. Da ich mich in der Baumkrone verstecke, falle ich nicht auf. Unter mir steht am Baum eine junge Frau. Alter, is die geil. Ich frag mich wer die Schnecke is. Wieso is die nich unser Auftrag? Die Kleine hat blonde Haare, ziemlich lang, lila Klamotten und die zeigen auch ne Menge. Wow, die is echt nicht von schlechten Eltern. Ich find die richtig niedlich….
Aber ich muss mich konzentrieren…. Hoffentlich kommt dieses Kind, wegen dem ich hier rumlungern muss, bald mal in die Puschen!
Tatsache, da kommt so ein blonder Bengel angestratzt. Is er das denn? Ich sehe zu Kakuzu. Der nickt. Also is er es. Hmm. Er macht Schattendoppelgänger und zwar reichlich. Und mit denen macht er nu was? Ahja, wie originell, er kämpft gegen sich selbst… Naja auch ne Idee.
Einer der Doppelgänger is anders als sie anderen, der hat plötzlich so Blase auf sich und um sich rum. Jap, dass sieht schon interessanter aus. Ich merke, wie sich echt fieses Chakra ansammelt. Die Kleine is immer noch unter dem Baum. Scheiße, was geht denn jetzt? Der Doppelgänger geht auf sie los! Neee, So nich! Von der lässt du die Flossen!
Ich springe runter, Kakuzu beobachtet immer noch. Jaja, immer an den Auftrag denken, ne, Mumie!
„Hau ab, xxxx, ich bin dein Gegner, nich die Kleine!“ ich schubse sie aus der Reichweite von dem Irren Doppelgänger und stelle mich dazwischen, pariere seine Hiebe mit der Sense. Alter, der Bengel hat Power! Scheiße. Der ist echt voll mit Biju! Ich sehe aus den Augenwinkeln, wie das Mädel mich ansieht, den Mantel sieht und scheinbar eins und eins zusammen zählt. Aber sie schreit nicht, macht keine Geräusche, als sie weiter in die Büsche zurückweicht. Is auch besser so. Ich muss mich auf den Wahnsinnigen konzentrieren.
Am Rand des Platzes taucht ein anderer Kerl auf und macht Fingerzeichen, Holz schießt auf den Bengel zu und plötzlich hält der Doppelgänger auf, mir Probleme zu machen. Er löst sich auf. Ich springe in die Schatten und sehe ich noch einmal um. Das Mädel steht an einem anderen Baum und sieht zu mir rüber. Ich zwinker ihr zu, sage nichts, denn sonst wird hier bald sonst was los sein. Und dann mach ich mich dünne.
Kakuzu sagt nichts auf dem Rückweg, er erspart mir die Vorhaltungen. Ich höre eh nicht auf ihn. Ich bin mir auch sicher, dass die Kleine mich nicht verraten wird. Sonst hätte sie das doch schon längst getan, als sie erkannt hat, wen sie vor sich hat.
Wir rennen zurück ins Hauptquartier, leiern dem Leader die Beobachtungen vor und dann können wir gehen. Kakuzu kriegt nen Schreikrampf, als er mein vollgesifftes Bett sieht, aber das is mir Latte. Die hatte blaue Augen… naja, eher türkis…
Bin schon eine Woche nach der Mission in Konoha hier in diesem Irrenhaufen und hab nix zu tun. Mann, mir is grottenlangweilig.
Ich sag meiner Mumie, dass ich raus gehe, an die heissen Quellen, brauche auch mal Ruhe. Der sieht mich komisch an, aber is mir wumpe.
Die Quelle is türkis… wie ihre Augen. Ich schliesse meine und lasse mich ins Wasser gleiten. Alter, wasn das? Wieso taucht sie vor mir auf, in meinen Gedanken? Egal was ich mache, irgendwas erinnert mich an sie. Deidaras Haare, Konans lila Rock…. Ich wird noch irre. Ich muss hier weg! Jetzt! Sofort!
Ich zieh ir die Klamotten an, meine Sense nehm ich mit und renne wie von ner Tarantel gestochen los.
Wohin ist mir egal. Nur weg. Ich brauche Abstand, muss einen klaren Kopf kriegen.
Vor mir, nach Stundenlangen Laufen kommt ne Lichtung. Ich höre Kampfgeräusche. Was geht denn hier ab? Kann ich da mitmachen? Ich grinse. Ich denke, ich werde hier ein Opfer finden.
Auf der Lichtung stehen vier Konoha-Ninjas. Und vier andere Typen. Die schenken sich nix, die kämpfen wie die Irren, bemerken mich nicht. Aber ich kann mir die Leute da genau ansehen. Unter den Konohas seh ich was Blondes. Nein, dass is doch die Kleine?!
„Keiner tut der Kleinen was!“ brülle ich, wundere mich über mich selbst und rase schon in die Kämpfenden rein und dresche auf die anderen Typen, als gäbs kein Morgen. Dabei stell ich mich vor die Kleine, die auch prompt umfällt. Ich rieche ihr Blut. Wieso weiß ich nicht, mach ich mir auch keinen Kopf drum. Aber keiner fasst die Kleine noch mal an. Ich metztel so fröhlich einen nach dem anderen ab und kann tatsächlich den letzten schnell noch opfern. Ich weiß, dass die anderen Ninjas, die aus Konoha, sich wundern, aber das ist Wurst.
Als ich mich umdrehe, ist mir klar, dass die Typen wissen, wer ich bin und zu wem ich gehöre. Egal. Ich knie mich zu der Kleinen, streiche ihre Haare aus der Stirn. Ihre Augen sind geschlossen. Scheiße. Ich konzentriere mich auf sie, nehme schließlich wahr, dass sie noch atmet. Keiner sagt einen Ton. Ich hebe sie vorsichtig auf und seh mir die anderen noch mal an.
„Habt ihr einen Medinin dabei?“
„Ino.“ Sagt einer der Jungen, der hat Haare wie eine Diestel zusammengebunden.
Er deutet auf die Kleine.
Ich fluche, reichlich. „Was jetzt? Wenn ich sie zu Euch bringe, nach Konoha, bin ich tot, nehm ich sie mit zu mir, sind wir beide platt….“ Der eine Typ, is wohl ihr Sensei, nicht älter als ich, nickt. Dann sagt er, er könne versuchen Sakura herzuholen. Könnte nur etwas dauern.
„Scheiße“ ich fluche wieder. Egal jetzt, das dauert alles zu lange.
„Ich bringe sie mit zu Euch, is der Hokage nicht Tsunade?“
Die Typen nicken. Ich seh in das Gesicht der Kleinen. Mir bleibt keine Zeit mehr. Also renne ich los, nach Konoha. Unterwegs denke ich drüber nach, wie ich aus der Sache heil wieder raus komme. Wenn der Leader das mitkriegt, bin ich raus aus der Organisation. Wo soll ich dan hin? Vorausgesetzt, dass ich dann noch in einem Stück bin….
Aber die Hokage-Tussi ist nei verdammt gute Heilerin, die kriegt Blondie sicher wieder hin. Ich renne noch schneller, merke, dass die anderen aufgeholt haben und mir folgen. Sie trauen mir nicht, aber das spielt keine Rolle.
Ich sehe Konoha vor mir, renne weiter und sprinte über die Dächer zum Turm. Ich war hier in der Nähe schon oft, daher ist mir klar, welchen Weg ich nehmen muß. Die anderen sind immer noch hinter mir. Ich flitze zum Fenster vom Büro der Tussi, es ist nicht zu, wenigstens etwas.
„Hey, Hokage-Tussi, schwing dich rüber und mach die Kleine wieder heil!“ brülle ich auch schon los. Die sieht von irgendwelchen Papieren auf und rennt dann auf mich zu.
„Mach was, sie hat ganz schön was abgekriegt.“ Ich seh sie nicht an, nur meine Kleine.
„Leg sie hin, ich muss sehen wo sie überall verletzt ist.“
Ich mach was sie sagt und bleibe neben der Kleinen hocken. Die anderen Typen sind nun auch endlich rein gekommen. Ich nehme Anbus hinter uns wahr, aber das zählt nicht. Ich sehe nur die Kleine.
Die Tsunade legt ihre Hände auf das Mädchen und fängt an, sie zu heilen, ich kann hören, dass sie leichter atmet. Es scheinen Stunden zu vergehen.
„Sie wird durchkommen.“ Sagt die Tussi und sieht mich an. Ich nicke nur und halte immer noch Blondies Hand. Ich hab keine Ahnung was mit mir los ist und ich bekomme nicht mit, dass die anderen der Tussi berichten, dass ich ihnen geholfen habe. Dass ich die Kleine herbrachte auch wenn mir klar war, dass ich dann dabei drauf gehen kann.
Die Hokage beobachtet mich, ist mir aber auch sekundär. Ich kann nur die Kleine nicht loslassen. Geht nicht. Mein Körper will mir nicht gehorchen. Und so liegt die Kleine hier auf nem Sofa, ich sitz am Boden und halte ihre Hand und kann nicht weg, die Anbus warten nur auf den Befehl der Hokage mir den Rest zu geben und die Typen glotzen.
„Warum hast du das getan?“ fragt mich die Hokage-Tussi.
„Weiß ich nicht“, es ist die Wahrheit. „Ich hab keinen Plan. Aber wenn das der Leader mitkriegt, dann bin ich so gut wie tot. Er darf das nicht erfahren, niemals. Und hier werdet ihr mich auch töten.“ Ich fahre mir mit einer Hand durch meine Haare.
„Zumindest werden alle versuchen mich zu töten. Ich bin unsterblich.“ Grinsend drehe ich mich zur Hokage. Die sieht meine Kette und nickt. Sie weiß, was ich bin.
„Aber ich kann dich nicht hier lassen. Du wirst gehen müssen. Am liebsten würde ich dich einsperren lassen, aber das wäre auch hinderlich, da deine Kameraden sicher mitkriegen, wo du steckst.“ Sie sieht mich nachdenklich an.
Ich merke, wie die Kleine meine Hand drückt. Als ich sie ansehe, sieht sie mit diesen unglaublichen Augen mich nur an. Sagt keinen Ton, aber sie hält meine Hand. Ich kanns nicht glauben. „Hallo Blondie“ sag ich grinsend und mir fallen so an die tausend Felsen von mir. Sie lebt und sie lächelt mich an.
„Danke“ flüstert sie. Ich nicke und streichle sie. Ihr Haar ist weich. „Anbu, bringt ihn weg, ich muss über das weitere Vorgehen nachdenken.“ Ich stehe auf, lasse langsam ihre Hand los, und drehe mich um. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß nicht, was passieren kann. Nur, dass ich eigentlich so oder so verloren habe. Also gehe ich erst mal mit den Anbus mit. Ich wehre mich nicht, als ich in eine Zelle gesperrt werde. Wieso auch?
Mitten in der Nacht werde ich wach. Irgendetwas stimmt nicht. Ich sehe auf und merke, dass die Zelle offen ist. Leise stehe ich auf und sehe mich misstrauisch um. Scheint keiner da zu sein, wieso auch immer. Egal. Jetzt nix wie weg hier.
Ich renne was das Zeug hält, meine Sense habe ich aus einem Raum geschnappt in dem noch mehr Ausrüstung rum lag. Irgendjemand will mir wohl helfen…
Im Wald angekommen renne ich durch die Baumkronen und wenig später komme ich an eine Lichtung. Und da ist sie. Die Kleine ist hier und scheint zu warten. Wieso? Ich kann nicht anders, gehe zu ihr hin.
„Wieso?“
„Ich will mich bedanken.“ Sie flüstert. Und senkt ihren Blick. Ich möchte aber in ihre Augen sehen und mit meiner Hand hebe ich ihr Kinn.
„Du handelst gegen deine Hokage, dafür kannst du verbannt werden, Kleine.“
Sie nickt.
„Wenn du jetzt heim gehst, kannst du die Spuren von dir vielleicht noch verwischen“, murmele ich und fasse mit der anderen Hand nach ihrer. Dann sehe ich ihr wieder in die Augen, die mich in die Tiefe ziehen und kann nichts dagegen tun. Ich komme ihr näher, streiche über ihre Wange und kurz berühren sich unsere Lippen. Der Kuss ist flüchtig, wie der Wind, der in ihren Haaren spielt.
„Wenn wir uns das nächste mal sehen, sind wir Gegner, dass weißt du?“ Wieder nickt sie. Ihre Hände fassen meine und dann liegt sie in meinem Arm und ich spüre ihre Tränen auf meiner Haut.
„Es ist gut, es ist in Ordnung….“ Ich flüstere irgendwelchen Blödsinn und hoffe, dass sie aufhört zu weinen. Ich mag es nicht, wenn sie weint. Sie soll Lachen und fröhlich sein. Sie weint weiter. Ich kann nicht anders, beuge mich runter, küsse ihre Tränen weg und knie dann vor ihr.
„Hey, Kleine, hör auf zu weinen.“ Sie sieht mich an, ihr Augen glitzern von den Tränen.
„Werd fröhlich, lebe und wenn wir uns gegenüber stehen, dann lass einen anderen gegen mich kämpfen, ich will nicht dein Gegner sein. Ich kann dir nicht weh tun.“
Ich stehe wieder vor ihr, sehe sie noch einmal genau an und küsse sie ein letztes Mal, dann verschwinde ich, renne wieder durch die Schatten der Bäume und in mir fühle ich, wie mein Herz bricht. Scheiße, was soll das? Warum tut es so weh? Ich könnte kotzen. Unterwegs treffe ich weit weg von Konoha einen Menschen, den ich aus lauter Frust töte und opfere. Aber diesmal empfinde ich dabei keine Befriedigung. Hoffentlich seh ich sie nie wieder.
Als ich vollgeblutet im Hauptquartier auftauche wundert sich niemand über mein Aussehen. Offenbar hat man mich noch nicht vermisst und so kann ich unbehelligt in mein Bett fallen und versuchen zu schlafen. Aber vor meinen geistigen Augen sehe ich wieder die Kleine. Ino haben die Typen sie genannt. Meine Kleine.
Ich weiß nicht wieso, aber ich hab irgendwie so ein blödes Gefühl…. Wie eine Ahnung….

