Am Anfang war die Feder

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 18:12 
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….
Hier war er also. Am Ziel seiner Reise. So wie er es geplant hatte. Mehr oder weniger zumindest. Der Wind zerzaust das schwarze Haar, es weht ihm vor die Augen. So ein Mist! Dadurch verdeckt es seine Augen. Und er kann schon wieder nicht sehen, wo er hinläuft. Doppeltmist!
Aus seinen Gedanken, die langsam aber sicher immer mörderischer werden, wird er herausgerissen, weil sich eine penetrante Stimme immer weiter in seinen Gehörgang bohrt. Eine Mädchenstimme. Noch dazu absolut Nerv tötend und in seinen Ohren sowieso zu schrill, zu laut, zu besitzergreifend. Wann lernt sie es denn endlich, dass er von ihr nichts wissen will und sie eigentlich nur ein Werkzeug ist?
Es ist zum Verzweifeln.
Blöderweise ist er auf ihre Hilfe angewiesen. Aus mehreren Gründen.
Er lässt es zu, dass sie ihn weiter vorwärts dirigiert. Und er schwört sich, dass sie diesen Tag nicht überleben wird. Nicht auszudenken, wenn das jemals raus kommt! Das geht auf keinen Fall. Er der unnahbare Uchiha, angewiesen auf ein Mädchen! Welche Schande für seine Familie. Zum Glück können die ihn nicht sehen, wie er so dasteht und eigentlich auf die Hilfe eines oder in seinem Falle einer anderen angewiesen ist.
Seine Sehkraft wird weiter gemindert, denn der Wind ist anhaltend und nun ist seine Sicht nahezu komplett von Schwärze erfüllt. So kann er diesen Zustand nicht lassen. Er weiss das. Dummerweise sie auch.
Zielsicher schiebt sie ihn, wenn auch vorsichtig, weiter vorwärts. Er könnte Ausrasten.
Er nimmt wahr, dass die Temperatur sich verändert und auch der Wind lässt nach, wird abgelöst von einem sonoren Brummen irgendeines Ventilators. Der scheinbar hinter ihm ist. Denn immer noch werden seine Haare ins Gesicht gepustet.
Grauenhaft…..
Schweigend nimmt er im erstbesten Stuhl Platz, zu dem ihn das Mädchen bringt. Jemand tritt hinter ihn. Er spürt die Anwesenheit einer anderen Person. In seinem Rücken. Und seine antrainierten Sinne geben Alarm, verlangen geradezu das er Abstand zwischen sich und dem Anderen bringt, dass er denjenigen, der da hinter ihm ist, das Kunai, dass er in seinem Haori trägt, einfach in die Kehle stößt.
Doch dazu müsste er wenigstens sehen können, wo sich die Kehle befindet. Er fühlt sich ausgeliefert, hilflos. Möchte weglaufen. Es ist nicht seine Art, aber dennoch. Die Instinkte sind da.
Ergeben schließt er die Augen, spürt, wie etwas an seine Haare fasst. Ein gereiztes Knurren stößt er aus, hört die unsicheren Schritte und Laute der Verwunderung des Anderen, von dem er einfach mal ausgeht, er sei männlich.
Schweigend lässt er die Prozedur über sich ergehen, spürt, wie sanfte Finger an ihm zupfen, hört metallenes Klappern, nimmt wahr, dass seinen Schultern eine Last abgenommen wird.
Als er wieder aufsieht, kann er sich selbst in einem Spiegel sehen. Keine nennenswerte Reaktion ist auf seinem Gesicht lesbar. Nur seine Augen funkeln Unheilverkündend in einem intensiven Rot.
Langsam dreht er sich um, erkennt den Mann schräg hinter sich stehen. Ohne zu Zögern rammt er diesem das Kunai tatsächlich in die Kehle, dann erst verlässt er das Geschäft. Nicht auszudenken, wenn es einen Zeugen von dieser unwürdigen Prozedur gäbe!
Dann, als er schon einige Entfernung zwischen sich und dem Geschäft gebracht hat, knurrt er das Mädchen an, dass nun leicht hinter ihm hergeht.
„Wehe dir, du sagst es irgendjemanden. Ich werde dich töten!“
Seine Stimme, obwohl scheinbar tonlos, trägt doch seine Wut und seinen Hass zu dem Mädchen, das keinen Augenblick daran zweifelt, dass ihr sonst so beherrschter Begleiter seine Worte in die Tat umsetzt.
Doch sie kann die Worte, die ihr entschlüpfen, nicht zurückhalten.
„Aber so schlimm war es doch gar nicht beim Friseur, Sasuke.“
…..