….

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 08:46 
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Nein ich kenne diese Serie nicht, aber für eine nächtliche Blödsinnklammotte ganz schön spannend, danke Le. smilies/smilie-gross_312.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 12:10 
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ja, eine sehr spannende, nächtliche blödsinnklammotte... smilies/danke.gif GroupHug.gif

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Bist du in einem Tempel oder ist ein Tempel in dir ?
Und wenn... ist es ein Tempel oder ein Basar ?
Und... ist Dein Tempel im Garten oder Dein Garten im Tempel ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 16:08 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 8. Jun 2012, 00:46 
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Schlaflos vorm Rechner sitzen is echt nicht gut... Hab da noch was zu Naruto gewurstelt... is wieder was kurzes und naja....
Wolle lese?




Mond scheint in mein Zimmer, füllt die Dunkelheit mit bleichem Licht. Ich habe noch ein paar Stunden Schonzeit, Stunden in denen ich sicherlich nicht schlafen werde. Ich weiß, morgen um diese Zeit werde ich tot sein. Und ich habe es verdient…. Ich habe den Tod selbst so oft gegeben, ich habe es mehr als verdient nun auch gerichtet zu werden. Und obwohl ich so denke, kann ich die Angst nicht verstecken, kann nicht leugnen, dass ich eigentlich lieber leben möchte, will.
Ich seufze, stehe auf und lass den Mond über meinen Körper scheinen. Viele Narben haben sich hier angesammelt, aber die, die in mir sind, die sieht man nicht und die wird auch niemals jemand sehen. Ich denke zurück. Ganz automatisch kommen die Gedanken an die glücklichen Stunden die ich hatte, als mein Leben noch normal war. Als ich noch glücklich war. Und heute stehe ich vor den Trümmern meines Lebens, sehe meine Fehler ungeschminkt und direkt vor mir, kann sie fast greifen in dieser letzten Nacht meines Lebens. Außer meinem Teamkollegen weiß niemand, was ich vorhabe. Besser so. Keiner versteht es letzten Endes, auch Kisame nicht. Und er denkt, ich würde morgen Abend mit ihm wieder hierher zurückkommen. Er weiß nicht einmal, dass ich es nicht überleben werde. Es so eingerichtet habe, dass ich nicht überleben kann. Ich darf nun nicht mehr zurück. Kann nicht mehr zurück. Ich muss es tun, diesen letzten Schritt. Ich hoffe nur, dass es das richtige ist. Ich weiß es nicht. Ich hoffe es aber.
Ich habe einmal den Jungen gesehen, der ein Freund meines Bruders zu sein schien und der so entschlossen zu sein schien. Ich denke, er wird meinen kleinen Bruder beschützen, ob der das nun will oder nicht. Im Zweifelsfall wird er ihn schützen, denke ich. Doch, ja. Zweifel darf ich jetzt nicht mehr haben. Verdammt!
Ich drehe mich um, ziehe mir schnell eine Hose und den Mantel an und gehe aus dem Hauptquartier, ich brauche frische Luft.
Die Geräusche der Nacht umgeben mich, irgendwo in den Bäumen ruft eine Eule, eine andere weiter weg antwortet. In den Büschen rascheln Tiere. Sie haben es gut, sie wissen nicht, was der Morgen bringt und ich würde alles dafür geben, auch so unwissend sein zu können. Aber ich weiß was passieren wird. Es wird wehtun, kein Zweifel. Es wird höllisch schmerzen. Aber ich habe es verdient.
Ich sehe hinauf zu den Sternen. Ob unsere Vorfahren wirklich von dort auf uns Lebende hinunter blicken? Wenn sie es tun, werden sie mich hier sehen, am Ende. Und was wird es ihnen geben, mich so zu sehen? Nachdem ich sie alle ausgelöscht habe, ihre Pläne zerstörte und sie alle vernichtete? Bis auf den einen aus unserer Familie, den einen der mir so wichtig war? Immer noch so wichtig ist? Sasuke….
Was ich morgen von dir fordern werde, wird alles andere übersteigen. Du wirst mich hassen, noch mehr als jetzt, da bin ich sicher. Ich habe damals versprochen, für dich da zu sein und dich zu beschützen. Und ich habe es versucht auch als Nukenin. Aber du wirst es nicht erfahren, oder? Ich weiß es nicht aber ich hoffe, du wirst es nicht erfahren, dass würde nur mehr von dir zerstören….
Und es ist alles meine Schuld…
Ich habe dich deiner Kindheit beraubt, deiner Eltern, deines Heims, eben alles, was zuvor so selbstverständlich war. Und ich lehrte dich, mich zu hassen und impfte dir ein, dass du stärker werden musst, um dich mit mir zu messen und mich zu richten. Und nun ist die Zeit gekommen, nun habe ich keine Chance mehr um dich um Vergebung zu bitten. Wie auch? Es würde doch nur mehr zerstören und das kann ich nicht zulassen. Du musst weiter leben. Du musst alle Rächen, alle dich ich jemals getötet habe.
Ich verliere eh mein Sehvermögen, würde bald blind durch die Gegend kriechen. Die Krankheit ist ein geringer Preis für meine Taten. Und ich hätte ihn gezahlt. Aber so ist es besser. Die Krankheit würde mich auf lange Zeit töten, sicher. Aber jetzt schwächt sie mich nur. Nicht sehr, aber ich merke es. Ich kann Farben nicht mehr sehen. Eigentlich ist es gleich, ob es Tag oder Nacht ist. Ich kann auch auf Entfernung nichts mehr richtig erkennen, was sehr nachteilig für mich ist, oder vielmehr war. Ich habe mit Mühe bis jetzt durchgehalten, wurde nicht getötet, habe nur bis zu diesem Moment gelebt, an dem du mich töten wirst.
Die ersten Vögel erwachen. Sie zwitschern aufgeregt und begrüßen den neuen Tag. Ich frage mich, ob es ein Leben nach dem Tod gibt? Wenn ja, was erwartet mich dann? Gibt es Reinkarnation? Wenn ja, als was werde ich wiedergeboren? Ich weiß nur, dass ich Angst habe. Wirkliche, reale Angst. Angst vor den Schmerzen, Angst vor dem Treffen mit dir, Angst davor, in deinen Augen die Abscheu zu sehen, die ich selbst in mir spüre. Und den Hass, den ich selbst genährt habe. Ich liebe dich, kleiner Bruder, aber ich darf es nicht zeigen, Durfte es dich nie wissen lassen.
Ich spüre die Strahlen der noch jungen Sonne, schließe die Augen. Einletztes Mal genieße ich ihre Wärme und atme den Duft des taunassen Grases.
Ich wende mich um, gehe zurück in das dunkel, noch ruhige Haus, gehe in mein Zimmer und dann ein letztes Mal in das Badezimmer. Ein letztes Mal dusche ich und spüre jeden einzelnen Wassertropfen ganz bewusst. Ich nehme alles wahr und die Tränen vermischen sich mit dem Wasser. Ich habe solche Angst. Ich muss dir ein letztes Mal wehtun, muss nun bald gegen dich kämpfen. Ich werde dich noch mehr verletzen und will es doch gar nicht. Aber es bleibt mir keine Wahl mehr, es ist zu spät.

Kisame begleitet mich bis wir zu dem Ort des letzten Duells ankommen. Ich sehe ihn an und er versteht. Er bleibt zurück und wird nur meinen kleinen Bruder zu mir lassen. Es geht sonst niemanden etwas an und ich will nicht vor vielen sterben. Obwohl der Wunsch an und für sich sehr egoistisch ist.
Ich bin nicht in der Position meine Wünsche umgesetzt zu sehen….
Und dann stehst du vor mir, du, mein Bruder, Teil meiner Seele, meines Blutes. Ich liebe dich. Ich will es so gerne sagen, aber ich kann nicht, du würdest es nicht glauben. Zu sehr habe ich alles zerstört. In dir und auch in dem, was du einst in mir gesehen hast. Bitte bring es zu Ende. Ich werde kämpfen, aber ich werde es dir nicht zu schwer machen, zumindest werde ich es versuchen….
Jetzt komm und töte mich….

Der Kampf war hart… Ich spüre meinen Körper kaum noch. Ein letztes Mal sehe ich dich an. „Es wird kein nächstes Mal mehr geben, Sasuke…“
Mein Blut tropft auf den Boden, meine Finger berühren ein letztes Mal deine Stirn, deine Haut ist erhitzt. Ich versuche in dieser einen Berührung all meine Liebe für dich hinein zu lagen. Ich bin mir sicher, dass du es nicht spürst, aber ich hab es versucht….

Ich liebe dich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 8. Jun 2012, 09:32 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 8. Jun 2012, 23:45 
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Kakashi Hatake, der Kopier-Ninja. Seine Einsamkeit, seine Gedanken....

….

Mein Spiegelbild ist verzerrt. Irgendwie. Graues Haar, fast weiß, ein schwarzes Auge, ein rotes Auge. Ich hab mir angewöhnen müssen, nicht beide zu nutzen, zumindest nicht im Alltag. Alltag. Als ob es so was gäbe in unserem Beruf….
Ich sehe alle meine Kameraden vor mir, alle die schon gegangen sind, alle die dieses Leben nicht Überlebt haben. Alle die mal mit mir mehr oder weniger aufgewachsen sind. Ich sehe meine Schüler vor mir, Team 7…. Ich konnte Sasuke nicht halten, konnte Naruto nicht so helfen wie ich wollte, Sakura ….
Auch wenn mein Ruf schon weit vorgedrungen ist und ich als der Kopier-Ninja schlechthin gelte… Ich komme mir vor wie ein Versager. Ich bin mir sicher, ich hätte einiges anders, besser machen können. Machen müssen!
Wütend auf meine eigene Unzulänglichkeit und angewidert von meinem eigenen Anblick zertrümmere ich den Spiegel. In tausend schimmernden Scherben fällt er von der Wand. Blut läuft an meiner Hand auf die Scherben. Es ist mir egal. Ich habe meinen Schüler nicht aufhalten können! Ich habe ihn verloren! Verdammt!
Was soll das alles? Was bin ich eigentlich? Jedenfalls kein guter Sensei, sonst hätte ich den Jungen erreichen können!
Ich gehe aus dem Bad in mein kleines Zimmer. Ja, wir verdienen Geld, dafür dass wir Missionen erfüllen, aber was haben wir wirklich davon? Nichts.
Nichts bleibt. Nichts gehört wirklich zu mir.
Ich streife mir meine Klamotten über, diesmal muss ich nicht auf eine Mission und es ist schon längst dunkel draußen. Ich kann also auf meine Arbeitsklamotten verzichten, ein Shirt tut’s auch. Die Handschuhe zieh ich trotzdem über, ebenso die Maske und mein Stirnband. Falls wieder Erwarten doch was losgeht. Muss keiner wissen, wie ich aussehe, geht keinen was an. Und es hat auch keinen was anzugehen. Es ist Selbstschutz. Ich bin zu bekannt, als dass ich einfach so rumlaufen könnte. Und ich weiß nicht, wer sich nicht was dazu verdienen will und mich an irgendeinen Feind verrät…. Und das hängt mir so zum Hals raus. Beziehungen? Kann ich nicht haben, dass wären nur Schwachpunkte durch die ich angreifbar wäre. Schon schwierig genug, wenn ich Schüler habe und die an mich mehr ranlasse als sonst jemanden.
Im Ernst, ich habe auch keine Zeit für ne Beziehung. Der Wind streicht mir durch die kurzen Haare. Ich seufze und der Wind trägt auch diesen Laut mit sich mit.
Ich denke an die Zeit zurück, als ich noch Kind war und noch nicht ganz so bekannt. Wie unbeschwert war damals doch alles im Gegensatz zu heute…. Und dabei liegen noch nicht einmal sooo viele Jahre dazwischen.
Ich habe die Tore erreicht. Ich habe eigentlich keine Lust umzukehren, aber weiter kann ich auch nicht…. Wenn ich jetzt verschwinden würde, und sei es nur für diese Nacht, würde wahrscheinlich jeder denken, ich sei ein Abtrünniger. Oh, wie ich dieses Gefängnis hasse.
Ja, ich stehe loyal zu meinem Dorf, aber manchmal ist es wie ein Käfig. Ich kann nicht einfach so gehen wie ich möchte.
Ich schlendere weiter und finde mich am Trainingsplatz wieder. Warum eigentlich nicht? Ist mir heute mal egal, ob ich jemanden wecke. Ich muss meinen Frust abbauen. Also setze ich Chidorie ein und lasse ein paar Bäume zersplittern. Ich übe, trainiere und bewege mich so schnell ich kann. Wie ein Schatten husche ich durch die Deckung, erschaffe einen Doppelgänger und kämpfe gegen mich selbst. Mit aller Kraft ramme ich mir selbst die Faust ins Gesicht, der Doppelgänger verpufft.
Ich sehe zum Himmel, sehe, dass der Mond den Zenit längst überschritten hat und drehe mich um. Es ist mir klar, dass der eine oder andere Anbu mich schon längst geortet hat und mich beobachtet. Ist ja nicht so, als würde ich jede Nacht einen Trainingsplatz verwüsten….
Aber so richtig gut fühle ich mich nicht. Bin immer noch zu nachdenklich, um mich entspannen zu können.
Ich gehe also zum Hokagefelsen und sehe von dort über das Dorf. Hier habe ich heute wieder Freunde, wenn sie auch alle jünger sind als ich. Auch wenn das nur ein paar Jahre sind, aber ich fühle mich mit einem Mal Alt.
Ich bleibe hier sitzen. Bis langsam die Dämmerung heran
kriecht, wie ein Tier, das auf Beute lauert, schiebt sich die Sonne langsam über den Wald. Es wird Zeit für mich. Ich sollte gehen. Aber ich fühle mich mit einem Mal so leer, kenn mich nicht rühren. Ich kann meinen Körper nicht richtig fühlen. Ich sehe dem morgendlichen Farbenspiel zu, sehe dem Erwachen dieses Ortes zu und kann mich immer noch nicht dazu aufraffen, nach Hause zu gehen. Ich muss der Hokage noch Bescheid geben, dass ich Nachts noch trainiert habe.
Vor meinen inneren Augen sehe ich einen anderen, der auch immer bis zur inneren Erschöpfung trainiert hat und es immer noch tut. Jeden Tag gibt er sein Bestes. Ich muss lächeln, wenn ich so an meinen Schüler denke. Der blonde Wirbelwind ist nun fast erwachsen geworden.
Wenig später habe ich Tsunade informiert, nicht dass sie sich wundert, dass da auf dem Gelände so eine Verwüstung ist. Sie hat meinen vollgebluteten Handschuh bemerkt. Ihr Blick sprach Bände. Aber ich hab mich schnell aus dem Staub gemacht.
Nun muss ich mich wieder „normal“ anziehen und werde wieder mein Gesicht in Romanen verstecken. Alles auch nur eine Maske. Inzwischen. Obwohl ich Jirayas Bücher wirklich mag. Aber sie sind in der Öffentlichkeit genauso eine Maske, wie das Tuch vor meinem Gesicht.
Manchmal, wirklich ganz selten, frage ich mich, ob es andere nicht ab und an besser haben. Diejenigen, die sich bewusst zu etwas anderem hingewandt haben und ihr Gesicht trotzdem zeigen….
Kann ich das irgendwann vielleicht auch? Ganz ich selbst sein und es zeigen können?
Ob ich irgendwann wohl doch mal jemanden neben mir habe, dem ich wirklich vertrauen kann? Jemanden, der sich verteidigen kann?
Ich bin mir fast sicher, dass das nie passieren wird. …
Und so gehe ich wieder durch die Strassen. Bis ich an dem Grabmal stehen bleibe. Meine Freunde, ihr fehlt mir.
Irgendwann sehen wir uns alle wieder und dann brauche auch ich keine Maske mehr. Dann bin ich genauso frei wie ihr…..

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 09:17 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 15:49 
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Hallo le:-D
Nein ich kenne diese Serie nicht.

Doch ich muss sagen es gefällt mir:-D

Es gefällt mir sogar sehr!!!

Echt super geschrieben. smilies/herzen-smilies-018102.gif

Danke und alles liebe von noney

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 18:27 
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Hey ihr Lieben,
Danke für euer Feedback.
Hab einen mom. bevor ich es hier online geszellt hab, gedacht, des interessiert eh keinen. Aber ich bin überrascht. Werd wohl noch was in der Richtung machen, ehe es bei meiner anderen Geschichte weitergeht. Da stellt sich nämlich das Zeitproblem.... Zeitreisen plausibel zu schreiben is nich einfach....
Öh...
Naja. In diesem Sinne....

Wünsch euch allen einen schönen Abend und ein tolles WE noch!

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 18:39 
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Jaaaaa, hoffen auf weitere smilies/herzen-smilies-018102.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 19:53 
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Ja bitte unbedingt weiterschreiben :-D
Was meinst du mit zeitreisen? Wie gesagt ich kenne die Serie nicht. Magst du mir erklären wie deine Geschichten entstehen?

Du schreibst einen lockeren witzigen Stil. Spannend und man ist gleich mittendrin in der Handlung . Ich wollte gar nicht mehr zu lesen aufhören :-D

Du überrascht mich immer wieder durch deine Vielseitigkeit

Ich bin ein Fan von dir

Alles Liebe von noney

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 20:12 
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ich auch dein fan, liebe le...

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 20:14 
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joah, bin auch dabei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 21:01 
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*ampeldagegenblasswird*
*leucht*
Ähem.... *drehzappel*

Das Zeitreisedingens ist in der Fortseztzung zu Sesshoumarus Reise drin.... is nicht so ganz so einfach.... Vlt. habt ihrs auch gelesen....
Naja und die Geschichten entstehen in eetwa so:
Ich bin ja meistens etwas zeitlich flexibel. Und meistens krieg ich erst so richtig Lust was zu machen, wenn andere in die Betten fallen, also Nächtens. Wenn es dunkel ist, lenkt mich nix mehr ab. Klar, ich seh zu das ich meine alltäglichen Aufgaben Tagsüber fertig kriege. Weil ich Abends keinen Nerv auf profanes Abwaschen und do mehr habe. Und ausserdem kann man tagsüber reichlich Krach machen, ergo Kettensäge raus und Holz sägen, spalten, Rasen mähen, den Kram eben....
Nuja, und wenn ich also denne mich halbwegs frisch geduscht und mit etwas Elan Abends vorm Rechner einfinde, mach ich erste Mal Youtube an. Ich hab ja keinen Fernseher und da kann man sich alles mögliche in Ruhe und ohne Werbung ansehen. Oder Anhören.
So, also entweder ich sehe Dokus, oder *outing an* Mangas *outing aus*
Oder ich höre massenweise Musik. Wenn ich was gefunden habe an Musik, was mich anspricht, wird das erste mal reichlich laut aufgedreht. Da meine übrige Technik, sprich CD-Player langsam den Geist aufgibt, eben auch das fast ausschließlich über Rechner.
Zu den meisten Liedern gibt es netter weise Videos. Jippie, ein Hoch auf die Technik!
Und dann krieg ich meistens Lust, was zu schreiben. Ich sehe dann die Figur, über/mit der ich schreiben möchte vor mir. Wobei möchte irgendwie nicht passt. Es passiert einfach. Ich denke auch nicht lange nach vorher sondern schreib so runter, wie es mir in den Kopf kommt. Also ohen irgendeinen Plan oder einen Plot, oder was auch immer.
Wenn ich male, ist das ähnlich. Wenn ich was bastle, hab ich meistens allerdings schon so eine grobe Vorstellung, was ich hinterher haben möchte. Nur bei dem Schreiben und Malen ist das eher nicht der Fall.
Und so sitze ich also im Schein der Sparbirne am Rechner, mit einer Tasse Schockocappu, mindestens einer.... und dann schreib ich so runter. Hinterher bin ich erstaunt über die Massenhaften Rechtschreibfehler, versuche sie im Tran zu beseitigen, speichere und setze es gleich online. Dann geh ich noch mit dem Hund die letzte Runde, meistens so gegen 2 oder 3 Uhr Nachts und dann fall ich auch mal ins Bett.
Am nächsten Morgen, bzw. Mittag bin ich dann meistens erstaunt, dass jemand das echt liest und freu mich wie ein kleines Kind. Dann gibts wieder den Schockocappu (okay, da bin ich süchtig nach....) und der Tag nimmt so den herkömmlichen Lauf...
Die Figuren die ich am interessantesten finde, sind meistens Aussenseiter. In die kann ich mich am ehesten hinein versetzen. Das passiert alles ohne dass ich das irgendwie forciere. Das kommt eben so....
Immer schreiben kann ich aber auch nicht, denn ich hab noch andere Baustellen, die ich bearbeiten muss.
Hat ja jeder... irgendwie.
Die Gefühle, die ich beschreibe, versuche ich authentisch wieder zu geben. Möglichst echt eben.
Hmmm.... ja, jetzt wisst ihr sogar was über meinen Alltag... ein bisschen ;-)
Achso, ich bin von Natur aus ziemlich chaotisch, wenn ich kreativ werde. Dann sieht mein Arbeitszimmer aus wie Bombeneinschlag und die Küche, naja, ich brauch am nächsten Tag halt etwas, ehe das wieder einigermassen erträglich ist.
In diesem Sinne, sozusagen werd ich jetzt so langsam munter und kann noch was "tun"....*sfg*
Wow.... Fans....
Hatte ich noch nie, ihr seid die Besten! Danke Euch allen!!!!!


*superfettknuddel*
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 21:14 
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Wahnsinn, Le, wie du das machst. Chaotisch bin ich auch wenn ich was schaffe, aber zur Zeit bin ich in einer schon länger anhaltenden Faulphase, da mag mir nichts wirklich mit Freude gelingen, ich mach, aber der Esprit fehlt irgendwie. Deshalb finde ich es so toll, was du so rausschleuderst und man spürt die Freude, die du dabei hast. Ich hoffe, dass es bei dir noch lange anhält, damit du uns weiterhin mit deinen Geschichten erfreust. smilies/herzen-smilies-018102.gif smilies/herzen-smilies-018102.gif smilies/herzen-smilies-018102.gif
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 22:18 
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ich find dich süß, wie du das schreibst...

knuddel dich auch...bis bald...noney smilies/herzen-smilies-018102.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 22:54 
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DankeDankeDanke *verbeug*

öhm.... mir is da was aufgefallen, noneytiri....
Dein Zeichen da.... Erinnert an Gaara, das heisst Liebe auf japanisch, oder?