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 Betreff des Beitrags: Re: Kennt ihr eigentlich NAruto???
BeitragVerfasst: 27. Mär 2013, 03:30 
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Als seine Eltern, sein Clan, seine Familie starben, als sein Leben in Scherben lag, begann es. Und ob er wollte oder nicht, er musste dem Weg folgen....Wie sich das anfühlt, wie das wirklich ist, wenn man nicht zurück kann, wenn das Licht erloschen ist, lest ihr hier.....(Düsterer Einblick in die geschundene Seele)
Sasuke....

…..
Die Dunkelheit ist überall. Um ihn herum, ihn ihm. Frisst an seiner Seele, an seinem Inneren. Und er kann sie nicht aufhalten. Selbst wenn er es wollte….
Und immer wieder hört er sie. Die Stimme…. Die ihm Dinge zuflüstert, ihm sagt, was er tun soll, was gut für ihn wäre. Er weiß nicht, wer sich hinter der Stimme verbirgt. Aber er weiß, dass von demjenigen eine wirklich Gefahr ausgeht. Denn er ist sich sicher, dass es nicht seine eigene Stimme ist, die er hört.
Und er kann der Stimme nicht entkommen. Hat es schon versucht. Aber es ging nicht. Wie Säure fraß sie sich in seine Gedanken, seine Ohren. Er hört sie immer. Jeden Tag, jeden Moment. Nie ist er vor ihr sicher. Nie allein….
Sie flüstert ihm Ungeheuerlichkeiten zu. Führt ihm wieder und wieder seine eigene Schwäche vor.
Manchmal hat er das Gefühl, dass er den Verstand verliert. Er will fliehen. Doch es gibt keinen Weg….
„Ein Shinobi zeigt keine Schwäche. Niemals. Aber du…. Du bist schwach.“
*sei still….*
„Du weißt, dass ich Recht habe….“
*sei endlich still*
„Ein Shinobi erfüllt immer seine Pflicht. Sieh dich an. Du bist nutzlos. Eine Schande….“
Lautlos fallen die Tränen. Die stumme Bitte, es möge vorbei sein…
„Du bist Nichts! Eine Schande für den Clan!“
Er weint in der Dunkelheit. Aus der es kein Entrinnen gibt. Kein Licht, dass ihn erhellen könnte. Kein Trost…
*ich bin nicht schwach…*
„Oh doch, dass bist du. Und du weißt das. Denn sonst hätte er dich als Gegner anerkannt….“
Schluchzen in der Finsternis….
„Du bist erbärmlich. Ein Glück eigentlich, dass dein Clan dich so nicht sehen kann….“
*sei still*
„Lerne zu hassen. Das ist der einzige Weg. Lerne zu hassen und werde dadurch stärker…“
Das Weinen bringt die Krämpfe mit sich. Er bekommt keine Luft mehr.
*nein…*
„Hasse…. Und nimm Rache. Das ist alles, was du tun kannst….“
*Nein!*
Er schüttelt sich. Es muss einen anderen Weg geben! Es muss einfach. Er windet sich in der Dunkelheit.
*ich will diesen weg nicht gehen*
„Du wirst…. Bald.“
Er denkt lange nach, auch wenn vieles verworren scheint. Und er muss der Stimme Recht geben, er sieht keinen Weg für sich. Keinen Pfad, der ihn wieder in das Licht führen kann….

Eine Gestalt schreckt auf. Bis eben hat sie noch unruhig dagelegen. Der Mond erhellt mit bleichem Licht das Zimmer. Und die Gestalt erhebt sich. Geht zum offenen Fenster. Kalte Winterluft, schneidend, raubt ihm jegliche Wärme. Der Mond strahlt auf ihn. Und doch sieht er dessen Schein nicht. Sein Weg ist Dunkel.
Und in diesem Dunkel verspürt er wieder einmal die Angst. Die nackte Angst um sein erbärmliches Leben. Das eigentlich keines mehr ist. Seit dem er diesen Weg beschritten hat und immer mehr seine Seele verliert….
*ich wünschte, die nacht würde nie enden….*
Er seufzt. Wendet sich ab. Sein Weg ist in der Dunkelheit. Es gibt kein Zurück. Nicht mehr. Nicht für ihn. Ein Verdammter….

…..

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