Guck mal da, der hat das auf der Stirn....*hibbelhinzeigdeutzeigestockhol*

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 9. Jun 2012, 23:17 
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also du hättest mich jetzt sehen sollen...ich saß mit offenem mund vor dem bildschirm....

bis vor ca. einem jahr kannte ich nicht mal das wort "manga"...

hab auch noch nie solche zeichentrickfilme gesehen...

ja, dass das zeichen "liebe" heißt, das wusste ich, weil ich es gesucht habe...

es begann so: ich hab in einem geschäft so sticker gesehen, die man sich auf die fingernägel pickt...und dieses japanische zeichen gefiel mir...

und dann fragte mich eine bekannte..."hey, was heißt das eigentlich?...."

ich sagte: "ähem...keine ahnung...doch da ich es ausgesucht hab, kann es nur was schönes bedeuten...grins..."

und dann hab ich nach dem zeichen gesucht...und hab es als mein profilbild genommen...

denn die liebe ist doch das wichtigste ....

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 00:10 
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Ja, doch, ich kanns mir vorstellen....
Persönlich mag ich ja auch die bösen Jungs aus der Serie....
Guggst du da, wenn du magst:

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Kommt laut auch gut *smile*

Und zu solcher Musik schreib ich meistens...btw. dDie Bilder sind aus einem Spiel, falls das jemand nicht kennt?
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Und nö, ich möchte keine Werbung machen oder so, aber wie gesagt, zu so einer Musik schreib ich meistens... oder hopps wie irre durch die Bude und zappel rum. Ander nennen das tanzen.
Was für ein Glück, dass ich alleine lebe... Würde wahrscheinlich jemanden anderen damit in den Wahnsinn treiben....

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 10. Jun 2012, 13:00 
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ich freu mich, dass du so kreativ bist...etwas gefunden hast, wo du glücklich sein kannst...

und nun machst du uns glücklich mit deinen geschichten...

hab grad versucht, mir dich vorzustellen...wie du durchs zimmer tanzt...gg

das erste video und die musik ist nicht so meines...ich mag lieber das sanfte und die love-stories...

wobei das zweite spricht mich dann doch an....wobei mich einfach auch die bilder faszinieren, ich mag final fantasy...die gewalt weniger...

habs vor jahren mal gespielt...jetzt nicht mehr...

was ich gerne mag, wenn du mir deine welt zeigst...

alles liebe noney smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 11. Jun 2012, 18:39 
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Hey,
sanfte Musik mag ich nur ab und zu, im mom. bin ich eher auf etwas schnellere Dinge gepolt ;-9
Ich brauche auch teilweise schnellere und härtere Beats um entsprechend schreiben zu können. Sonst geht das irgendwie nicht.
Ich hab mal eine Doku über Frau Funke gesehen. Die hat ihre Figuren und Stories mittels MindMap erdacht und das ganze Arbeitszimmer war voller Paier. Überall war was. Das hat sie dann in eine Reihe gebracht und dann geschrieben.
Hab ich mal probiert. Aber das ist nicht meins.
Meine Diplomarbeit habe ich ähnlich geschrieben. Also, ähnlich "spontan". Hab mich den Problemen gestellt wenn sie kamen. So hab ich auch Hausarbeiten und Referate vorbereitet. Alles ziemlich laut und leicht ....ähm.... ich sag mal für den Außenstehenden konfus. Aber: es hat ein System. Oder: Nur das Genie überblickt das Chaos. Die Bude sah dann entweder super aufgeräumt aus, oder völlig zugewurstelt. Je nach dem in welcher Phase der Arbeit ich grade war.
Alles in allem hat sich das noch nicht geändert.
Deswegen: Es ist gut, dass ich alleine lebe. Jeder andere würde wahrscheinlich verzweifeln. Tagsüber bin ich nicht wirklich ansprechbar. Kriege meine Phase des "Wach-Seins" erst Abends.
Naja....das dazu....

Klar macht mich was kreatives glücklich, dass macht Spass und ist anregend.
Was mich immer wundert, ist das, was dabei rauskommt.
Und schön ist es, wenn es anderen auch gefällt. Das ist ein tolles Lob.
Und dann arbeite ich mootiviert weiter an den Dingen....

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 11. Jun 2012, 19:26 
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hey,

ist schon klar, dass du bei sanfter musik nicht kämpfen kannst...grins...

und ich dreh auch schon mal das autoradio laut und hör was wilderes...aber am liebsten immer noch snatam kaur...(hat mir mal ein engel empfohlen, aber das ist eine andere geschichte)...

das mit dem lernen und dem chaos kann ich gut verstehen...aber ich sag dann immer als antwort: "ich habe eine geordnete unordung..."

und wer sagt denn, dass es nicht doch jemanden gibt, der mit dir gut leben kann, weil du so bist, wie du bist?...und gerade deshalb?

also ich will damit sagen: das, was du dir wünscht, das möge in erfüllung gehen...

es ist schön, dass ich dich kennenlernen durfte, es ist schön, mit dir zu "reden"...

danke dir dafür...alles liebe von noney smilies/blume0019.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 11. Jun 2012, 19:52 
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hallo leprachaunees, hier ist noch ein gernleser deiner phantasievollen und spannenden geschichten.

smilies/danke.gif smilie_love_033.gif :burns:

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Meinen GOTT, lebe ich SELBST.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 11. Jun 2012, 22:26 
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Kisame....

...

Schreie. Immer wieder hörte er die Schrei. Und das Wasser. Die Brandung, die an die Klippen tobte, das sanfte Plätschern der Wellen und das brüllen des Orkans auf der offenen See…
Das Alles war in ihm und würde ihn immer begleiten. Er wusste das, hatte es auch damals gewusst, als er seine Ausbildung begann. Nun war er der letzte lebende Schwertmeister des Nebelreiches.
Er sah vor sich die Küste, weiter rechts, im abendlichen Dunst, lag sein Heimatdorf. Nie wieder durfte er einen Fuß in die so bekannte Gegend setzen. Dann würde er getötet werden. Und obwohl er die Gefahr kannte, hatte er den Auftrag angenommen.
Er sah hoch in den sich zuziehenden Himmel. Die grauen, regenschwangeren Wolken drängten sich zusammen und setzten ihren Weg unaufhaltsam zu dem weiten Horizont fort. Möwen kreischten über ihm eine traurige Melodie.
Und dann sah er ihr Gesicht in den Wolken. Sein erstes Opfer, das er wirklich bedauert hatte. Sie war seine Teamkollegin, auf ihn angewiesen und dennoch hatte er sie kaltblütig nieder gestreckt. Es war sein Auftrag gewesen, die Geheimnisse seines Dorfes zu schützen. Und wenn der Tod dazu notwendig sein würde, war es seine Pflicht, diesen zu geben.
Er hatte so viele getötet seit dem. Hatte langsam aber sicher vergessen, wie es war, ein Wesen mit Empfindungen zu sein. Und dann hatte er nur noch eine große Leere in sich wahrgenommen.
Sein Atem kondensierte. Er nahm es nicht zur Kenntnis.
Weiter gingen seine Gedanken, von einer ungreifbaren Macht getrieben.
Er sah wieder die Ankunft seines Partners in der Organisation. Itachi Uchiha, der Clanmörder. Träger des Sharingans. Meister der Genjutsus. Ein junger Mann mit kohlrabenschwarzen Haar, zusammengebunden zu einem lockeren Pferdeschwanz. Er sah so unschuldig aus, und wirkte trotzdem so kalt wie Eis.
Gemeinsam führten sie Aufträge aus. Lernten die Fähigkeiten des anderen zu schätzen. Arbeiteten ohne Worte zusammen, mussten sich nicht erst absprechen. Und bei diesem stillen, ruhigen Mann, der so viel Überlegenheit ausstrahlte, hatte er das erste Mal das Gefühl, angekommen zu sein, akzeptiert zu werden.
Sein Äußeres, dass wusste er, schreckte viele ab. Auch wenn er manchmal nicht nur der Killer sein wollte, sondern ein normaler Mensch; es war ihm nicht vergönnt.
Und so entwickelte sich eine Art fragiler Freundschaft zwischen den beiden Mördern.
Sie teilten dasselbe Schicksal. Sie hatten auf einen Auftrag hin gehandelt, hatten deswegen getötet. Menschen, die ihnen vertraut hatten, waren durch ihre Hand gestorben. Und nun waren sie mehr oder weniger in dieser Organisation bestehend aus noch mehr Mördern gestrandet.
Doch ihre letzte gemeinsame Reise, erst ein paar Tage war es her, hatte nur er selbst überlebt. Itachi….
Sein einziger Freund, ja, so konnte er es sich selbst eingestehen…
Itachi war tot.
Er merkte nicht, dass er zu Boden sank, nahm nicht die kalten Felsen unter sich war, nicht den an Stärke zunehmenden Sturm. Sah nicht die inzwischen nahezu schwarzen Wolken, die eisigen Regen versprachen. Seine Umgebung war nicht mehr wichtig.
Nun war er wirklich allein. So wie früher….
Er umklammerte sein Schwert, hielt es eisern am Griff fest, als sei es ein Anker, der ihn vor der tobenden See schützen könnte. Er bemerkte seine eigenen Tränen nicht. Es war so ungeheuerlich gewesen. Bruder tötet Bruder…
Itachi hatte zuvor noch zu ihm gesagt, dass er nicht nachkommen dürfe, egal, was geschehen könne. Er hatte ihm dieses Versprechen abgenommen. Und er hatte noch gelacht. Hatte gesagt, dass so leicht niemand dem Uchiha gefährlich werden könne. Doch er hatte die Rechnung ohne den Jüngeren gemacht.
Itachi hatte es gewusst. Hatte gewusst, dass er nicht überleben würde. Dass der Jüngere der Sieger dieses Tanzes auf Leben und Tod werden würde….
Das war ihm in den letzten Tagen bewusst geworden.
Die Trauer brach über Kisame herein, wie ein Tsunami, gewaltig, unaufhaltsam und tödlich.
Er war nun allein. Sicher, in der Organisation arbeiteten noch andere, aber mit niemanden hatte er ein so gutes Verhältnis, wie zu Itachi. Er vermisste diese ruhige Art. Dieses Überlegene.
Seine Tränen liefen unbemerkt über die raue Haut des Mannes.
Und außer dem Geräusch der Brandung war kein Laut mehr zu hören. Das Röhren des Sturmes verschluckte alles andere.
Niemand hörte den Schrei des Mannes, der inmitten dieses ungeheuerlichen, gewaltigen Wetters auf den Klippen kniete.
Niemand konnte sehen, dass in diesem hünenhaften Mann etwas starb.
Er selbst nahm nicht wahr, dass das letzte bisschen Menschlichkeit in ihm zerbarst.

Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, wusste nicht, ob es nur ein Moment war, oder Tage. Es war ihm gleich.
Er würde noch diesen Auftrag erledigen, noch diesen Feind töten und dann….
Was für einen Sinn hatte sein Leben noch?
Er hatte nichts. Niemanden. Es interessierte niemanden, ob er getötet wurde, oder nicht. Er musste nur funktionieren für die Organisation. Und bislang war es ihm selbst gleich gewesen, dass niemand Anteil an seinem Empfinden nahm. Er hatte es auch gut vor den anderen verborgen. Doch würden sie ihn nun so sehen, so am Boden zerstört… Sie würden ihn töten. Das wusste er. Er konnte es sich nicht leisten, Schwäche zu zeigen.
Ein letztes Mal noch sah er auf die aufgewühlte See unter sich. Sog noch einmal den salzigen Geruch des Meeres ein. Dann erhob er sich, eine geisterhafte Silhouette vor schwarzen Wolken, wandte sich um und ging langsam von den Klippen landeinwärts. In Richtung des Dorfes.

Kurz bevor er es erreicht hatte, sah er noch einmal zum Himmel. Und inmitten der vielen Möwen, die trotz des Sturmes durch die Luft flogen, sah er ihn. Ganz deutlich: Der Rabe. Ein triumphierendes Krächzen ausstoßend als er gewahr wurde, dass der Mensch unter ihm ihn ansah. Der Rabe flog einen Bogen, blickte dem Menschen in die Augen und flog dann in Spiralen immer höher, bis er in den schwarzen Wolken verschwand.
Ein Lächeln schlich sich auf die Züge des Mannes.
„Itachi…“
Vielleicht war dieser schwarze Vogel ein Zeichen für ihn.
Freundschaft währt ewig, über den Tod hinaus…. Auch unter angeblich Seelenlosen. Und die Seele war frei!


....

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 11. Jun 2012, 22:32 
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Hab euch noch mal schnell eine Kurzgeschichte gebastelt....
Kann man gut das hier zu hören, wenn man mag....

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LG und danke euch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 12. Jun 2012, 12:30 
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einfach nur wieder wundervoll...
vielen dank, für deine schreibgeschenke...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 12. Jun 2012, 21:51 
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Deidaras letzter Gruß...

„…
Bunte Funkenregen fielen vom Himmel, schimmerten golden, blau, rot, grün, silbern…. In Kaskaden zeichneten sie wunderschöne Chrysanthemen an den nachtschwarzen Himmel an dem die Sterne zaghaft strahlten. Die Kälte dieser Nacht verschwand in dem Feuer über mir. Es war so wunderschön. Und jedes dieser Kunstwerke blieb nur einige Sekunden am nächtlichen Firmament.
Ich weiß noch, dass ich sprachlos da stand. Ich starrte noch lange in diesen Himmel, auch als die Lichter verlöschten und alle anderen gegangen waren stand ich noch da und konnte den Blick nicht abwenden.
Es war so schön gewesen…
Es war die wirkliche, einzigartige Kunst. Eine Kunst, die nur im Gedächtnis weiterlebte.
Ich hatte noch nie etwas Schöneres gesehen.
Und der Entschluss reifte in mir: Ich wollte auch ein solcher Künstler werden.
Die nächste Zeit, die nächsten Jahre trainierte ich wie besessen, um ein wirklicher Künstler zu werden, ging bei vielen anderen in die Lehre, trainierte meine Jutsus, übte mich in den anderen Ninja-Künsten. Doch schnell hatte ich herausgefunden, dass meine Stärken in der Distanz lagen, nicht so sehr im Nahkampf.
Irgendwann musste ich mich entscheiden. Bleibe ich in meinem Dorf, oder erlerne ich die letzten Lektionen um meine Kunst zu vervollkommnen? Ich wählte letzteres und wurde deswegen verbannt, ein Nuke-nin. Ohne Heimat, ohne Schutz. Doch ich war mir selbst genug und schlug mich durch dieses unbeständige Leben.
Ich bereute es nicht.
Ich lebte nur für meine Kunst, nur für den Augenblick. Immer.
Später, als ich zu Akatsuki kam, wurde mir klar, dass ich noch viel zu lernen hatte. Hier waren nur Mörder. Und niemand interessierte sich für die Kunst, die nur in dem Moment, in dem man sie betrachtet, ihre volle Schönheit entfaltet.
Ich fühlte mich unverstanden. Und es erschien mir, als würde meine Kunst nicht entsprechend gewürdigt werden. Der einzige, der mich ansatzweise verstand, war der Suna-nin.
Ich führte für diese Organisation so einige Aufträge durch, schulte mein Können immer weiter, wollte endlich die Perfektion erreichen.
Und dann starb mein Partner. Er war weg. Einfach nicht mehr da. Und das war der Moment, an dem ich begriff, dass ich einen Seelenverwandten verloren hatte. Einen Freund, einen Kritiker. Er war derjenige, der mich zu Höchstleistungen angespornt hatte. Derjenige, der mich weiter getrieben hatte.
Meine Kunst, sie wurde zu seinem Vermächtnis, irgendwie.
Nur einer konnte eine ähnliche Stellung einnehmen, konnte mich ähnlich motivieren. Und sei es nur, weil ich ihn übertrumpfen wollte.
Doch jetzt ist auch er nicht mehr da, wird nie wiederkommen…
Ich weiß, dass auch andere von uns im geheimen Trauern. Doch ich werde die Gelegenheit haben und wenigstens einen von unseren beiden Toten rächen können.
Ich werde morgen zu meinem letzten Auftrag aufbrechen. Wenn ihr diese Zeilen lest, werde ich es beendet haben. Dann werde ich die absolute Kunst erweckt haben. Wenn es nötig sein sollte, werde ich diese Kunst nicht nur schaffen, sondern mit ihr vergehen.
„Nur die Besten sterben jung…“ nicht wahr?
So oder so, ich werde nicht zurückkommen. Ich werde so oder so diese Organisation verlassen. Ich habe meinen Lebenszweck gefunden. Hier ist er allerdings nicht.
Ich hinterlasse Euch noch einen letzten Gruß…..“


(Kisame und Pain sahen sich an, dann den Brief. In Konans Augen schimmerten Tränen. Dann rief Pain „Alle raus hier!“
Nicht einmal drei Sekunden später explodierte sein Büro. Bunte Farben schimmerten auf, Funken stoben davon. Sie bildeten in dem zerstörten Hauptquartier einen schwungvollen Schriftzug….“Deidara“)

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 14. Jun 2012, 00:15 
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Hey,
also.... zu der kleinen Story: der beschrieben Char ist Sai, und dazu hab ich das gehört:
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Fand das passend....



Das ebenmäßige Gesicht wirkte wie aus Marmor, geschaffen von einem weltentrückten Künstler.
Das Lächeln, wie erstarrt, die Augen, leer. Keine sichtbare Regung zerstörte diesen Eindruck.
Schwarzes Haar, durch das ein leichter Wind strich, blasse Haut….
Der junge Mann sah nicht aus, als wäre er von dieser Welt, eher wirkte er wie eine Statue aus dem klassischen, griechischen Altertum. Perfekt Proportioniert, in der einen Hand eine Schriftrolle, die andere erhoben.
Unnahbar schien er, teilnahmslos, trotz des Lächelns, das nicht seine Augen erreichte.
Früh hatte er schmerzhaft lernen müssen, dass es nicht ratsam war, Gefühle, gleich welcher Art, zu haben und zu zeigen. Früh musste er sich angewöhnen, seine Empfindungen zu verbergen.
Die Stärke des Windes nahm zu, ließ die Blätter der umstehenden Bäume rascheln, fegte auch einige von den Ästen und ließ sie tanzen. Ein Hauch Fröhlichkeit im Vergehen des Sommers, bevor der Winter mit seiner tödlichen Kälte alles Fröhliche verbannte.
Genau wie der Winter war auch der junge Mann kalt geworden, emotionslos, hart, unnachgiebig, wie Eis.
Vor ihm lag eine Gestalt am Boden. Ein junger Ninja, einer wie er. Einer, den er einmal Bruder genannt hatte und der der einzige war, dem er Gefühle entgegen gebracht hatte. Nun lag der andere hier, tot, noch ehe sein Leben überhaupt begonnen hatte.
Herbstlich gefärbte Blätter hatten sich in den Haaren des Toten verfangen, lagen in seinem Blut und hatten die rote Farbe aufgenommen.
„Du hast gesagt, ich muss härter werden….“Die Stimme des jungen Mannes, nur ein Wispern, die Worte vom Wind mitgerissen, der an Stärke zunahm.
„Du hast gesagt, ich darf nicht fühlen…“
Das Rauschen des Waldes, der die beiden umgab, nahm zu.
„Du hast gesagt, ich muss stärker werden….“
Immer noch sahen die stumpf wirkenden schwarzen Augen des jungen Mannes auf den Toten.
„Bruder….“
Seine stimme war nun nicht mehr aus dem hereinbrechenden Sturm zu hören. Der Blick löste sich von der reglosen Gestalt, glitt zu dem Blätterdach, welches eher einer wogenden Masse glich, immer wieder nahm der Wind Blätter mit sich.
Der junge Mann bemerkte die Tropfen, die schwer durch den Sturm zu Boden fielen, dabei durch die Blätter nur minimal gebremst wurden. Er nahm auch die Hagelkörner wahr, die sich scharf wie ein Shuriken in seine Haut schnitten.
Doch noch immer rührte er sich nicht vom Fleck, suchte sich keinen Schutz.
Nässe bedeckte das ebenmäßige Gesicht.
„Ich werde den Weg weitergehen….“
Wieder sah er zu demjenigen, den er innerlich immer so bewundert hatte und zu dem er aufgesehen hatte wie zu einem Bruder. Zu demjenigen, der für ihn wie eine Familie gewesen war und der einen so sinnlosen Tod gestorben war. Sein Bruder….
Leise Tränen mischten sich mit den Regentropfen auf dem Gesicht des jungen Mannes, doch niemand würde es sehen….
Die Hagelkörner nahmen zu. Trafen ihn. Seine Brust schmerzte.
Seine Seele schmerzte.
„Ich muss vergessen….“
Der junge Mann wandte sich ab, fiel in einen leichten Lauf, nahm schließlich immer mehr Geschwindigkeit auf und rannte in die Dunkelheit des Waldes. Nie wieder sollte er an diese Stelle kommen, nie wieder wollte er sich erinnern…. Er durfte keine Gefühle haben!

Ein schneller Schatten bewegte sich durch die Gassen, nicht mehr als ein Hauch war von der Anwesenheit desjenigen zu spüren. Der Maskierte rannte weiter. Sein Ziel vor Augen. Er hatte einen Auftrag bekommen. Er musste heute wieder einmal töten. Wieder einmal…. Ein Leben beenden. Er hatte es schon oft tun müssen. Und immer hatte er dabei ein Stück seiner Selbst verloren, ohne dass er es merkte, ohne, dass es ihm bewusst geworden wäre. Und wieder regnete es….
Ausdruckslose Augen sahen kurz zum Himmel. Immer wenn er einen solchen Auftrag hatte, regnete es.
Ungeweinte Tränen…. Wer hatte das gesagt? Er wusste es nicht mehr. Und er verscheuchte die Gedanken. Wie immer, wenn sie kamen und stellte sich seiner Aufgabe.
Er war schnell, effektiv und ohne Mitleid.
Gefühle hatte er keine mehr….

„Wer bist du?“ wurde er von einem jungen, blonden Ninja gefragt.
„Sai…“ war seine knappe Antwort gewesen.
Es war nicht sein richtiger Name. Namen waren ohne Bedeutung. Es war nie von Interesse, wer er war und nie hatte jemand wirklich danach gefragt.
Blaue Augen brannten sich in Schwarze. Doch diese zeigten keine Regung.
Der maskierte Mann kannte ihn. Er wusste das. Er war ebenfalls ein Anbu gewesen…. Und jeder hatte einmal von den „besonderen Ninjas“ gehört. Doch er sagte nichts. Nur der Blonde schien immer zu reden…

Um mit anderen zurecht zu kommen, trug er ein falsches Lächeln. Er lächelte oft. Immer wenn er dachte, es sei angebracht. Die Bedeutung eines Lächelns, oder jeglichen Minenspiels war nie wichtig für seine Aufträge gewesen….

Jahre waren vergangen. Er hatte sich mit anderen zu einem Team zusammen gefunden. Hatte schwer daran gearbeitet, sie zufrieden zu stellen. Damit sie keine Fragen mehr stellten. Doch auch wenn es für Außenstehende so aussah, als könne er nun Emotionen zeigen, sich darauf einlassen, fühlte er, dass sein Inneres nach wie vor wie gefroren schien.
Sein Leben bestand noch immer aus Kampf und Tod. Auch wenn die Gründe sich verändert hatten. Sein Feind war dieses Mal ungleich stärker. Und dennoch musste er auch dieses Mal siegen.
Er sah auf. Und erstarrte. Schwarze Augen weiteten sich. Ein leises Wort entschlüpfte blassen Lippen:
„Bruder….“
Nicht mehr als ein Wispern im Wind.
Vor dem jungen Mann stand der andere Ninja, jener, der schon vor so vielen Jahren gestorben war. Jener, der ihm näher stand als sonst ein Mensch, als sonst jemand jemals wieder….
„Dieses Mal werden wir es beenden…Sai!“
Die Worte erreichten ihn wie aus weiter Ferne.
Der schwarzhaarige fühlte, wie das Eis, dass er selbst um sich gelegt hatte, zersprang.
„Nein…“ Seine Seele schrie in ihm auf, wehrte sich gegen das, was seine Augen sahen.
Und der Kampf begann, ob er wollte oder nicht. Hier würde sich sein Schicksal endgültig entscheiden. Der andere war tot. Und in seinem Inneren fühlte er wieder die Liebe zu demjenigen zurückkehren. Die Liebe, die er so lange verschlossen hatte, verbannt, um nicht verletzt zu werden.
„Bruder…“

Nach Stunden, fast Tagen, so schien es ihm, war es vollbracht. Der Kampf war geschlagen, gewonnen. Doch zu welchem Preis?
Sein Gesicht war nass. Verwirrt fuhr er sich mit der Hand über die Wange. Tränen…. Er fiel in sich zusammen. Der Schmerz raubte ihm den Atem.
Ein Sturm zog auf, nahm ihm mit dem zunehmenden Wind die Sicht. Alles in ihm zog sich zusammen, sein ganzes Sein war so erschreckend fragil….
Und während der Sturm nun endlich um ihn brüllte und fauchte wie ein verwundetes Tier, schrie er nach all den Jahren endlich seinen Schmerz in die Welt: „Shin!!!“
Doch wieder hörte es niemand, obwohl so viele um ihn waren. Der Wind war zu laut… So laut….
Er brüllte, als sei er von der Seele des jungen Mannes am Boden noch genährt worden….
Und endlich, mit den ersten Regentropfen, brachen auch die Tränen des Verlustes aus dem jungen Ninja hervor. Immer mehr strömten über das blasse Antlitz. Doch niemand sah sie in dem Regen….

Eine Hand legte sich auf die Schulter des Ninja.
„Sai…“
Die Tränen flossen weiter.
„Sai, es ist gut…. Empfinde wieder, lebe wieder, ich wünsche es mir für dich….“
Der angesprochene sah aus den Augenwinkeln eine Bewegung, spürte noch einmal die tröstende Hand auf der Schulter. Dann, ein Licht, welches sich von dem jungen Mann löste und sich vom Wind getragen im Sturm verlor.
Lange saß er noch da, oder waren es nur wenige Augenblicke? Er wusste es nicht, hatte alles Zeitgefühl verloren.
Der Wind nahm ab, der Sturm schien zu sterben….
Die Sonne brach wieder durch die Wolken. Er vernahm das Zwitschern von Vögeln, roch das Gras, fühlte die Wärme der Sonne.
Und als er nun lächelte, erreichte es zum ersten Mal auch seine Augen. Er sah sich um. Die anderen, seine Kameraden, standen da, sahen ihn an. Und er wusste endlich, nach all diesen einsamen Jahren, er war nicht mehr allein. Freunde…. Brüder….
Im Geiste waren sie alle von einem Blut, hatten ein Ziel.
Endlich Frieden!

....

*vorsichtigumdenbildschirmguck*
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 14. Jun 2012, 23:55 
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Nagato ist sein Name, sein Leben geprägt durch eine Vision: Friede. Um jeden Preis. Sein Weg:



Ein Kind weint. Menschen sind gestorben. Unschuldige wurden getötet.
Das Kind geht weinend durch den ewigen Regen, der die Tränen unsichtbar werden lässt. Bittet immer mal um Essen, klopft an Türen und hofft. Hofft auf Hilfe. Doch es ist niemand da, der dem Kind diese Hilfe gibt. Zu tief sitzt der Schrecken des Krieges, zu wenig blieb übrig, um selbst am Leben zu bleiben.
Überflüssige Esser werden dem Tod feilgeboten.
Das Kind tapst Barfuss durch die Pfützen, weint, und weiß, dass es sterben wird, wenn kein Wunder geschieht.
Ein Winseln lenkt die Aufmerksamkeit des Kindes auf ein weiteres vergessenes Geschöpf. Ein kleiner Hund… Ebenso ausgesetzt, ebenso allein.
Das Kind nimmt den Welpen mit sich. Auch wenn es selbst nichts hat, so weiß es doch: Niemand sollte allein sein!
Die Ruinen der Dörfer, durch die die beiden gehen, scheinen wie mahnende Finger abgeschlagener Hände in den grauen Himmel zu deuten. Himmel…
Es gibt keinen Trost. Es gibt kein Mitleid. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Die Lektion ist bitter. Aber das Kind nimmt sie an. Was bleibt auch sonst übrig?
Die Kräfte schwinden immer mehr.
Der Regen, der Krieg, der Hunger, alles fordert seinen Preis.
Das Kind legt sich hin. Es weiß, dass das Ende nahe ist. Auch der Welpe ist ausgezehrt.
Aus dem gleichtönigen Grau erscheint eine Gestalt. Ein Mädchen, ebenfalls Opfer dieses sinnlosen Krieges. Sie hat Brot bei sich.
Sie ist die einzige, die mit dem Kind teilt. Die einzige, die gibt, obwohl sie selbst wenig hat.
Sie nimmt das Kind mit.
Und der Regen spült die Spuren der Kinder fort, trägt das Weinen mit sich. Eine niemals endende traurige Melodie.
Ein Junge steht vor den Kindern. Sieht das Kind. Noch ein Esser mehr. Und dann noch der Hund.
Der Junge weiß, dass es schwer werden wird. Doch er lässt das Kind in seiner Nähe.
„Wie heißt du?“
„Nagato…“

Die Zeit schreitet voran. Für die drei Kinder ist es nicht leicht, sich durchzuschlagen. Doch irgendwie schaffen sie es, die nächsten Wochen zu überleben.
Sie treffen auf Ninjas, die ebenso durch den stetigen Regen laufen, wie sie. Die ebenso mutlos sind.
Und obwohl die Kinder Angst haben, misstrauisch gegenüber den Kämpfern sind, nehmen sie die Hilfe des einen an. Ein Mann, weißes Haar, ein offenes Gesicht. Jemand, der den Krieg in seinem Innersten ebenso verabscheut, wie diese Kinder, die nun eine neue Hoffnung sein können…

Er trainiert sie, bringt sie soweit, dass sie sich wehren können. Lehrt sie das, was er weiß, zeigt ihnen das, was er kann. Den Weg des Kriegers zu gehen. In einer Welt voller Habgier, Misstrauen, Gier, Brutalität. Er ist ebenso wie sie ein Opfer.

Als er sie verlässt, hat er ihnen alles gegeben, was sie lange entbehren mussten. Liebe. Geborgenheit. Freundschaft. Fürsorge.
Aber sie sind soweit, dass sie für sich selbst sorgen können.

Wieder regnet es. Wieder weint der Himmel. Jemand ist gestorben. Ein unnützer Tod. Ein qualvolles Abschiednehmen für die anderen. Er starb, für seine Freunde. Starb, damit sie leben können.
Das Kind von damals, ein junger Mann ist er geworden. Schreit seinen Schmerz in diese ungerechte Welt. Aus ihm erwächst etwas, dass zu machtvoll ist. Er nimmt Rache. Tötet diejenigen, die seinen Freund in den Tod trieben.
Die Frage des sterbenden Gegners beantwortet er noch.
„Ich bin Nagato….“

In dem jungen Mann reift ein Entschluss. Ein Plan nimmt Gestalt an. Auf der Welt muss endlich Frieden herrschen. Er will den Frieden bringen. Er muss den Frieden bringen.

Er sammelt andere um sich. Ausgestoßene. Opfer der Machtränke ihrer jeweiligen Heimat. Er will ihnen einen sicheren Hafen bieten. Er will mit ihrer Welt diese Welt umkrempeln. Er wird diese Welt in ihren Grundfesten erschüttern und die Alten entmachten. Wird gegen sie kämpfen. Solange, bis aus den Ruinen etwas Neues entstehen kann.
Altes muss sterben. Dann erst hat das Neue Platz um zu wachsen. Er träumt von einer friedlichen Welt. Träumt davon, dass es nie wieder Opfer geben wird. Das nie wieder ein Kind weinen muss.

Jahre brauchte er nun schon, noch immer kämpfen seine Mitstreiter diesen aussichtslosen Kampf. Er hat wenigstens etwas erreicht. Wenn auch nicht beabsichtigt. Seine Organisation wird nun von allen Mächtigen verfolgt und alle versuchen, ihn und die anderen zu töten.
Es ist ihm egal. Er weiß, dass er überleben wird. Er weiß, dass alle anderen untergehen werden.
Um seinen Plan zu verwirklichen, braucht auch er Geld und Macht. Und er hat einen Plan. Er will die Bijuu-Geister. Alle. Diese mächtigen Wesen haben in der Welt der Menschen nichts verloren. Sie locken nur die Gierigen an. Diejenigen, die sich über alle anderen erheben wollen. Diejenigen, die meinen, sie wären besser als andere.

Ein Reich, ein Dorf macht ihm am meisten zu schaffen. Immer wieder geraten seine Mitstreiter mit diesem Dorf zusammen. Denn es beherbergt den stärksten Geist. Ein wesen, dass unschädlich gemacht werden muss.
Er entschließt sich, dieses Dorf mit seiner ganzen Kraft und Härte zu zerstören. Wenn keiner mehr lebt, kann auch niemand mehr diesen Geist benutzen oder gar schützen. Der Geist muss von dieser Welt scheiden.

Er kämpft. Um seine Ideale. Um seine Welt. Für alle Kinder dieser Welt. Für alle Opfer. Auch für die Zukünftigen. Er will den absoluten Frieden. Und dadurch zieht er seine Stärke. Er will den Hass beseitigen.
Auch in diesem Dorf.
Er weiß, dass Leben eines Geist-Trägers ist nicht schön. Es ist ein ausgestoßenes Leben. Ein wertloses Leben. Benutzt. Um zu töten. Um Leid zu bringen. Auch die Träger der Geister müssen erlöst werden von ihrem Schicksal. Ein Schicksal, dass sie sich nicht aussuchen konnten. Zu dem sie verdammt wurden.
Ebenso, wie er verdammt wird.
Er hat den harten Weg gewählt. Hat die Welt erzittern lassen. Niemals an dem Weg gezweifelt. Immer weiter ist er gegangen. Sah nicht zurück.
Er brachte selbst Opfer. Erlaubte sich nichts. Keine Liebe, kein Partner. Nur das Mädchen von früher, jetzt eine hübsche Frau, steht ihm näher, als alle anderen.
Er kämpft weiter. Und endlich trifft er denjenigen, dessen Geist er versiegeln muss. Derjenige, der den stärksten Geist in sich trägt.

Der Kampf dauert an, ist hart, ohne Rücksicht.
Als der Junge ihm gegenüber steht, sieht der Mann sich selbst in den Augen des anderen. Sieht all das, was er fast aufgegeben hatte. Hoffnung. Liebe. Nachsicht. Willen. Der Junge erinnert ihn immer mehr an sich selbst. Und an einen anderen. Den Krieger von damals. Derjenige, der ihm und den beiden anderen damals alles beigebracht hatte. Der ihnen zeigte zu überleben.

Noch ein Blick in die blauen Augen des Jungen. Keine Zweifel. Kein Zögern. Reiner Wolle. Dieser Junge träumt ebenso vom Frieden. Doch sein Weg dahin ist ein anderer. Vielleicht schafft dieser Junge das, was er selbst in all den Jahren nicht erreicht hat?
Der Welt Frieden geben.
Ein letztes Mal fokussiert der Mann seine Kräfte, diesmal wird er dem Jungen das größte Geschenk machen, dass er geben kann. Er holt die Seelen der Toten zurück. Zurück in das Leben. Zurück zur Hoffnung.
Ein letztes Mal sieht er die blauen Augen des Jungen. Dann bricht er zusammen.
Er hat erkannt, dass sein Weg beendet ist. Er übergibt mit seinem letzten Atemzug sein Ideal, seinen Wunsch an den Jungen.

Durch die Dunkelheit des Nichts irrt eine Seele.
Ein irisierender Punkt in der vollkommenen Finsternis.

Ein Licht erstrahlt. Wird größer, nimmt das ganze Blickfeld ein. Es ist warm.
„Du bist zu Hause…. Nagato.“

Und endlich spürt die Seele:

Frieden
….


:boys_0222:

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 12:36 
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liebe le....

wir sind total fasziniert von deinen geschichten....danke, ...

es hat sich aber jetzt eine frage aufgetan...sind deine geschichten nacherzählungen oder frei erfundene basierend auf der fernsehserie?...

entschuldige meine unwissenheit, wie gesagt, da ich nicht fernsehe, kenne ich das nicht...

doch ich mag deinen schreibstil, der so wundervoll fesselnd und spannend erzählt...

alle liebe...du liebe...von herzen...noney smilies/herzen-smilies-018102.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 12:53 
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*ausdembettkriech*
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Moinsen!
Hmmm, erst mal die Frage
*kopfkratz*
Also, die Charaktere gibt es in der Serie schon. Allerdings nicht in dieser Form. Da sieht man nur die Oberfläche, nicht das, was dahinter stehen könnte. Also das wieso warum, etc.
Ich dachte mir mal, da ich die Serie echt gerne mag, schau ich mal, was kann man da noch rausholen?
Meine Erzählungen sind nicht, wie die Serie, für Kinder gedacht. Sondern, da diese auch von älteren Leuten geguckt wird, eben für junge Erwachsene und aufwärts.
Ich mag generell keine rosarotfröhlichbunten Quitschromanzen und Heileweltstories. Ich mag Abgründe.
Deswegen schreib ich über die Aussenseiter.
Klar, eigene Figuren hab ich auch mal beschrieben, allerdings nicht hier in diesem Strang.
Eigene Figuren kann man sich so zurecht basteln, wie man möchte. Macht auch Spass. Aber ich finde, es ist was anderes, wenn ich einen Char nehme, den es schon gibt und den beleuchte.
Ich versuche mich bei den Stories weitestgehendest an die Originalstorie zu halten. Aber die Gefühle sind von mir. Die Empfindungen und Gedankengänge alles meine.
Die Natur, die die Gefühle wiederspiegelt, auch meins.
Ich setze die Geschichten dann so um, wie es mir in den Sinn kommt. Sehe ich die Figur vor mir, will ich, dass ein Aussenstehnder "sehen" kann, in das Innere der Figur.
Meine Stories sind düster, geprägt von Kämpfen (Inneren wie Äußeren), von Tod, Rache, Hoffnungslosigkeit. Eigentlich nichts, was man bei Sonnenschein lesen kann.
Sie sollen zeigen, was wichtig ist. Freundschaft. Vertrauen. Heimat. Freiheit. Solche Dinge. Und meine Sicht auf die Figuren kann evtl. zeigen, dass diese Dinge nicht selbstverständlich sind.

Es ist also eine Mischung: Ich halte mich im groben an den original Plot der Serie. Nehme die Figuren da raus und lasse sie dann eigenständig denken. In der Hoffnung nicht ins kitschige abzurutschen. Dabei projeziere ich Gedanken und Gefühle in die Figur, die so in der Serie niemals beschrieben wurden.

Also, so mach ich das, das möchte ich dabei transportieren.

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 16. Jun 2012, 22:53 
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so ähnlich hab ich mir das gedacht, dass dein schreiben entsteht, doch war ich eben nicht sicher...

ich finde das faszinierend, wie du das machst...und ja, ich mag auch gern menschen, die anders sind...eben das besondere...

und hinter die kulissen zu sehen fand ich auch am theater schon immer interessant...obwohl ich auch die bühne mag...

manchmal rosarot und manchmal schwarz...wer weiß das schon?

gute nacht...oder guten morgen?...alles liebe...ich mach dir mal kaffe...virtuellen... :kaffeee:

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 17. Jun 2012, 01:12 
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Suna no Gaara, Gaara aus der Wüste... (Gaara = selbstverliebter Dämon)
Das Leben ist manchmal bitter, auch für ihn....


Er hörte noch immer diese Stimmen! Stimmen voller Hass und Abscheu, die ihn selbst in seinen Träumen zu verfolgen schienen.
„Monster!“
„Verschwinde!“
„Geh weg, du …Kreatur!“
Und ihre Blicke…. Diese Blicke voller Zorn. Voll mit Hass.
Er verstand es nicht. Warum?
Sein Schluchzen hallte durch die Nacht. Kalte Sterne schienen auf den kleinen, zitternden Körper, der in den Schatten der Hauswände kauerte.
Er hatte andere Kinder gesehen. Kinder, die miteinander spielten. Kinder, sie lachten. Die von ihren Eltern liebevoll umsorgt wurden. Kinder, mit denen man zärtlich umging. Kinder, die im Sonnenschein Fangen spielten. Während er im Schatten stand und nur zusehen konnte.
Er verstand es nicht. Wieso war er allein? Wieso wollte niemand in seine Nähe, niemand mit ihm spielen? Warum wurde er so angesehen? Warum schienen andere Menschen ihn nur zu Hassen? Warum konnte er in ihren Blicken Furcht erkennen?
War er denn so anders? Wieso?

Jahre vergingen.
Einsamkeit.
Mordanschläge.
Hass.
Alles hatte er überlebt. Im Schatten der kalten Sterne war auch er innerlich zu Eis geworden. Er hatte gelernt, dass nur er selbst sich Halt geben konnte. Hatte verstanden, dass nur er sich selbst lieben konnte. Dass nur er selbst jemals für sich kämpfen würde. Niemand sonst würde ihn akzeptieren.
So lernte er zu kämpfen. Lernte seinen eigenen Weg zu gehen. Ohne Mitleid für andere. Niemand hatte Mitleid für ihn.
Ohne Liebe zu einem anderen Lebewesen. Denn niemand liebte ihn.
Heiß wie die Wüste kochte sein Blut, wenn er andere tötete. Kalt wie die Wüstennacht ging er dabei vor. Skrupellos war er zu dem geworden, was man gefordert hatte: Eine Waffe. Ein perfekter Krieger. Ohne Gewissen. Ohne Reue.
Nachts, wenn er allein auf der Stadtmauer saß, starrte er regungslos zu den Sternen. Längst fragte er nicht mehr Warum. Er hatte nie eine Antwort bekommen, mit der er etwas anfangen konnte. Seine Geschwister folgten seinem Befehl. Nicht aus Liebe. Sondern aus purer Angst und er war sich dessen Bewusst. Aber es spielte keine Rolle.

Er dachte an den Bruder seiner Mutter. Mutter…. Ein leeres Wort. Ohne Bedeutung.
Der Onkel…. Jemand der ihn ebenso gehasst hatte, wie jeder andere auch. Jemand, der ihn hatte töten wollen.
Es war uninteressant geworden. Alle waren unwichtig. Denn er selbst war nur ein Wesen, was man verachtete. Ein Wesen, das man verfolgte. Das man zu einer Waffe gemacht hatte. Sein Leben: wertlos.

Die Wüste verschluckt jedes Geräusch. Alles wird auf einen Punkt komprimiert….Der Einzelne wird bedeutungslos. Wünsche, Ziele verlieren ihre Bedeutung. Was zählt ist der Augenblick….
Tief atmet der junge Mann die klare kalte Wüstenluft ein. Die Sterne sehen noch immer kalt auf ihn herab. Aber nun sind sie zu Freunden geworden.
Ein anderer hat ihm den Weg aus der Erstarrung gezeigt. Den Weg aus der Kälte, aus dem Hass, aus der Verzweiflung, die sein Herz hart werden ließ. Dieser eine war sein Freund geworden. Wusste selbst, wie es wist, wenn andere einem mit Abscheu und Hass begegnen. Und doch hatte dieser Eine einen anderen Weg gewählt.
Der junge Mann lächelte. Das erste Mal seit langem. Und es war ein ehrliches Lächeln. Er hatte gelernt. Hatte sich weiter entwickelt. Raus aus der Stagnation, hin zum Leben. Leben, dass auch in der feindlichen Wüste existiert.
Man hatte ihn, ausgerechnet ihn, zum Kazegagen gemacht, zum Oberhaupt des Dorfes und damit auch des Windreiches. Einerseits hofften die Alten noch ihn so zu kontrollieren. Doch bald hatte er sich etabliert. Seine Entscheidungen waren gut durchdacht, gerecht. Niemand zweifelte mehr an ihm, die Menschen hatten keinen Hass mehr in ihrem Blick….

Noch einmal sieht der Mann zum Firmament. Er spürt eine Gefahr heran ziehen. Lautlos. Unsichtbar…..
Der Gegner ist diesmal ein andere junger Mann. Einer der verdammten Organisation, Akatsuki. Als sie sich gegenüber stehen, sieht der junge Kazekage, dass der Andere blondes Haar hat. Und einen Ausdruck in den Augen, den er selbst nur zu gut kennt. Von sich selbst. Der eigene Tod ist ein Preis, den der Blonde zu zahlen bereit ist. Allerdings sieht der junge Mann auch die wilde Entschlossenheit in diesem Blick. Kein leichter Gegner.
Seine oberste Pflicht ist die Sicherheit der Menschen unter ihm. Also wird er kämpfen. Nicht für sich selbst. Oder weil er eine Waffe ist. Nein, für all die Seelen, die ihm nun anvertraut sind.

Der Kampf zieht sich, ist anstrengend, und der junge Mann geht an seine Grenzen und darüber hinaus. Er spürt, dass er wenige Chancen hat. Und als er schließlich bewusstlos zusammenbricht, gelten seine Hoffnungen nicht sich selbst, sondern den Menschen.

Schmerz. Das nimmt er war. Schmerz und Kälte. Ist das der Tod? Nein, sein Körper sendet noch Signale. Der Schmerz ist unbeschreiblich. Er spürt, wie ihn etwas verlässt. Sie nehmen ihm den versiegelten Geist! Und dabei auch sein Leben! Er weiß es. Und dann wird alles schwarz. Seine Seele treibt durch die Äonenalten Galaxien. Die Sterne. Er sieht sie nun ganz nah. Sie umgeben ihn. Nicht alle sind so kalt, wie es immer schien. Einige sind warm, andere heiß. Er weiß nicht mehr, wo oben und unten ist, weiß nicht mehr, ob es Heute oder ein anderes Zeitalter ist, durch das er treibt.
Frei!
Er sieht sich selbst, als Kind. Einsam und verlassen. Traurig, ängstlich.
Doch da: Eine Stimme ruft ihn. Langsam wendet sich seine Seele der Stimme zu. Sein Freund, der einzige der ihn wirklich versteht. Er ist hier! Er ist nicht mehr allein!

„Komm zurück, Gaara…. Komm zurück!“

Es ist hell. Warum ist es nun hell? Der junge Mann, der sich wieder an seinen Namen erinnert, setzt sich auf, blickt in erleichterte Gesichter. Sieht seinen Freund neben sich, seine Schwester und sein Bruder sind neben ihm. Und so viele andere. Er ist Verwirrt…. So viele….
„Gaara…“ Sein Name schallt ihm vielstimmig entgegen.
„Sie sind alle wegen dir gekommen.“ Sagt ihm sein Freund.
„So wie ich….“
Und jetzt fühlt er es wirklich.
Das ist das Leben! Er lebt! Er wurde vermisst! Er wird geliebt und respektiert….
Sein Herz ist so voll, es schmerzt schon fast.
Noch einmal sieht er in die blauen Augen seines Freundes.
„Naruto…“ seine Stimme ein Wispern.
Er lässt den Sand fließen. Die Wüste ist noch immer an seiner Seite, auch wenn der Geist aus ihm heraus gezogen wurde. Die Wüste wird ihn nie verlassen. Ebenso wenig wie die Menschen, denen er wichtig und lieb geworden ist. Ebenso wenig wie die Freunde, die er gewonnen hat.

„Danke….“

In dieser Nacht scheinen die Sterne wirklich hell und freundlich auf ihn. Er lächelt. Er ist angekommen. Zu sich selbst gekommen und zu einem Leben, dass wirklich lebenswert ist….

….

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 20. Jun 2012, 22:54 
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Naruto.... der Chaosninja nr.1.
Seine Gedanken.... nur mal so am Rande....




Ohne dich kann ich nicht sein. Mit dir kann ich nicht leben.
Die Schmerzen betäuben mich, die Leere in mir zerfrisst mich. Alles was ich sehe ist farblos. Alles was ich berühre ist so…. nicht greifbar.
Egal was ich mache, es scheint sinnlos zu sein. Genauso sinnlos wie mein erbärmliches Leben.
Alles was ich fühle, ist diese Benommenheit, die von mir Besitz ergriffen hat.
Kennst du das?
Kennst du diese Leere? Die alles so sinnlos macht? Das Gefühl, innerlich immer mehr abzusterben und die eigenen Ideale ad Absurdum zu sehen?
Kennst du wirklich diese Verzweiflung? Bei der man schreien will und doch stumm bleibt? Weil alles so sinnlos ist?
Ich bin nicht mehr ich selbst! Mein Leben, meine Träume, meine Ziele: Das alles warst du.
Und dann bist du gegangen. Einfach so. Hast mir deine Gründe um die Ohren geschlagen und warst dann weg.
Irgendetwas ging in mir dabei zugrunde, und jetzt verfault es in mir drinnen. Zerfrisst mich und mein eigentliches Selbst.
Ich hab mir eingebildet, dass ich die finden muss, dass ich dich zurück bringen muss. Aber eigentlich musst du mich finden.
Du sagtest, ich könne dich nicht wirklich verstehen. Da ich nie eine Familie hatte. Stimmt. Hatte ich nicht. Die warst du. Unter anderem. Und jetzt? Jetzt bist du weg. Hast dich entschieden. Und ich merke, dass ich noch immer in der Vergangenheit fest hänge. Ich spiele den lustigen Jungen, den zuversichtlichen Mann.
Aber das alles ist Fassade. Fassade, damit die heile Welt sich weiter drehen kann. Es zerreißt mich immer mehr.
Ich weiß selbst nicht, was ich noch will. Ich will nicht sterben. Noch nicht. Ich will dich wieder an meiner Seite wissen. Als den Bruder, den ich nie hatte. Ich wollte die zeigen, dass es noch mehr gibt als Rache. Doch du zeigtest mir eine Welt, die anscheinend ohne Rache nicht lebt. Ich will das nicht sehen. Ich will das nicht fühlen.
Rette mich! Komm zurück!
Ich habe versucht, die Lücke, die du gerissen hast, zu füllen. Habe andere an mich heran gelassen. Doch niemand, absolut keiner, ist mir so verdammt nah, wie du! Verdammt!
Meine Hand schlägt immer wieder auf die Wand vor mir ein. Die Schmerzen meines Körpers sind nichts. Sind nichts mit dem, was ich innerlich gefühlt habe. Und sie vertreiben nicht diese Leere. Haben Menschen ohne Gefühle es leichter? Wahrscheinlich.
Ich will aber auch kein Gefühlszombie sein. Verdammt!
Blut tropft schon. Das Rot, funkelnd wie ein Rubin, landet auf dem Boden. Es ist mir egal. Morgen wird es wieder niemand merken. Wie du mich innerlich zerstört hast. Alle sehen dann nur den fröhlichen, naiven Jungen in mir. Keiner weiß, dass ich jede Nacht das durch mache. Meine Verletzungen heilen schnell.
Ich dachte immer, meine Liebe wäre Sakura, aber das stimmt nicht. Ich weiß das und kann es doch nicht abstellen. Es ist eine Art Halt in der Finsternis.
Ich habe ihr versprochen, dass ich dich zurück bringe. Aber ich habe es immer verbockt. Jedes Mal. Ich war so nah an dir dran. Aber ich habs nicht geschafft. Ich habe versagt. Du hattest Recht: Ich bin ein Loser.
„VERDAMMT!!!“
Ich hab nicht gemerkt, dass ich auf den Boden zusammen gesackt bin. Merke nicht, dass ich in meinem eigenen Blut hocke.
Ist auch egal. Ist unbedeutend.
Oh bitte, rette mich! Komm zurück! Du bist wie ein Teil, der mir jetzt fehlt. Ich dachte, du wärest vielleicht ein guter Freund geworden. Du warst immer mein Ansporn.
Aber was ich auch tat, du hast mich nicht anerkannt, nicht wirklich. Du gehst einen Weg, der nur Schmerzen hinterlässt.


Der Morgen dämmert. Meine Hand ist längst wieder verheilt. Niemand wird irgendetwas merken.
Das ist das einzig positive daran, den Kyubi in mir zu haben.
Ich lächle den Leuten zu. Trainiere wieder mit meinem Team. Und doch: du fehlst.


Ich habe versucht, meine Ideale wieder zu finden. Habe versucht, wieder meinen Weg zu finden und weiter zu gehen. Ohne dich. Habe versucht, klar zu kommen.
Doch die Leere, tief in mir, die blieb trotzdem.
Immer noch bist du mein Ziel. Alleine um mir zu beweisen, dass ich dich eigentlich nicht brauche, will ich dich finden. Denn wenn du wieder hier lebst, hier in unserem Dorf, wieder ein Teil dieses Lebens bist, dann kann ich vielleicht merken, dass ich dich nicht brauche. Denn dann bist du ja da.
Klingt widersprüchlich?
Ja, weiß ich. Aber ich sehe es so.
Ich habe aufgehört, mich selbst zu verletzen. So kann ich nicht richtig kämpfen.

Der Krieg zieht auf. Ich weiß irgendwie, dass man mich raushalten will. Weil ich mich immer blöd gestellt habe. Weil ich immer der naive junge Mann zu sein schien. Aber ich werde kämpfen. Für dich!
Für uns alle!
Ich will nicht, dass das überhaupt passiert. Aber es ist so. Ich werde versuchen, alles was ich habe für die Menschen ein zu setzen. Und dich zu erreichen. Auch wenn ich dafür gegen dich erst kämpfen muss, um dich zu erreichen.
Ich habe nicht aufgegeben. Habe viele verloren, die mir wichtig waren. Habe geweint, gelebt, weiter gemacht. Ich werde sie alle nicht im Stich lassen. Und dich auch nicht!
Verdammt, wird endlich wach!
Du zerstörst auch dich auf deinem Weg!
Komm zurück!

Sasuke…!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 21. Jun 2012, 10:15 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 24. Jun 2012, 02:20 
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Sasori no Akasuna, der Skorpion...
Wieder eine Geschichte von einem Abtrünnigen und wieso er so wurde. Was waren seine Lektionen im Leben?



Es war die Hitze, die er nie vergessen konnte. Die Hitze und der Durst. Und dann war da auch dieser Hunger.
Der Hunger nach mehr. Nicht nach Nahrung. Nein. Nach etwas anderem…..

Alles was mich nicht tötet, macht mich härter….

Soweit er sich erinnerte, war da dieser Hunger gewesen. Dieser unstillbare Durst. Er wusste nicht, wie er es anders nennen sollte. Ein Grundbedürfnis? Etwas, was er nicht bekam. Etwas was er nie hatte….

Härter….
Schneller….
Besser….
Stärker…!

Nur verschwommen erinnerte er sich an seine Jugend, an seine Kindheit fast gar nicht mehr. Immer war da seine Großmutter gewesen. Eine strenge und harte Frau. Sicherlich hatte sie ihn geliebt. Aber es reichte ihm nicht.
Er erinnerte sich an die anderen Kinder aus dem Dorf. Kinder, die noch ihre Eltern hatten.
Eltern….
Familie….

Alles was mich nicht tötet, macht mich stärker!!!

Er schüttelte unwillig den roten Haarschopf.
Er hatte früh lernen müssen, dass niemand da war. Niemals. Nur die Großmutter. Die aber kein Ersatz war. Und der Hass wuchs.

Härter….
Schneller….
Besser…
Stärker…!!!

Erlernte aus den eigenen Fehlern bei seinen ersten Konstruktionen. Lernte und verbesserte. Forschte bis zur Perfektion.
Gefühle…waren eine Last dabei. Sehnsucht ein Hindernis. Etwas, was er ablegen musste. Und so wurde er immer Härter. Ein Diamant, geschliffen mit Wüstensand. Schnell und tödlich wie ein Skorpion. Unabhängig.
Allein….

Alles was mich nicht tötet, macht mich härter!

Er lernte zu kämpfen, zu töten. Ohne Reue, ohne Angst und ohne Skrupel. Nicht aus Rache an denen, die ihm die Eltern nahmen. Nein, aus Rache an dem System.
Er hatte schon immer das Ganze gesehen. Einzelschicksale waren nur unbedeutende Details. So verstand er auch sich selbst. Als Teil von einem größeren Ganzen und eigentlich nur als unbedeutendes Zahnrad.
Etwas, dass man auch austauschen konnte.

Härter….
Schneller….
Besser…
Stärker…!

Er erschuf sich eine eigene nahezu perfekte Hülle. Ein Skorpion häutet sich und nimmt seine neue Haut an. Sie ist der Schutz. Vor allen Einflüssen.
So war es auch bei ihm.
Er erschuf sich seinen Körper neu. Legte alles Weiche und Verletzliche ab und mit der weichen Haut legte er auch die Sehnsucht ab.
Er wurde ein Virtuose in der Herstellung von Giften und Gegengiften, ein Perfektionist des Kampfes und Tötens. Er wurde sein eigenes Kunstwerk. Unzerstörbar. Für alle Zeiten. Ihm sollte nicht das gleiche Schicksal drohen wie seinen Eltern. Die waren nicht hart genug gewesen. Ihre weichen Körper hatten den Waffen der Gegner nichts gegen zu stellen. So verloren sie ihr Leben. Er wollte etwas anderes für sich.

Alles was mich nicht tötet. Macht mich stärker!

Ein Herz hatte er bereits in der Entwicklung. Er musste es noch bauen und sein eigenes darin integrieren. Doch immer wieder tauchten dabei Probleme auf. Doch er hatte Geduld. Zumindest in dem Perfektionieren seiner Kunst.
Zeit…. Er hatte sich mit dem neuen Körper auch die Option geschaffen, nahezu unendlich viel Zeit zu haben. Um Perfektion zu kreieren.
Dennoch hasste er es auf etwas warten zu müssen. Oder andere warten zu lassen.
Er hatte sein ganzes Leben auf seine Eltern gewartet. Bis er erkannte, dass sie niemals wieder kommen würden. Dann begriff er: Warten ist sinnlos!
Warten ist zwecklos!

Härter, Schneller, Besser, Stärker!!!

Alles was mich nicht tötet. Das macht mich stärker und härter!!!

Er verspürte nie das Bedürfnis, sich einem anderen Menschen zu öffnen. Alles was er gelernt hatte, war, dass Bindungen zeitlich begrenzt waren. Irgendwann lief die Zeit der Gemeinsamkeit ab. Was blieb waren Schmerzen. Ein sinnloses Unterfangen. Etwas, was er für sich nicht eingehen wollte. Warum sich andere diese Tortur antaten, hatte er noch nie nachvollziehen können.

Alles was mich nicht tötet…. Macht mich stärker!

Als er damals den jungen Blonden das erste Mal sah, war ihm klar, dass dieser impulsive junge Mann nicht alt werden würde. Dieser Wirbelwind würde nicht vom Alter gebeugt im Bett versterben. Eher im Kampf fallen, weil er unbesonnen handelte.
Er selbst verabscheute unbesonnenes Handeln. Ebenso dieses Impulsive, Spontane.
Kontinuität erschien ihm bei weitem viel effektiver zu sein. Und ausgerechnet er musste mit dem Blonden zusammenarbeiten. Und dann diese sinnlosen Debatten über Kunst.
Kunst ist beständig…. Die großen Künstler der Antike, ganzer Imperien hatten Monumente und Werke für die Ewigkeit geschaffen.

Härter….
Schneller…
Besser…
Stärker…!

Irgendwann war der Blonde genauso zum wandelnden Inventar der Organisation geworden wie alle anderen. Ein weiches Wesen, was ebenso durch die Gänge lief, wie er selbst.
Dennoch: Der Blonde würde nicht alt werden. Warum etwas investieren, wenn nur Schmerz der Lohn sein würde?
Nein.

Alles was mich nicht tötet! Macht mich Härter!

Der Tag kam. Der Tag, von dem er gedacht hatte, er würde ihn nie erleben. Der Tag, an dem er merkte, dass er mit der Entwicklung eines neuen Herzens doch lieber etwas schneller hätte arbeiten müssen. Denn seines schmerzte. Schon seit der Nacht. Warum?
Die rehbraunen Augen schlossen sich für einen Augenblick. War es eine Ahnung gewesen? Vielleicht.
Er gab nicht viel auf das Gerede von Vorahnungen oder gar „einem schlechten Gefühl“.
Denn Gefühle hatte er nicht.
Dennoch hatte er sich hingesetzt und seine Gedanken zu Papier gebracht. Das Papier auf das Bett des Blonden gelegt. Dieser brauchte immer einen Halt in seinem Leben.
Etwas Beständiges.
Etwas Kontinuierliches….

Härter….
Schneller….
Besser….
Stärker….?

Noch einmal sah er sich um, sah noch einmal in die blauen Augen des Blonden.
Und er wusste, dieser musste sich nun einen anderen „Fels in der Brandung“ suchen. Denn er würde diesmal nicht wieder zurückkommen.
Es war ihm klar. So Glasklar. Er würde nicht wiederkehren können.

Alles was mich nicht tötet….

Macht mich Stärker!

Härter….
Schneller….
Besser….
Stärker….!

Sanfte Dunkelheit umgab ihn. Er nahm keine Schmerzen wahr. Sein Körper war nicht dazu imstande. Es war angenehm. Nicht kalt, nicht Schlimm. Angenehm….
Stimmen…. Stimmen in der samtenen Dunkelheit, die ihn riefen….
„Sasori….“
„Sohn…“
„Endlich können wir dich in die Arme nehmen….“

Alles was mich nicht tötet…?


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Kann man so im Hintergrund hören....
Oder auch nicht...

LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 24. Jun 2012, 08:24 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 24. Jun 2012, 10:49 
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Und wenn... ist es ein Tempel oder ein Basar ?
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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 24. Jun 2012, 21:00 
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Hey ihrs ;-)))

Danke schön.
Freut mich, wenn es Anklang fand!

LG

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